Das ehemalige Siemens Areal in Konstanz. Hier soll ein neues Wohnquartier entstehen. (Foto: SWR)

Siegerentwurf in Konstanz vorgestellt Siemens-Areal soll urbanes Quartier werden

In Konstanz ist der Siegerentwurf für die Nutzung des ehemaligen Siemens-Areal vorgestellt worden. Ein privater Projektentwickler aus Lindau will Wohnraum für knapp 2.000 Menschen schaffen.

Das Gelände des ehemaligen Siemens-Areal ist etwa zehn Fußballfelder groß. Ein Drittel davon soll für Gewerbe, zwei Drittel für Wohnungen genutzt werden. Die ersten Bagger sollen in zwei Jahren anrollen. Für das Projekt verantwortlich ist das Immobilienunternehmen I+R Wohnbau aus Lindau.

Ein Architektur-Modell des Siegerentwurfs für das Siemens-Areal in Konstanz (Foto: SWR, Esther Leuffen)
Das Modell des Siegerentwurfes für das ehemalige Siemens-Areal. Esther Leuffen

Die Architekten haben ein autofreies Quartier entworfen. Geplant sind knapp 600 Wohnungen. 30 Prozent werden über die städtische Wohnungsbaugesellschaft vermietet. 70 Prozent sind Eigentumswohnungen. Jeweils fünf unterschiedlich hohe Gebäude sollen sich um einen grünen Innenhof gruppieren. Nach Angaben der Architekten reichen die Gebäudehöhen von fünf Geschossen bis zum Hochhaus.

Siegerarchitekten kommen aus Vorarlberg

Als Sieger gingen die Vorarlberger Architekten ARGE Gohm Hiessberger und Innauer Matt hervor. Gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Planstatt Senner konnten sie die Jury überzeugten.

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