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Schnelltests auf das Coronavirus sind derzeit in aller Munde, sind sie doch der Schlüssel für viele Aktivitäten. Allerdings scheint bei näherer Betrachtung nicht alles so einfach wie gedacht.

Das Abendessen im Biergarten, ein Ausflug mit den Kindern in den Zoo oder Shoppen in der City: Wer nicht bereits den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus erhalten hat oder als genesen gilt, braucht einen aktuellen, negativen Test, um seine Pläne in Regionen mit geringem Infektionsaufkommen in die Tat umzusetzen. In den vergangenen Wochen wurden die Möglichkeiten hierfür umfassend erweitert und konkretisiert. Doch noch immer stellen sich vielen Menschen in Baden-Württemberg einige Fragen rund um Schnell- oder Selbsttests und die Auswirkungen der Ergebnisse.


Schnelltest, Selbsttest, PCR-Test: Was bedeutet das eigentlich?

Im Verlauf der Pandemie haben sich die Möglichkeiten, sich auf eine mögliche Coronavirus-Infektion testen zu lassen, erhöht. Gleichzeitig bedeuten die verschiedenen Methoden aber auch unterschiedliche Vorgehensweisen und dadurch ungleich sichere Ergebnisse.

Ein PCR-Test ist dabei die Variante mit der größten Verlässlichkeit. Die Entnahme einer Probe wird durch medizinisches Personal vorgenommen, Labore werten die Ergebnisse aus. Entsprechend dauert das erfolgreiche Erfassen von Ergebnissen auch länger. Ein PCR-Test ist insbesondere dann notwendig, um bei einer Person mit Symptomen abzuklären, ob eine SARS-CoV-2-Infektion vorliegt. Zur Anwendung kommen die Tests auch, um einen positiven Schnelltest zu prüfen.

Entsprechende Antigen-Schnelltests bringen bereits nach wenigen Minuten ein Ergebnis. Dafür wird, wie beim PCR-Test, ein Abstrich aus der Nase oder dem Rachen genommen. Schnelltests finden häufig im Alltag Anwendung, um nach einem positiven oder negativen Ergebnis schnell handeln zu können, also zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Aber auch Dienstleister, wie etwa Friseurbetriebe oder Restaurants dürfen in Baden-Württemberg die Tests durchführen und den Kundinnen und Kunden eine Bescheinigung über das Ergebnis ausstellen. Einige Unternehmen wie Drogerie-Ketten und Baumärkte bieten direkt vor Ort ebenfalls Teststationen an.

Seit Anfang Mai haben auch Schulen und Kitas laut Landesregierung die Möglichkeit, Schnelltests unter bestimmten Voraussetzungen so durchzuführen, "dass eine anerkannte Bescheinigung über das Ergebnis ausgestellt werden kann", heißt es in der Corona-Verordnung. Wie bereits seit längerer Zeit Standard, werden Schnelltests auch weiterhin bei offiziellen Teststellen, Testzentren oder Arztpraxen angeboten.

Wem dies zu viel Aufwand und Stress bedeutet, kann auch auf Selbsttests zurückgreifen, die seit einigen Wochen unter anderem in Supermärkten, Drogerien oder Discountern oder im Internet angeboten werden. Sie sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt und einfacher gehalten, können aber, so die Landesregierung, auch in Schulen, Kitas, bei der Arbeit oder Dienstleistungen angeboten und durchgeführt werden.

Dabei müsse die Anwendung aber von einer geeigneten Person überwacht werden. Laut dem baden-württembergischen Sozialministerium müssen diese Personen unter anderem "zuverlässig und in der Lage sein, die Gebrauchsanweisung des verwendeten Tests zu lesen und zu verstehen". Auch müsse die ordnungsgemäße Analyse des Ergebnisses eingehalten und die Bescheinigung richtig ausgefüllt werden. Wer übrigens einen entsprechenden Selbsttest unter Aufsicht durchführen lassen möchte, beispielsweise beim Friseur, muss bei einem negativen Testergebnis danach die Dienstleistung auch in Anspruch nehmen.

Wie häufig benötige ich was? Und wie häufig darf ich mich testen (lassen)?

In baden-württembergischen Landkreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern von unter 100 sind Lockerungen - und damit unter anderem Restaurant-Besuche oder Übernachtungen - möglich. Dafür benötigt man, je nach Unternehmung, einen aktuellen negativen Schnelltest oder Selbsttest, der längstens 24 Stunden nach der Durchführung des Tests Gültigkeit besitzt. Wer beispielsweise als einer der ersten Besucherinnen und Besucher nach der Wiedereröffnung das Modellprojekt rund um den Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) austesten möchte, muss einen negativen Schnelltest vorweisen - Selbsttests werden nicht akzeptiert. Tourismus-Experten raten daher, vorab die Bedingungen vor Ort zu recherchieren.

Für Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und Co. hat die baden-württembergische Landesregierung beispielsweise festgelegt, dass alle drei Tage einen negativen Test vorlegegt werden muss. Von der Testpflicht ausgenommen sind, neben vollständig geimpften Personen sowie Genesenen, auch Kinder bis einschließlich fünf Jahre, die asymptomatisch sind.

Mehrere kostenlose Coronavirus-Schnelltests für Jeden

Nicht unerheblich dürfte für viele Menschen der Kostenfaktor sein: Während man Selbsttests im Einzelhandel selbst bezahlen muss, steht jedem Baden-Württemberger mindestens ein Antigen-Schnelltest pro Woche kostenlos zu, beispielsweise in Arztpraxen, Apotheken oder offiziellen Teststellen. Auch das mehrmalige kostenlose Testen pro Woche sei möglich, so ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf SWR-Anfrage. Eine Obergrenze sei nicht festgelegt, zudem gebe es auch keine zentrale Datenbank, welche etwaige Termine speichere und Ergebnisse erfasse.

Oftmals sind freie Termine über Apps oder Online-Portale innerhalb weniger Minuten ersichtlich und buchbar. In Baden-Württemberg gibt es tausende Corona-Schnelltestzentren. Auch Apotheken führen diese Tests durch. Die Öffnungszeiten der einzelnen Testmöglichkeiten variieren dabei: So haben Schnelltest-Stationen im Rahmen von Baumärkten oder Drogerien nur während der Ladenöffnungszeiten geöffnet, Arztpraxen bieten den Service ebenfalls häufig nur zu den regulären Öffnungszeiten an.

Wiederum andere Angebote wie Drive-In-Teststellen oder Schnelltestzentren erlauben auch die Online-Terminbuchung an Sonn- und Feiertagen. Experten raten dennoch, frühzeitig für etwaige Unternehmungen vorzusorgen: Wer entsprechend am Sonntagabend in einen Biergarten möchte, muss sich ebenfalls um einen aktuellen Test kümmern.

Viele Betreiber, unter anderem von Restaurants oder Hotels, bieten jedoch selbst die Möglichkeit von Tests an - auch am Wochenende oder an Feiertagen. Gerade in ländlichen Regionen sei der Zugang zu kostenlosen Bürgertestungen noch erschwert, hatte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) Anfang Mai betont. Auch deshalb hatte Baden-Württemberg die Testmöglichkeiten erweitert und so unter anderem auch Dienstleistern wie Hoteliers oder Friseurbetrieben die Durchführung ermöglicht.

Mittlerweile werden die Test-Möglichkeiten auch von vielen Menschen angenommen: Fast jeder dritte Erwachsene macht laut einer Umfrage inzwischen regelmäßig Corona-Tests. Mindestens ein- bis zweimal pro Woche tun dies nach eigenen Angaben 30 Prozent, wie eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Mit "Nein" antworteten 66 Prozent. Am stärksten verbreitet sind regelmäßige Tests demnach unter 18- bis 24-Jährigen (42 Prozent), bei Menschen über 55 Jahre bejahten dies 22 Prozent.

Wer zahlt für die Tests?

Jeder Bundesbürger hat in Baden-Württemberg die Möglichkeit auf die kostenlose Testmöglichkeit - und das mindestens ein Mal pro Woche, bei Bedarf und Kapazitäten auch häufiger. Die Kosten, die das Bundesgesundheitsministerium auf 18 Euro pro Schnelltest für das Testkit und die Durchführung des Tests beziffert, trägt der Bund. Unternehmen, die ihre Belegschaft oder der Einzelhandel, der seine Kundinnen und Kunden testen lassen möchte oder Tests anbietet, muss selbst für die Tests aufkommen.

Die Kosten von PCR-Tests werden laut Bundesgesundheitsministerium grundsätzlich übernommen, wenn die Ärztin oder der Arzt oder das Gesundheitsamt den Test für nötig erachten. An einigen Standorten bieten die Verantwortlichen die Möglichkeit zu freiwilligen PCR-Tests an, die vom Kunden selbst bezahlt werden müssen. In der Regel sind bereits bei der Terminbuchung und der Auswahl der Testmöglichkeiten entsprechende Preise angegeben.

Auch Gäste und Grenzgänger aus dem Ausland können mittlerweile kostenlos einen Corona-Schnelltest durchführen lassen.

Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse?

Grundsätzlich gilt: Jede Möglichkeit des Testens ist prinzipiell eine gute Möglichkeit. Das betonte der Virologe an der Charité in Berlin, Christian Drosten, zuletzt immer wieder. Auch wenn er im April in einer Folge seines Podcasts "Coronavirus-Update" darauf hinwies, dass Schnelltests wohl weniger zuverlässig seien als gedacht. Zwischen 40 Prozent und 60 Prozent der Infektionen würden bei Schnelltests übersehen, so Drosten. Auch das Bundesgesundheitsministerium stellt klar, dass die Fehlerrate von Schnell- und Selbsttests gegenüber den PCR-Tests höher ist. Deshalb sollte man die Schnelltests nicht als "Sesam öffne Dich"- Strategie sehen, hatte Drosten angesichts der Bedeutung von Schnelltests für den Einlass bei Veranstaltungen oder im Restaurant betont.

"Man sollte sich also klarmachen, wir haben vielleicht so acht infektiöse Tage, davon liegen wahrscheinlich so zwei vor dem Tag des Symptombeginns. Und der Schnelltest schlägt wohl erst am Tag nach Symptombeginn wirklich an. Das heißt, fünf von acht infektiösen Tagen finde ich mit dem Antigentest. Drei von acht infektiösen Tagen werde ich übersehen", so Drosten im April.

Da aber PCR-Tests eine deutlich längere Zeit brauchen, um ein Ergebnis zu zeigen, sollte nach Meinung des Virologen weiter unbedingt auf Schnelltests gesetzt werden -trotz der Sensitivitätslücke am Anfang. Das baden-württembergische Sozialministerium betont ebenfalls, dass das Ergebnis eines jeden Tests lediglich eine Momentaufnahme darstelle. Vorsicht ist darüber hinaus vor gefälschten Schnelltests geboten, die in den vergangenen Wochen vermehrt in Baden-Württemberg in Umlauf gebracht wurden.

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Auch Oliver Keppler, Professor für Virologie an der Universität München, äußerte zuletzt Zweifel und bezog sich dabei auf mehrere, unabhängige Studien. "Von 100 Personen werden 42 Menschen nicht erkannt, die infiziert sind, aber für andere ansteckend sein können. Teilweise gibt es aber auch Antigen-Schnelltests, die nur 29 Prozent der Infizierten erkannt haben“, so Keppler Mitte Mai. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Vergangenheit häufiger auf das Problem hingewiesen, wonach die Aussagekraft von Antigen-Schnelltests stark vom Anteil der Infizierten unter den getesteten Personen sowie von der Sensitivität und Spezifität der Tests abhängt.

Ein positives Ergebnis bei einem offiziellen Schnelltest muss an das Gesundheitsamt gemeldet werden, so das RKI. Allein bei Unsicherheiten, ob der Test korrekt durchgeführt wurde, könne das Testzentrum entscheiden, ob ein zweiter Schnelltest gemacht werde. Nach einem positiven Ergebnis kann dort oft auch der Abstrich für den viel zuverlässigeren PCR-Test folgen. Dieser bestätige in durchschnittlich 50 bis 60 Prozent der Fälle das Schnelltest-Ergebnis, so das RKI. 40 bis 50 Prozent der einen positiven Befund anzeigenden Schnelltests sind also falsch-positiv.

Nicht geringe Menge falsch-positiver Schnelltests

Das RKI stützt sich dabei auf die Ergebnisse einer Sonderbefragung von Laboren. Die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) nennen ähnliche Zahlen: Ihr Vorstandschef Michael Müller sprach jüngst von einem Anteil von 30 bis 50 Prozent falsch-positiver Schnelltests. Die Zahl stamme aus ersten Auswertungen einzelner Labore und Meldedaten, teilten die ALM jüngst mit. Sie schwanke allerdings und sei abhängig von der Qualität der verwendeten Tests und der Probenentnahme, von der Testsituation (Testzentrum, Arztpraxis, Apotheke oder Pflegeheim) sowie davon, ob Menschen mit oder ohne Symptome getestet würden. Fakt ist: Relativ viele Menschen stellen sich trotz eines positiven Schnelltests beim genaueren PCR-Test als nicht infiziert heraus.

"Es ist zweifelsfrei, dass Corona-Schnelltests und Selbsttests, die von Laien durchgeführt werden, nicht die Zuverlässigkeit haben wie ein PCR-Test. Mittlerweile sehen wir den Einsatz jedoch unkritischer, weil sich aus unserer Sicht die Corona-Krise so entwickelt hat, dass jede Maßnahme einen Vorteil bietet, eine weitere Verbreitung zu verhindern", hatte der Vorsitzende des Apothekerverbands Rheinland-Pfalz, Thomas Hanhart, dem SWR Ende April gesagt.

Allerdings kann es auch in die andere Richtung gehen und ein Test fällt fälschlicherweise positiv aus. Auch dann kann erst ein PCR-Test Licht ins Dunkel bringen.

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Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Sobald ein Schnelltest positiv auf das Coronavirus ausschlägt, ist die Teststelle verpflichtet, das Ergebnis dem Gesundheitsamt zu melden. Eine Pflicht, nach einem positiven Schnelltest in einem Testzentrum oder durch geschulte Personen einen PCR-Test folgen zu lassen, besteht laut Sozialministerium nicht. Es werde jedoch empfohlen, das Ergebnis durch die zuverlässigere Test-Variante bestätigen zu lassen, so das Ministerium weiter. Je nach Teststelle ist dies teilweise sogar am gleichen Ort möglich.

Ausnahmen gebe es, wenn der Schnelltest in der Schule, beim Arbeitgeber oder im Vorgriff auf die Inanspruchnahme einer Dienstleistung, zum Beispiel beim Friseur, selbst durchgeführt und dabei von einer geeigneten Personen überwacht wurde.

Eine Verpflichtung zu einem nachfolgenden PCR-Test besteht, wenn ein Selbsttest ohne Anleitung oder Überwachung durchgeführt wurde. Ist ein Selbsttest positiv, genügt ein Schnelltest, beispielsweise in einem Testzentrum, nicht. Nach einem positiven Schnelltest-Ergebnis besteht die Regel, sich sofort in Quarantäne zu begeben sowie Haushaltsangehörige zu informieren.

Gelten im Urlaub andere Regeln bei positiven Corona-Tests?

Um Urlaube, Kurztrips oder andere Unternehmungen in Baden-Württemberg durchführen zu können, benötigt man, je nach Art der Freizeitgestaltung, in regelmäßigen Abständen negative Corona-Tests, um beispielsweise in einem Hotel übernachten oder in einem Restaurant essen zu dürfen. Nicht ausgeschlossen ist dabei, dass ein Test dabei positiv anschlägt und eine Ansteckung mit Covid-19 nachgewiesen wird.

In einem solchen Fall gelten die speziellen Quarantäne- und Absonderungspflichten. Nur ein folgender negativer PCR-Test, würde die Regelungen aufheben. Bei einem positiven Schnelltest muss in der Regel kein entsprechender PCR-Test erfolgen, Experten raten aber dazu. Sollte dieser nicht unmittelbar nach Erhalt des positiven Schnelltests erfolgen, darf die häusliche Isolation unterbrochen werden, um den PCR-Test durchführen zu lassen. Laut Sozialministerium müssen die Schutzmaßnahmen wie Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten werden, nach Möglichkeit soll auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verzichtet werden. Besteht bei Schnelltests eine Nachtestpflicht (siehe oben), muss dies sofort geschehen. Dies bedeute bei einer längeren Entfernung zum Wohnort, dass dieser noch am Urlaubsort durchgeführt werden müsse, so das Sozialministerium auf SWR-Nachfrage. Falle dieser dann negativ aus, könne die Urlaubsreise ohne Einschränkungen fortgesetzt werden.

Bei einem Urlaub in einem anderen Land oder Bundesland sind die jeweiligen regionalen oder nationalen Verordnungen und Regelungen entscheidend. Wie auch im eigenen Wohnort werden die Kosten für einen PCR-Test nach positivem Antigentestergebnis durch den Bund übernommen, Reisende müssen hierfür also nicht extra bezahlen.

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Bei einem positiven Selbsttest ist ein nachfolgender PCR-Test Pflicht. Um diesen durchführen zu lassen, darf die Quarantäne ebenfalls kurz unterbrochen werden, ebenfalls wieder unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen und dem Verzicht auf Bus oder Bahn. Kommt man der Nachtestpflicht nach einem positiven Selbsttest nicht nach, kann dies laut Ministerium mit einem Bußgeld geahndet werden.

Fällt auch der Nachtest positiv aus, ist der Urlaub mehr oder weniger beendet. Die positiv getestete Person sowie die Haushaltsangehörigen müssen sofort in einer "geeigneten Unterkunft" in Quarantäne, wie es ein Sprecher des Sozialministeriums auf SWR-Anfrage benennt. Beim Gang in die Absonderung sollten möglichst Kontakte möglichst vermieden werden. Eine Heimreise mit dem Auto auf direktem Weg wäre also möglich. Ob weitere Kontaktpersonen, die unter Umständen Teil der Reisegruppe sind, ebenfalls in Quarantäne müssen, ermittelt im Einzelfall das Gesundheitsamt vor Ort.

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