Ein Haus und Bäume sind von Wasser umgeben.  (Foto: SWR)

Gewitter, Regen, Überflutungen Kreis Biberach besonders aktiv beim Schutz vor Starkregen

Zu wenige Gemeinden im Land kümmern sich um den Schutz vor Starkregen, so das Regierungspräsidium Tübingen. Das größte Interesse an Starkregenkonzepten habe bisher der Kreis Biberach gezeigt.

Im Frühjahr 2016 verwandelte starker Regen abschüssige Wege und Äcker in Baden-Württemberg innerhalb von Minuten in Sturzbäche. Es entstand hoher Schaden. Die betroffenen Gemeinden hatten damit nicht gerechnet, denn im Land gab es Hochwasser bis dahin nur an Bächen und Flüssen. Nicht aber in der freien Landschaft durch zu viel Regen.

Starkregenkonzepte nach Unwetter eingeführt

Die Landesregierung beschloss deshalb, Konzepte zu finanzieren, die vor viel Regenwasser schützen. Bisher, so das Regierungspräsidium, hätten sich aber erst 10 Prozent der baden-württembergischen Gemeinden um die sogenannten Starkregenkonzepte gekümmert.

Hohe Schäden im Kreis Biberach

Im Kreis Biberach hingegen sind 27 Prozent der Gemeinden aktiv beim Schutz vor Starkregen. Der Grund: Der Jahrhundertregen 2016 hatten im Kreis Biberach besonders schlimme Folgen. Dort entstanden damals die höchsten Schäden durch Starkregen.

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