Buddhistische Mönche in der Bodenseeschule (Foto: SWR)

Buddhistische Zeremonie für universellen Frieden Indische Mönche streuen Sandmandala in Bodensee

In der Bodenseeschule in Friedrichshafen waren vier Buddhistische Mönche zu Besuch. Sie gestalteten ein Sandmandala, in das universeller Frieden und Liebe einfließen sollten.

Eine Woche dauert es, bis das Sandmandala fertig ist. Die stundenlage Anordnung der farbigen Sandpigmente geht auf eine jahrhundertealte Meditationsform zurück. Die Arbeit erfordert höchste Konzentration und soll so zur inneren Sammlung beitragen.

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Die Mönche wollen mit den Sandmandalas Einblicke in die tibetisch-buddhistische Kultur bieten. Nach ihrem Glauben tragen die Mandalas zu Frieden und Harmonie in der Welt bei. Auch hoffen sie auf Spenden von Besuchern, das Geld soll den Menschen im Umfeld ihres Klosters zugute kommen und vor allem für Bildung eingesetzt werden.

Auflösung des Sandmandalas symbolisiert Vergänglichkeit

Zu einenem Sandmandala gehört am Ende auch die Auflösung des Mandalas. Die Mönche haben am Montagmorgen das fertige Sandkunstwerk wieder zusammengekehrt und den Sand in einer feierlichen Zeremonie in den Bodensee gestreut - als Symbol der Vergänglichkeit.

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Sandmandala (Foto: Pressestelle, Bodenseeschule Friedrichshafen)
An der Bodenseeschule haben Buddhistische Mönche eine Woche lang an einem Sandmandala gearbeitet. Pressestelle Bodenseeschule Friedrichshafen
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