STAND

Börsenwert von Curevac halbiert

23:51 Uhr

Der Börsenkurs des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac ist im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch um mehr als die Hälfte abgesackt. Bei der sogenannten Phase 2b/3-Studie für den Corona-Impfstoffkandidaten wurde laut Unternehmen eine Wirksamkeit von lediglich 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung jeglichen Schweregrads erzielt. Die vorgesehenen statistischen Erfolgskriterien der zulassungsrelevanten Studie wurden damit nicht erreicht.

Corona-Impfstoff von Curevac verfehlt Wirksamkeitsziele

23:37 Uhr

Im Bemühen um die Markteinführung eines hochwirksamen Corona-Impfstoffs hat das Tübinger Pharma-Unternehmen Curevac einen Rückschlag erlitten. Der Curevac-Impfstoffkandidat CVnCoV habe einer Zwischenanalyse zufolge nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt und damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien erreicht, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in einer Pflichtmitteilung mit.

Delta-Virusvariante treibt Infektionszahlen in Großbritannien nach oben

20:19 Uhr

Die Delta-Variante des Coronavirus treibt die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien weiter deutlich in die Höhe. Heute meldeten die Behörden 9.055 neue Fälle. Das sind etwa 1.380 mehr als am Vortag und der höchste Tageswert seit Februar. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die noch Anfang Mai unter 20 lag, stieg mittlerweile wieder auf mehr als 70 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Auch die Zahl der Menschen, die Corona-bedingt im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist demnach wieder stark gestiegen. Wegen der Ausbreitung der Delta-Virusvariante hat der britische Premierminister Boris Johnson die für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in England um vier Wochen verschoben. Bis dahin will das Land sein Impfprogramm beschleunigen. Derzeit sind in Großbritannien 57,8 Prozent der Erwachsenen vollständig gegen Corona geimpft.

Delta-Virusvariante nimmt in Deutschland deutlich zu

19:03 Uhr

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen mit der erstmals in Indien nachgewiesenen Delta-Virusvariante. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag sie in der ersten Juniwoche bei 6,2 Prozent. Sie bleibe aber weiter relativ selten, heißt es im jüngsten Bericht des RKI zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten. In der Woche zuvor hatte der Anteil der Delta-Variante an den untersuchten Proben demnach noch bei 3,7 Prozent gelegen. Mit einem Anteil von gut 86 Prozent an den untersuchten Proben löste die Variante Alpha, die in Großbritannien entdeckt worden war, Anfang Juni bundesweit weiterhin den Großteil der Corona-Infektionen aus.

BW: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 16,8

17:54 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 16,8 gesunken (Stand: 16 Uhr). Das teile das Landesgesundheitsamt mit. Gestern lag der Wert pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche bei 18,8 (vergangenen Mittwoch: 26,0). Die Inzidenz liegt erstmals seit Monaten in allen 44 Stadt- und Landkreisen wieder unter der Marke von 50. Es wurden 288 Corona-Neuinfektionen verzeichnet (Vorwoche: 624). Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat aktuell der Stadtkreis Heilbronn mit einem Wert von 45,0. Am niedrigsten liegt die Inzidenz erneut im Stadtkreis Karlsruhe mit 4,5. In Verbindung mit Covid-19 wurden dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 23 neue Todesfälle gemeldet (insgesamt: 10.136).

Problem mit digitalem Impfpass scheint behoben

16:40 Uhr

Nachdem am Dienstag ein zentraler Großrechner der Datenverarbeitung ausgefallen war und Apotheken Schwierigkeiten hatten, den digitalen Impfausweis zu erstellen, scheint das Problem nun behoben zu sein. Der Rechner laufe wieder stabil, teilte der Landesapothekerverband mit. In den digitalen Impfausweis übertragen die Apotheken die Eintragungen zu Corona-Impfungen aus dem herkömmlichen Impfausweis. Schon die Erst-Impfung kann eingetragen werden, aber erst bei der Zweitimpfung wird das Geimpften-Zertifikat freigeschalten.

Delta-Variante breitet sich in Baden-Württemberg aus

15:47 Uhr

Die Erleichterung wegen sinkender Inzidenzen ist spürbar, aber die Sorgen sind nicht verschwunden. Das liegt auch an der Virus-Variante Delta, die zuletzt in Waiblingen für Probleme sorgte.

Verantwortliche in Sorge Corona: Delta-Variante breitet sich in Baden-Württemberg aus

Die Erleichterung wegen sinkender Inzidenzen ist spürbar, aber die Sorgen sind nicht verschwunden. Das liegt auch an der Virus-Variante Delta, die zuletzt in Waiblingen für Probleme sorgte.  mehr...

Baden-Württemberg-Tag mit Maskenpflicht und Besucherlimit

15:32 Uhr

Wer zum diesjährigen Baden-Württemberg-Tag an den Bodensee fahren will, muss sich vorab anmelden und beim Besuch eine Maske tragen. Wie die Stadt Radolfzell mitteilte, dürfen bei der Auftaktveranstaltung der Heimattage Baden-Württemberg am 3. und 4. Juli nach derzeitigem Stand insgesamt höchstens etwa 8.500 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände. Gäste müssen deshalb vorab online eine kostenlose Zeitkarte buchen.

Jeder dritte Schüler hat wegen Corona Lernlücken

15:27 Uhr

Einsam am Laptop, statt gemeinsam im Klassenzimmer. Das war für Hunderttausende Schülerinnen und Schüler fast ein halbes Jahr Alltag - mit weitreichenden Folgen, wie Studien jetzt zeigen.

Stuttgart

Folgen von Homeschooling Studie: Jeder dritte Schüler in BW hat wegen Corona Lernlücken

Einsam am Laptop, statt gemeinsam im Klassenzimmer. Das war für Hunderttausende Schülerinnen und Schüler fast ein halbes Jahr Alltag - mit weitreichenden Folgen, wie Studien jetzt zeigen.  mehr...

Pflegekräfte fordern Kurswechsel in der Gesundheitspolitik

14:44 Uhr

Pflegekräfte haben an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg demonstriert. Sie fordern eine bessere Bezahlung und Finanzierung der Kliniken. "77 Prozent der Pflegekräfte können sich nicht mehr vorstellen, ihre Arbeit, die sie lieben, bis zur Rente durchzuhalten", so die Gewerkschaft Verdi. Hinzu komme die Pandemie-bedingte Flucht aus dem Beruf.

Baden-Württemberg

Verdi stellt "Versorgungsbarometer" vor Pflegekräfte protestieren und fordern Kurswechsel in der Gesundheitspolitik

Pflegekräfte haben am Mittwoch in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg demonstriert. Sie fordern eine bessere Bezahlung und mehr Personal an den Kliniken.  mehr...

Ende der Homeoffice-Pflicht naht

14:01 Uhr

In zwei Wochen endet die sogenannte Bundesnotbremse - und mit ihr die darin geregelte Homeoffice-Pflicht. Darauf wies Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in der "Wirtschaftswoche" hin. Er verwies auf die sinkenden Infektionszahlen in Deutschland. Die erst im April eingeführte Bundesnotbremse sieht vor, dass der Bund einheitliche Corona-Schutzmaßnahmen in Gebieten mit hohen Inzidenzwerten durchsetzen kann. Zuletzt hatte es innerhalb der Bundesregierung Gespräche über eine Verlängerung der Homeoffice-Pflicht gegeben. "Die Notbremse wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlängert, weil wir momentan eine günstige Situation haben", so Braun. Eine Neuauflage der Regelung, etwa im Herbst, müsse von der Impfquote und der Wirkung der Impfstoffe ebenso abhängig gemacht werden wie von der möglichen Ausbreitung weiterer Virusmutationen.

Nachtragshaushalt in BW: Eckpunkte stehen, neue Beratungen nötig

13:41 Uhr

Die Corona-Pandemie hat deutliche Spuren im baden-württembergischen Landeshaushalt hinterlassen. Die Spitzen der grün-schwarzen Landesregierung haben sich am Dienstagabend in einer zweieinhalbstündigen Sitzung der Haushaltskommission auf Eckpunkte des geplanten Nachtragshaushalts verständigt. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Andreas Schwarz und sein CDU-Kollege Manuel Hagel teilten heute mit, der erste Schritt im Verfahren sei geschafft. Die Grundzüge seien besprochen:

Baden-Württemberg

Neue Schulden wahrscheinlich Nachtragshaushalt in BW: Eckpunkte stehen, neue Beratungen nötig

Der Nachtragsetat soll vor allem die Folgekosten von Corona abdecken. Grün-Schwarz ist bereit, neue Schulden aufzunehmen. Die Fraktionen haben aber noch ein wichtiges Wort mitzureden.  mehr...

Wintersaison in BW: "Totalausfall" für die Touristenbranche

13:15 Uhr

Kein Wintersport, keine Kurgäste und keine Schneewanderer - wegen der Corona-Pandemie und der Auflagen war die Wintersaison in Baden-Württemberg fast ein Totalausfall. Das zeigen Erhebungen des Statistischen Landesamtes. Demnach schließt die Saison nach vorläufigen Zahlen mit 1,5 Millionen Ankünften und 6,6 Millionen Übernachtungen zwischen November und April ab. Das entspricht einem Minus von 77,7 Prozent bei den Anreisen und 60,6 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zur vorherigen Saison. Auch sie war schon teilweise durch die Pandemie beeinträchtigt.

Weniger Biontech-Impfstoff im Juli

12:44 Uhr

Der Impfstoffhersteller Biontech wird seine Impfstofflieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren. Das wurde der Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Gesundheitsministerkonferenz bestätigt, die per Videokonferenz tagte. Eine Reduzierung der Biontech-Lieferungen war für das dritte Quartal bereits vor längerer Zeit angekündigt worden. "Biontech hat im zweiten Quartal mehr als 50 Millionen Dosen an Deutschland ausgeliefert und damit den Vertrag übererfüllt", sagte eine Unternehmenssprecherin. Im dritten Quartal und damit auch im Juli werde die Dosenanzahl wie vertraglich vereinbart geliefert. Das Bundesministerium geht für das dritte Quartal von durchschnittlich rund 3,3 Millionen Biontech-Impfdosen pro Woche aus - nach 5,7 Millionen für die letzte Juniwoche.

Zusätzliche Impfdosen für Landkreise im Nordschwarzwald

12:34 Uhr

Baden-Württemberg erhält im Juni zusätzlichen Corona-Impfstoff vom Bund und verteilt diesen auf Kreise mit geringer Impfquote. Noch in dieser Woche sollen rund 57.000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca verteilt werden, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mitteilte. 40.000 der Impfdosen sollen demnach auf die acht Stadt- und Landkreise mit der derzeit geringsten Impfquote verteilt werden. Zudem sollen die drei bevölkerungsreichsten Kreise ohne eigenes zentrales Impfzentrum zusätzliche Dosen erhalten. Die restlichen Impfdosen werden nach Angaben des Ministeriums auf die drei Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 35 verteilt.

Freudenstadt

Wegen geringer Impfquoten Zusätzliche Impfstoffe für Landkreise im Nordschwarzwald

Das Sozialministerium stellt unter anderem den Landkreisen Calw, Freudenstadt und Tuttlingen zusätzliche Impfdosen zur Verfügung. In diesen Kreisen sind die Impfquoten niedrig.  mehr...

Spahn will Apotheken-Vergütung für digitalen Impfnachweis senken

11:58 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Vergütung der Apotheken für das Erstellen digitaler Corona-Impfnachweise zum 1. Juli senken. Je Zertifikat sollen es statt jetzt 18 Euro noch sechs Euro sein, teilte der CDU-Politiker bei Beratungen mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Die höhere Vergütung zu Beginn sollte demnach dazu dienen, Anlaufkosten etwa für Schulungen, IT-Ausstattung und Registrierungen zu finanzieren und an möglichst vielen Stellen ein Angebot für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Die Zahlen der ersten zwei Tage in den Apotheken zeigten, dass dies gelungen sei.

Knapp 30 Prozent in Baden-Württemberg vollständig geimpft

10:53 Uhr

Laut dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministerium sind in Baden-Württemberg aktuell 27 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Zum Vergleich: Im Saarland sind 33,1 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern 29,7 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Auf Bundesebene sieht es ähnlich aus. In ganz Deutschland sind laut Zahlen des Robert-Koch-Institus aktuell 27,6 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft - das macht insgesamt 22.967.526 geimpfte Personen aus.

EU will strenge Einreisebeschränkungen für USA aufheben

10:28 Uhr

Menschen aus den Vereinigten Staaten und mehreren anderen Ländern können künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen. Das bestätigte die portugiesische Ratspräsidentschaft nach Beratungen der ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel.

Sprachforscherin: Rückgang bei neuen Corona-Wörtern

10:07 Uhr

Mit dem Abklingen der Pandemie lässt nach Angaben des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache (IDS) auch das Aufkommen neuer Corona-Wörter nach. Seit etwa Anfang Juni gehe die Zahl neuer Vorschläge für das Corona-Wörterbuch des Instituts merklich zurück, sagte die IDS-Sprachforscherin Annette Klosa-Kückelhaus dem Evangelischen Pressedienst. Zuletzt seien vor allem Begriffe zu den Themen Impfen und Virusmutationen zur Prüfung erfasst worden, wie etwa "Impftruck", "Immunitätspass" und "Corona-Pass". Insgesamt hat das Institut mit Sitz in Mannheim seit Beginn der Pandemie knapp 1.500 neue und neuartig verwendete Wörter in seine Liste aufgenommen - von A wie "Abstandsbier" bis Z wie "Zero-Covid".

Bürgerbüros in der Region Stuttgart öffnen wieder

9:57 Uhr

Die Rathäuser in der Region Stuttgart gehen langsam wieder in den Normalbetrieb über. Nach Stuttgart ist nun auch im Fellbacher Bürgerbüro ab morgen kein Termin mehr nötig. Um lange Schlangen zu vermeiden, können aber weiter Termine vereinbart werden, so die Stadt Fellbach. In vielen anderen Kommunen wie beispielsweise Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen oder Böblingen werden die Bürgerdienste bisher nur mit Termin angeboten.

Bildungsforscher: Jeder dritte Schüler mit Lernlücken

9:00 Uhr

Rund jeder dritte Schüler in Baden-Württemberg hat laut eines Bildungsforschers wegen der Corona-Pandemie Lernlücken. Auf diese Größenordnung deuten demnach wissenschaftliche Erkenntnisse aus Studien hin, wenn es um sogenannte Risikoschüler geht, wie der Leiter des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW), Günter Klein, der "Südwest Presse" und der "Rhein-Neckar-Zeitung" sagte. Die Lernrückstände sind laut Klein aber sehr unterschiedlich auf die Schülerschaft verteilt. "Es wird Schülerinnen und Schüler geben, bei denen wir keine Rückstände feststellen", sagte der Bildungsforscher den Zeitungen. "Einige haben sogar größere Fortschritte gemacht als in 'normalen' Jahren." Am stärksten betroffen von den Lernlücken dürften nach Ansicht des Bildungsexperten jene Klassen sein, die von Mitte Dezember bis jetzt keinen Präsenzunterricht hatten.

Innenminister beraten über Querdenken-Bewegung

7:15 Uhr

Die Innenminister der Länder treffen sich ab heute Abend zu ihrer Frühjahreskonferenz im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis). Dabei geht es auch um die sogenannte Querdenken-Bewegung und deren Überwachung durch den Verfassungsschutz. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte, es gebe klare Erkenntnisse, dass Verschwörungsideologien in der Corona-Pandemie starken Zulauf haben.

Baden-Württemberg

Abschiebungen und Antisemitismus Innenministerkonferenz im Europa-Park: Strobl fordert kreative Konzepte gegen Krawalle

Abschiebungen nach Syrien, der Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus sind Themen bei der Innenministerkonferenz im Europa-Park. Diskutiert wurden auch Angebote für Jugendliche in Großstädten.  mehr...

RKI zufrieden mit Corona-Warn-App

6:51 Uhr

Ein Jahr nach dem Start der Corona-Warn-App des Bundes zieht das Robert-Koch-Institut (RKI) eine positive Bilanz. Durch die App konnten demnach mehr als 100.000 Infektionsketten unterbrochen werden. Das Institut geht davon aus, dass die App bei der Eindämmung der Pandemie ähnlich viel leiste wie alle Gesundheitsämter in Deutschland zusammen. Der Digitalverband Bitcom erklärte, die App habe Menschenleben gerettet. Allerdings gibt es weiterhin Akzeptanzprobleme. Zwar wurde die App seit Start mehr als 28 Millionen Mal heruntergeladen, doch nur jeder Achte positiv Getestete trägt das Ergebnis auch in die App ein.

Mannheim

Ein Jahr Corona-Warn-App "Totalausfall" oder "Pandemiekiller"?

"Zahnloser Tiger", "nutzlos!", "Totalausfall": Die Vorbehalte gegen die Corona-Warn-App sind auch nach einem Jahr nicht verschwunden. Dabei wirkt die von der Deutschen Telekom und der Walldorfer SAP entwickelte App, sagen Experten.  mehr...

Gewalt gegen Bahnbeschäftigte nimmt zu

6:35 Uhr

Die Gewalt gegen Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter hat im Corona-Jahr 2020 zugenommen. So gab es im vergangenen Jahr 2.070 Gewaltdelikte gegen Zugbegleiter und andere Bahn-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Das sind 421 mehr als im Vorjahr. Der Deutschen Presse-Agentur liegt eine entsprechende Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag vor. Deren Abgeordnete Sabine Zimmermann sagte, Gewalt gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahn sei vollkommen inakzeptabel. 2020 habe die Gewaltneigung bei Fahrgästen trotz sinkenden Fahrgastaufkommens zugenommen. "Den Bahnbeschäftigten wurden mit der Durchsetzung der Maskenpflicht faktisch polizeiliche Aufgaben aufgebürdet."

Erneut weniger Corona-Neuinfektionen

5:18 Uhr

In Deutschland sinkt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1.455 neue Fälle. Am Mittwoch vor einer Woche waren es mehr als doppelt so viele. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 13,2. Gestern lag dieser Wert bei 15,5, vor einer Woche bei 20,8. In Baden-Württemberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach RKI-Angaben bei 18,8. Im bundesweiten Vergleich hat nur das Saarland einen etwas höheren Wert.

Landkreistag plädiert für Corona-Impfzentren

4:30 Uhr

Der Deutsche Landkreistag hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Impfzentren weiter zu betreiben. Zunächst müsse ein vernünftiges Impfniveau erreicht sein, betonte Präsident Reinhard Sager in der "Rheinischen Post". Zuletzt waren Überlegungen laut geworden, die Zentren zu schließen, weil inzwischen in Arztpraxen und Betrieben geimpft wird.

Gesundheitsminister beraten über Corona-Maßnahmen

3:45 Uhr

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen heute über die Corona-Maßnahmen beraten. Im Mittelpunkt der Videokonferenz sollen die Probleme von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie stehen. Außerdem soll über die Zukunft der Impfzentren beraten werden. Nach Medienberichten wollen die Länder wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus strengere Einreisevorschriften durchsetzen.

Pandemie-Folgekosten: neue Schulden wahrscheinlich

0:28 Uhr

Die Spitzen der baden-württembergischen Landesregierung haben in einer zweieinhalbstündigen Sitzung der Haushaltskommission am Dienstagabend Eckpunkte des geplanten Nachtragshaushalts beschlossen. Details der Absprachen sind bisher jedoch nicht bekannt.

Baden-Württemberg

Neue Schulden wahrscheinlich Nachtragshaushalt in BW: Eckpunkte stehen, neue Beratungen nötig

Der Nachtragsetat soll vor allem die Folgekosten von Corona abdecken. Grün-Schwarz ist bereit, neue Schulden aufzunehmen. Die Fraktionen haben aber noch ein wichtiges Wort mitzureden.  mehr...

Mittwoch, 16. Juni 2021

Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Corona-Gutscheinaktion endet erfolgreich

21:55 Uhr

Die Heddesheimer Corona-Gutscheinaktion "Weg aus der Krise gemeinsam gehen" ist mit einem positiven Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gemeinde Heddesheim (Rhein-Neckar-Kreis) hatte die Aktion im März ins Leben gerufen, um örtliche Betriebe im Lockdown zu unterstützen. Insgesamt seien mehr als 3.000 Gutscheine mit einem Gesamtwert von gut 130.000 Euro von den Bürgerinnen und Bürgern erworben worden, heißt es. Diesen Betrag habe die Gemeinde aus eigenen Mitteln um weitere 26.000 Euro aufgestockt. Die Gutscheinkäufer hätten durch die Aktion unmittelbar zur Stärkung teilnehmenden und von Schließungen betroffenen Betriebe beigetragen, heißt es aus dem Rathaus weiter.

EU will besser auf Pandemien vorbereitet sein  

20:05 Uhr

Europa will auf künftige Pandemien besser vorbereitet sein als auf die Corona-Pandemie. Die EU-Kommission hat am Abend entsprechende Vorschläge präsentiert. So soll es beispielsweise ab Ende des Jahres einen europäischen Chef-Epidemiologen geben. Zudem schlägt die Kommission jährliche Berichte über Pandemievorbereitungen und die Möglichkeit vor, einen EU-weiten Ausnahmezustand zu verhängen. Außerdem soll die Impfstoffproduktion innerhalb Europas ausgebaut werden. Kommende Woche wollen die EU-Staats- und Regierungschefs über die Vorschläge beraten.

Innenministerkonferenz berät über Pandemie- und Extremismusbekämpfung

19:40 Uhr

Auf der morgigen Innenministerkonferenz in Rust beraten Innenminister und -senatoren der Bundesländer mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) über aktuelle Fragestellungen der Innenpolitik. Besonders im Fokus soll das Vorgehen gegen Rechtsextremismus stehen. Bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts 2020 zeigte sich Seehofer besorgt darüber, wie Rechtsextreme über die Corona-Proteste Anschluss an das bürgerliche Spektrum gewannen. Die Innenminister beraten auf ihrer bis Freitag dauernden Tagung in Präsenz.

Andrang bei Impfnachweisen überlastet zeitweise Systeme

19:20 Uhr

Der große Andrang auf den neuen digitalen Corona-Impfnachweis hat bundesweit zu einzelnen technischen Verzögerungen geführt. Das System sei wegen des Ansturms zeitweise überlastet gewesen, teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage in Berlin mit. Insgesamt seien aber bis zum Nachmittag 6,6 Millionen Zertifikate von Impfzentren, mobilen Diensten, Arztpraxen und Apotheken ausgegeben worden.

Aerosol-Forscher plädiert für ein Ende der Maskenpflicht im Freien

18:50 Uhr

Ein Aerosol-Forscher sieht in der Maskenpflicht im Freien keinen Sinn mehr und plädiert hier für mehr Lockerungen. Für Innenräume sehen das manche Forscher strenger.

Baden-Württemberg

Diskussion um Maskenpflicht Aerosol-Forscher plädiert für ein Ende der Maskenpflicht im Freien

Ein Aerosol-Forscher sieht in der Maskenpflicht im Freien keinen Sinn mehr und plädiert hier für mehr Lockerungen. Für Innenräume sehen das manche Forscher strenger.  mehr...

Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg unter 20

18:00 Uhr

Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Baden-Württemberg aktuell 18,8 (vergangenen Dienstag: 27,0). Es wurden 278 Corona-Neuinfektionen gemeldet, damit hat sich die Zahl im Vergleich zur Vorwoche mehr als halbiert (Vorwoche: 671). Am stärksten betroffen ist der Landkreis Tuttlingen mit der Sieben-Tage-Inzidenz von 57,5. Am niedrigsten liegt die Inzidenz derzeit im Stadtkreis Karlsruhe mit 5,1. Es wurden 17 neue Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 gemeldet (insgesamt 10.113).

Land erhält Zehntausende Dosen zusätzlichen Corona-Impfstoff

17:40 Uhr

Baden-Württemberg erhält im Juni zusätzlichen Corona-Impfstoff vom Bund und verteilt diesen auf Kreise mit geringer Impfquote. Die rund 57.000 Dosen Astrazeneca sollen noch diese Woche verteilt werden, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mitteilte. Da Hausärzte nach Pfingsten nicht die vollen Kontingente des Impfstoffs von Astrazeneca abgerufen haben, die dem Land zugestanden hätten, erhalte das Land nun eine Zusatzlieferung, hieß es.

Kreise mit geringer Impfquote profitieren Zehntausende Dosen zusätzlicher Corona-Impfstoff für BW - wohin die Lieferung geht

Baden-Württemberg erhält im Juni zusätzlichen Corona-Impfstoff vom Bund. Dieser wird auf Kreise mit geringer Impfquote verteilt. Wohin die Vakzine geliefert werden? Ein Überblick.  mehr...

Weitere Corona-Hilfen angekündigt

16:26 Uhr

Baden-Württemberg will von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen weiter unter die Arme greifen. Insbesondere an kleinere und mittelgroße Betriebe sollen weitere Gelder fließen, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart. Unter anderem wurden die Hilfen für Soloselbstständige aufgestockt und eine Prämie eingeführt, die Unternehmen helfen soll, Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zu holen oder neu einzustellen.

Wettbewerbszentrale hat Testzentrum in BW im Visier

14:36 Uhr

Die Wettbewerbszentrale geht gegen ein Testzentrum in Baden-Württemberg vor. Dessen Betreiber soll bei Unternehmen Werbung für Corona-Tests auf Staatskosten gemacht haben. Vor dem Landgericht Mannheim sei eine einstweilige Verfügung gegen dieses Vorgehen erwirkt worden, teilten die Wettbewerbshüter heute mit. Den Angaben zufolge nahm der Betreiber des Testzentrums in einer E-Mail an Unternehmen Bezug auf das verpflichtende Angebot von zwei Tests pro Woche für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und bot an, diese Tests kostenlos durchzuführen. "Die Finanzierung erfolgt durch die Bundesregierung", hieß es in dem Schreiben. "Ein solches Angebot verzerrt den Wettbewerb in zweifacher Hinsicht: Zum einen erschließen sich Testzentren in unlauterer Weise neue Kundenkreise, zum anderen ersparen sich Arbeitgeber, die auf derartige Angebote eingehen, im Vergleich zu ihren Mitbewerbern erhebliche Kosten für Schnelltests", sagte Christiane Köber, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale.

Deutschland: Sterbefallzahlen im Mai überdurchschnittlich

14:31 Uhr

Im Mai sind deutschlandweit sechs Prozent mehr Menschen gestorben als im Schnitt der Vorjahre. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts starben vergangenen Monat 79.756 Menschen - 4.300 mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020. In der 22. Kalenderwoche vom 31. Mai bis zum 6. Juni lagen die Zahlen ebenfalls sechs Prozent über dem Durchschnitt. Eine Woche zuvor hatte dieser Wert noch im Schnitt der Vorjahre gelegen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle allerdings geht weiter zurück. Zwischen dem 17. und dem 23. Mai starben 796 Menschen - damit fiel die Zahl erstmals seit Ende Oktober wieder in den dreistelligen Bereich.

Große Nachfrage nach digitalem Impfnachweis in Remseck

14:28 Uhr

Apotheken in Baden-Württemberg können einen digitalen Nachweis für eine vollständige Corona-Impfung ausstellen. Bei einem Apotheker in Remseck (Kreis Ludwigsburg) war der Kundenansturm am ersten Tag groß:

Remseck

Am ersten Tag Große Nachfrage nach digitalem Impfnachweis in Remseck

Ab jetzt können Apotheken einen digitalen Nachweis für eine vollständige Corona-Impfung ausstellen. Bei einem Apotheker in Remseck (Kreis Ludwigsburg) war der Kundenansturm am ersten Tag groß.  mehr...

Fußball-EM mit Publikum - eine gute Idee?

14:10 Uhr

Durch ganz Europa fliegende Fußballmannschaften, Spiele vor Zuschauerinnen und Zuschauern mitten in der Corona-Pandemie - mit ein bisschen mehr Vorsicht hätte die EM in Sachen Großveranstaltungen ein echtes Licht am Ende des Tunnels sein können, sagt SWR-Wissenschaftsredakteur Stefan Troendle. Jetzt kann man nur hoffen, dass dieses Licht nicht das der Pupillenreflexlampe des Arztes auf der Intensivstation ist. Ein Kommentar:

Kommentar Fußball-EM mit Publikum in Corona-Zeiten – eine gute Idee?

Es ist Pandemie und durch ganz Europa fliegen Fußballmannschaften und spielen vor Publikum. War da irgendwas mit Risiko oder ist es wichtiger, dass das Runde ins Eckige rollt?  mehr...

Mehr Psychotherapeuten behandeln per Videosprechstunde

13:22 Uhr

Der Anteil der Behandlung per Videosprechstunde ist bei Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Manche Mitglieder hätten fast ausschließlich Videosprechstunden durchgeführt, sagte Rüdiger Nübling von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg. Nach Angaben der Krankenkasse Barmer ist die Therapie per Telemedizin im vergangenen Jahr generell rasant gestiegen. Demnach hatten 2018 und 2019 insgesamt nur 18 Mediziner und Psychotherapeuten aus Baden-Württemberg eine Videosprechstunde mit der Krankenkasse abgerechnet. Im dritten Quartal 2020 seien es mehr als 1.000 gewesen.

Landesregierung will Maskenpflicht an Schulen lockern

12:20 Uhr

Baden-Württemberg will die Maskenpflicht an Schulen lockern. Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Region stabil unter 35 liegt und es zwei Wochen an der Schule keinen Corona-Ausbruch gab, soll die Maskenpflicht "im Unterricht in allen Schulformen" wegfallen, allerdings nur bei weiter konsequenter Testung, kündigte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) an. Darauf habe er sich mit Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) geeinigt. Ab einer stabilen Inzidenz von unter 50 könne zudem die Maskenpflicht auf Schulhöfen wegfallen. Ende kommender Woche solle die Corona-Verordnung entsprechend geändert werden, so der Minister.

Baden-Württemberg

Lockerung in Baden-Württemberg Corona-Inzidenz unter 35: Maskenpflicht im Schulunterricht soll fallen

Mit der Neuauflage der Corona-Verordnung will die Landesregierung in Baden-Württemberg die Maskenpflicht lockern. Das hat Gesundheitsminister Lucha am Dienstag angekündigt.  mehr...

Zaberfelder gegen Schließung von Badesee

12:09 Uhr

Immer wieder wurden Badeseen während der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg regelrecht überrannt. Wegen zu vieler Badegäste musste auch der Parkplatz am See Ehmetsklinge in Zaberfeld (Kreis Heilbronn) am Wochenende gesperrt werden. Jetzt berät die Gemeinde mit der Polizei über ein Konzept - eine Sperrung des Sees soll verhindert werden.

Zaberfeld

Ansturm auf Badesee Polizei will Situation an Zaberfelder Ehmetsklinge entzerren

Die Gemeinde Zaberfeld (Kreis Heilbronn) hat mit Vertretern der Polizei ein Konzept für den Badesee Ehmetsklinge beschlossen. Der Anlass: Der Ansturm am vergangenen Wochenende  mehr...

Digitale Impfnachweise knacken fünf Millionen-Marke in Deutschland

11:48 Uhr

Nach dem Start des digitalen Impfzertifikats wird nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereits heute die Marke von fünf Millionen Exemplaren geknackt. Diese Zahl nannte der CDU-Politiker am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kolleginnen und Kollegen. Gerade zu Beginn der Reisezeit sei es für viele Bürgerinnen und Bürger wichtig, dass ein digitaler Impfpass, der in Deutschland, Spanien oder Finnland ausgestellt werde, in allen europäischen Ländern gültig sei, so Spahn.

Bund zahlt für Luftfilteranlagen an Schulen und Kitas

11:45 Uhr

Schulen und Kitas können nun beim Bund Fördermittel für den Einbau von festen Luftfilteranlagen beantragen. Seit Freitag können entsprechende Anträge gestellt werden, wie das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mitteilte. Die Förderung ist allerdings begrenzt auf Räume und Einrichtungen für Kinder bis zwölf Jahren, da für diese Altersgruppe bisher kein Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen ist. Anträge können durch die Träger der Einrichtungen oder durch Schulen, Kitas und Horte selbst gestellt werden.

Länder wollen bei Großveranstaltungen einheitlich vorgehen

11:36 Uhr

Angesichts sinkender Corona-Inzidenzen streben die Bundesländer offenbar ein einheitliches Vorgehen bei Großveranstaltungen an. In der kommenden Woche solle es einen Vorschlag für eine gemeinsame Regelung geben, kündigte die niedersächsische Staatskanzlei in Hannover an. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich bereits in der vergangenen Woche für einheitliche Corona-Regeln bei Großveranstaltungen ausgesprochen. Oft gehe es um ähnliche Veranstaltungen im gleichen Format, etwa bei der Fußballbundesliga oder Konzerttourneen, erklärte der Ministerpräsident. Ursprünglich wollten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am vergangenen Donnerstag über einheitliche Regeln beraten, das Thema wurde jedoch vertagt. Kommunen in Baden-Württemberg hatten enttäuscht reagiert.

Fußball-EM: Ist Public Viewing in Baden-Württemberg erlaubt?

11:31 Uhr

Heute Abend startet die Deutsche Nationalmannschaft in die Fußball-Europameisterschaft. Wo dürfen Fans das Spiel gegen Frankreich anschauen? Zu Hause? Im Biergarten? Oder ist trotz Corona-Pandemie sogar Public Viewing möglich? Ein Überblick zu den Regeln:

Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe

Corona-konform feiern Fußball-EM: Ist Public Viewing in Baden-Württemberg erlaubt?

Das EM-Fieber steigt, die Vorfreude wächst - oder doch nicht? Kaum Fahnen in den Straßen. Und viele scheinen sich nicht zu trauen, überhaupt an ein Public Viewing zu denken.  mehr...

Mehr als ein Viertel in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft

10:55 Uhr

In Deutschland sind immer mehr Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 22,3 Millionen Menschen haben laut den heutigen Daten des Robert-Koch-Instituts den vollständigen Impfschutz. Das sind 26,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Knapp 40,5 Millionen Menschen und damit 48,7 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Baden-Württemberg liegt bei den Erstimpfungen mit 47,8 Prozent knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Bremen, das Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen liegen bereits über der 50-Prozent-Marke.

RKI startet Studie in Kupferzell

10:14 Uhr

Gestern liefen die Vorbereitungen, heute hat das Robert-Koch-Institut mit einer weiteren Corona-Studie in Kupferzell (Hohenlohekreis) begonnen. Laut Bürgermeister Christoph Spieles (CDU) lief bislang alles reibungslos. Das RKI will mit seiner neuen Studie vor allem die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion im ländlichen Gebiet erforschen. In Kupferzell hat das RKI bereits zwei Studien durchgeführt, um die Verbreitung und eine mögliche Immunisierung gegen das Coronavirus zu erforschen.

Kupferzell

Dritte Untersuchung in der Region RKI-Studie zu Corona-Langzeitfolgen in Kupferzell gestartet

Zum dritten Mal bereits ist das Robert-Koch-Institut (RKI) in Kupferzell (Hohenlohekreis) vor Ort. Am Dienstagmorgen startete das RKI weitere Forschungen zu "Long Covid".  mehr...

Tübingen schließt Teststationen

9:13 Uhr

Die Stadt Tübingen reduziert die Corona-Teststationen in der Innenstadt. Grund ist laut Stadt die deutlich gesunkene Nachfrage. Die Teststationen an der Neckarbrücke und an der Kelter hatten bereits ihren Betrieb eingestellt. Nun schließen auch die Teststellen am Europaplatz und vor dem Modehaus Zinser.

Forscher für Ende der Maskenpflicht bei Veranstaltungen im Freien

8:35 Uhr

Eine Maskenpflicht im Freien ergibt aus Sicht des Aerosol-Forschers Gerhard Scheuch keinen Sinn mehr. Im SWR sagte Scheuch, im Freien gebe es so gut wie keine Ansteckungsgefahr. Public Viewing bei der Fußball-EM im Freien, im Biergarten hält er für ungefährlich. Veranstaltungen in Innenräumen machen dem Forscher dagegen mehr Sorgen. In Innenräumen würden sich die Aerosole anreichern und verteilen, die ausgeatmet werden, so Scheuch. Diese könnten so von anderen aufgenommen werden. Im Freien würden sich die Aerosole dagegen verteilen.

Landesregierung berät über Folgekosten der Corona-Pandemie

7:04 Uhr

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren im baden-württembergischen Landeshaushalt hinterlassen. Nun muss die Regierung entscheiden, ob sie weitere Schulden aufnehmen will. Die Spitzen der Landesregierung treffen sich heute Abend in der Haushaltskommission, um über den geplanten Nachtragshaushalt beraten.

Baden-Württemberg

Neue Schulden wahrscheinlich Nachtragshaushalt in BW: Eckpunkte stehen, neue Beratungen nötig

Der Nachtragsetat soll vor allem die Folgekosten von Corona abdecken. Grün-Schwarz ist bereit, neue Schulden aufzunehmen. Die Fraktionen haben aber noch ein wichtiges Wort mitzureden.  mehr...

Heilbronn verschärft Corona-Regeln

6:53 Uhr

In der Stadt Heilbronn gelten ab heute strengere Corona-Regeln. Zwar ist die Sieben-Tage-Inzidenz hier leicht gesunken, der Wert lag mit 64 dennoch über der entscheidenden Marke von 50. So gilt ab heute im Stadtkreis Heilbronn wieder die Öffnungsstufe 3. Im Einzelhandel ist nur noch Click & Meet erlaubt. Bei privaten Treffen und Veranstaltungen gilt: maximal fünf Personen aus zwei Haushalten; Kinder, Genesene und Geimpfte zählen nicht mit. Die Gastronomie bleibt weiter mit Einschränkungen geöffnet. Heilbronn hat weiterhin die höchste Inzidenz im Land.

Heilbronn

Inzidenz weiter über 50er Marke Verschärfte Corona-Regeln für die Stadt Heilbronn

In der Stadt Heilbronn gelten seit Dienstag strengere Corona-Regeln. Zwar ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken, der Wert lag mit 64 laut Landesgesundheitsamt aber wiederholt über der 50er Marke.  mehr...

Verdacht auf Delta-Variante in Kita in Waiblingen

6:42 Uhr

In einer städtischen Kindertageseinrichtung in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) besteht nach mehreren Corona-Infektionen der Verdacht, dass die hochansteckende Delta-Variante - ehemals bekannt als indische Variante - vorliegt. Das teilten der Rems-Murr-Kreis und die Stadt Waiblingen mit. Zwei Gruppen der betroffenen Kita sowie deren Betreuungskräfte sind aktuell in Quarantäne. Der Verdacht auf die Delta-Variante entstand beim Prüfen positiver Corona-Testergebnisse. Sollte er sich bestätigen, müsse davon ausgegangen werden, dass auch bei anderen positiven Schnelltest-Ergebnissen die Delta-Variante vorliegt, so die Stadt Waiblingen. In Baden-Württemberg wurden Ende April die ersten Fälle mit der Delta-Variante nachgewiesen.

Kassenärzte fordern mehr Impfstoff

6:35 Uhr

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, fordert von Bund und Ländern ein schnelleres Impftempo und eine Rückkehr zu mehr Freiheiten. Er erwarte entsprechende klare Signale von der morgigen Gesundheitsministerkonferenz, sagte Gassen der Deutschen Presse-Agentur. "Es müssen mehr Impfstoffe in die Praxen", so Gassen. "Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte machen aus dem Impffortschritt erst einen Impfturbo". Er forderte auch, langfristig auf die Impfzentren zu verzichten. Gassen machte sich für eine sofortige Abkehr von der Maskenpflicht im Freien stark. "Die Gesundheitsminister müssten einen Weg aufweisen, wie die Bürgerinnen und Bürger ihre Freiheiten so schnell wie möglich vollumfänglich wiedererhalten werden", sagte der KBV-Chef.

Prognose: Mäßiges Infektionsgeschehen im Sommer erwartet

6:17 Uhr

Das Forschungszentrum Jülich erwartet für die kommenden Sommermonate eine entspannte Corona-Lage. "Wir rechnen nach den aktuellen Daten ähnlich wie im letzten Jahr mit einem mäßigen Infektionsgeschehen", sagte Jan Fuhrmann, der mögliche Pandemieverläufe berechnet. Einerseits seien die mittlerweile vorherrschenden Virusvarianten ansteckender als im vergangenen Sommer, andererseits sei ein zunehmender Anteil potenziell infizierbarer Personen durch Impfung geschützt. Für den Herbst sind laut Fuhrmann noch keine seriösen Prognosen möglich.

Studierende erhalten 166 Millionen Euro Corona-Nothilfe

5:45 Uhr

Die Studierenden in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten rund 166 Millionen Euro Corona-Nothilfen vom Bund bekommen. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks haben die Betroffenen durchschnittlich knapp 450 Euro im Monat bekommen. Da die Leistung für jeden Monat neu beantragt werden muss, lässt sich aus den Zahlen aber nicht schließen, wieviele Studentinnen und Studenten sie in Anspruch genommen haben. Die Unterstützung ist für Betroffene gedacht, die während ihres Studiums zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Per Kontoauszug muss man nachweisen, dass eine pandemiebedingte Notlage besteht.

Strobl will "Querdenker" weiter scharf beobachten

5:33 Uhr

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will die sogenannten Querdenker weiter scharf beobachten. "Wir haben die klare Erkenntnis, dass im Zuge des Protestgeschehens in der Corona-Pandemie Verschwörungsideologien Aufwind erhalten und sich sehr stark verbreitet haben", sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Deutschen Presse-Agentur. Es sei offenkundig, dass Reichsbürger, Selbstverwalter, Verschwörungstheoretiker, Q(A)non-Anhänger und Rechtsextreme versuchten, die Demonstrationen gegen die Corona-Politik zu unterwandern, zu instrumentalisieren und Anhänger zu gewinnen, so Strobl. Morgen treffen sich die Innenminister von Bund und Ländern in Rust (Ortenaukreis), um unter anderem über dieses Thema zu beraten.

GEW gegen Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

5:20 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt davor, die Maskenpflicht in den Schulen zu früh abzuschaffen. "Viele Klassenräume lassen sich nicht richtig lüften. Zudem gibt es bei der Bereitstellung und Einrichtung von Lüftungsanlagen noch erheblichen Nachholbedarf", sagte GEW-Bundeschefin Maike Finnern dem Redaktions-Netzwerk Deutschland. Viele Lehrkräfte seien zudem noch nicht vollständig geimpft. Sie forderte die Länder auf, die Sommermonate für einen besseren Hygieneschutz für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu nutzen.

Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

5:14 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt sie heute bei 15,5, gestern war es 16,6. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist weiter rückläufig. Das RKI meldet 652 neue Fälle - halb so viele wie am Dienstag vor einer Woche.

Ärzte für Lockerung der Maskenpflicht

3:00 Uhr

Die Intensivmediziner in Deutschland sprechen sich dafür aus, die Maskenpflicht zu lockern. Im Freien könnte angesichts der sinkenden Coronazahlen vollständig darauf verzichtet werden, sagte der Chef der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". In Innenräumen sollte die Maske aber weiter getragen werden. Die Entscheidung darüber liegt bei den Ländern.

Dienstag, 15. Juni 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

STAND
AUTOR/IN