Eingangsschild zum Verwaltungsgericht Sigmaringen (Foto: SWR)

Neuer Termin am Verwaltungsgericht Sigmaringen Verhandlung zur Zeppelin-Stiftung wegen Hitze vertagt

Die für Mittwoch angesetzte mündliche Verhandlung im Streit um die Zeppelin-Stiftung ist überraschend abgesetzt worden. Als Grund nannte das Verwaltungsgericht Sigmaringen die drohende Hitze.

Kläger im Streit um die Stiftung sind Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin und sein Sohn. Es sei aber ihr Anwalt, der aus gesundheitlichen Gründen die Verhandlungen verlegen wollte, teilte das Gericht am Dienstag mit. Der Anwalt befürchte für Mittwoch eine große Hitze in dem nicht klimatisierten Verhandlungsraum, so ein Gerichtssprecher gegenüber dem SWR. Das Gericht sah dies als erheblichen Grund und setzte die Verhandlung für Januar kommenden Jahres neu an.

Rechtsstreit geht um Millionen

Eine Sprecherin der Stadt Friedrichshafen sagte, das sei auch für die Stadt eine kurzfristige und überraschende Entscheidung. In dem Rechtsstreit geht es darum, ob die Stadt Friedrichshafen rechtmäßige Besitzerin der Zeppelin-Stiftung ist. Die Kläger bezweifeln dies. Sie wollen als Nachfahren des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf von Zeppelin selber Einfluss auf die millionenschwere Stiftung gewinnen.

Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin hatte im Februar die schriftliche Begründung seiner Klage eingereicht. Die Ausfertigung habe 148 Seiten und sei fristgerecht beim Verwaltungsgericht Sigmaringen abgegeben worden, wie Brandenstein-Zeppelin mitteilte.

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