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Die Regelungen in der Corona-Krise ändern sich kontinuierlich. Wir haben zusammengefasst, was momentan erlaubt ist - und was nicht.

In einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer auf weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geeinigt. Sie sollen ab dem 2. November gelten:

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Abstandsgebot und Maskenpflicht

Als Grundregel bleibt das Abstandsgebot von eineinhalb Metern im öffentlichen Raum bestehen. Verpflichtend ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes seit Montag, 19. Oktober, in Fußgängerzonen, in öffentlichen Einrichtungen und überall dort im öffentlichen Raum, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und Einkaufszentren, beim Friseur und ähnlichen Körperpflegeeinrichtungen, außerdem in Arztpraxen sowie in anderen humanmedizinischen Einrichtungen.

Auch in Gaststätten, Restaurants, Bars oder Kneipen müssen Masken getragen werden, wenn sich Gäste nicht am Platz befinden - beispielsweise auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet. Verpflichtend ist ein Mund-Nasen-Schutz ebenfalls in geschlossenen Räumen in Freizeitparks und Vergnügungsstätten und auch beim Anstehen. Ein Verstoß kann zu einer Verweigerung des Zutritts oder der Teilnahme führen.

Eine Maskenpflicht gilt auch auf Wochen- und Jahrmärkten, sofern diese in geschlossenen Räumen stattfinden. Auch an weiterführenden Schulen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Darüber hinaus müssen auch Fahr-, Boots- oder Flugschüler beim Unterricht und bei praktischen Prüfungen eine Maske tragen.

Allgemein: Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, der muss dies mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.

Treffen im privaten oder öffentlichen Raum

Ab Montag den 2. November sind Treffen in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushaltes gestattet, insgesamt maximal zehn Personen. Bis dahin gilt: Treffen im privaten oder öffentlichen Raum - wie beispielsweise in Restaurants, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern - sind seit Montag, 19. Oktober, auf maximal zehn Personen begrenzt. Mehr sind nur dann erlaubt, wenn die Teilnehmer aus maximal zwei Haushalten kommen oder wenn alle Teilnehmer miteinander verwandt sind (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen). Dabei gelten im öffentlichen Raum die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Veranstaltungen

Ab Montag den 2. November müssen jegliche Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen wie Theater und Kinos ausfallen beziehungsweise geschlossen bleiben. Öffentliche Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Mitarbeiterversammlungen oder Flohmärkte mit bis zu 100 Personen sind bis dahin noch erlaubt. Dabei gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Im Kunst- und Kulturbereich sowie für Kinos sind unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 500 Personen im Publikum zulässig - zum Beispiel, wenn die Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze mit einem Abstand von mindestens 1,5 Meter in alle Richtungen haben, ausgenommen Personen des gemeinsamen Haushalts. Untersagt sind Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.

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Gastronomie, Diskotheken und Clubs

Ab Montag den 2. November müssen alle Gastronomiebetriebe für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sind die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen sollen offen bleiben dürfen. Alle Gaststätten dürfen derzeit noch öffnen - also auch Kneipen, Biergärten, Cafés und Eisdielen. Es gilt jedoch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, wenn Gäste nicht am Platz sind - beispielsweise auf dem Weg zu den Toiletten, zum Tisch oder Buffet.

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Gruppen bis zu 10 Personen dürfen Gaststätten oder Cafés besuchen. Mehr sind nur dann erlaubt, wenn die Teilnehmer aus maximal zwei Haushalten kommen oder wenn alle Teilnehmer miteinander verwandt sind. Es gelten weitere Auflagen wie zum Beispiel das Abstandsgebot zu anderen Gästen und die Pflicht, Kontaktdaten zu hinterlassen - dabei reicht eine Handynummer. Für die Bordgastronomie in Bahnen und Schiffen gelten dieselben Regeln wie in Gaststätten.

Personen, die falsche Kontaktangaben in Gaststätten, bei Veranstaltungen oder anderen Dienstleistungen machen, können mit einem Bußgeld von 50 bis 250 Euro belegt werden. Wer sich weigert, seine Kontaktdaten richtig und komplett anzugeben, darf das gastronomische Angebot, das Geschäft oder die Veranstaltung nicht besuchen beziehungsweise die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen.

Clubs oder Diskotheken dürfen generell nicht öffnen. Allerdings ist es nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg mit der aktuellen Corona-Verordnung vereinbar, dass sie öffnen - solange sie ausschließlich wie eine Bar oder ein Restaurant Essen oder Getränke anbieten und die Hygieneregeln beachtet werden. Reine Tanzveranstaltungen sind verboten.

Prostitutionsstätten

Bordelle und Laufhäuser dürfen in Baden-Württemberg wieder öffnen. Ab 2. November müssen sie aber bis Ende des Monats geschlossen bleiben. Die geänderte Corona-Verordnung sieht jedoch vor, dass nur Eins-zu-eins-Prostitution wieder stattfinden darf - das heißt, eine Prostituierte und ein Freier dürfen in einem Raum Sex haben. Gruppensex ist weiterhin nicht zulässig. Zudem gelten ähnliche Vorgaben wie etwa auch für Gastronomiebetriebe. So ist in Innenräumen eine Maske verpflichtend, die Betriebe müssen ein Hygienekonzept vorlegen und die Kontaktdaten der Kunden erheben.

Reisen

Touristische Übernachtungsangebote im Inland werden im November verboten werden. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden.

Die Bundesländer hatten ein bundesweites Beherbergungsverbot für Urlauber aus inländischen Corona-Risikogebieten beschlossen, den sogenannten Hotspots. Es besagte, dass Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten ohne negativen Corona-Test derzeit nicht mehr in Hotels und Gasthäusern übernachten durften. In einigen Ländern wie Baden-Württemberg oder Bayern ist das Beherbergungsverbot aber mittlerweile wieder aufgehoben worden.

Wer aus einem ausländischen Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, sollte am besten schon einen negativen Test im Gepäck haben: damit man belegen kann, dass man nicht mit Corona infiziert ist. Wer ohne Test ankommt, sollte sich möglichst direkt bei der Einreise testen lassen, etwa am Flughafen. Oder man muss innerhalb von zehn Tagen einen Test beispielsweise beim Hausarzt machen.

Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen Rückkehrer aus einem Risikogebiet zuhause in Quarantäne, und zwar bis zu 14 Tage. Außerdem müssen sie dem zuständigen Ordnungsamt melden, dass sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Einen Überblick über alle aktuellen Reisewarnungen finden Sie beim Auswärtigen Amt.

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Die Grenzen zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten sind ohne Kontrollen passierbar. Bestehen bleiben allerdings die Kontrollen an der Grenze zu Österreich, die die Migration von Asylbewerbern aus Drittstaaten verhindern sollen. Busreisen in Baden-Württemberg sind erlaubt.

Hotels, Campingplätze und Jugendherbergen

Touristische Übernachtungsangebote im Inland werden im November verboten werden. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden. Bis dahin gilt:
Urlaub in Hotels, auf Campingplätzen oder in Jugendherbergen ist genauso möglich wie ein Aufenthalt in Pensionen oder Ferienwohnungen. Für alle Bereiche gelten weiterhin strenge Auflagen. Dazu gehören eingeschränkte Öffnungszeiten, Hygienekonzepte und eine Begrenzung der Gästezahlen. Schwimmbäder und Wellnessbereiche dürfen unter Auflagen öffnen.

Hausdame mit Mundschutz legt verpackte Bademäntel auf ein Hotelbett (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Hotels dürfen wieder öffnen - unter Einhaltung strenger Corona-Auflagen Picture Alliance

Beerdigungen und Gottesdienste

Auf Grund der sich ausweitenden Corona-Pandemie in Baden-Württemberg dürfen auf Trauerfeiern und Bestattungen im Freien nur noch 100 Personen teilnehmen. Zu sonstigen Veranstaltungen von Kirchen-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften unter freiem Himmel sind den Angaben des Kultusministeriums weiterhin bis zu 500 Teilnehmer zugelassen. Weiterhin besteht die Voraussetzung eines schriftlichen Hygienekonzepts, dabei die Personenanzahl immer abhängig von der räumlichen Kapazität und auch die Abstandsregel steht nach wie vor im Vordergrund. Darüber hinaus werde den Veranstaltern empfohlen, von den Teilnehmern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu verlangen, teilte das Kultusministerium weiter mit.

Alten- und Pflegeheime

Pro Person sind grundsätzlich zwei Besucher am Tag gestattet. Ausnahmen kann die Leitung der Einrichtung aus besonderen Anlässen wie Sterbebegleitung oder Geburtstagen zulassen. Es gelten Mindestabstand und Maskenpflicht. Außerdem müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden. Wenn Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtung verlassen oder nach einem Aufenthalt im Freien zurückkommen, müssen sie dies melden. Besuche von Personen, die Kontakt zu einem Infizierten hatten oder Corona-Symptome aufweisen, sind nicht möglich.

Kitas und Schulen

Kitas und Grundschulen sind geöffnet. Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Maßnahmen: So müssen beispielsweise die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und dürfen sich nicht vermischen, auch nicht in den Pausen.

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An weiterführenden Schulen findet der Präsenzunterricht ohne Abstandsgebot statt. Jedoch gilt seit Montag, 19. Oktober, auch während des Unterrichts eine Maskenpflicht. Gleiches gilt für die beruflichen Schulen und sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren. Wird keine Maske getragen, droht ein Bußgeld zwischen 25 und 250 Euro. Schüler, die sich nicht daran halten, können zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen werden. Für Lehrer bedeutet die Verweigerung eine Verletzung der Dienstpflicht. Die Schulleitung muss sie dem Regierungspräsidium melden.

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Musikschulen, Kunstschulen, Jugendkunstschulen

Der Unterricht in Musik- und Jugendkunstschulen ist bis zu einer Gruppengröße von 20 Personen erlaubt. Die Abstandsregeln entfallen, außer beim Gesangsunterricht und beim Unterricht an Blasinstrumenten - hier gilt einheitlich ein Abstand von zwei Metern in alle Richtungen. Die Empfehlung einer Schutzwand gilt nur zwischen der Lehrkraft und den Schülerinnen und Schülern. Verwendete Instrumente und Schlägel, Mundstücke, Werkzeuge, Mediengeräte und Arbeitsflächen müssen außerdem vor der Weitergabe an eine andere Person mit einem geeigneten Reinigungsmittel gereinigt oder desinfiziert werden; hierzu muss ausreichend Pausenzeit eingeplant werden.

Proben von Ensembles sind laut Corona-Verordnung mittlerweile als eigenständige Veranstaltungen anzusehen und grundsätzlich zulässig. Jedoch müssen die Verantwortlichen unter anderem folgendes gewährleisten:

  • Die Einhaltung der Hygieneanforderungen
  • Erstellung eines individuellen, schriftlichen Hygienekonzepts für die Probe
  • Erhebung der Kontaktdaten sämtlicher Mitwirkender und Anwesender

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Sport

Profisport soll ab 2. November nur noch ohne Zuschauer stattfinden dürfen. Das gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Der Amateursport wird weitestgehend ausgesetzt. Sport mit maximal zwei Personen oder einem Haushalt bleibt erlaubt.

Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen sind bis dahin geöffnet, egal ob In- oder Outdoor. Dazu zählen auch Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen, Kletterhallen oder Indoorsporthallen - alles natürlich unter Einhaltung von Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Die Corona-Verordnung Sport gilt allerdings auch in Nebenräumen von Gaststätten oder in Gemeindehäusern.

Auch Mannschaftssportarten wie Handball, Fußball, Volleyball und Basketball können ohne Abstandsregeln gespielt werden. Sportarten mit Körperkontakt wie Ringen oder Judo sind ebenfalls erlaubt. Wenn bisher bei den Spielen der Fußball-Bundesliga Zuschauer erlaubt waren, dann ausschließlich Heimfans. Zudem müssen Zuschauer im Stadion bis auf den Weg zu ihrem Platz einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Am Sitzplatz selbst kann dieser dann abgenommen werden. Die Zuschauerzahl ist dabei auf maximal 20 Prozent der Stadionkapazität begrenzt.

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In Trainings- und Übungssituationen darf laut der aktuellen Corona-Verordnung Sport auch von der Obergrenze von 10 Personen - festgehalten in der allgemeinen Corona-Verordnung - abgewichen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ein bestimmter Platz in einem Raum durchgängig eingehalten werden kann. Darüber hinaus kann von der Anzahl von 20 Personen abgewichen werden, wenn für die Durchführung der Sportart eine größere Personenanzahl notwendig ist. Dadurch können beispielsweise Yogakurse oder Zirkeltraining in größeren Gruppen sowie Abschlussspiele unter anderem in den Mannschaftssportarten stattfinden. Darüber hinaus dürfen auch weitere Übungsräume - beispielsweise Gemeinderäume - für eine temporäre Sportausübung genutzt werden.

Beim Schulsport müssen keine Masken getragen und auch kein Abstand von eineinhalb Metern gehalten werden. Für die Durchführung des Sportunterrichts und außerunterrichtlicher Schulsportveranstaltungen gilt allerdings die Klassenstärke oder Gruppengröße als Obergrenze.

Schwimmbäder und Wellnessbereiche

Schwimmbäder und ähnliche Freizeiteinrichtungen müssen ab 2. November für den Rest des Monats schließen.

Schwimmbäder, Freibäder und Badeseen mit kontrolliertem Zugang dürfen unter Auflagen öffnen. Dazu gehört eine maximale Anzahl von Gästen, die anhand der Liege- und Wasserfläche berechnet wird. So müssen für jede Person rechnerisch zehn Quadratmeter vorhanden sein. Außerdem ist ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern einzuhalten und Körperkontakt zu vermeiden, teilte das baden-württembergische Gesundheitsministerium mit. Um Warteschlangen am Eingang zu vermeiden, solle der Besucherandrang durch vorherige Reservierung oder Ticketbuchung gesteuert werden.

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Beim im Verein betriebenen Schwimmsport entfallen Regelungen wie der Einbahnverkehr oder das Verbot des Aufschwimmens - während diese Bestimmungen im Freizeitbereich weiter gelten.

In den Saunen sind Aufgüsse aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen zugelassen, das sogenannte Verwedeln bleibt aber verboten. Der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere von Dampfbädern, Dampfsaunen und Warmlufträumen ist untersagt, da hierbei nur geringe Temperaturen erreicht werden. Duschen ist in Schwimmbädern und Saunen erlaubt. Der Abstand von eineinhalb Metern muss jedoch eingehalten werden.

Baden-Württemberg

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