Die Festungsruine Hohentwiel auf einem Hügel, im Hintergrund das Panorama der Alpen (Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg/Achim Mende)

Sicherungsarbeiten dauern länger Erneuter Felssturz am Hohentwiel

Nach einem erneuten Felssturz am Hohentwiel bei Singen (Landkreis Konstanz) dauern die Sicherungsarbeiten länger als erwartet. Eigentlich hätten die Arbeiten bereits Ende vergangene Woche abgeschlossen sein sollen.

Mindestens eine Tonne loses Gestein sei heruntergekommen. Das bestätigte der Leiter des Landesamtes Bau und Vermögen in Konstanz. Dadurch wurde der bereits installierte Geröllfangzaun beschädigt und mit Steinen gefüllt. Verletzt wurde niemand. Nun soll das Drahtgeflecht am Hang auf 75 Quadratmeter erweitert werden. Dadurch steigen auch die Kosten für das Land. Ursprünglich waren 40.000 Euro veranschlagt.

Sicherungsarbeiten gehen weiter

Am Montag sollen die Sicherungsarbeiten fortgesetzt werden, vorausgesetzt das Wetter spiele mit. Ziel sei, die Festungsruine auf dem Hohentwiel möglichst bald wieder zugänglich zu machen, so der Leiter des Amts Vermögen und Bau in Konstanz.

STAND