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Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Deutschland will sich russischen Impfstoff sichern

21:54 Uhr

Deutschland will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen Vertrag für den Ankauf des russischen Impfstoffes Sputnik V aushandeln. In der Sitzung der EU-Gesundheitsminister habe die EU-Kommission erklärt, keinen Vorvertrag zu Sputnik V wie mit den anderen Impfstoffanbietern schließen zu wollen, heißt es unter Berufung auf Teilnehmerkreise. Bundesminister Jens Spahn (CDU) habe bei dem Treffen angekündigt, dass Deutschland nunmehr selbst einen Vertrag verhandeln werde, um sich den Impfstoff zu sichern. Zuerst müsse dabei geklärt werden, welche Mengen Russland überhaupt wann liefern könne. In jedem Fall setze Deutschland aber weiterhin auf eine europäische Zulassung, habe Spahn betont. Russland müsse der europäischen Arzneimittelagentur EMA nun die dafür notwendigen Daten liefern.

"Bild": Merkel will Änderung des Infektionsschutzgesetzes

21:49 Uhr

Einem Bericht der "Bild" zufolge strebt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes an. Ziel sei es, die Corona-Maßnahmen bundesweit zu vereinheitlichen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sollen Landkreise bei erhöhten Inzidenz- und R-Werten sowie unter Berücksichtigung anderer Faktoren dazu verpflichtet werden, ihre Maßnahmen zu verschärfen.

Mund-Nasen-Masken mehrerer Hersteller fallen durch Tests

20:41 Uhr

Nach dem Erhalt von Mund-Nasen-Masken für Schulen, müssen wegen Beschwerden viele Masken wieder zurückgeschickt werden. Die Masken rochen seltsam, ihre Filterqualität wurde bezweifelt und Allergiker klagten über Rötungen im Gesicht. Die Prüfgesellschaft Dekra hatte im Auftrag des Kultusministeriums Masken von 27 Herstellern geprüft. Das Ergebnis: 17 der getesteten Produkte sind durchgefallen. Mehr dazu im Video:

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Software aus Heilbronn verspricht Impfterminvergabe 4.0

20:17 Uhr

Terminchaos und zu viel Bürokratie: Auch Hausärzte beklagen, wie die Impftermine koordiniert werden. Ein Unternehmen aus Heilbronn will die Impfterminvergabe vereinfachen. Ihre Software soll alle Beteiligten miteinander vernetzen:

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Gesundheitsminister vertagen Entscheidung zu Zweitimpfungen

19:57 Uhr

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben eine Entscheidung über den Umgang mit Zweitimpfungen von Menschen, die bereits einmal mit dem Präparat von Astrazeneca geimpft wurden, vertagt. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit. Nun solle es am Dienstag neue Beratungen unter Einbeziehung der Ständigen Impfkommission geben. Diese hatte Jüngeren zuletzt empfohlen, auch bei einer bereits erfolgten Erstimpfung mit Astrazeneca für die Zweitimpfung auf die Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna auszuweichen.

Coronakrise: Baubranche geht das Material aus

19:26 Uhr

Handwerks- und Baubetriebe in Baden-Württemberg haben zunehmend Probleme an Baumaterial wie Stahl oder Holz zu kommen. Die Preise steigen und die Wartezeiten werden länger.

Baden-Württemberg

Hohe Preise und lange Wartezeiten Der Baubranche in Baden-Württemberg geht das Material aus

Handwerks- und Baubetriebe in Baden-Württemberg haben zunehmend Problem an Baumaterial wie Stahl oder Holz zu kommen. Die Preise steigen und die Wartezeiten werden länger.  mehr...

Teilweise großer Andrang zum Impfstart

19:23 Uhr

Seit heute impfen fast alle Hausärzte in der Region gegen das Coronavirus. Der Arzt Jörg Sandfort in Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) ist einer davon. Die wenigen Termine sind begehrt.

Steinheim am Albuch

Schlangestehen für die Impfung gegen das Coronavirus Großer Andrang zum Impfstart beim Hausarzt in Steinheim

Seit Mittwoch impfen fast alle Hausärzte in der Region gegen das Coronavirus. Dr. Jörg Sandfort in Steinheim am Albuch (Kreis Heidenheim) ist einer davon. Die wenigen Termine sind begehrt.  mehr...

Dritte Corona-Welle: Kliniken bereiten sich vor

19:20 Uhr

Zwei Drittel der Intensivbetten in Baden-Württemberg sind bereits mit Corona-Patienten belegt. Erste Krankenhäuser verschieben deshalb planbare Operationen. Mediziner befürchten einen weiteren Anstieg.

Baden-Württemberg

Mehr Intensiv-Patienten in BW-Krankenhäusern "Jeder weiß, was jetzt passiert": Kliniken bereiten sich auf dritte Welle vor

Ein Drittel der Intensivbetten in Baden-Württemberg sind bereits mit Corona-Patienten belegt. Erste Krankenhäuser verschieben deshalb planbare Operationen. Mediziner befürchten einen weiteren Anstieg.  mehr...

Stiko bleibt bei Astrazeneca-Empfehlung

19:09 Uhr

Für den Impfstoff von Astrazeneca soll in Deutschland weiterhin die Einschränkung gelten, dass er nicht an unter 60-Jährige gegeben werden soll. Dafür hat sich der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Professor Thomas Mertens ausgesprochen. Mertens reagierte damit auf die heutige Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, Astrazeneca uneingeschränkt einzusetzen. In Deutschland gebe es klare Daten, die einen Zusammenhang mit der seltenen aber schweren Nebenwirkung belegen. Deshalb werde man weiterhin versuchen, durch Umschichtung der Impfstoffe Hirnthrombosen als Nebenwirkung zu verhindern. Das sei eine klare Stellungnahme und Empfehlung der Stiko, so Mertens gegenüber dem SWR.

Landesgesundheitsminister setzt auf Luca-App

18:31 Uhr

Die Luca-App ist die neuste Applikation, um Kontakte während der Corona-Pandemie besser nachverfolgen zu können. Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) ist von der Technik überzeugt und will die App im ersten Jahr mit 3,7 Millionen Euro finanzieren. "Das System ermöglicht schnell und einfach die Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter nach dem Auftreten einer Corona-Infektion und wird dabei helfen, die aufwändige Zettelwirtschaft abzulösen", sagte der Minister.

Baden-Württemberg

Im Einsatz gegen die Corona-Pandemie Sozialminister überzeugt von Luca-App - Kritik aus BW an Satiriker Jan Böhmermann

So schnell wie möglich raus aus dem Corona-Lockdown - mit Hilfe der Luca-App. Baden-Württembergs Sozialminister Lucha ist überzeugt davon, auch wenn es bereits Seitenhiebe gibt.  mehr...

Mannheimer TSG Seckenheim wird zum Corona-Testzentrum

18:25 Uhr

Bei der TSG Seckenheim aus Mannheim kann sich ab jetzt jeder mit einer Voranmeldung einmal pro Woche auf eine Corona-Infektion testen lassen. Der Verein arbeitet mit einer Apotheke und 70 geschulten Ehrenamtlichen zusammen. Die Verantwortlichen hoffen, dass solche Tests bald auch wieder ein normales Vereinsleben ermöglichen.

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Testpflicht für Schüler in Hotspots ab 19. April

18:03 Uhr

Schüler und Lehrkräfte in Baden-Württemberg müssen sich künftig in Regionen mit hohen Infektionszahlen testen lassen, um am Präsenzunterricht teilzunehmen. Wer in der Woche ab 12. April in die Schulen zurückkehrt, kann sich noch freiwillig testen lassen, wie das Kultusministerium in einer Handreichung an die Schulen mitteilte. Vom 19. April an gilt dann eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100. Das Ministerium spricht von einer "indirekten Testpflicht". Ein negatives Testergebnis sei "Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und der Notbetreuung". Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, kehren alle Klassenstufen aller Schularten ab dem 19. April zu einem Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht zurück.

Mehr als 3.100 neue Fälle in BW - Inzidenz steigt leicht auf 101

17:39 Uhr

In Baden-Württemberg wurden dem Landesgesundheitsamt heute (Stand: 16 Uhr) 3.109 Corona-Neuinfektionen gemeldet (gesamt: 377.111). Das sind 217 Neuinfektionen weniger als am Mittwoch vor einer Woche (3.326). Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Baden-Württemberg stieg leicht im Vergleich zum Vortag und liegt aktuell bei 101,1. 468 mit Covid-19 infizierte Personen werden aktuell auf Intensivstationen behandelt, das sind 107 mehr als vor einer Woche (361). Insgesamt sind derzeit 2.163 Intensivbetten von 2.438 betreibbaren Betten (88,7 Prozent) belegt.  Zudem wurden seit gestern 36 weitere Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 gemeldet (gesamt: 8.831). Der Kreis Schwäbisch Hall hat mit einer Inzidenz von 229,2 weiterhin den höchsten Inzidenz-Wert. Am niedrigsten liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell mit Stadtkreis Freiburg im Breisgau mit 53,2.

Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, wurden in Baden-Württemberg bis einschließlich Montag insgesamt 2.022.156 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Insgesamt 596.303 Menschen haben durch die Zweitimpfung bereits den vollständigen Impfschutz. Aufgrund von Nachmeldungen können die Daten zu einem späteren Zeitpunkt abweichen.

Kinderärzte fordern: Schulen und Kitas sollen so lange wie möglich offen bleiben

16:54 Uhr

In der Diskussion über strengere Corona-Regeln sind Kinder- und Jugendärzte dafür, Schulen und Kindergärten so lange wie möglich offen zu halten. "Schulschließungen sollten wirklich die letzte Option sein", sagte die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Ingeborg Krägeloh-Mann aus Tübingen. Studien, wie beispielsweise die Hamburger Copsy-Studie, hätten gezeigt, dass es seit dem Corona-Lockdown immer mehr Kinder gibt, die depressive Verstimmungen oder psychosomatischen Störungen haben.

Baden-Württemberg

Corona-Regeln nach Ostern Kinderärzte fordern: Schulen und Kitas sollen so lange wie möglich offen bleiben

Öffnen die Schulen nach Ostern wieder - bei steigenden Corona-Zahlen? Ginge es nach den Kinderärzten, sollten Schulschließungen die letzte Option sein. Denn es gebe inzwischen zu viele depressive Kinder.  mehr...

Offener Brief zu Tübinger Modellprojekt

16:36 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und die Pandemiebeauftragte Lisa Federle haben die Einwohner der Stadt dazu aufgerufen, die Corona-Regeln einzuhalten. In einem offenen Brief fordern sie: "Mithelfen, damit Tübingen offen bleibt". Zugleich warben Palmer und Federle um Verständnis, dass das Corona-Modellprojekt "Öffnen mit Sicherheit" vorerst nur unter verschärften Bedingungen weiter gehen kann.

Tübingen

Offener Brief zu Tübinger Modellprojekt "Mithelfen, damit Tübingen offen bleibt": Federle und Palmer wenden sich an Bevölkerung

Kein Kaffee mehr auf dem Marktplatz, sondern wieder nur To-go: Die Stadt Tübingen muss ihr Corona-Modellprojekt wegen steigender Fallzahlen deutlich einschränken.  mehr...

EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff uneingeschränkt

16:27 Uhr

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca und sehr selten auftretenden Hirnvenen-Thrombosen bei Geimpften. Trotzdem empfiehlt die EMA uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die Arzneimittelbehörde in Amsterdam.

Sozialministerium liefert Corona-Schnelltests an Kitas aus

16:02 Uhr

In Baden-Württemberg hat das Sozialministerium mit der Auslieferung von Corona-Test-Kits für Kitas begonnen. Damit sollen neben den Mitarbeitern nun auch die 430.000 Kita-Kinder in Baden-Württemberg regelmäßig getestet werden. Wer die Tests durchführen soll, ist allerdings noch unklar.

Zwei Tests pro Woche für Tausende Kinder Baden-Württembergs Sozialministerium liefert Corona-Schnelltests an Kitas aus

In Baden-Württemberg hat das Sozialministerium mit der Auslieferung von Corona-Test-Kits für Kitas begonnen. Wer die Tests am Ende durchführen soll, ist derweil noch unklar.  mehr...

BW konzentriert sich weiter auf Impfen älterer Menschen

15:50 Uhr

Am Dienstag wurde in Baden-Württemberg die zweimillionste Impfung gegen das Coronavirus durchgeführt. Das hat das Sozialministerium mitgeteilt. Knapp 1,5 Millionen Menschen im Land haben demnach eine Erstimpfung bekommen, etwas mehr als 500.000 Menschen sind auch schon zum zweiten Mal geimpft. "Derzeit konzentrieren wir uns in Baden-Württemberg zunächst weiter auf die Impfungen für Menschen über 70 und 80 Jahren. Über 60-Jährige sind im Land derzeit noch nicht generell impfberechtigt, sondern nur etwa bei bestimmten Vorerkrankungen oder wegen ihres Berufs", sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Mehr zum aktuellen Stand der Impfungen hier:

Stuttgart, Mainz, Berlin

COVID-19: Impfungen im Südwesten Corona-Impfen: Aktuelle Zahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird seit Ende Dezember gegen das Coronavirus geimpft. Hier finden Sie die aktuellen Impfzahlen.  mehr...

Studie: Impfschutz ein halbes Jahr nach Impfung weiter hoch

15:32 Uhr

Auch ein halbes Jahr nach der vollständigen Corona-Impfung mit dem Impfstoff des Herstellers Moderna bleibt der Schutz hoch. Das hat eine Studie ergeben. Ein Langzeittest mit 33 Probanden habe sechs Monate nach der zweiten Impfung in allen Altersklassen ein weiterhin hohes Niveau an Antikörpern gegen Covid-19 gezeigt, berichten US-Experten im "New England Journal of Medicine" (NEJM). Die Studie werde weitergeführt, um die Wirksamkeit des Vakzins über noch längere Zeit beobachten zu können, hieß es.

Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt enorm

14:55 Uhr

Wegen der wachsenden Anzahl von Corona-Intensivpatienten müssen erste Kliniken in Baden-Württemberg wieder geplante Operationen verschieben. Das berichtete der Koordinator der intensivmedizinischen Versorgung von Corona-Patienten in Baden-Württemberg, Götz Geldner. Die Zahl der Corona-Patienten sei demnach im Vergleich zur Vorwoche um 20 Prozent gestiegen. Am Uniklinikum in Ulm ist die Zahl der Corona-Intensivpatienten über Ostern sogar um 50 Prozent gestiegen.

Ulm

Belegung der Intensivbetten Corona-Fallzahlen: Kliniken zwischen Ulm und Aalen rechnen mit Oster-Effekt

Am Uniklinikum in Ulm ist die Zahl der Corona-Intensivpatienten über Ostern um 50 Prozent gestiegen. In anderen Kliniken war der Anstieg nicht so deutlich. Aber alle rechnen mit steigenden Infektionszahlen, dem sogenannten Oster-Effekt.  mehr...

SV Sandhausen muss nach viertem Coronafall in Quarantäne

14:28 Uhr

Nach dem Karlsruher SC am Dienstagabend hat es jetzt auch den SV Sandhausen erwischt. Aufgrund von zwei weiteren Corona-Fällen hat das Gesundheitsamt Rhein-Neckar entschieden, dass sich die SVS-Profis in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen, so der Verein.

Fußball | 2. Bundesliga SV Sandhausen muss nach viertem Coronafall in Quarantäne

Nach dem Karlsruher SC am Dienstagabend hat es jetzt auch den SV Sandhausen erwischt. Der Kader des Zweitligisten befindet sich seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne, wie der Verein mitteilte.  mehr...

Bundesregierung unterstützt indirekt "Brücken-Lockdown"

14:23 Uhr

Die Bundesregierung spricht sich für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland aus und unterstützt damit indirekt die Idee eines "Brücken-Lockdowns" von CDU-Chef Armin Laschet. Es gebe im Moment bei den Corona-Neuinfektionen keine gute Datenbasis, die Zahl der belegten Intensivbetten spreche aber eine sehr deutliche Sprache. "Deswegen ist auch jede Forderung nach einem kurzen einheitlichen Lockdown richtig", so die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Die nächsten Beratungen der Kanzlerin mit den Länderchefs sind für Montag geplant.

Diakonie Baden verlängert Corona-Hilfsfonds

14:16 Uhr

Der Corona-Hilfsfonds des Diakonischen Werks Baden wird bis Ende des Jahres verlängert. Der Bedarf an Soforthilfen sei ungebrochen, hieß es in einer Pressemitteilung. Ursprünglich war der Hilfsfonds auf ein Jahr begrenzt. Knapp 400.000 Euro Soforthilfen wurden bisher ausgezahlt.

"Unglaublicher Bedarf an Soforthilfen" Diakonie Baden verlängert Corona-Hilfsfonds

Der Corona-Hilfsfonds des Diakonischen Werks Baden wird bis Ende des Jahres verlängert. Ursprünglich war er auf ein Jahr begrenzt. Knapp 400.000 Euro Soforthilfen wurden bisher ausgezahlt.  mehr...

Ökumenischer Gottesdienst für Corona-Opfer

13:44 Uhr

Am 18. April soll in Berlin ein zentraler ökumenischer Gottesdienst für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie stattfinden. Das haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gemeinsam mitgeteilt. Die Feier in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wird an diesem Tag ab 10:15 Uhr live in der ARD übertragen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet die staatliche Gedenkveranstaltung auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt.

Land unterstützt Kulturveranstaltungen finanziell

13:07 Uhr

Das Land Baden-Württemberg will die Umsetzung von Freiluftveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen finanziell unterstützen. Einen Antrag stellen können Einrichtungen und Vereine, die eine solche Veranstaltung zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 28. Februar 2022 stattfinden lassen wollen. Insgesamt stehen 3,5 Millionen Euro für das Förderprogramm "Kunst trotz Abstand" zur Verfügung, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro und die Mindestsumme 10.000 Euro. Die Anträge würden nach Eingang durch eine externe Jury bewertet, die Förderentscheidung erfolgt voraussichtlich Ende Mai 2021, heißt es in der Mitteilung weiter. Gefördert werden sollen analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen aller Sparten, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können.

Landesgartenschau Überlingen wartet Eröffnung ab

12:45 Uhr

Trotz der Lockerung der Corona-Notbremse im Bodenseekreis halten die Geschäftsführer der Landesgartenschau Überlingen an der verschobenen Eröffnung fest. Man will die Ministerpräsidentenkonferenz am Montag abwarten. "Natürlich wollen wir öffnen, das steht außer Frage. In dieser Gemengelage ist das Risiko für uns aber im Moment zu groß, dass eine unbedachte kurzfristige Öffnungsentscheidung schon in der darauffolgenden Vorbereitungswoche von der tatsächlichen Entwicklung überrollt wird", so Geschäftsführer Roland Leitner. Ein daraus entstehendes Szenario aus wiederholten Öffnungen und Schließungen sei nicht zu vermitteln.

Hausarztpraxen werden mit Impfstoff beliefert

12:44 Uhr

Immer mehr Hausarztpraxen in Baden-Württemberg verfügen nun über Impfstoff gegen das Coronavirus. Am Dienstagabend seien die ersten Dosen an die Praxen ausgeliefert worden, sagte Sprecher Kai Sonntag von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Ob die Praxen aber bereits heute auch die ersten Patienten einladen, sei unklar. Die KVBW rechnet erst am Donnerstag mit Impfungen in den Praxen in der Breite.

110.000 Schnelltests für Schulen und Kitas in Mannheim

12:25 Uhr

Die Schulen sollen nach den Osterferien in Baden-Württemberg erstmal zu bleiben. Kindertagesstätten in Mannheim öffnen dagegen bereits wieder - verbunden mit freiwilligen Corona-Schnelltests für die Kinder.

Mannheim

Freiwillige Corona-Testung von Kita-Kindern 110.000 Corona-Schnelltests für Schulen und Kitas in Mannheim

Die Schulen sollen nach den Osterferien in Baden-Württemberg erstmal zu bleiben. Kindertagesstätten in Mannheim öffnen dagegen bereits wieder - verbunden mit freiwilligen Corona-Schnelltests für die Kinder.  mehr...

Merkel für kurzen und einheitlichen Lockdown

12:07 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht sich angesichts der Infektionszahlen für einen klaren Lockdown aus. "Deswegen ist jede Forderung nach einem kurzen, einheitlichen Lockdown richtig", sagt ihre Vize-Sprecherin Ulrike Demmer. Die Infektionszahlen derzeit seien wegen der Ostertage nicht verlässlich. Die wachsende Zahl der belegten Intensivbetten spreche aber eine klare Sprache. "Wir brauchen eine stabile Inzidenz unter 100", ergänzt sie mit Blick auf die Zahl der Fälle über sieben Tage pro 100.000 Einwohner. Für eine Vorverlegung der Ministerpräsidentenkonferenz von nächster Woche gebe es keine Mehrheit. Es gebe aber Gespräche mit den Ländern. "Die Vielfalt der Regelungen trägt nicht zur Akzeptanz bei."

BGH: Soforthilfen dürfen nicht gepfändet werden

12:00 Uhr

Die von Bund und Ländern für Kleinstunternehmer und Selbstständige gezahlten Corona-Soforthilfen dürfen nicht gepfändet werden. Denn die Soforthilfen würden allein zum Zweck der Sicherung der Existenz des Unternehmers oder des Selbstständigen gewährt und nicht für bestehende Forderungen von Gläubigern, entschied der Bundesgerichtshof in einem heute veröffentlichten Beschluss. Wegen dieser Zweckbindung müsse der Pfändungsschutzfreibetrag eines Schuldners um den Betrag der staatlichen Hilfen erhöht werden, befanden die Karlsruher Richter.

Schüler klagen gegen Distanz-Unterricht

11:46 Uhr

Mehrere Schülerinnen und Schüler aus dem Ortenaukreis haben beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim Klage gegen den Distanz-Unterricht eingereicht. Das bestätigte der Verwaltungsgerichtshof auf SWR-Anfrage. Die Schüler wollen wieder Präsenzunterricht haben und sehen den derzeitigen Distanz-Unterricht als unverhältnismäßig. Sie möchten anonym bleiben, weil sie Anfeindungen befürchten. Wann über den Eilantrag entschieden wird, kann der Verwaltungsgerichtshof noch nicht sagen.

Land setzt Kultur-Förderprogramm fort

11:35 Uhr

Das Land Baden-Württemberg setzt sein Förderprogramm für Kunstveranstaltungen in der Corona-Pandemie fort. Bei "Kunst trotz Abstand 2021" können kulturelle Einrichtungen und Vereine Zuschüsse für Freiluftveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen erhalten, die zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 28. Februar 2022 stattfinden, teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit. Insgesamt stehen 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mindestfördersumme für ein Projekt ist 10.000 Euro. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro.

Neues Wallfahrt-Konzept wegen Corona

11:15 Uhr

Die Walldürner Heilig-Blut-Wallfahrt präsentiert sich dieses Jahr wegen Corona neu. Nachdem das christliche Großereignis im vergangenen Jahr nahezu komplett aufgefallen ist, setzen die Verantwortlichen auf ein neues Format. Am kommenden Sonntag (11.4.) wird erstmals in der Geschichte der Wallfahrt eine Saison eröffnet, die bis Mitte Oktober andauern soll. Darin integriert ist auch die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit ab 30. Mai, die traditionell Zehntausende Pilger aus allen Teilen Deutschlands und den europäischen Nachbarländern anzieht. Welche Pilgergruppen sich in diesem Jahr überhaupt auf den langen Fußweg nach Walldürn machen, ist derzeit noch offen, heißt es bei der Wallfahrtsleitung, die sich auch um die nötigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kümmert. Ein Großteil der Wallfahrtsangebote soll auch wieder online übertragen werden.

Muss der gesamte Horber Gemeinderat in Quarantäne?

10:50 Uhr

Muss der gesamte Gemeinderat in Quarantäne, wenn ein Mitglied nach einer Sitzung positiv auf Corona getestet wurde? Diese Frage sorgt in Horb im Kreis Freudenstadt für hohe Wellen. Denn das Gesundheitsamt hat eine angeordnete Quarantäne wieder zurückgenommen. Nach der letzten Sitzung wurde ein Horber Gemeinderat positiv auf Corona getestet. Laut Robert-Koch-Institut gilt man inzwischen sogar dann als quarantänepflichtige Kontaktperson, wenn man mit Maske länger als 10 Minuten mit einem Infizierten in einem Raum war. Das Freudenstädter Gesundheitsamt nahm eine vorsorglich für alle Gemeinderäte verhängte Quarantäne nach Rücksprache mit dem Sozialministerium wieder zurück. Begründung: Die Turnhalle, in der die Gemeinderatssitzung stattfand, sei gut belüftet gewesen, so dass es dort vermutlich keine hohen Aerosolkonzentrationen gegeben habe.

Neue Düsen gegen Bakterien im Naturfreibad

10:43 Uhr

Das Wasser im Naturfreibad Herrenberg (Kreis Böblingen) ist eingefärbt worden. Damit soll die Wasserbewegung im Becken überprüft werden. Hintergrund sind Bakterien im Wasser und Corona. Mit der Wassereinfärbung wollen die Stadtwerke Herrenberg herausfinden, ob die neuen Düsen im Naturfreibad für die Umwälzung des Wassers ausreichen. Wegen Corona waren im vergangenen Jahr deutlich weniger Gäste im Becken erlaubt. Deshalb kam es zu weniger Bewegung im Wasser.

Herrenberg

Farbstofftest brachte Klarheit Naturfreibad Herrenberg: Weniger Bakterien durch neue Düsen?

Das Wasser im Naturfreibad Herrenberg (Kreis Böblingen) ist eingefärbt worden. Damit wurde die Wasserbewegung im Becken überprüft. Hintergrund sind Bakterien im Wasser und Corona.  mehr...

Für Ende April geplante Moderna-Lieferung fällt wohl aus

10:10 Uhr

Eine für Ende April geplante Lieferung von mehreren Hunderttausend Impfdosen des Unternehmens Moderna fällt offenbar aus. Das berichtet das Online-Portal "Business Insider" und beruft sich auf Regierungskreise. Laut einer Übersicht des Gesundheitsministeriums wurden für die 17. Kalenderwoche (26. April bis 2. Mai) zwischen 627.600 und 878.400 Dosen von Moderna erwartet. Da auch Astrazeneca kurzfristig weniger liefere, müsse die Lücke mit Biontech geschlossen werden, berichtet "Business Insider". Allerdings laufe die Produktion bei Biontech bereits auf Hochtouren. "Da wir kaum Reserven haben, zugleich aber Dutzende Impftermine bereits für die nächsten Wochen gebucht sind, kommen wir in Schwierigkeiten", so ein Regierungsvertreter zu "Business Insider". Womöglich müssten nun Impftermine storniert werden.

Lehrerverband: Kommunen sollten über Schulöffnungen selbst entscheiden

10:07 Uhr

Nach den Osterferien sollten Kommunen, Gesundheitsämter und Schulträger nach Überzeugung des Deutschen Lehrerverbands am besten selbst entscheiden, ob sie den Fernunterricht beenden oder nicht. Für einen Präsenzunterricht müssten aber strenge Vorgaben gelten, sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung". "Wir müssen flexibel vorgehen und können nur dort, wo zusätzliche Maßnahmen des Gesundheitsschutzes möglich sind - etwa Lehrerimpfungen oder verpflichtende Schnelltests - die Schulen auch bei etwas höheren Inzidenzen offen halten. Das sollte vor Ort entschieden werden." Bei sehr hohen Inzidenzen sei dies sicher nicht möglich. Die Kultusminister der Länder beraten an diesem Donnerstag über das weitere Vorgehen an den Schulen. Unter anderem in Baden-Württemberg gehen am Sonntag die Osterferien zu Ende.

Ministerium sieht private Impftermin-Portale kritisch

9:58 Uhr

Damit die Suche nach einem der weiter knappen Corona-Impftermine leichter wird, haben mehrere private Anbieter eigene Internetportale geschaltet. Mit einer Übersicht über die Impfzentren und die dort freien Termine wollen sie so einen Mehrwert zum offiziellen Portal impfterminservice.de der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bieten. Dort muss stets ein Impfzentrum ausgewählt werden - ein Überblick über mehrere Impfzentren, und so etwa über freie Termine beim Impfzentrum nebenan, ist nicht möglich. Diese Lücke wollen die privaten Impftermin-Portale schließen. Beim Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg sieht man die Portale trotzdem kritisch. Die Aussagekraft dieser Portale sei bisher nur eingeschränkt gegeben, teilte Sprecher Pascal Murmann mit. Zudem entsprächen die Ergebnisse nicht immer der tatsächlichen Situation, da etwa Terminpaare nicht korrekt erkannt würden.

Anbieter will bei Terminfindung helfen Ministerium sieht private Portale für Corona-Impftermine kritisch - und will selbst nachbessern

In Baden-Württemberg online einen Corona-Impftermin zu bekommen ist nach wie vor schwierig. Private Anbieter wollen jetzt bei der Suche helfen. Das sieht das Land gar nicht gerne und will das eigene Portal verbessern.  mehr...

Rechtswissenschaftler: "Querdenken"-Demo hätte verboten werden können

9:00 Uhr

Im Streit um die Demonstration gegen die Corona-Auflagen am Osterwochenende in Stuttgart widerspricht der Berliner Rechts- und Verwaltungswissenschaftler Ulrich Battis der Stadt. Es habe durchaus die Möglichkeit gegeben, die Großdemonstration mit bis zu 15.000 Teilnehmern vom vergangenen Samstag zu untersagen, sagte er den "Stuttgarter Nachrichten". "Nach meinen Informationen habe ich keine Zweifel daran, dass das Land mit seiner Auffassung im Recht ist, dass die Demonstration hätte verboten werden können", ergänzte Battis. Erfahrungen bei ähnlichen Veranstaltungen unter anderem in Berlin und Kassel hätten gezeigt, dass sich die Veranstalter nicht an die geltenden Auflagen hielten. "Dass dies in Stuttgart auch so kommen wird, war von vornherein klar", sagte Battis. Es sei "Unsinn", sich in Pandemiezeiten auf die Bewegungs- und Versammlungsfreiheit zu berufen. Hier habe bei Missachtung der Auflagen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit Dritter eindeutig Vorrang.

Untersuchungen zur Modellstadt Tübingen sollen ausgeweitet werden

8:51 Uhr

Die Uni Tübingen möchte die Untersuchungen zur Corona-Modellstadt ausweiten. Laut einem wissenschaftlichen Zwischenbericht soll der Modellversuch zeigen, ob sich die Pandemie auch mit massenhaften Schnelltests eindämmen lässt. Bislang überwacht das Forschungsteam vor allem, wie viele der Schnelltests in Tübingen positiv ausfallen, laut Bericht ist das derzeit einer von tausend. Der Wert sei anfangs leicht gestiegen und jetzt stabil. Es gebe bislang also keine Anzeichen, dass die geöffneten Läden, Lokale und Kultureinrichtungen in Tübingen mehr Infektionen verursacht hätten. Ausschließen wollen die Forscher das aber noch nicht. Dazu seien weitere Daten nötig. Zum Beispiel möchte die Uni Infizierte aus Tübingen genauer befragen, um zu erfahren, wo sie sich angesteckt haben könnten. Die Uni bräuchte dafür zusätzlich 40.000 Euro. Bislang gibt das Land insgesamt 50.000 Euro für das Modellprojekt.

Kinderärzte fordern: Schulen so lange wie möglich offen halten

7:51 Uhr

In der Diskussion um strengere Coronaregeln in Deutschland plädieren Kinder- und Jugendärzte dafür, Schulen und Kindergärten so lange wie möglich offen zu halten. "Schulschließungen sollten wirklich die letzte Option sein", sagte die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Ingeborg Krägeloh-Mann, der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Kontakte in der gesamten Bevölkerung zu verringern. Die Tübinger Medizinprofessorin fordert, kleinere Kinder anders zu bewerten als Jugendliche - weil diese wahrscheinlich noch weniger am Infektionsgeschehen beteiligt seien "und mehr auf Präsenzunterricht angewiesen sind". Die aktuell stärker ansteigenden Zahlen bei den erfassten Corona-Fällen in dieser Altersgruppe gehen nach Meinung von Krägeloh-Mann auf eine Erhöhung der Testzahl zurück.

Einbußen wegen verschobener Landesgartenschau befürchtet

7:42 Uhr

Der Geschäftsführer der Landesgartenschau in Überlingen befürchtet durch die verschobene Öffnung wegen zu hoher Corona-Fallzahlen Einbußen für den Tourismus am Bodensee. Mit der Gartenausstellung sei auch die Hoffnung verbunden, den Tourismus in der Region langfristig zu stärken, sagte Geschäftsführer Roland Leitner. "Es wäre schade, wenn diese Initialzündung nun verloren ginge." Laut Leitner hat es bereits einen geringen Rücklauf an Dauerkarten gegeben. Dennoch seien bereits rund 17.000 Dauertickets für die Gartenausstellung am Bodensee verkauft worden und rund 44.000 Tageskarten. Der Geschäftsführer der Landesgartenschau hofft, dass die Ausstellung Ende April bis Anfang Mai öffnen kann und so viele Menschen dann ihren zuvor geplanten Besuch nachholen. Denn jeder Tag ohne Öffnung koste viel Geld. Leitner schätzt, dass ihnen zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Tag entgingen, solange die Ausstellung noch geschlossen sei.

Geimpfte sollen Cafeteria eines Seniorenzentrums nutzen dürfen

6:48 Uhr

In Steinen im Wiesental (Kreis Lörrach) sollen Geimpfte die Cafeteria des Seniorenzentrums Mühlehofs wieder nutzen dürfen, ebenso Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben. Das schlägt der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) im Rechtsstreit um die Wiedereröffnung vor, wie der Rechtsanwalt des klagenden Mühlehofs mitteilte. Damit versuche der VGH, eine frühere Fehlentscheidung zu korrigieren, so der Anwalt. Hintergrund ist, dass nach einem neuen Bericht des Robert-Koch-Instituts kaum noch ein Ansteckungsrisiko von Geimpften ausgeht.

Polizei setzt Demonstrationsverbot bei weiterer "Querdenken"-Demo durch

6:42 Uhr

Die Polizei hat gestern Abend in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) das Verbot einer Demonstration der Querdenken-Bewegung durchgesetzt. Trotz eines Verbotes hätten sich laut Bericht der "Rems-Zeitung" 30 bis 40 Teilnehmer vor dem Rathaus eingefunden. Nach längeren Diskussionen räumte die Polizei schließlich den Platz. Die Stadt hatte die Demonstration demnach unter anderem wegen der aktuellen Infektionslage verboten, aber auch, weil bei vorherigen Versammlungen Auflagen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht eingehalten wurden.

Schwäbisch Gmünd

Stadt entscheidet im Einzelfall Polizei setzt Verbot von "Querdenker"-Demo in Schwäbisch Gmünd durch

Wegen hoher Infektionszahlen war eine "Querdenker"-Demonstration in Schwäbisch Gmünd eigentlich verboten worden, protestiert wurde trotzdem. Die Polizei musste die Versammlung auflösen.  mehr...

Bodenseekreis lockert Corona-Notbremse

6:33 Uhr

Der Bodenseekreis lockert ab sofort die Corona-Notbremse. Als Begründung nannte das Landratsamt den gesunkenen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner. Liegt dieser Wert fünf Tage in Folge unter 100 - wie jetzt im Bodenseekreis - dürfen Einzelhändler mit Terminvereinbarungen wieder Kunden empfangen. Auch bestimmte Kulturangebote sind wieder möglich, Ausflugsziele wie die Pfahlbauten in Unteruhldingen dürfen wieder öffnen. Das Landratsamt warnt mit Verweis auf die geringere Testhäufigkeit über Ostern aber vor, dass sich die Lage schnell wieder ändern könnte.

Städte appellieren an Sozialminister Lucha

6:28 Uhr

Die Städte Neckarsulm und Künzelsau fordern in einem gemeinsamen Appell an Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) Öffnungsperspektiven für Gewerbetreibende in den Innenstädten. Es ist eine Reaktion auf die Ankündingung des Ministeriums, vorerst keine weiteren Modellregionen neben Tübingen genehmigen zu wollen.

Neckarsulm

Öffnungsperspektiven gefordert Neckarsulm und Künzelsau appellieren an Lucha

Die Städte Neckarsulm und Künzelsau fordern in einem gemeinsamen Appell an Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) Öffnungsperspektiven für Gewerbetreibende in den Innenstädten.  mehr...

Deutschlandweit fast 10.000 neue Fälle

6:22 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen 9.677 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden in ganz Deutschland gemeldet. 298 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist deutschlandweit weiter auf 110,1 von 123,0 am Vortag gesunken. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,9 Millionen Infektionen in Deutschland bestätigt. 77.401 Personen starben dem RKI zufolge nach einer Infektion mit dem Virus. Das RKI erkärte auf der offiziellen Webseite, sinkende Zahlen könnten auch daran liegen, dass an Ostern weniger Menschen einen Arzt aufsuchten und somit weniger getestet werde. Auch könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden ihre Fallzahlen an das RKI übermittelten.

Gründer von Curevac aus Tübingen weist auf Standortnachteil hin

6:17 Uhr

Der Gründer des Tübinger Pharmaunternehmens Curevac, Florian von der Mülbe, weist auf einen Standortnachteil von europäischen Anbietern hin. Der Funke Mediengruppe zufolge seien globale Lieferketten laut von der Mülbe gestört. "Ob Chemikalien, Gerätschaften, Filter oder Schläuche: Die US-Hersteller sind verpflichtet, zuerst den amerikanischen Bedarf zu decken, dadurch rutschen wir auf der Liste nach hinten", so das Curevac-Vorstandsmitglied. Da der Bedarf gestiegen sei, versuchten viele Lieferanten die Grundmaterialien auch wieder in Europa zu produzieren.

Kreis Schwäbisch Hall sucht Personal für Impfzentren

6:11 Uhr

Der Kreis Schwäbisch Hall sucht für die Impfzentren in Rot am See und Wolpertshausen zusätzliches Personal. Damit reagiert das Schwäbisch Haller Landratsamt auf eine Ankündigung aus dem Sozialministerium. In nächster Zeit soll es mehr Impfstoff geben, deshalb will die Landkreisverwaltung die Betriebszeiten der Impfzentren ausweiten: geplant sind Zeiten von Montag bis Sonntag von 6 Uhr bis 22 Uhr. Dafür werden sowohl Kräfte für die Registrierung gesucht als auch medizinisches Fachpersonal und Ärzte.

Ärztepräsident fordert Corona-Politik auf Grundlage "verlässlicher Daten"

5:56 Uhr

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, ermahnt die Politik zu gut vorbereiteten und auf wissenschaftlicher Basis konzipierten Beschlüssen zur Corona-Eindämmung. "Weitreichende Lockdown-Maßnahmen wie Ausgangssperren oder erneute Schulschließungen sollten nicht im statistischen Blindflug veranlasst werden, sondern auf Grundlage sauberer und verlässlicher Daten", sagte er der "Rheinischen Post". "Die letzte Bund-Länder-Runde zur sogenannten Osterruhe hat gezeigt, dass unausgegorene Entscheidungen Vertrauen und Akzeptanz in der Bevölkerung kosten können", analysierte Reinhardt. Daraus sollten alle Beteiligten lernen. "Die weitere Corona-Politik in Deutschland sollte deshalb unter Einbeziehung breiterer Expertise von zahlreichen Professionen im Bundestag diskutiert und auch vom Parlament legitimiert werden." Das wären "echte vertrauensbildende Maßnahmen, die uns sicher mehr bringen als Schnellschüsse ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage".

Mittwoch, 7. April 2021

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