EEG-Umlage wird wohl keinen Einfluß auf den Strompreis haben. (Foto: SWR)

Entscheidung im Riedlinger Rathaus Eigentümer bangen um Grundstücke

Eine neue Hochspannungsleitung zwischen Reutlingen und Herbertingen hat möglicherweise Enteignungen zur Folge. Sechs Eigentümer könnten die Rechte an ihren Grundstücken verlieren.

Die Enteignungskommission des Regierungspräsidiums Tübingen entscheidet am Donnerstag darüber, ob die sechs Eigentümer ihre Grundstücke im Riedlinger Ortsteil Grüningen für den Bau der neuen Hochspannungsleitung zur Verfügung stellen müssen. Der Enteignungskommission gehören ein Beamter des Regierungspräsidiums sowie zwei ehrenamtliche Beisitzer an. Enteignungskommissionen sind laut Regierungspräsidium keine Seltenheit.

Eigentümer dürfen Einwände erklären

Die Grundstückseigentümer können vorher noch einmal erklären, warum sie ihre Flächen für die Hochspannungsmasten nicht zur Verfügung stellen wollen. Ausgleichszahlungen oder Tauschflächen hatten sie im Vorfeld nicht akzeptiert.

Bau hat bereits begonnen

Mit dem Bau der 60 Kilometer langen Hochspannungsleitung zwischen Reutlingen und Herbertingen wurde bereits vor zwei Wochen begonnen. In der kommenden Woche soll es im Riedlinger Ortsteil Grüningen losgehen. Der Bauherr, die Firma Amprion, hat die Trasse seit Jahren geplant. Es gibt einen genehmigten Planfeststellungsbeschluss.

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