Katamaran "Constanze" im Hafen von Friedrichshafen (Foto: Pressestelle, Katamaran-Reederei)

"Constanze" mit weniger Schadstoff-Ausstoß unterwegs Katamaran fährt sauberer über den Bodensee

Der Katamaran "Constanze" stößt künftig deutlich weniger Stickoxide aus. Das teilte die Katamaran-Reederei mit. Grund sei der Einsatz eines neuen Katalysators.

"Constanze" fährt künftig mit "AdBlue", einer Flüssigkeit, die bei Dieselfahrzeugen den Schadstoffausstoß verringert. Dafür wird Ammoniak in die Abgasleitung eingespritzt, wodurch 80 Prozent der umweltschädlichen Stickoxide neutralisiert und in unschädliches Wasser umgewandelt werden.

EU-Abgasnorm 5 wird erfüllt

Durch den Einsatz des neuen Katalysators sei "Constanze" das erstes Schiff am Bodensee und in Deutschland, das die EU-Abgasnorm 5 erfülle, heißt es von der Katamaran-Reederei. Verlaufe die Testphase positiv, sollen ab Ende 2021 auch die beiden anderen Katamarane umgerüstet werden.

Technik für mehr Umweltschutz

Schon vor zwei Jahren habe man dank neuer Motoren, effizienterer Fahrweise und Optimierungen am Rumpf der Schiffe den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Außerdem seien mittlerweile alle Katamarane mit Rußpartikelfiltern ausgestattet, so die Reederei.

Jährlich 450.000 Passagiere

Die Katamarane pendeln tagsüber stündlich zwischen Konstanz und Friedrichshafen. Die Schiffsverbindung schreibt seit zwei Jahren schwarze Zahlen und wird jährlich von rund 450.000 Fahrgästen genutzt.

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