Warum Ranger sein Traumberuf ist Im Gespräch: Markus Ellinger vom Naturpark Obere Donau

Markus Ellinger ist Ranger im Naturschutzgebiet Oberes Donautal. Der ausgebildete Förster ist damit nicht nur für den Naturschutz, sondern auch für ein gutes Miteinander von Natur und Freizeitsportlern zuständig.

Markus Ellinger kennt sich in den Wäldern und Wiesen zwischen Beuron und Sigmaringen besonders gut aus. Er sorgt dafür, dass im Naturpark Obere Donau Tiere und Pflanzen geschützt bleiben.

Viele Freizeitsportler im Naturpark

Eine besondere Herausforderung ist es, das Miteinander von Wanderern, Mountainbikern und Paddlern zu koordinieren. Warum er den vielbefahrenen Donau-Radweg trotzdem für eine gute und sinnvolle Einrichtung hält, erzählt er im Gespräch mit Patrick van Odijk.

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Dass es auch in Deutschland Park-Ranger gibt, ist gar nicht so bekannt. Im oberen Donautal, dem Durchbruch der Donau durch die Schwäbische Alb, ist die Vielfalt an Lebensräumen besonders groß und deshalb besonders schützenswert, erzählt Ellinger.

Besondere Lage des oberen Donautals

Die Übergänge vom Fluss ganz unten, über Feuchtwiesen, trockene Wiesen, lichte und schattige Wälder in der Mitte, bis hin zum Fels ganz oben bieten besondere Lebensräume, sagt er. Welch seltene Tiere und Pflanzen er schon beobachten konnte, erzählt Markus Ellinger im zweiten Teil des Gesprächs.

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Dem Ruhe- und Schutzbedürfnis der Tiere gerecht zu werden, ist nicht immer ganz einfach. Besuchern, die grob gegen die Naturpark-Regeln verstoßen, kann er schon mal zu einem Bußgeld verdonnern. Das gehört zwar zu den unangenehmeren Aufgaben eines Rangers. Markus Ellinger findet aber, dass der Erhalt von Ruhe-Regionen letztendlich nicht nur der Natur gut tut, sondern auch erholungssuchenden Menschen.

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