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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat für die Bremer Greensill Bank einen Insolvenzantrag gestellt. Dies teilte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bremen am Dienstag mit. Greensill hatte Kunden mit ungewöhnlich hohen Zinsen gelockt - doch seit Anfang März kommen sie nicht mehr an ihr Geld. Der Insolvenzantrag von Montagabend werde nun geprüft. Ob es noch am Dienstag eine Entscheidung geben wird, blieb zunächst unklar. Das Gericht will über den weiteren Verlauf informieren. Die Bafin hatte die Bremer Tochter des britisch-australischen Finanzkonglomerats Greensill Anfang März bereits für den Kundenverkehr geschlossen. Sparer kommen seitdem nicht mehr an ihr Geld, auch die Einlagen zahlreicher Kommunen in Baden-Württemberg sind betroffen. So haben beispielsweise die Gemeinde Bötzingen (Breisgau-Hochschwarzwald) eine Summe in Höhe von 13,2 Millionen sowie die Gemeinde Weissach (Kreis Böblingen) 16 Millionen Euro angelegt.

Bötzingen

Bankpleite und die Folgen BW-Gemeinden bangen um Millionen auf Greensill-Konten

In Zeiten von Negativzinsen bot die Greensill-Privatbank gute Anlage-Konditionen. Gemeinden wie Bötzingen, Bad Dürrheim oder Neckarsulm legten bei ihr Millionen an. Nun ist die Bank pleite.  mehr...

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