Hannah Held, Mitglied des Jugendparlaments Biberach, wirbt vor dem Rahthau für das Gremium.  (Foto: SWR, Martin Hattenberger)

Jugendparlament Biberach kann weiterbestehen 22 Jugendliche wollen ins Jugendparlament

Das Jugendparlament in Biberach ist gerettet. Bis zum verlängerten Bewerbungsschluss am 15. Oktober gingen 22 Bewerbungen ein. Wegen zu wenig Kandidaten stand das JuPa zuletzt auf der Kippe.

Jugendliche sind zurzeit so politisch aktiv wie lange nicht mehr. Freitags demonstrieren landauf landab Tausende Jugendliche für das Klima. Sie stellen Forderungen und wollen gehört werden. Auch in Biberach demonstrierten zuletzt rund 400 Jugendliche. Doch selbst in einem politischen Gremium aktiv zu werden, das können sich viele Jugendliche offenbar doch nicht vorstellen.

Sechs Bewerber fehlten

Das Jugendparlament Biberach, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Stadt mitzugestalten, suchte händeringend nach Kandidaten. 15 Jugendliche wären nötig gewesen, nur neun hatten sich beworben. Deshalb verlängerte die Stadt die Bewerbungsfrist und schrieb alle Jugendlichen noch einmal an. Das hat nun offenbar geholfen. Denn bis zum 15. Oktober bewarben sich dreizehn weitere Jugendliche. Damit können die Wahlen Anfang November wie geplant stattfinden.

Keine Zeit, andere Hobbies, keine Lust

Doch wieso können sich viele Jugendliche eine Mitarbeit im JuPa nicht vorstellen? SWR-Reporter Martin Hattenberger hat bei den Jugendlichen nachgefragt:

Dauer
STAND