Maria Heubuch steht am einen Pult und hält eine Rede, wobei sie mit den Armen gestikuliert. (Foto: picture-alliance / dpa)

"Ich falle nicht in ein tiefes Loch" Leutkircherin nicht mehr im EU-Parlament

Maria Heubuch aus Leutkirch im Allgäu (Grüne) hat die Kandidatur für die Europawahl verpasst. Als Landwirtin hätte sie sich gerne weiter im EU-Parlament für ihr Herzensthema eingesetzt.

Maria Heubuch aus Leutkirch im Allgäu ist auf dem Bundesparteitag in Leipzig von der Parteibasis nicht mehr für einen Listenplatz nominiert worden. Somit wird sie nach der nächsten Europawahl im Mai 2019 nicht mehr im Europaparlament sitzen. Vor dem Parteitag hatte sich die 59-jährige Landwirtin noch Hoffnung auf Listenplatz fünf gemacht.

Herzensthema Agrarpolitik

Im EU-Parlament hat sich die Grünen-Politikerin im Bereich Landwirtschaft eingebracht. In einer zweiten Legislaturperiode hätte sie unter anderem gerne die Reform der Agrarpolitik mit ausgehandelt.

Heubuch hatte bei der Europawahl 2014 überraschend den Sprung ins Parlament geschafft. Im Juni kommenden Jahres wird sie aus dem Parlament ausscheiden.

"Ich bin enttäuscht, aber ich falle nicht in ein tiefes Loch."

Maria Heubuch, EU-Abgeordnete (Grüne)

Maria Heubuch will nun wieder voll in den landwirtschaftlichen Betrieb in Leutkirch im Allgäu einsteigen. Ein Mandat auf Landes- oder Bundesebene strebe sie nicht an. Damals habe sie sich bewusst für das EU-Parlament entschieden, weil dort über die Grundzüge der Agrarpolitik entschieden werde.

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