Eine Drohne der DLRG fliegt über einen Fluss. Im Hintergrund ist ein Boot der DLRG zu sehen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance / Symbolbild)

DLRG-Übung wird zum Ernstfall Junge mit Hilfe von Drohne aus Bodensee vor Konstanz gerettet

Die DLRG Konstanz hat am Wochenende einen 13-Jährigen aus dem Wasser gerettet. Er wollte mit zwei weiteren Jungen von einem Floß zurück ans Ufer schwimmen. Dann konnte er nicht mehr. Eine Drohne brachte rettende Hilfe.

Der Junge hatte Glück, dass Rettungsschwimmer der DLRG Konstanz an diesem Tag eine "Wasserrettungsdrohne" testeten. Wie die DLRG dem SWR bestätigte, war der 13-Jährige am Samstagnachmittag mit zwei weiteren Jungen auf ein Floß vor dem Strandbad Hörnle im Bodensee geschwommen. Auf dem Rückweg aber verließen ihn wohl die Kräfte bei einer Wassertemperatur von derzeit nur 16 Grad. Der 13-Jährige machte sich bemerkbar und signalisierte, dass er nicht mehr könne.

DLRG Konstanz testete die Rettungsdrohne zufällig

Rettungsschwimmer der DLRG Konstanz, die ihren freiwilligen Wachdienst am Strandbad ausübten, bemerkten ihn. Während sie sich auf einen Rettungseinsatz vorbereiteten, schickte Clemens Menge, Vorsitzender der DLRG Konstanz, eine Drohne zu dem Jungen. Diese hatte er bereits gestartet, weil er sie zufällig zu dieser Zeit mit seinen Kollegen testete. Bevor einer der Rettungsschwimmer im Wasser war, erreichte die Drohne den Jungen und setzte dort eine sich selbst aufblasende Schwimmhilfe ab, einen sogenannten "Restube".

Vor einem Mann fliegt eine Drohne. Er befestigt an der Unterseite des Fluggeräts einen "Restube". (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Mit einer Drohne wie dieser wurde der Jungen im Bodensee gerettet. Hier bestückt ein Rettungsschwimmer in Warnemünde am Ostseestrand eine Drohne der DRK Wasserwacht mit einem "Restube". Picture Alliance

Der erschöpfte Junge und seine zwei Begleiter konnten sich an der Schwimmhilfe im Wasser festhalten. Die Situation wurde dadurch schnell entschärft, bevor daraus überhaupt eine lebensbedrohliche Situation entstand, schreibt die DLRG Konstanz. Die drei Jungen schwammen dann mit Hilfe des "Restubes" selbst an Land.

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