Kinderstube auf dem Bodensee Nachwuchs bei Enten, Schwänen & Co.

Der Bodensee wird derzeit zur schwimmenden Kinderstube. Überall sieht man Enten, Schwäne oder Haubentaucher mit ihrem eifrig hinterherpaddelnden Nachwuchs.

Kinderstube auf dem Bodensee Nachwuchs bei Enten, Schwänen & Co.

Nachwuchs bei den Haubentauchern (Foto: SWR, Thomas Dürselen)
Haubentaucher-Paare ziehen pro Sommer in der Regel drei bis vier Junge auf. Die Küken können nach dem Schlüpfen zwar sofort schwimmen, werden aber in den ersten Wochen von den Eltern auf ihrem Rücken im Gefieder versteckt. Beide Elternteile kümmern sich gleichermaßen um ihren Nachwuchs. Thomas Dürselen Bild in Detailansicht öffnen
Sie wachsen in einer Großfamilie mit alleinerziehender Mutter auf: Stockenten-Küken haben zirka sechs Geschwister - in Ausnahmefällen können es bis zu 15 werden. Die Küken können von Anfang an schwimmen. Sie bleiben acht bis zehn Woche bei der Mutter. Was der Erpel in der Zeit macht, das weiß man nicht so genau. Thomas Dürselen Bild in Detailansicht öffnen
Die meisten Schwäne am Bodensee sind Höckerschwäne. Um die fünf bis sieben kleinen Schwänchen kümmern sich immer beide Elternteile - Schwanenpaare bleiben ein Leben lang zusammen. Nach vier bis fünf Monaten werden die jungen Schwäne flügge. Thomas Dürselen Bild in Detailansicht öffnen
Beim Nestbau sind Blässhühner nicht wählerisch. Zuweilen brüten sie sogar in Häfen, auf Stegen oder am Ufer. Selbst wenn die Eier gelegt sind, tragen sie noch immer neues Nistmaterial zusammen - da darf es auch mal ein Seil oder eine Plastiktüte sein. Nachdem die kleinen Blässhühner geschlüpft sind, kehren die Eltern mit ihren fünf bis zehn Küken noch bis zu einer Woche lang regelmäßig ins Nest zurück. Thomas Dürselen Bild in Detailansicht öffnen
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