Wasserschutzpolizei-Boot nachts auf dem Bodensee (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Felix Kästle)

25-Jähriger vermisst gemeldet Seenotrettungsalarm auf Bodensee entpuppt sich als Fehlalarm

Fast 100 internationale Rettungskräfte sind Samstagnacht mit Booten und einem Hubschrauber ausgerückt, um nach einem Vermissten im Bodensee zu suchen. Der Seenotalarm entpuppte sich aber als Fehlalarm.

Der 25-jährige Mann aus Bregenz war zuvor von einer Reisegruppe als vermisst gemeldet worden. Sie alle wollten von einem Weinfest in Meersburg über den Bodensee zurück nach Bregenz. Der Vermisste sei stark alkoholisiert und möglicherweise über Bord des Linienschiffes gegangen, berichteten seine Begleiter der Polizei.

Vierstündige Suche

Nach vier Stunden Suche der Wasserschutzpolizei und weiteren Rettungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellt sich aber heraus: Fehlalarm. Der Mann war in Bregenz - unbemerkt von seiner Gruppe - direkt nach Hause gefahren. Laut Polizei in Vorarlberg muss der Mann mit keiner Strafe rechnen und auch nicht den Einsatz zahlen, denn er habe nicht grob fahrlässig gehandelt.

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