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Das US-Unternehmen Microsoft hat angekündigt, den Datenschutz bei Cloud-Anwendungen zu stärken. Der Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink sieht das als große Verbesserung für Unternehmen und Behörden in Baden-Württemberg, die Microsoft-Anwendungen nutzen. Bislang hatten Nutzer von beispielsweise Microsoft Outlook ein Datenschutzproblem. Denn Microsoft speichert die Daten auf Servern in den USA und ist deshalb verpflichtet, sie auf Anfrage an US-Sicherheitsbehörden herauszugeben. Für die Daten europäischer Nutzerinnen und Nutzer ist das laut Gerichtsurteil nicht rechtskonform. Microsoft will jetzt seine Standard-Vertragsklauseln ändern und künftig gerichtlich gegen Anordnungen der US-Behörden vorgehen. Betroffene Personen sollen außerdem informiert werden. Gibt Microsoft dennoch Daten weiter, will das Unternehmen Schadensersatz leisten.

"Big Brother Award" vom Verein Digitalcourage Vorwurf mangelnder Datenschutz: Negativ-Preis für Baden-Württemberg

Über diese Auszeichnung freut sich niemand: Der Negativpreis "Big Brother Award" geht in diesem Jahr unter anderem an das Land Baden-Württemberg. Das zuständige Ministerium kann das nicht nachvollziehen.  mehr...

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