Nach 81 Jahren Neue Synagoge in Konstanz: Ein "Licht gegen den Hass"

Nach 81 Jahren Neue Synagoge in Konstanz: Ein "Licht gegen den Hass"

Einweihung der neuen Synagoge in Konstanz (Foto: SWR)
Der Höhepunkt der Einweihung: Bei einem Freudenzug durch die Gassen von Konstanz trugen die Gläubigen die heiligen Thorarollen symbolisch vom Standort der ehemaligen Synagoge zu dem rund 50 Meter entfernten Neubau.
Anschließend wurden die Thorarollen vom Vorstand der jüdischen Gemeinde in Konstanz und in Baden in einen Schrein gestellt. picture alliance/Felix Kästle/dpa
Die neue Konstanzer Synagoge steht sichtbar in der Konstanzer Innenstadt. Der Bau sei genau das richtige Zeichen, sagte Badens Landesrabbiner Moshe Flomenmann. "Er bringt Licht in das Dunkel der Welt. Dieses Licht brauchen wir - gegen den Hass, gegen die Ausgrenzung, für uns alle."
Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) war bei der feierlichen Einweihung dabei. Der Bau sei ein "Triumph jüdischer Religiosität, unserer freiheitlichen Grundordnung und unseres interreligiösen Zusammenlebens über die Mächte von Hass und Gewalt". picture alliance/Felix Kästle/dpa

Seit der Zerstörung bei den Novemberpogromen 1938 hatten die Juden in Konstanz keine eigene Synagoge mehr. Am Sonntag wurde das neue Gotteshaus feierlich eröffnet.

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