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Das war der Sonntag in Baden-Württemberg

Stuttgarter Gastronomen warten auf Öffnungen

21:04 Uhr

In Karlsruhe, Mannheim oder Heidelberg etwa haben viele am Pfingstsonntag die Corona-Lockerungen genossen. In Stuttgart können die Wirte davon im Moment nur träumen. Dort gab es Verwirrung wegen der anstehenden Öffnungen.

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Auch Frankreich lockert Corona-Maßnahmen

20:11 Uhr

Nach Baden-Württemberg hat auch das Nachbarland Frankreich seine Corona-Beschränkungen gelockert. Jetzt genießen die Menschen im Elsass die neuen alten Freiheiten wie ins Kino oder Essen gehen.

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Corona-Medikament aus Basel soll schwere Verläufe verhindern

20:08 Uhr

Der schweizer Pharma-Konzern Roche in Basel hat ein Medikament entwickelt, dass schwere Covid-19 Verläufe verhindern soll.

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Landes-Inzidenz sinkt leicht - wieder mehr Kreise über 100

18:29 Uhr

In Baden-Württemberg wurden am Sonntag 511 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Stand 16 Uhr). Am Sonntag vor einer Woche waren es 535 Neuinfektionen, am Samstag wurden 1.249 gemeldet. Am Wochenende ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen meist niedriger, weil weniger getestet wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt mit 80,2 minimal unter dem Wert vom Vortag (80,4). Im Wochenvergleich ist sie jedoch deutlich gesunken (103,3 am Sonntag vor einer Woche). 485 mit Covid-19 infizierte Personen werden aktuell auf Intensivstationen behandelt - das sind 9 weniger als gestern. Es wurden fünf neue Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. Elf Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei der Sieben-Tage-Inzidenz über der Marke von 100. Das sind zwei mehr als am Samstag, die Kreise Heidenheim und Schwäbisch Hall. Der Zollernalbkreis meldet derzeit mit 169 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg, Emmendingen mit 27,6 die niedrigste.

Jugendliche randalieren in Heidelberg - auch Testzelt beschädigt

14:33 Uhr

In Heidelberg haben feiernde Jugendliche in der Nacht zum Sonntag randaliert und Polizisten angegriffen. Laut Polizei hatten am Abend zwischen 700 und 1.000 Personen auf der Neckarwiese gefeiert. Gegen 1 Uhr schritt die Polizei wegen einer zu lauten Musikanlage ein. Daraufhin bewarfen einige Feiernde die Beamten mit Flaschen. Mit verstärkten Kräften konnte die Polizei die Feier weitestgehend auflösen. Eine Gruppe von 50-80 Personen weigerte sich laut Polizei zu gehen und begann an der Theodor-Heuss-Brücke zu randalieren. Die Randalierer bewarfen die Beamten und Streifenwagen mit Flaschen. Drei Polizeibeamte wurden verletzt. Beschädigt wurden acht Polizeiautos, außerdem eine Toilettenanlage, Parkbänke, ein Corona-Testzelt und der Verkaufsstand eines Schaustellers.

Heidelberg

Jugendliche griffen Polizei an Nach Randale auf Heidelberger Neckarwiese: Stadt erlässt Aufenthaltsverbot

Feiernde Jugendliche haben in der Nacht zum Sonntag auf der Heidelberger Neckarwiese Polizisten angegriffen und randaliert. Weil auch einen Tag später viele zusammenkamen, reagiert nun die Stadt.  mehr...

Polizei löst Party im Kreis Esslingen auf

13:09 Uhr

Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei eine Party am Ortsrand von Leinfelden-Echterdingen aufgelöst. Zeugen hatten zunächst ungefähr 30 Feiernde gemeldet, wie die Polizei heute mitteilte. Als die Beamten eintrafen, stießen sie auf etwa 15 Menschen im Alter von 15 bis 22 Jahren. Einige Gäste ergriffen daraufhin am Samstagabend die Flucht. Die Feier sei insbesondere wegen Verstößen gegen die im Kreis Esslingen geltenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkung sowie gegen das Abstandangebot beendet worden. Die Minderjährigen wurden zu ihren Eltern gebracht.

Studie: 300 Milliarden Euro Pandemiekosten

11:59 Uhr

Die Corona-Krise hat die deutsche Volkswirtschaft fast 300 Milliarden Euro an Wohlstand gekostet. Das ergeben Berechnungen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die "Welt am Sonntag". "Es wird Jahre dauern, bis die Verluste und die strukturellen Verwerfungen ausgeglichen sind", sagt IW-Chef Michael Hüther der Zeitung. Die Ökonomen hätten für ihre Berechnungen das tatsächliche und prognostizierte Wachstum mit dem sogenannten Potenzialwachstum verglichen. Ohne Corona wäre die Wirtschaft deutlich gewachsen. Knapp ein Drittel des Wertschöpfungsverlustes sei auf den erneuten Lockdown infolge der zweiten Welle zurückzuführen, der erst jetzt wegen den Impffortschritten und der sinkenden Inzidenzen gelockert werde.

RKI meldet 6.714 Neuinfektionen

11:57 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6.714 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8.500 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 64,5 an (Vortag: 66,8; Vorwoche: 83,1). Am Wochenende sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil an diesen Tagen weniger getestet wird. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 82 neue Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche waren es 71 Tote gewesen. Insgesamt sind nach offiziellen Daten bislang 87.380 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Studie: Recht hoher Impfschutz gegen indische Virus-Variante

11:53 Uhr

Die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Astrazeneca bieten laut einer Studie aus Großbritannien einen recht hohen Schutz gegen eine Erkrankung mit der zunächst in Indien aufgetretene Virus-Variante B.1.617.2. Die beiden Präparate schützen nach zweifacher Impfung beinahe so effektiv gegen eine durch diese Variante ausgelöste Corona-Erkrankung wie gegen eine durch die britische Variante B.1.1.7 hervorgerufene. Das geht nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA aus einer Studie der Regierungsbehörde Public Health England (PHE) hervor. Der Impfstoff von Pfizer/Biontech schützt demnach zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit 88-prozentiger Effektivität gegen eine Erkrankung durch die indische Variante, verglichen mit 93 Prozent bei der britischen Variante. Bei Astrazeneca liegt der Effekt gegen eine Erkrankung bei 60 Prozent, verglichen mit 66 Prozent bei der britischen.

Lockerungen bei Einreisen aus Frankreich

7:30 Uhr

Seit Mitternacht gelten Lockerungen bei Einreisen aus Frankreich. Grenzpendler brauchen an der deutsch-französischen Grenze keinen Corona-Test mehr. Alle anderen Reisenden aus Frankreich müssen nicht mehr in Quarantäne. Voraussetzung ist allerdings, dass sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, vollständig geimpft oder nach einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Einreisen aus Großbritannien werden dagegen seit Mitternacht eingeschränkt, da Großbritannien zum Virusvariantengebiet erklärt wurde.

Moderna will Zulassung für Kinder ab 12 Jahren

7:15 Uhr

Nach Biontech will auch das US-Pharmaunternehmen Moderna in der EU eine Zulassung für seinen Corona-Impfstoff für Kinder und Jugendliche beantragen - und zwar Anfang Juni für Kinder ab zwölf Jahren. Das hat Moderna-Chef Stéphane Bancel einer französischen Zeitung gesagt. Bisher ist in der EU kein Corona-Impfstoff für unter 16-Jährige verfügbar - die Europäische Arzneimittelbehörde prüft aber gerade die Zulassung des Wirkstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.

Spahn will Biontech-Dosen für Kinder reservieren

7:07 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, Impfdosen von Biontech für Schülerinnen und Schüler zu reservieren. Der CDU-Politiker sagte der "Bild am Sonntag", ein Weg zu regulärem Unterricht nach den Sommerferien sei das Impfen der Jugendlichen. Ziel sei, ein Impfangebot für alle Schüler bis Ende August. Weil für sie wegen der Zulassung nur ein bestimmter Impfstoff infrage komme - der von Biontech - müsse davon genügend reserviert werden, so Spahn. Die Europäische Arzneimittelbehörde prüft derzeit die Zulassung dieses Wirkstoffes für 12- bis 15-Jährige.

Meiste Firmen ermöglichen Homeoffice

6:45 Uhr

Die große Mehrheit der Unternehmen in Baden-Württemberg hat sich nach Einschätzung der Behörden an die Homeoffice-Vorgaben gehalten und die Beschäftigten von zu Hause aus arbeiten lassen - sofern der Job das zuließ. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine mehrwöchige Schwerpunktaktion der Gewerbeaufsicht, die das Wirtschaftsministerium im Februar angestoßen hatte. Dafür sind die Behörden in einem Zeitraum von sechs Wochen auf mehr als 1.800 Betriebe im Land zugegangen und haben deren Umgang mit der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes abgefragt. Dabei gaben rund 84 Prozent an, ihren Beschäftigten den Umzug ins Homeoffice anzubieten, wenn die Anwesenheit im Betrieb nicht zwingend erforderlich war, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte. In so gut wie allen Betrieben wurden zudem betriebsbedingte Zusammenkünfte wie Besprechungen reduziert.

Behörde fragt Unternehmen ab Arbeiten in Pandemiezeiten: Meiste BW-Betriebe bieten Homeoffice an

Betriebe sind seit Januar dazu angehalten, ihre Mitarbeitenden möglichst im Homeoffice arbeiten zu lassen. Die Gewerbeaufsicht hat das jetzt in einer großen Aktion abgefragt.  mehr...

Sonntag, 23. Mai 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Baden-Württemberg

Aktuelle Corona-Verordnung Sinkende Inzidenzwerte in Baden-Württemberg: Diese Regeln gelten im Land

Im Mai hat Baden-Württemberg ein Corona-Öffnungskonzept beschlossen. Es sieht Lockerungen in drei Schritten vor, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 100 liegt. Zusätzliche Lockerungen gibt es ab einem Inzidenzwert von unter 50 - und neuerdings auch ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35.  mehr...

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