Ein qualmender Auspuff an einem PKW. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, dpa)

Abgas-Skandal bei Automobilzulieferer? ZF Friedrichshafen bezieht Stellung zu Manipulationsvorwürfen

Der Getriebehersteller ZF hat auf die Vorwürfe reagiert, in den USA in Abgasmanipulationen verwickelt gewesen zu sein. Dem Unternehmen seien keine Klagen zu dieser Thematik bekannt.

Das teilte ein Unternehmenssprecher dem SWR in einem schriftlichen Statement mit. Der "Südkurier" hatte berichtet, der Getriebehersteller soll in Abgasmanipulationen in den USA verwickelt sein.

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"Uns sind insgesamt keine Klagen oder behördliche Untersuchungen zu dieser Thematik gegen ZF in den USA, Kanada oder in anderen Teilen der Welt bekannt."

Unternehmenssprecher, ZF Friedrichshafen

Die Vorfälle liegen mehrere Jahre zurück

ZF habe in Folge der Abgasmanipulationen mehrere, zum Teil führende Mitarbeiter entlassen, so der "Südkurier". Dazu wollte sich ZF nicht äußern.

"Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu internen Prozessen, insbesondere zu Personalfragen, grundsätzlich keine Auskunft geben."

Unternehmenssprecher, ZF Friedrichshafen
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ZF soll in Sammelklage genannt werden

Laut "Südkurier" wird ZF in einer Sammelklage genannt, in der es um CO2-Manipulationen bei Fahrzeugen von Audi geht. ZF habe dafür die Getriebe zugeliefert. Diese sollen Gänge unnatürlich früh eingelegt und damit bei Tests den CO2-Ausstoß empfindlich gesenkt haben. Audi soll sich mit ZF abgestimmt haben. Walther Rosenberger, der Leiter der Wirtschaftsredaktion des "Südkurier" in Konstanz zu den Recherchen:

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