Ein Flugzeug steht hinter einem Zaun auf dem Rollfeld (Foto: SWR, Matthias Bernhard/baugleiche Maschine am Flughafen Friedrichshafen)

Pilot muss wegen technischer Probleme umkehren Großalarm am Flughafen Friedrichshafen

Am Bodensee-Airport in Friedrichshafen ist am Mittwochabend ein Großaufgebot von Rettungskräften angerückt. Eine Maschine hatte nach dem Start Probleme gemeldet.

Laut Polizei saßen in dem Flugzeug einer dänischen Fluggesellschaft 19 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Die Maschine war bereits in der Luft und auf dem Weg nach Hamburg, als der Pilot gegen 20 Uhr technische Probleme meldete und ankündigte, zum Flughafen in Friedrichshafen zurückzukehren.

Großalarm am Bodensee-Airport

Am Bodensee Airport wurde daraufhin Großalarm ausgelöst. Nach SWR-Informationen wurden Feuerwehren und Einsatzkräfte aus dem gesamten Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg angefordert. Bis die vorgesehenen rund 300 Rettungskräfte vor Ort waren, musste die Maschine in der Luft bleiben, so der Flughafen-Chef Claus-Dieter Wehr gegenüber dem SWR - insgesamt anderthalb Stunden. Die Maschine sei flugfähig gewesen, für die Passagiere habe keine Gefahr bestanden, so Wehr weiter.

Probleme bei der Landung befürchtet

Nach dem Start waren Reifenteile auf der Startbahn gefunden worden. Die Befürchtung war daher, dass es bei der Landung zu Problemen hätte kommen können. Am Ende landete die Maschine sicher. Die Einsatzkräfte mussten nicht eingreifen.

Laut Polizei wurde dann bei der Besichtigung des Flugzeugs festgestellt, dass am hinteren Fahrwerk ein Reifen beschädigt war. Gummiteile hatten außerdem kleinere Schäden am Rumpf verursacht. Der Sachschaden an der Maschine liegt bei etwa 100.000 Euro.

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