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Im Rahmen einer Kooperation mit zahlreichen internationalen Sicherheitsbehörden wie dem FBI oder Europol ist ein Ermittlungserfolg gelungen: Insgesamt sind knapp 50 Server eines weltweit agierenden Netzwerks von Cyberkriminellen außer Betrieb gesetzt und teilweise aufgrund richterlicher Beschlüsse beschlagnahmt worden. Die Verantwortlichen des Netzwerks sollen ihre mit technischen Anonymisierungsmöglichkeiten ausgestattete IT-Struktur unterschiedlichsten Nutzern gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt haben. Die kriminellen Kunden sollen auf den von den Netzwerkbetreibern versprochenen Schutz vor dem Zugriff der Ermittlungsbehörden vertraut und die Infrastruktur zur Begehung schwerer Cyberstraftaten und zur Abwicklung sonstiger illegaler Geschäfte genutzt haben. Bei etlichen der angegriffenen Firmen stand eine Verschlüsselung ihrer Daten und damit ein kompletter Ausfall ihrer IT-Systeme unmittelbar bevor. Insgesamt konnten weltweit rund 250 von den Tätern bereits ausgespähte Unternehmen identifiziert und meist rechtzeitig vor einer Verschlüsselung gewarnt werden.

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