Hungersberg bei Meckenbeuren im Bodenseekreis (Foto: SWR)

Karg und hungrig? Ungewöhnliche Ortsnamen: Hungersberg

SWR-Reporter Wolfgang Wanner ist auf dem Weg von Brochenzell bei Meckenbeuren in Richtung Ravensburg auf den kleinen Weiler mit dem Namen Hungersberg gestoßen. Ein sehr spezieller Ortsname, dem der Reporter auf den Grund gehen wollte.

Hungersberg ist das Zuhause von 16 Menschen in drei Häusern. Außerdem gibt es über 20 Pferde in dem kleinen Ort auf einer leichten Anhöhe. Bernhard Wagner lebt in Hungersberg und kann auch direkt erklären, woher der Name Hungersberg kommt. Nicht die Menschen, vielmehr die Böden gelten um Hungersberg als karg und "hungrig". Auf den Lehmböden konnte mit früheren Methoden nur wenig angebaut werden.

Wie es sich heutzutage hier lebt und warum nun Gurken auf dem Hungersberg besonders gut gedeihen, erzählt der Landwirt im Audio.

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Der Weiler besteht nicht nur aus drei Bauernhöfen, auch eine kleine Kapelle säumt den Straßenrand von Hungersberg. "Hof- und Pilgerkapelle" steht über dem Eingang, das Innere ist geschmückt mit einer traditionellen Madonna und modernen Bildern an den Wänden.

Bernhard Wagner hat die Kapelle erst vor sechs Jahren gebaut. Sie liegt direkt am Jakobsweg und ist auch zweimal im Jahr Ausgangspunkt für Hoffeste - dabei wird zur Einstimmung gebetet, später wird zünftig gefeiert.

Wie Bernhard Wagner auf die Idee kam, eine Kapelle zu errichten, hören sie im zweiten Bericht von SWR-Reporter Wolfgang Wanner.

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