Im Gespräch: Markus Waldherr aus Baienfurt Fegt Kamine und bringt Glück

Zu Beginn der Heizperiode ist der Kaminfeger noch gefragter als sonst. Markus Waldherr reinigt nicht nur Kamine, er misst auch Wärmeverluste und die Abgase beim täglichen Heizen. Und Glück soll er auch noch bringen.

Die Ausbildung eines Schornsteinfegers hat heutzutage viel mit Umweltschutz zu tun. So hat Markus Waldherr nicht nur eine Ausbildung als Schornsteinfegermeister, er ist auch ausgebildeter Energieberater und Brandschutztechniker, erklärt er im Gespräch mit SWR Moderator Dirk Polzin.

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Markus Waldherr ist nicht irgendein Kaminfeger. Zu einigen seiner über 3.000 Kunden pflegt er ein vertrauensvolles Verhältnis. Sie überlassen ihm sogar ihre Hausschlüssel, damit er seine Arbeit verrichten kann, während die Haus- oder Wohnungsbesitzer nicht zu Hause sind.

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Auch wenn die Kleidung bei der Arbeit nicht mehr schwarz von Ruß wird, so legt die Schornsteinfegerinnung doch noch Wert auf die schwarze Kleidung und den Hut. Sein Handwerk sei stolz auf diese Tadition, sagt Waldherr und man hört heraus, das er selbst nicht weniger stolz darauf ist. Tradition hat auch der Beruf des Schornsteinfegers in der Familie Waldherr. Sein Vater Peter hat den Betrieb aufgebaut. Den Schulabgänger Markus Waldherr hat damals die freundliche und konstruktive Arbeitsatmosphäre im Betrieb des Vaters so beeindruckt, dass er diesen Beruf auch für sich ausgesucht hat. Er habe es nicht bereut, strahlt er.

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