343 Feuerwehrleute starben am 11. September im Einsatz in New York. Helm ist ein Geschenk der New Yorker FW an Manfred Wolfrum aus Wangen (Foto: SWR)

Erholung nach 9/11 - weit weg vom Ort des Terrors

Wie aus der Tragödie in Wangen Freundschaft entstanden ist

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Bei Feuerwehrmann Manfred Wolfrum ist die Anteilnahme beim Anschlag in New York am 11. September 2001 groß gewesen. Direkt helfen konnte er nicht, aber er hat sich etwas einfallen lassen.

Menschen rund um den Erdball haben nach dem 11. September Verbundenheit mit den USA, New York und den Opfern der Anschläge auf das World Trade Center gespürt. Besonders groß war das Mitgefühl vielleicht bei denen, die selbst Rettungskräfte sind und wissen, wie es ist, das eigene Leben für das anderer Menschen zu riskieren. Auch dem Feuerwehrmann Manfred Wolfrum aus Wangen im Allgäu ging es so.

Das Erlebte eine Weile hinter sich lassen

Manfred Wolfrum bot an, Hinterbliebene der 343 gestorbenen, sowie überlebende Feuerwehrleute aus der US-Metropole ins beschauliche Allgäu einzuladen. Insgesamt achtzig Männer, Frauen und Kinder waren verteilt auf drei Jahre nach den Anschlägen im Allgäu zu Gast. Die erste Ankunft im Jahr 2002 hat sich besonders eingeprägt.

"Das war bewegend, richtig cool, da haben die sich richtig gefreut."

Schnell entstand eine enge Verbundenheit, die Tragödie hat Amerikaner und Allgäuer damals zusammengebracht. Auch die Wangener reisten immer wieder nach New York. Jetzt, zum 20. Jahrestag des 11. September, denken die Allgäuer Feuerwehrleute wieder besonders oft an ihre Freunde in den USA.

Auch die Wangener Feuerwehr reiste immer wieder nach New York.

Manfred Wolfrum, Feuerwehrmann aus Wangen in New York mit weiteren Feuerwehren nach 911 (Foto: SWR)
Manfred Wolfrum mit amerikanischen Feuerwehrleuten bei einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des 11. September in New York.

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SWR