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Notärztin Federle will Modellprojekt in Tübingen verlängern

20:42 Uhr

Die Tübinger Notärztin Lisa Federle will wie Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) das städtische Modellprojekt "Öffnen mit Sicherheit" über den 18. April hinaus verlängern. Sie sei nach wie vor der Meinung, dass man den Versuch zumindest nicht sofort abbrechen sollte, so Federle am Abend. "Mir geht es nicht um Experimente, sondern um Menschenleben", sagte die Ärztin. Der Modellversuch hatte am 16. März begonnen. Über eine Verlängerung entscheidet die Landesregierung. Die Stadt schlug in ihrem Antrag ein klares Abbruchkriterium vor: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt drei Tage über 125 steigt, soll das Modell beendet werden und die Bundesnotbremse greifen, heißt es in einem von Palmer unterzeichneten Antrag.

So kommt die Ausgangssperre bei der Bevölkerung an

20:01 Uhr

Sind die nächtlichen Ausgangssperren bei hohen Inzidenzen verhältnismäßig? Wir haben Menschen im Rems-Murr-Kreis gefragt, wie sie dazu stehen und wie sinnvoll sie die Einschränkung finden.

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Kritik an "Corona-Chaos" beim Thema Bildung

19:54 Uhr

Bei der Lieferung von Corona-Schnelltests an die Schulen in Baden-Württemberg gibt es Probleme. "Die Auslieferung der Testkits hat sich leider verzögert", erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Nachmittag. Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Monika Stein, kritisierte die Lücken bei der Versorgung mit Schnelltests. Ihr sei von den Schulen zurückgemeldet worden, dass die Tests noch nicht angekommen seien oder nicht ausreichen würden. Offenbar gehe das "Corona-Chaos der Landesregierung beim Thema Bildung" weiter. "Wir erwarten verlässliche Garantien, dass die Lieferungen ankommen, die Teststrategie funktioniert und klare Vereinbarungen zur Unterstützung der überlasteten Kitas und Schulen", so Stein weiter.

Baden-Württemberg

Sozialministerium räumt Probleme ein Auslieferung von Corona-Schnelltests an Schulen verzögert sich

Bei der Lieferung von Corona-Schnelltests an die Schulen in Baden-Württemberg gibt es Probleme. Das Sozialministerium begründet das mit bundesweiten Engpässen.  mehr...

Widerspruch gegen nächtliche Ausgangssperre im Kreis Biberach abgelehnt

19:51 Uhr

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat den Widerspruch eines Mannes aus Bad Buchau gegen die derzeit geltende nächtliche Ausgangssperre im Kreis Biberach abgelehnt. Das bestätigte der 58-Jährige dem SWR. Eine Begründung werde in den nächsten Tagen zugestellt. Es ist nach Mitte Februar bereits der zweite Widerspruch des Mannes gegen eine nächtliche Ausgangssperre, die aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen gilt. Auch der erste Widerspruch wurde vom Gericht abgelehnt.

Mannheim führt Testpflicht für Kita-Kinder ein

19:31 Uhr

Mannheim führt eine Corona-Testpflicht für Kita-Kinder ein. Sie können ihre Einrichtungen ab kommenden Montag nur besuchen, wenn für sie zweimal pro Woche ein negatives Covid-19-Testergebnis vorgelegt wird, teilte die zweitgrößte Stadt im Land am Donnerstag mit. Ausnahmen gelten unter anderem für Kinder, bei denen aus medizinischen Gründen und durch ein Attest belegt weder ein Nasal- noch ein Spucktest möglich ist, sowie für genesene Kinder. Auch für die Beschäftigten sind die Tests nun obligatorisch. Krippenkinder können, müssen aber nicht getestet werden. In den vergangenen Wochen sind im Stadtgebiet Mannheim mehrfach Infektionsausbrüche in Kindertagesstätten aufgetreten, bei denen eine beträchtliche Zahl an Menschen positiv getestet wurde. Kinder sind von der Virusmutation in deutlich stärkerem Umfang betroffen und tragen aktiv zur Weitergabe der Infektion bei. Die Verfügung ist zunächst bis zum 9. Mai befristet.

Stuttgart erwartet trotz Verbots Tausende Demonstrierende

19:29 Uhr

Nach den Verboten für die beiden geplanten Demonstrationen gegen die Corona-Politik am Samstag hat die Stadt Stuttgart Rückendeckung des Verwaltungsgerichts erhalten. Dennoch bereitet sie sich vor. Denn trotz der bislang noch gültigen Verbote erwartet die Polizei nach eigenen Schätzungen Tausende Demonstrierende. Für Samstag wurde deshalb eine Maskenpflicht in der Innenstadt verhängt.

3.472 Neuinfektionen - über 400.000 Infizierte seit Pandemiebeginn

19:15 Uhr

In Baden-Württemberg wurden dem Landesgesundheitsamt heute (Stand 16 Uhr) 3.472 Corona-Neuinfektionen gemeldet (gesamt: 400.029). Am Donnerstag vor einer Woche waren es 3.661 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Baden-Württemberg liegt aktuell bei 165,0. Zwar ist sie im Vergleich zum Vortag leicht gesunken (gestern: 165,3), im Vergleich zur Vorwoche (109,3) ist sie jedoch deutlich gestiegen. 506 mit Covid-19 infizierte Personen werden aktuell auf Intensivstationen behandelt - 36 mehr als vor einer Woche. Davon werden 293 (57,9 %) invasiv beatmet. Zudem wurden 15 weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 im Vergleich zu gestern gemeldet (gesamt: 9.022). Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 323,7 den höchsten Inzidenzwert. Darauf folgen der Stadtkreis Heilbronn mit 319,1 und der Kreis Heidenheim mit 242,5. Am niedrigsten liegt die Inzidenz aktuell mit 73,5 im Stadtkreis Freiburg im Breisgau. Geimpft sind inzwischen 1.867.730 Menschen im Land. 71.321 mehr als gestern vermeldet. Insgesamt 692.011 haben durch die Zweitimpfung den vollen Schutz. Das sind 6,23 Prozent der Bevölkerung von Baden-Württemberg.

​Hochschule Heilbronn forscht an neuen FFP2-Masken

17:42 Uhr

Die Hochschule Heilbronn forscht an neuen FFP2-Masken mit verbesserter Filterwirkung. Die neu entwickelten Masken könnten vielleicht sogar schon nächstes Jahr auf dem Markt sein.

Verstärkte Corona-Kontrollen in Karlsruhe

17:09 Uhr

Die Stadt Karlsruhe will in den kommenden Tagen die geltende Corona-Verordnung noch stärker kontrollieren. Außerdem werde geprüft, ob auf bestimmten belebten Plätzen eine verschärfte Maskenpflicht erlassen wird.

Karlsruhe

Anstieg der Inzidenz auf über 150 Verstärkte Corona-Kontrollen in Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe will in den kommenden Tagen die geltende Corona-Verordnung noch stärker kontrollieren. Außerdem werde geprüft, ob auf bestimmten belebten Plätzen eine verschärfte Maskenpflicht erlassen wird.  mehr...

Baden-Württemberg zieht Bundes-Notbremse ab Montag

16:45 Uhr

Baden-Württemberg wird die angekündigte Notbremse der Bundesregierung schon mit der ohnehin vorgesehenen Aktualisierung der Corona-Verordnung ab dem kommenden Montag umsetzen. "Für Baden-Württemberg wird sich nicht viel ändern, da wir konsequenter als manche anderen Länder bereits nach der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang März die Notbremsen-Regelungen ungesetzt haben", so Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Nachmittag. Man warte nicht auf den Bund, man müsse jetzt handeln. "Jeder Tag zählt in der Pandemiebekämpfung und wir wollen den Menschen in einer Woche nicht schon wieder eine neue Verordnung präsentieren", so Lucha weiter. Wesentlich neu sei vor allem, dass ab kommenden Montag ab einer Inzidenz von 100 als letztes Mittel auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr vorgesehen ist.

Noch keine Corona-Hilfen für Liftverbund Feldberg

16:34 Uhr

Der Liftverbund Feldberg bekommt bislang keine Corona-Hilfen. In diesem Winter seien den Gemeinden St. Blasien, Feldberg und Todtnau (Kreis Waldshut und Kreis Lörrach), die den Liftverbund bilden, zehn Millionen Euro Umsatz verloren gegangen. Wegen Corona standen die Lifte den ganzen Winter über still. Für kommunal getragene Unternehmen, wie es die Skiliftbetriebe am Feldberg sind, seien bislang keine Hilfen vorgesehen. Für die Kommunen sei es eine prekäre Situation, denn Rücklagen seien nicht vorhanden, so der Bürgermeister von St. Blasien, Adrian Probst (parteilos). Ohne staatliche Hilfen werde es nicht weitergehen, so Probst weiter. Er will in den kommenden Tagen Gespräche mit Bund und Land führen, um auf die Lage der Liftverbund-Gemeinden aufmerksam zu machen.

Viele Schulöffnungen auf der Kippe

16:29 Uhr

Nach vier Monaten Schul-Lockdown soll es am kommenden Montag im Südwesten wieder losgehen - doch die von vielen erhoffte Rückkehr ins Klassenzimmer könnte eine kurze Freude werden. Denn die Corona-Notbremse sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler in Hotspots mit einer Inzidenz von 200 erneut von zuhause lernen müssen. Lehrergewerkschaften, das Robert Koch-Institut und auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderten die Länder am Nachmittag auf, lieber kein Risiko einzugehen und nicht erst ab dem Schwellenwert 200 auf Fernunterricht zu setzen.

Autokino trotz Ausgangsbeschränkung

16:12 Uhr

Das Autokino auf dem Ellwanger Schießwasen (Ostalbkreis) soll trotz bevorstehender nächtlicher Ausgangsbeschränkung stattfinden. Laut Veranstalter bleiben bereits gekaufte Tickets gültig. Damit alle Besucherinnen und Besucher rechtzeitig vor 21 Uhr wieder zu Hause sein können, wurden einige Filme vorverlegt - spätestens um 20:30 Uhr soll die Klappe auf dem Schießwasen fallen. Dafür steht nun die Kino-Leinwand nicht nur zehn, sondern 13 Tage und damit bis zum 28. April.

SAP und Telekom entwickeln Covid-19-Reisepass für die EU

16:07 Uhr

Ein Reisepass, in dem Covid-19-Impfungen und Tests erfasst sind: daran arbeitet der Walldorfer (Rhein-Neckar-Kreis) Software-Konzern SAP mit. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom soll die technische Infrastruktur für das geplante EU-Covid-Dokument aufgebaut werden - für einfacheres Reisen in Europa.

Walldorf

Zertifikat für Impfungen und Tests Walldorfer SAP und Telekom entwickeln Covid-19-Reisepass für die EU

Ein Reisepass, in dem Covid-19-Impfungen und Tests erfasst sind. Daran arbeitet der Walldorfer Software-Konzern SAP mit. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom soll die technische Infrastruktur für das geplante EU-Covid-Dokument aufgebaut werden - für einfacheres Reisen in Europa.  mehr...

Verbote der Stuttgarter "Querdenker"-Proteste bestätigt

15:36 Uhr

Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat die Verbote zweier Demonstrationen gegen die Corona-Politik am kommenden Samstag bestätigt. Die Stadt hatte unter anderem argumentiert, die Versammlungen bedrohten angesichts der steigenden Infektionszahlen Leib und Leben der Demonstranten und weiterer Menschen. Diese Auffassung teile die Kammer, wie es hieß. Die Verhängung von Auflagen sei zudem wohl nicht ausreichend, um das Risiko zu reduzieren. "Es wäre zu erwarten, dass diese Auflagen von einer großen Zahl der zu erwartenden Teilnehmer nicht eingehalten würden", gab eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts den Tenor der Entscheidung wieder. Auch gebe es zurecht Zweifel an der Zuverlässigkeit der Versammlungsleiter.

Großes internationales Interesse an Curevac-Impfstoff

15:33 Uhr

Das Tübinger Biotechunternehmen Curevac sieht zunehmendes Interesse an seinem noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoff. "In den vergangen Tagen verzeichnen wir vermehrt Anfragen unterschiedlichster Art", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Es gebe Gespräche mit verschieden Seiten, etwa Regierungen oder internationale Organisationen. Mit wem genau geredet wird, blieb aber offen. Curevac erklärte zudem, bei dem Projekt im Zeitplan zu liegen. Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs würden unverändert noch in diesem Quartal erwartet. Der Antrag für eine bedingte Marktzulassung bei der Europäischen Union werde ebenfalls im zweiten Jahresviertel angestrebt.

Tübingen verschärft Regelung für Unternehmen

15:31 Uhr

Die Stadt Tübingen hat ihre Regelung zu Corona-Schnelltests in Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten verschärft. Liefern Beschäftigte die vorgeschriebenen Tests nicht ab, müssen Arbeitgeber sie jetzt zwei Mal erinnern. Hilft das nichts, müssen Betriebe das dem Ordnungsamt melden - mit Namen und Adressen der Beschäftigten. Dann drohen Zwangsmaßnahmen. Michael Fuhlrott, Professor für Arbeitsrecht, hält das Verfahren für fragwürdig und ohne Einbindung des Betriebsrates für unzulässig. Der Landesdatenschutzbeauftrage Stephan Brink hat angekündigt, das Verfahren zu prüfen.

Notbremse: "Die nächtliche Ausgangsbeschränkung geht mir zu weit"

15:28 Uhr

Die Corona-Pandemie erfordert Maßnahmen, vor allem Kontaktbeschränkungen. Doch einen einsamen Spaziergang darf der Staat nicht verbieten, meint SWR-Rechtsexperte Frank Bräutigam. Ein Kommentar.

Baden-Württemberg

Kommentar des SWR-Rechtsexperten Bundesweite Notbremse: "Die nächtliche Ausgangsbeschränkung geht mir zu weit"

Die Corona-Pandemie erfordert Maßnahmen, vor allem Kontaktbeschränkungen. Doch einen einsamen Spaziergang darf der Staat nicht verbieten, meint SWR-Rechtsexperte Frank Bräutigam. Ein Kommentar.  mehr...

Maulburger Unternehmen schafft eigenes Testzentrum

15:24 Uhr

In Maulburg (Kreis Lörrach) hat das Unternehmen Endress+Hauser ein Corona-Testzentrum für seine 1.800 Beschäftigten eingerichtet. Seit den Osterfeiertagen könnten sich die rund 1.000 Beschäftigten, die vor Ort im Werk arbeiten, einmal wöchentlich selbst testen , so das Unternehmen. Das Ergebnis erhalten sie innerhalb von 30 Minuten per E-Mail. Das eigene Corona-Testzentrum solle zunächst bis September laufen und kostet das Unternehmen nach eigenen Angaben 200.000 Euro.

Spahn zu Corona-Maßnahmen: "Nicht auf dieses Bundesgesetz warten"

15:22 Uhr

Angesichts des Anstiegs der Neuinfektionen schlagen Intensivmediziner Alarm: Die Corona-Lage in den Kliniken ist angespannt. Umso dringender sind nun auch die Appelle von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Robert-Koch-Institut.

Spahn zu Corona-Maßnahmen "Nicht auf dieses Bundesgesetz warten"

Angesichts des Anstiegs der Neuinfektionen schlagen Intensivmediziner Alarm: Die Corona-Lage in den Kliniken ist angespannt. Umso dringender sind nun auch die Appelle von Bundesge…  mehr...

Breuninger-Onlinehandel boomt

15:19 Uhr

Der Stuttgarter Modehändler Breuninger gehört - dank der coronabedingten Laden-Schließungen - zu den am schnellsten wachsenden Modeanbietern im deutschen Netz. Das geht aus einem Bericht des IT-Unternehmens SimilarWeb hervor, das das Nutzerverhalten im Internet analysiert. Seit Beginn der Pandemie besuchten demnach 32 Prozent mehr den Onlinehandel des Modeunternehmens.

Betriebe rund um Ulm bereiten Corona-Impfung der Belegschaft vor

15:16 Uhr

Unternehmen rund um Ulm bereiten sich darauf vor, ihre Belegschaften gegen das Coronavirus zu impfen. Zwar haben die Betriebsärzte momentan noch keinen Impfstoff, viele Firmen haben aber bereits die nötigen Schritte in die Wege geleitet: In Süddeutschlands größtem Schlachthof, Ulmer Fleisch, gebe es bereits Räume mit Impfkabinen und genügend Kühlmöglichkeiten. Es fehle nur der Impfstoff, so Geschäftsführer Stephan Lange dem SWR. Auch bei Zeiss in Oberkochen (Ostalbkreis) sei man bereits für den Fall vorbereitet, dass Impfungen von Unternehmen selbst vorgenommen werden können, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Auch beim Mittelstand sei eine Impfkampagne durch Betriebsärzte erwünscht. Der Geschäftsführer des kunststoffverarbeitenden Betriebs Authenrieth in Heroldstatt (Alb-Donau-Kreis) möchte seine Belegschaft durch den Betriebsarzt impfen lassen, sobald dies möglich ist.

Sozialministerium räumt Verzögerung bei Test-Lieferung an Schulen ein

15:13 Uhr

Bei der Auslieferung der Schnelltests an die Schulen, die an diesem Montag wieder für viele Kinder und Jugendliche öffnen, hat es Probleme gegeben. "Die Auslieferung der Testkits hat sich aufgrund der insgesamt bundesweit starken Nachfrage und dadurch bedingter gewisser Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern leider verzögert", erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Nachmittag. Bis gestern seien nach Auskunft der Lieferanten etwa 3 Millionen Tests an die Kommunen und Schulen gegangen. Bis morgen sollen demnach etwa 4,4 Millionen Tests ausgeliefert sein. "Somit werden nach aktuellem Stand ab Montag die Schulen, falls eine Öffnung erfolgt, mit Tests ausgestattet sein." Die Sprecherin ergänzte: "Insofern sollte dem Einstieg in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht nächste Woche nichts im Wege stehen."

Baden-Württemberg

Sozialministerium räumt Probleme ein Auslieferung von Corona-Schnelltests an Schulen verzögert sich

Bei der Lieferung von Corona-Schnelltests an die Schulen in Baden-Württemberg gibt es Probleme. Das Sozialministerium begründet das mit bundesweiten Engpässen.  mehr...

Notbremse im Kreis Lörrach greift

15:11 Uhr

Seit heute gilt auch im Landkreis Lörrach die Corona-Notbremse. Museen, Freizeiteinrichtungen und Geschäfte mussten wieder schließen, bestellte Ware darf weiterhin an den Geschäften abgeholt werden. Körpernahe Dienstleistungen wie in Kosmetik- oder Nagelstudios sind nicht mehr erlaubt. Friseure dürfen offen bleiben. Lockerungen sind erst möglich, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 fällt. Aktuell liegt der Landkreis Lörrach bei einer Inzidenz von 127.

Kaum Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperren rund um Sttuttgart

15:07 Uhr

Die Polizei im Großraum Stuttgart zieht nach der ersten Nacht mit Ausgangssperren in vier Landkreisen in der Region ein positives Fazit. Die Menschen, die nach 21 Uhr auf den Straßen unterwegs waren, hätten überwiegend triftige Gründe angeben können oder sogar eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers mit sich geführt, so die Beamten. Im Kreis Ludwigsburg und dem Rems-Murr-Kreis hatte die Polizei eigens Kontrollkonzepte für die Ausgangssperren entwickelt

Eröffnung des Nationalparkzentrums verschoben

15:03 Uhr

Die Eröffnung des des neuen Besucherzentrums im Nationalpark Schwarzwald verschiebt sich wegen Corona auf unbestimmte Zeit. Eigentlich hätte dies am 1. Mai offiziell eröffnet werden sollen. Bereits im Dezember hätte der Testbetrieb starten sollen, wurde aber immer wieder verschoben. Einen neuen Starttermin will man nun erst festlegen, wenn klar ist, dass dieser stattfinden kann, so die Verantwortlichen.

App macht Trollinger Marathon möglich

15:00 Uhr

Der Trollinger Marathon in Heilbronn soll in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie wieder in einer virtuellen Form stattfinden. Die Teilnehmer sollen an vier Tagen Anfang Mai laufen und dabei virtuell von einer App begleitet werden. Der "virtureale" Marathon findet vom 6. bis 9. Mai statt, Anmeldungen zu einer der 4 Disziplinen sind bis 7. Mai möglich. Neu dabei ist ein 10-Kilometer-Lauf.

Tagesrekord bei Erstimpfungen in Deutschland

14:51 Uhr

In Deutschland wurden gestern 738.501 Impfdosen verabreicht - ein Tagesrekord. Laut aktuellen Daten (Stand: 15.4. 13:30 Uhr) des Robert Koch-Instituts (RKI) seien nun 5.276.028 Personen vollständig geimpft, was 6,3 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Insgesamt haben 14.773.908 Personen mindestens eine Dosis erhalten. Am weitesten ist Fortschritt in Bremen. Dort erhielten bereits 20 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Erstimpfung. In Baden-Württemberg liegt dieser Wert bei 16,8 Prozent, vollständig geimpft sind 6,2 Prozent der Baden-Württemberger.

Curevac will Impfstoff-Zulassung noch in diesem Quartal beantragen

14:47 Uhr

Das Tübinger Unternehmen Curevac erwartet noch in diesem Quartal Daten zur Wirksamkeit seines Covid-19-Impfstoffs. Ebenfalls bis Ende Juni soll der Antrag für eine bedingte Marktzulassung bei der EU gestellt werden, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Bis Ende 2021 will das Unternehmen bis zu 300 Millionen Dosen seines Impfstoffs und bis 2022 bis zu eine Milliarde Dosen herstellen. Curevac wolle sein Covid-19-Impfprogramm zudem ausweiten und drei neue Studien bei bestimmten Populationen beginnen, so das Unternehmen.

Rechtsexperte: Bundesnotbremse werde Flut von Klagen auslösen

14:37 Uhr

Mit der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes kommt die bundesweite Corona-Notbremse. Widerstand gegen sie gibt es aber schon, bevor sie überhaupt beschlossen worden ist. Nächste Woche soll der Gesetzesentwurf in Bundestag und Bundesrat eingebracht werden - wegen der geplanten nächtlichen Ausgangssperren erwarten Beobachter wie der Verfassungsrechtler Alexander Thiele Verfassungsbeschwerden.

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Smudo weist Kritik an Luca-App zurück

14:23 Uhr

Der Stuttgarter Rapper Smudo hat Kritik an der Luca-App zurückgewiesen. Smudo ist Mitentwickler der App, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine digitale Kontaktnachverfolgung ermöglichen soll. Die Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) hatte zuvor Sicherheitslücken bemängelt. Dazu sagte Smudo dem SWR: "Der CCC ist recht schrill in seinen Behauptungen. Tatsächlich ist es so, dass Luca sehr sicher ist. Es gibt keine gravierenden Sicherheitsmängel. Die Daten werden dezentral verschlüsselt."

Stuttgart

Kontaktnachverfolgung bei Corona-Ausbrüchen Stuttgart: Smudo weist Kritik an Luca-App zurück

Wie sicher ist die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung von Coronafällen? Der Stuttgarter Rapper Smudo von den Fantastischen Vier, der die App mit entwickelt hat, weist die Kritik scharf von sich.  mehr...

Main-Tauber-Kreis bedauert unzulässiges Impf-Formular

13:45 Uhr

Im Main-Tauber-Kreis mussten Menschen unter 60 Jahren zeitweise vor der Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca ein Formular unterschreiben, mit dem sie auf Ansprüche eventueller Impfschäden verzichten sollten. Vom Land war ein solches Formular nicht genehmigt gewesen. Jetzt hat das Impfzentrum Stellung bezogen.

Main-Tauber-Kreis

Formular nach SWR-Recherchen abgeschafft Verzichtserklärung war "großes Missverständnis" - Main-Tauber-Kreis nimmt Stellung

Die unterzeichneten Haftungsverzichtserklärungen im Main-Tauber-Kreis für Imfschäden bei unter 60 Jährigen sind wirkungslos, teilt der Kreis mit.  mehr...

Schulen in Baden-Württemberg können teilweise mit Präsenzunterricht starten

13:41 Uhr

Schulen in Baden-Württemberg können in den meisten Regionen des Landes ab kommender Woche teilweise regulären Unterricht anbieten. In Gebieten unterhalb einer Corona-Inzidenz von 200 können Schulen ab Montag Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht oder reinen Präsenzunterricht anbieten. Kritik kommt von Seiten der Bildungsgewerkschaft GEW.

Rückkehr zum Präsenzunterricht Ab Inzidenz von unter 200: Bildungsgewerkschaft kritisiert Schulöffnungen in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will Anfang nächster Woche wieder fast alle Schulen öffnen. Das könnte vielerorts wegen stark steigender Corona-Zahlen nur von kurzer Dauer sein.  mehr...

Intensivstationen in der Region Bodensee-Oberschwaben fast voll

13:01 Uhr

Die Situation in den Krankenhäusern in der Region Bodensee-Oberschwaben ist angespannt. Die Intensivbetten sind in einigen Kliniken nahezu voll belegt. Am Klinikum Wangen befürchtet man, dass die schwierigste Phase noch kommt. Covid-19-Patienten machen auf den Intensivstation den Großteil der Patienten aus, heißt es seitens der Oberschwabenklinik Ravensburg. Daneben werden aber auch andere medizinische Notfälle behandelt. Man müsse intern flexibel reagieren, teilweise Betten umwidmen.

Ravensburg

Angespannte Lage in den Kliniken Intensivstationen in der Region Bodensee-Oberschwaben fast voll

Die Situation in den Krankenhäusern in der Region Bodensee-Oberschwaben ist angespannt. Die Intensivbetten sind in einigen Kliniken nahezu voll belegt. Am Klinikum Wangen befürchtet man, dass die schwierigste Phase noch kommt.  mehr...

Corona erschwert Arbeit in Diakoniestation Pforzheim

12:53 Uhr

Nur jeder vierte der rund 50 Pflegekräfte in der Pforzheimer Diakoniestation sei inzwischen geimpft, teilten die Verantwortlichen mit. Die Beschäftigen seien bei der Vergabe der Impftermine nicht höher priorisiert worden, obwohl sie es vor allem mit Hochbetagten und Schwerkranken zu tun hätten, so die Kritik. So blieben Masken weiter notwendig, die aber die Kommunikation mit den oft seh- und hörgeschädigten Patienten deutlich erschwere. Auch die Gefahr, dass die alten Menschen vereinsamen, sei gestiegen, heißt es. Angehörige blieben aus Angst vor Ansteckung fern und auch die Pflegekräfte seien angehalten, die Kontakte auf das Notwendige zu reduzieren.

Pforzheim

Nur jeder vierte der rund 50 Pflegekräfte ist geimpft Corona erschwert Arbeit in Diakoniestation Pforzheim

Die Belastungen in der mobilen Pflege haben deutlich zugenommen. Darauf hat die Diakoniestation Pforzheim aufmerksam gemacht. Dass sich die Mitarbeiter mühsam selbst um Impftermine kümmern müssten, erschwere die Bedingungen zusätzlich.  mehr...

Stiko-Chef warnt vor Aufhebung der Impf-Priorisierung

12:32 Uhr

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, warnt davor, die Priorisierung beim Impfen aufzuheben, solange nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht. "Wir müssen doch mit begrenzten Impfstoffmengen weiter möglichst Menschen mit hohem Risiko für schweren Covid-19-Verlauf wie Vorerkrankte schützen", sagte Mertens der "Rheinischen Post". "Damit schützen wir doch auch unsere Intensivstationen." Durch eine Aufhebung der Impf-Priorisierung könne auch nicht die dritte Welle der Corona-Pandemie gebrochen werden, so Mertens.

Ulm

Vorsitzender der Ständigen Impfkommission Ulmer Virologe Mertens rät weiterhin zur Priorisierung bei Impfungen gegen Corona

Der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, warnt davor, die Priorisierung beim Impfen aufzuheben.  mehr...

Handwerker haben Hoffnung auf Besserung

12:08 Uhr

Die Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg setzen laut aktueller Konjunkturumfrage Hoffnungen in das gerade begonnene zweite Quartal. Gut 40 Prozent gehen davon aus, dass ihre Geschäfte in den kommenden Wochen und Monaten besser laufen werden als zuletzt, wie der Handwerkstag mitteilte. Etwas mehr als die Hälfte der Betriebe erwartet keine großen Veränderungen. Dass sich die Lage noch verschlechtern könnte, fürchten nur acht Prozent. "Allerdings sind in diesen Angaben die aktuellen Überlegungen des Bundes, mit einem neuen Infektionsschutzgesetz härtere Notbremsen durchzusetzen, nicht enthalten", schränkte Handwerkspräsident Rainer Reichhold ein.

20.000 Verstöße gegen Ausgangssperren in nur sechs Wochen

11:43 Uhr

Gegen die Corona-Ausgangssperren ist in Baden-Württemberg zwischen Mitte Dezember und Anfang Februar rund 20.000 Mal verstoßen worden. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" diese Zahlen machten die Intensität der polizeilichen Kontrolltätigkeit deutlich. "Wer die erlassenen Verordnungen beharrlich missachtet, muss mit einer Anzeige und einer konsequenten Sanktionierung seines Fehlverhaltens rechnen", so Strobl. Die Überwachung der Corona-Verordnungen sei grundsätzlich Aufgabe der kommunalen Ordnungsbehörden, die Polizei helfe jedoch bei der flächendeckenden Überwachung.

Kontaktverfolgungs-Software: Programmcode der Luca-App frei verfügbar

11:01 Uhr

Die Entwickler der Luca-App haben den Quellcode ihres Systems zur Corona-Kontaktverfolgung vollständig unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Seit Mittwochabend ist der Code der beiden App-Versionen (Android und iOS) sowie des Backend-Systems auf der Plattform GitLab einsehbar. Er kann damit nun von unabhängigen Stellen überprüft werden. Man wolle eine transparente Analyse und Weiterentwicklung der Software ermöglichen, erklärte das Unternehmen hinter dem Luca-System. Das Verfahren sorge dafür, dass der Quellcode oft getestet und mögliche Probleme schnell identifiziert werden könnten. Die Macher der Luca-App wiesen gleichzeitig mehrere Kritikpunkte der Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) zurück, die am Mittwoch gefordert hatte, keine Steuermittel mehr für die App auszugeben. Die Rede war von einer "nicht abreißenden Serie von Sicherheitsproblemen" im Luca-System.

Baden-Württemberg

Vorwürfe von Chaos Computer Club und Jan Böhmermann Baden-Württembergs Gesundheitsministerium empfiehlt Luca-App trotz Kritik

Die Luca-App ist der Favorit bei der Suche nach einem digitalen Tool zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Doch an der Entwicklung eines Berliner Start-ups gibt es Kritik. Das baden-württembergische Sozialministerium positioniert sich klar.  mehr...

Weitere Corona-Fälle bei Fußball-Zweitligist Karlsruher SC

10:21 Uhr

Beim Zweitligisten Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle befindet sich die Mannschaft ohnehin noch bis zum 20. April in Quarantäne, während der Isolation wurden nun zwei andere Profis positiv getestet, wie ein KSC-Sprecher heute bestätigte. Für die beiden betroffenen Fußballprofis verlängert sich die Quarantäne dadurch bis zum 25. beziehungsweise 26. April. Aufgrund der Corona-Fälle beim KSC und bei anderen Zweitligisten wie dem SV Sandhausen oder Holstein Kiel hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereits zahlreiche Partien absagen müssen.

Karlsruhe

Fußball | 2. Bundesliga Weitere Corona-Fälle beim Karlsruher SC

Beim Zweitligisten Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle befindet sich die Mannschaft ohnehin noch bis zum 20. April in Quarantäne, während der Isolation wurden nun zwei andere Profis positiv getestet.  mehr...

Gericht prüft Verbote der Stuttgarter "Querdenker"-Proteste

9:55 Uhr

Die Verbote zweier Demonstrationen gegen die Corona-Politik kommenden Samstag werden vor Gericht geprüft. Es seien zwei Eilanträge gegen die Entscheidungen der Stadt eingegangen, sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Stuttgart. Mit dem Verbot wollte die Stadt vor allem Szenen wie am Karsamstag verhindern, als bei einer Demonstration der "Querdenker"-Bewegung bis zu 15.000 Teilnehmer ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstand unterwegs waren. Danach war eine Debatte entfacht, ob solche Veranstaltungen verboten werden könnten. Ursprünglich hatte eine Initiative namens "Es reicht uns" und die Gruppe "Querdenken 7171" die erneuten Demos kommenden Samstag für rund 1.500 beziehungsweise 300 Teilnehmer angemeldet. Die Stadt Stuttgart hatte den Anmeldern die Verbotsbescheide am Montag zugeschickt. Die Polizei rechnet auch im Fall einer juristischen Bestätigung der Verbote mit Demonstranten in der Stadt. Spätestens am Freitag will das Gericht eine Entscheidung verkünden.

Widerspruch gegen Ausgangssperre vor Verwaltungsgericht Sigmaringen

9:39 Uhr

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen will über einen Widerspruch entscheiden, den ein Mann aus Bad Buchau (Kreis Biberach) gegen die geltende nächtliche Ausgangssperre im Landkreis eingelegt hat. Das bestätigte das Gericht. Mitte Februar, als das Landratsamt Biberach wegen der hohen Corona-Fallzahlen das erste Mal eine nächtliche Ausgangssperre für den Landkreis verhängte, hatte das Gericht einen Widerspruch des Mannes abgelehnt. Nun hat sich der Bad Buchauer erneut an das Gericht gewandt. Die Sachlage habe sich seit Februar geändert - die Wirksamkeit einer Ausgangssperre zur Eindämmung der Pandemie sei nicht erbracht, sagte er nach Angaben der "Schwäbischen Zeitung".

Erstes Medikament möglicherweise wirkungsvoll gegen Coronavirus

9:18 Uhr

Erstmals besteht die Chance, dass ein Medikament gegen das Coronavirus wirken könnte. Das Asthma-Spray Budesonid war in einer Studie erfolgversprechend. Die Studie unter Leitung der Universität Oxford wurde im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht. Sie hat ergeben, dass bei Patienten, die im frühen Stadium ihrer Covid-19-Erkrankung das antientzündlich wirkende Medikament inhalierten, das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt um 90 Prozent sank. Zudem seien sie schneller genesen. Bei dem Asthma-Spray handele es sich um ein Cortison. Diese Mittel gebe man Körpern, "die nicht nur eine Krankheit bekämpfen, sondern auch sich selbst". Die Aussagekraft über die Wirksamkeit sei aber im Moment noch begrenzt, ergänzt Arzt und Journalist Lothar Zimmermann im SWR. 146 Patienten hätten an der Studie der Universität Oxford teilgenommen. Der Hälfte der Beteiligten sei das Asthma-Spray zweimal am Tag verabreicht worden. Um die Wirkung des Medikaments zu bestätigen, müssen weitere Studien mit einer deutlich größeren Anzahl von Personen durchgeführt werden, so Zimmermanns Einschätzung.

Corona-Pandemie – Hoffnung auf neue Medikamente Verhindern Asthmasprays einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf?

Bisher haben Krankenhäuser nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, COVID-19 Patient:innen mit Medikamenten zu therapieren. Hoffnung macht nun ein Asthmaspray.  mehr...

Vor Impfgipfel: Aufatmen in Senioreneinrichtungen

8:54 Uhr

In den Senioreneinrichtungen im Land habe es eine sehr hohe Impfbereitschaft gegeben, sagte der Vorsitzende des Landesseniorenrats Baden-Württemberg, Eckard Hammer, vor Beginn des baden-württembergischen Corona-Impfgipfels. Durch die fast komplette Durchimpfung der Seniorenheime sei ein Aufatmen unter den Bewohnerinnen und Bewohnern zu spüren. Die Menschen in den Senioreneinrichtungen sind nach Auskunft des Landesseniorenrates von der Corona-Pandemie doppelt hart getroffen worden: "Sie mussten zeitweise auf ihren Zimmern bleiben, es gibt bis heute kaum gemeinschaftliche Angebote, die Besuche von Angehörigen waren stark eingeschränkt. Am schlimmsten aber war, dass Menschen alleine gestorben sind", sagte der Vorsitzende des Landesseniorenrats der "Badischen Zeitung". Um die Corona-Impfkampagne voranzutreiben, will Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Freitag, beim Impfgipfel in Form einer Videokonferenz, mit Kommunalpolitikern sowie Vertretern etwa von Ärztekammer, Apothekerverband und Krankenhausgesellschaft sprechen.

Steinen

Cafeteria im Mühlehof in Steinen Geimpfte Seniorenheim-Bewohner dürfen bald wieder gemeinsam essen

Geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenheim Mühlehof in Steinen dürfen bald wieder gemeinsam essen. Nach langem Hin und Her haben jetzt auch Landesregierung und Landratsamt grünes Licht gegeben.  mehr...

Rechtliche Bedenken gegen Bundesnotbremse

7:37 Uhr

Einige Experten im Bundeskanzleramt haben offenbar rechtliche Bedenken gegen die geplante Corona-Notbremse des Bundes. Die "Bild" berichtet, mehrere Referate stellten unter anderem die Verhältnismäßigkeit der geplanten nächtlichen Ausgangsbeschränkung in Frage. Es geht dem Bericht zufolge darum, dass diese Maßnahmen nicht belegt sei und ein Gericht sie als rechtswidrig einstufte. Besonders problematisch sei dabei auch die Schließung von Schulen und Kitas, weil damit das Recht auf Bildung verletzt werde. Die Experten bemängeln weiter, dass nur die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab genommen werde und nicht beispielsweise auch die Zahl der Intensivpatienten. Das Bundeskabinett hatte die bundesweite Notbremse am Dienstag im Infektionsschutzgesetzt gebilligt. Der Entwurf soll morgen im Bundestag beraten werden.

Lauterbach für beschleunigte Zulassung des Tübinger Impfstoffs

6:47 Uhr

Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach will eine beschleunigte Zulassung des Corona-Impfstoffs von Curevac aus Tübingen. Die Zulassung soll sich zunächst auf Deutschland beschränken, forderte Lauterbach im Nachrichtenmagazin "Spiegel". Dadurch könnten Impflücken geschlossen werden.

Umfrage: Schlechte Homeoffice-Bedingungen machen krank

6:37 Uhr

Mehr als jeder dritte Homeoffice-Nutzer klagt einer neuen Umfrage zufolge über gesundheitliche Probleme wegen eines schlechten Arbeitsplatzes. In einer Erhebung des Forschungsinstituts Forsa im Auftrag des Stuttgarter Prüfkonzerns Dekra gaben 36 Prozent der befragten Heimarbeiter an, dass bei ihnen aufgrund eines "mangelhaften, nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes" Verspannungen sowie Rücken- oder Kopfschmerzen aufgetreten seien. Frauen sind demnach davon etwas häufiger betroffen als Männer. Die Umfrageergebnisse lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. 34 Prozent der Befragten bemängelten darüber hinaus eine fehlende oder unzulängliche Arbeitsausstattung, zum Beispiel einen zu kleinen Bildschirm oder instabiles Internet. 32 Prozent stellten bei sich laut Erhebung längere Arbeitszeiten oder Arbeitsphasen zu für sie untypischen Zeiten - etwa am Abend oder am Wochenende - fest.

Donnerstag, 15. April 2021

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