Weltraumobservatorium im Weltall im Hintergrund die Erde (Foto: Pressestelle, Airbus Defence and Space)

20 Jahre Weltraumbeobachtung Röntgen-Satellit aus Immenstaad

Vor 20 Jahren ist das Weltraumobservatorium XMM-Newton mit einer Rakete ins All gebracht worden. Es gilt als eine der erfolgreichsten europäischen Weltraummissionen.

Das Weltraumobservatorium XMM-Newton der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) war in 38 Monaten unter Federführung der Bodensee-Raumfahrtexperten vom damaligen Unternehmen Dornier Satellitensysteme in Immenstaad gebaut worden, heute Airbus Defence and Space.

Erforschung von Himmelskörpern und Schwarzer Löcher

XMM-Newton beobachtet nach Firmenangaben Röntgenstrahlen, sichtbares und ultraviolettes Licht. Es erforscht Himmelskörper, Schwarze Löcher und verfolgt, wie Sterne entstehen oder erlöschen. Das Weltraumobservatorium umrundet die Erde in einer Entfernung von bis zu 114.000 Kilometern.

Doppelt so lange in Betrieb wie geplant

XMM-Newton gilt als eine der erfolgreichsten europäischen Weltraummissionen. Der Satellit ist schon doppelt so lange in Betrieb wie ursprünglich erwartet. Airbus hält einen Betrieb von weiteren zehn Jahren für möglich.

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