Weltraumroboter "Cimon-2" (Foto: Pressestelle, Airbus)

Künstliche Intelligenz von Airbus Roboter "Cimon-2" vom Bodensee unterwegs ins All

Eine neue Version des Weltraumroboters "Cimon" ist am Donnerstagabend ins All gestartet. Entwickelt und gebaut wurde der kleine sprechende Roboter von Airbus in Friedrichshafen.

"Cimon" steht für Crew Interactive MObile CompanioN. Im Weltall soll der medizinballgroße Roboter die Astronauten bei ihrer Arbeit unterstützen. Der neue "Cimon", schlicht "Cimon-2" genannt, hat bessere Mikrofone und einen weiterentwickelten Orientierungssinn als sein Vorgängermodell, so die Wissenschaftler von Airbus Defence and Space. Auch seine Künstliche Intelligenz wurde verbessert.

Weltraumroboter "Cimon-2" mit seinen Entwicklern vor dem Start ins All (Foto: Pressestelle, Airbus)
Weltraumroboter "Cimon-2" mit seinen Entwicklern vor dem Start ins All Pressestelle Airbus

Assistent für ISS-Astronauten

Seine Aufgabe ist die gleiche geblieben: "Cimon-2" soll Astronauten bei ihrer Arbeit auf der Internationalen Raumstation ISS unterstützen. Sein Vorgänger "Cimon-1" war von November 2018 bis August dieses Jahres mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst zusammen im Einsatz und ein absoluter Hingucker: Ein freifliegender, runder kleiner Roboter, der auch noch spricht.

Reisen zum Mars

Mitlerweile ist der erste "Cimon" auf die Erde zurückgekehrt und wieder am Bodensee. Die Entwickler sind zufrieden mit seinen Leistungen und glauben, dass Roboter wie "Cimon" in Zukunft vor allem bei langen Weltraum-Missionen, zum Beispiel zum Mars, zum Einsatz kommen könnten. "Cimon-2"soll nun länger im All bleiben als sein Vorgänger, bis zu drei Jahre nämlich.

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