Herzog von Württemberg (Foto: picture-alliance / dpa)

Nach dem Tod des Herzogs von Württemberg Requiem in der Schlosskirche Altshausen

Die Trauerfeiern für Friedrich Herzog von Württemberg finden am 25. Mai statt. Zum Requiem in der Schlosskirche Altshausen werden zahlreiche geladene Gäste erwartet.

Friedrich Herzog von Württemberg soll in der Familiengruft in Altshausen (Kreis Ravensburg) beigesetzt werden. Das Requiem findet in der Schlosskirche St. Michael in Altshausen statt. Im Anschluss daran wird der Herzog im engsten Familienkreis beigesetzt.

In der Schlosskirche wird bereits am kommenden Mittwoch, den 16. Mai, der Rosenkranz für den Verstorbenen gebetet.

Herzog Friedrich war der Leiter der Hofkammer, also der privaten Verwaltung des Hauses Württemberg. Er war der älteste Sohn von Familienoberhaupt Carl Herzog von Württemberg, der auf Schloss Altshausen lebt. Friedrich Herzog von Württemberg hinterlässt seine Frau Marie sowie drei erwachsene Kinder.

Der Altshausener Bürgermeister Patrick Bauser sagte dem SWR, das Mitgefühl der Gemeinde gehe an die Familie und Herzogin Marie. Bauser sagte weiter, der Herzog sei ein gutmütiger und bodenständiger Mensch gewesen.

Misslungenes Überholmanöver

Der Unfall ereignete sich vergangene Woche auf einer Kreisstraße zwischen Ebenweiler und Fronhofen im Landkreis Ravensburg. Der 56-jährige Herzog war mit seinem Auto bei einem Überholmanöver in ein entgegenkommendes Fahrzeug gefahren.

Er starb noch an der Unfallstelle. Die drei Insassen des anderen Fahrzeugs wurden nur leicht verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Zum Unfallhergang gab die Polizei nichts Näheres bekannt.

Herzog Friedrich von Württemberg (Foto: SWR)
Herzog Friedrich von Württemberg

Trauer im Land

Auch der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, zeigte sich bestürzt.

„Das Unglück hat mich in Trauer versetzt und ruft meine große Anteilnahme mit seiner ganzen Familie und dem Haus Württemberg hervor.“

Frank Otfried July

„Macht uns tief betroffen und fassungslos“

Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, schrieb der Familie einen Kondolenzbrief. Er würdigte, dass der Herzog Menschen aus Kultur, Gesellschaft und Politik zusammengeführt habe. Fürst erinnerte an das Wirken des Verunglückten im Malteser-Orden und als Stiftungsrat der Kardinal-Walter-Kasper-Stiftung. In seinem Bischofsamt habe er ihn als „gläubigen, frommen und zugewandten Katholiken“ erlebt.

Dauer

Mit Trauer und Bestürzung reagierte die Universität Tübingen auf den Tod des Herzogs. „Der furchtbare Unfall, der Herzog Friedrich aus dem Leben gerissen hat, macht uns alle tief betroffen und fassungslos“, sagte Rektor Professor Bernd Engler am Donnerstag in Tübingen. Er erinnerte an das breite Engagement des Herzogs für soziale und wissenschaftliche Belange.

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