Ein Flugzeug auf dem Rollfeld vor einem Abfluggebäude (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)

Höhere Auslastung zur Urlaubszeit

Herbstferien in BW: Das müssen Reisende am Flughafen beachten

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In den Herbstferien ist die Reisefreudigkeit an den Flughäfen in BW höher als noch vor einem Jahr. Passagiere sollten aufgrund der Corona-Kontrollen mehr Zeit mitbringen.

Die Herbstferien bringen den Flughäfen in Baden-Württemberg wieder ein etwas höheres Passagieraufkommen. Von Freitag bis Sonntag werden rund 520 Flugbewegungen erwartet, wie eine Sprecherin des Stuttgarter Airports mitteilte. Die Auslastung sei aber weiter nur halb so hoch wie vor der Corona-Pandemie.

Von der Landeshauptstadt aus fliegen die Menschen unter anderem nach Mallorca, auf die Kanarischen Inseln oder an die türkische Südküste. Gefragt seien auch Städtetrips nach Amsterdam, Istanbul, Berlin und Hamburg.

Stuttgart

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Flughafen Stuttgart erwartet mehr als tausend Flüge

Der Stuttgarter Flughafen erwartet in den Herbstferien mit rund 1.300 Flügen deutlich mehr als im vergangenen Jahr - 2020 waren es etwa 650. Hochgerechnet entspreche das rund 150.000 Passagieren, die in der kommenden Woche vom Stuttgarter Flughafen in den Urlaub fliegen, so ein Sprecher zum SWR. Die Passagiere müssen vor dem Abflug mit mehr Wartezeit als gewöhnlich rechnen.

Lange Schlange am Stuttgarter Flughafen (Foto: SWR)
Zum Auftakt der Herbstferien in Baden-Württemberg hieß es für viele: Ab in die Sonne. Deshalb kam es am Samstag am Stuttgarter Flughafen zu vermehrtem Betrieb und langen Schlangen. Bild in Detailansicht öffnen
Besonders beliebt waren Sonnenziele im Mittelmeerraum. Aus Stuttgart flogen die Gäste nach Mallorca, auf die Kanarischen Inseln oder ins türkische Antalya in den Urlaub. Auch Flüge nach Amsterdam oder Barcelona waren gefragt. Bild in Detailansicht öffnen
Am Flughafen Stuttgart wurden allein am Freitag 190 Starts und Landungen notiert. Von Freitag bis Sonntag wurden rund 520 Flugbewegungen erwartet, in der ganzen Ferienwoche über 1.000. Bild in Detailansicht öffnen
Passagiere wurden gebeten, rechtzeitig am Flughafen zu sein und Unterlagen wie Tickets und Bordkarten sowie eventuell benötigte Nachweise zur Einhaltung der Corona-Vorgaben griffbereit zu haben. Bild in Detailansicht öffnen

Kontrolle der Dokumente dauert länger

Nach wie vor gelten in den Terminals die üblichen Corona-Hygienebestimmungen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln. Da neben Reisepässen und Flugtickets auch Test-, Genesenen- und Impfnachweise überprüft werden müssen, benötige die Kontrolle der Dokumente etwas mehr Zeit als sonst, so ein Sprecher. "Wir empfehlen allen Passagieren mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein."

Zudem würden einige Fluggesellschaften wie Condor und Eurowings bei sehr frühen Flügen einen Vorabend-Check-in anbieten. Das Gepäck kann dabei bereits am Abend zwischen 18 und 20 Uhr vor dem Flug am Terminal abgegeben werden, um am darauffolgenden Tag Zeit zu sparen.

Bereits im Sommer hatten sich am Stuttgarter Flughafen aufgrund der Kontrollen lange Schlangen vor den Check-ins gebildet:

Verpasste Flüge am Karlsruher Flughafen

Zu Problemen wegen der aufwendigeren Kontrollen war es in den Sommerferien am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gekommen. Dutzende Reisende hatten wegen Personalmangels an der Sicherheitsschleuse einen Flieger verpasst. Der Vorfall war "bis dato einmalig", so Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Verkehr der Baden Airpark GmbH. Mit Problemen rechne er dieses Mal nicht.

Auch in Karlsruhe müssten Passagiere derzeit mit "verlängerten Abfertigungszeiten" rechnen. Fluggäste seien daher gebeten, rechtzeitig am Flughafen zu sein und die Unterlagen wie Tickets und Bordkarten sowie eventuell benötigte Nachweise zur Einhaltung der Corona-Vorgaben griffbereit zu haben.

Baden-Airpark rechnet mit deutlich mehr Passagieren

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erwartet zum Start in die Herbstferien von Freitag bis Montag insgesamt 45 Abflüge für etwa 6.000 Passagiere. Das wären bis zu zehn Prozent mehr als zu Beginn der Herbstferien 2019 (5.553) und deutlich mehr als im coronageprägten Vorjahr (1.018), wie der Bereichsleiter Blechschmidt mitteilte. Das liege zum einen an der fortgeschrittenen Pandemie aber auch an neuen Reisezielen wie Stockholm, Faro, Valencia und den Kanaren.

Friedrichshafen lockt mit neuen Zielen

Auch der Flughafen Friedrichshafen registriert nach eigenen Angaben wieder steigende Passagierzahlen. Mit Beginn der Herbstferien werde dieser Trend verstärkt. Die Maschinen fliegen beispielsweise nach Hurghada in Ägypten, Heraklion auf Kreta und Antalya in der Türkei. Kommende Woche, mit Beginn des Winterflugplans, kommen Fuerteventura und Gran Canaria als neue Ziele hinzu.

Friedrichshafen

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Auch an den Reisezielen müssen die Urlauber nach wie vor die vor Ort geltenden Corona-Bestimmungen beachten. Hier einige Beispiele:

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