Hindus beten im Tempel (Foto: SWR)

Herberge für Gottesdienste Neuer Standort für Hindu-Tempel in Singen

Große Erleichterung bei der Hindu-Gemeinde in Singen: Nach über drei Jahren Suche hat sie einen Standort für ihren neuen Tempel gefunden. Der bisherige Tempel am Singener Bahnhof muss einem Neubau der Bundespolizei weichen.

Ganz in der Nähe des Waldfriedhofs darf die Gemeinde auf einem 350 Quadratmeter großen Privatgrundstück bauen. Das bestätigte ihr Präsident dem SWR. Die Genehmigung liege vor.

Geld für den Bau muss noch gesammelt werden

Jetzt fehlt nur noch das Geld für den Bau, rund 400.000 Euro. Man hoffe auf Kleindarlehen möglichst vieler Mitglieder, so der Präsident. Insgesamt gehören rund 300 Familien vor allem aus dem Hegau und Oberschwaben zur Hindu-Gemeinde Singen.

Im ehemaligen Kasino der Bahn ist seit fast 20 Jahren ein Hindu-Tempel eingeichtet. (Foto: SWR)
Der bisherige Tempel am Singener Bahnhof muss einem Neubau der Bundespolizei weichen.

Kein typischer Tempel

An einen Tempel wird der Neubau von außen nicht erinnern. Laut Präsident handelt es sich um eine schlichte Halle, ohne den traditionellen Turm am Eingang und ohne rot-weiße Streifen auf der Fassade. Im Tempel treffen sich die Hindus zum Gottesdienst.

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