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Das war der Freitag in Baden-Württemberg:

Deutsche und Schweizer Corona-Warn-Apps werden verknüpft

20:32 Uhr

Eine gute Nachricht für Grenzgänger und Urlauber in der Schweiz: Die deutsche Corona-Warn-App wird mit der Schweizer SwissCovid App verknüpft. Der Schweizer Botschafter in Deutschland, Paul Seger, sprach heute in Berlin von einem "wirkungsvollen Beitrag, um die Gesundheit der Grenzgängerinnen und Grenzgänger und der Bevölkerung beidseits des Rheins und des Bodensees zu schützen". Die App-Nutzer werden fortan auch informiert, wenn sie mit einem Nutzer der anderen App in Kontakt waren, der später positiv getestet wurde. Nach der Vereinbarung mit dem Robert-Koch-Institut dauere die technische Umsetzung zwar "noch ein paar Tage. Aber voraussichtlich ab Ostern sollten dann beide Apps miteinander verknüpft sein", sagte der Botschafter. Im Moment müssen Grenzgänger noch beide Apps auf ihrem Mobiltelefon installiert haben und je nach Aufenthaltsort die eine oder die andere App aktivieren. Die gleichzeitige Aktivierung beider Apps ist technisch nicht möglich.

Wie haben sich die Zahlen in der vergangenen Woche entwickelt?

19:56 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat wieder eine leicht steigende Tendenz. Das Video zeigt die Entwicklung der Corona-Zahlen der vergangenen Woche.

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"Maskenaffäre": Unionspolitiker erklären sich

19:28 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Geschäfte von einzelnen Unionspolitikern mit Corona-Schutzmasken als "schäbig" und "schändlich" verurteilt. Diese Fälle persönlicher Bereicherung seien Gift für die Demokratie, sagte er am Freitag bei einem digitalen Kongress der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bei der Union gaben in der von der Fraktionsführung gesetzten Frist bis Freitagabend alle gut 240 Abgeordneten eine Erklärung ab, keine finanziellen Vorteile im Zusammenhang mit der Corona-Bekämpfung erzielt zu haben. Der frühere Mannheimer CDU-Abgeordnete Nikolas Löbel hat eingeräumt, dass seine Firma Provisionen von rund 250.000 Euro für das Vermitteln von Kaufverträgen für Corona-Schutzmasken erhalten hat. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob ein hinreichender Anfangsverdacht zum Einleiten eines Ermittlungsverfahrens gegeben ist. Löbel hatte auch sein Bundestagsmandat niedergelegt.

Mehr als 1.500 Neuinfektionen - Ein Kreis über 200er Marke

18:27 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen um weitere 1.519 Fälle gestiegen (Stand: 16 Uhr). Am Freitag vor einer Woche waren dem Landesgesundheitsamt 1.070 und damit rund 500 Fälle weniger gemeldet worden. 29 weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 (gesamt für Baden-Württemberg: 8.407) gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auf jetzt 69,1 (Vortag 66,1, vergangenen Freitag 57,3). Stadt- oder Landkreise mit einer Inzidenz von über 100, sind derzeit: Alb-Donau-Kreis (102,5), Landkreis Emmendingen (102,8), Landkreis Freudenstadt (104,9), Hohenlohekreis (100,3), Landkreis Rastatt (121,0), Landkreis Schwäbisch Hall (216,0), Landkreis Sigmaringen (100,9) und der Stadtkreis Mannheim (101,7). Derzeit befinden sich 240 an Covid-19 Erkrankte in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 129 invasiv beatmet. 85,7 Prozent der Intensivbetten sind belegt. Geimpft sind inzwischen im Land insgesamt 787.088 Menschen - 26.131 mehr als gestern vermeldet. 359.441 haben durch die Zweitimpfung den vollen Schutz.

Was ist an den Gerüchten um den Astrazeneca-Impfstoff dran?

17:58 Uhr

Der Impfstoff von Astrazeneca kann nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) schwere allergische Reaktionen auslösen. Die Liste möglicher Nebenwirkungen wird daher aktualisiert. Dabei ist keineswegs sicher, dass der Impfstoff daran schuld ist. Hinzu kommt: Die Zahl der Betroffenen ist ziemlich klein.

Thrombosen und allergische Schocks Was an den Gerüchten um den Astrazeneca-Impfstoff dran ist

Angeblich kann das Mittel von Astrazeneca Thrombosen oder allergische Reaktionen auslösen. Dabei ist keineswegs sicher, dass der Impfstoff daran schuld ist. Dazu kommt: Die Zahl der Betroffenen ist ziemlich klein.  mehr...

Landtagswahl: Diese Corona-Regeln gelten im Wahllokal

17:49 Uhr

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg. Worauf man am 14. März im Wahllokal achten muss und wie man trotz Quarantäne wählen kann.

Fragen und Antworten Landtagswahl und Corona - Welche Regeln gelten im Wahllokal?

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg. Worauf man am 14. März im Wahllokal achten muss und wie man trotz Quarantäne wählen kann.  mehr...

43 Corona-Fälle: St. Josefshaus Rheinfelden ist wieder Hotspot

17:46 Uhr

In den Werkstätten des Rheinfelder St. Josefshauses für Menschen mit Behinderungen (Kreis Lörrach) haben sich 42 Beschäftigte und ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Die Werkstätten sind deshalb seit gestern geschlossen. Das St. Josefshaus ist damit zum zweiten Mal ein Corona Hotspot. Nachdem ein Beschäftiger bei seinem Hausarzt positiv auf das Virus getestet worden war, wurden dessen Kontaktpersonen ebenfalls getestet. Als dann viele Tests positiv waren, wurden die Werkstätten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bis zum nächsten Donnerstag geschlossen. Ein infizierter Beschäftigter musste inzwischen ins Krankenhaus, die übrigen 42 Corona-Infizierten haben nach Angaben der katholischen Einrichtung einen milden Krankheitsverlauf.

Gericht: Keine ausnahmslose Testpflicht für Pflegeheimpersonal

17:26 Uhr

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat dem Eilantrag einer Pflegeheimbetreiberin gegen eine Anordnungen des Landratsamtes Esslingen größtenteils stattgegeben. Die Anordnung bezog sich auf verpflichtende Corona-Schnelltests. Das Heim klagte unter anderem dagegen, dass sich das Personal dreimal pro Woche einer Corona-Testung unterziehen müsse. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass eine starre Testpflicht voraussichtlich der Verfassungsüberprüfung nicht standhalte. Das Landratsamt hatte bei einer Überprüfung im Februar festgestellt, dass es in dem Heim weder interne noch externe Antigentests gab, und hatte daraufhin die Tests angeordnet. Gegen den Beschluss kann das Landratsamt Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim einreichen.

Schulen müssen Präsenzunterricht ab Montag umsetzen

17:24 Uhr

Eigentlich sollen ab Montag alle fünften und sechsten Klassen in Baden-Württemberg in den Präsenzunterricht zurückkehren. Zwei Schulen kündigten trotzdem an, beim Wechselunterricht zu bleiben - jetzt wurden sie offenbar zurückgepfiffen. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar (Kreis Ludwigsburg) und das Gymnasium in Schönau (Kreis Lörrach) müssen daher ihre fünften und sechsten Klassen ab Montag in Präsenzunterricht schicken.

Baden-Württemberg

Weiterführende Schulen in Baden-Württemberg Trotz Bedenken: Schulen müssen Präsenzunterricht für fünfte und sechste Klassen umsetzen

Eigentlich sollen ab Montag alle fünften und sechsten Klassen in Baden-Württemberg in den Präsenzunterricht zurückkehren. Zwei Schulen kündigten trotzdem an, beim Wechselunterricht zu bleiben - jetzt wurden sie offenbar zurückgepfiffen.  mehr...

"Maskenaffäre": Auch BW-Politikern wird Korruption vorgeworfen

16:42 Uhr

Haben sich noch mehr CDU-Politiker mit korrupten Geschäften bei der Vermittlung von Schutzmasken bereichert? Diese Frage mussten die Bundestagsabgeordneten der CDU und CSU bis Freitagabend beantworten. Auch Bundestagsabgeordneten aus baden-württembergischen Wahlkreisen wird Korruption vorgeworfen.

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Schnelltests: Private Anbieter sollen mithelfen

15:42 Uhr

Corona-Schnelltests für alle sollen in Kürze auch bei privaten Testanbietern möglich sein. Bislang gibt es sie nur in einigen Apotheken und Arztpraxen und in kommunalen Testzentren. Die Testangebote privater Labore werden bislang unter anderem für Tests von Erzieherinnen und Lehrkräften genutzt. Nach einer heute veröffentlichten Verordnung des Landessozialministeriums müssen die Privatanbieter sich zunächst beim örtlichen Gesundheitsamt zertifizieren lassen und können die Schnelltests über die Kassenärztliche Vereinigung abrechnen. Das bedeutet: einen Schnelltest pro Woche für jeden,zwei pro Woche für bestimmte Personengruppen wie Lehrkräfte und Erzieherinnen.

Baden-Württemberg

Mehr Schnelltests in BW Kostenlose Corona-Schnelltests künftig auch bei privaten Anbietern in Baden-Württemberg

Der Bund verspricht einen kostenlosen Schnelltest pro Woche. Diesen kann man bald auch bei privaten Anbietern durchführen. Eine neue Verordnung macht das möglich.  mehr...

Mannheimer Luisenpark bleibt vorerst geschlossen

15:28 Uhr

Nach langer Corona-Pause sollte der Mannheimer Luisenpark morgen eigentlich wieder für Besucher öffnen. Weil die sieben Tage Inzidenz in Mannheim aber derzeit über 100 liegt, hat die Stadt die Öffnung jetzt abgesagt.

Regierung: Maskenaffäre beeinflusst Arbeit nicht

14:45 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich hinter die Bemühungen der Unionsfraktion gestellt, die Affäre um Korruption und Lobbyismus von Bundestagsabgeordneten aufzuklären. Die Kanzlerin stehe ganz hinter der Haltung der Fraktionsführung, "Sachverhalte aufzuklären und wo nötig auch entschieden Konsequenzen zu ziehen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Auf die Frage, ob die Vorgänge in der Unionsfraktion das Ansehen und die Handlungsmöglichkeit der Regierung beschädige, ergänzte er: "Die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung ist davon nicht betroffen." Es gehe im Wesentlichen um Vorgänge auf parlamentarischer Ebene, dort würden diese jetzt geklärt.

Handelsverband sieht keinen Einkaufstourismus

14:15 Uhr

Trotz regional unterschiedlich weitreichender Corona-Lockerungen im baden-württembergischen Einzelhandel macht der Branchenverband bisher keinen nennenswerten Einkaufstourismus aus. Man könne in der Breite nicht feststellen, dass Menschen 50 Kilometer oder mehr fahren würden, nur um in einen Kreis zu gelangen, in dem der Einzelhandel größtenteils geöffnet hat, sagte der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, Hermann Hutter. Der Branchenverband verwies in dem Zusammenhang auch auf eine diese Woche erstellte Umfrage unter 600 Betrieben. Demnach stellten 81 Prozent der befragten Unternehmen keinen oder nur einen leichten Einkaufstourismus fest. Rund 16 Prozent nahmen einen mäßigen Einkauftourismus wahr, 3 Prozent einen starken.

Mindestens zwei Schulen verweigern Präsenzunterricht

13:45 Uhr

Mindestens zwei weiterführende Schulen in Baden-Württemberg wollen sich von Montag an nicht an die Maßgabe des Präsenzunterrichts halten. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach am Neckar und das Gymnasium in Schönau würden für ihre fünften und sechsten Klassen dann einen tageweisen Wechselunterricht anbieten, so Ralf Scholl vom Philologenverband. Laut Scholl waren die weiterführenden Schulen auf den Wechselunterricht eingestellt, und sie hätte sich darauf vorbereitet. Der Schwenk des Kultusministeriums hin zum Präsenzunterricht bereite nun Probleme.

CDU-Abgeordneter Bareiß wehrt sich gegen Vorwürfe

13:40 Uhr

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß hat sich nach eigenen Angaben nie an Geschäften mit Corona-Masken bereichert. In einer Pressemitteilung versicherte der Bezirksvorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern, dass er "weder 2020 und 2021, noch zu einem anderen Zeitpunkt, weder direkt noch indirekt und auch nicht über Gesellschaften aus dem Kauf oder Verkauf von Medizinprodukten oder Schutzausstattungen bzw. aus dem Vermitteln von Kontakten finanzielle Vorteile oder sonstige Vorteile erzielt" habe. Aus diesem Grund habe er auch die Erklärung der Unionsfraktion im Bundestag unterschrieben.

Mallorca ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

13:00 Uhr

Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen hebt die Bundesregierung die Reisebeschränkungen für Mallorca auf. Die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen gilt ab Sonntag wie auch die anderen Balearen-Inseln und einige spanische Festlandsregionen nicht mehr als Risikogebiet, wie das Robert Koch-Institut heute mitteilte.

Tübingen will Corona-Modellstadt werden

12:54 Uhr

Tübingen will neben Geschäften bald wieder Gaststätten, Kinos und Theater öffnen. Das hat sie bei der Landesregierung beantragt. Dabei setzt Tübingen auf vermehrte Tests: Bereits am Montag gilt in der Stadt eine umfassende Testpflicht. Nur wer einen negativen Schnelltest vorweisen kann, darf dann noch in die Tübinger Innenstadt einkaufen. Damit es genügend Testmöglichkeiten gibt, soll es in der Innenstadt sechs Teststationen geben. Hotels, Gaststätten und Veranstalter außerhalb der Innenstadt dürfen außerdem selbst Schnelltests bei Besuchern machen. Ziel der Corona-Modellstadt Tübingen ist es, Erfahrungen zu sammeln, wie sich das Konzept "Testen und Öffnen" auf die Zahl der Corona-Neuinfektionen auswirkt. Es soll mindestens drei Wochen dauern, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Die Landesregierung will kommende Woche entscheiden, ob sie das Projekt genehmigt.

Tübingen

"Testen und Öffnen" als neues Konzept Land hat zugestimmt: Tübingen wird "Corona-Modellstadt"

Tübingen wird "Corona-Modellstadt". Das hat das Land Baden-Württemberg bestätigt. Mit einem Modellprojekt sollen so neue Wege im Umgang mit der Corona-Pandemie erprobt werden.  mehr...

RKI-Chef: Infektionen auf zu hohem Niveau

12:20 Uhr

Angesichts einer beginnenden dritten Corona-Welle hat das Robert-Koch-Institut die Menschen dazu aufgerufen, die Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten. Institutspräsident Lothar Wieler sagte, diese dritte Welle müsse so flach wie möglich gehalten werden. Die Neuinfektionen hätten sich auf einem zu hohen Niveau eingependelt. Bei den Unter-60-Jährigen nähmen die Ansteckungen sogar wieder zu, so Wieler.

Freiburger Super-Mikroskop - auf dem Weg zur Anti-Corona-Pille?

11:25 Uhr

Eine Pille zum Einnehmen, die vor Corona schützt? Das wäre schön - gibt es aber leider noch nicht. Vielleicht könnten Physiker der Universität Freiburg die Forschung jetzt einen großen Schritt weiterbringen.

Merkel und Länderchefs wollen am 17. März über Impffragen reden

10:45 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich am 17. März unter anderem mit dem Start von Corona-Impfungen in Arztpraxen befassen. An diesem Tag wolle man sich von 19 Uhr an über aktuelle Impffragen abstimmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Die Gesundheitsminister hatten sich am Mittwoch auf die 16. Kalenderwoche (19. bis 25. April) oder früher als Starttermin für die routinemäßigen Impfungen in Arztpraxen geeinigt - sollten dies die Liefermengen zulassen.

Stopp der Corona-Hilfen aufgehoben

10:35 Uhr

Ab sofort sollen wieder alle Corona-Hilfen des Bundes an die Unternehmen fließen. Das steht auf der Webseite des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Bundesregierung hatte die Zahlungen wegen Betrugsfällen in der vergangenen Woche gestoppt. Nach Angaben des Ministeriums wurden seit November rund 9,6 Milliarden Euro an die Betroffenen überwiesen. Von der November- und Dezemberhilfe seien damit bereits 96 Prozent der Abschlagszahlungen auf den Konten der Empfänger.

Crailsheim bundesweiter Hotspot - Schulöffnung verschoben

9:55 Uhr

Die Stadt Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) hat sich zu einem der bundesweiten Corona-Hotspots entwickelt. Betroffen ist unter anderem der Baubetriebshof, meldete die Crailsheimer Stadtverwaltung. Zehn Mitarbeiter wurden mittlerweile positiv getestet, in mindestens einem Fall handle es sich um die britische Variante. Aktuell liegt heute Morgen die Sieben-Tage-Inzidenz in Crailsheim bei 497. Jetzt soll unter anderem der Schulunterricht in den Klassen 5 und 6 in Crailsheim nicht am Montag beginnen, sondern frühestens nach den Osterferien.

SWR-Spitzenrunde: Kretschmann spricht von Pandemie-Ende

7:50 Uhr

BW-Ministerpräsident und Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann hat in der SWR-Spitzenrunde vor der Landtagswahl gesagt, dass die Corona-Pandemie im Spätsommer unter Kontrolle sein könnte. Im dritten Quartal werde voraussichtlich ausreichend Impfstoff verfügbar sein, so Kretschmann. Wenn keine neuen Mutanten auftauchten, könnte die Corona-Krise dann enden. Kritik an ihrer Schulpolitik musste CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann einstecken. SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch und FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke warfen ihr versäumte Digitalisierung vor. Die Linken-Spitzenkandidatin Sahra Mirow forderte, Lehrkräfte dürften im Sommer nicht entlassen werden. AfD-Spitzenkandidat Bernd Gögel warf Stoch vor, als früherer SPD-Kultusminister selbst Lehrerstellen abgebaut zu haben.

Analyse der SWR Spitzenrunde zur Landtagswahl Schlechte Schulnoten und vergiftete Komplimente

Wenige Tage vor der Wahl in Baden-Württemberg konnten sich die Wahlberechtigten noch einmal ein Bild machen von den Spitzenkandidaten der großen Parteien. Hitzig wurde es vor allem beim Thema Bildung.  mehr...

Zahlen in Mannheim steigen weiter an

7:45 Uhr

Die Corona-Zahlen in Mannheim sind weiter gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt inzwischen wieder bei über 100. Das könnte schon bald Folgen haben, denn: Steigt in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100, treten automatisch die bekannten strengeren Beschränkungen in Kraft. Dann dürfte sich ein Haushalt wieder nur mit einer zusätzlichen Person treffen; Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten müssten wieder schließen, der Einzelhandel darf kein Click & Meet anbieten, körpernahe Dienstleistungen nicht medizinischer Art könnten nicht mehr angeboten werden.

Alb-Donau-Kreis: Hunderte in Quarantäne

7:15 Uhr

Hunderte Menschen befinden sich im Alb-Donau-Kreis nach Corona-Reihentestungen in Quarantäne. Schwerpunkt ist der Großraum Ehingen/Laichingen. In zwei Kindertagesstätten in Ehingen sind fünf Kinder und zwei Erzieherinnen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Insgesamt hat das Gesundheitsamt mehr als 200 Menschen in Quarantäne gesetzt. Ähnlich ist die Situation in zwei Laichinger Kindergärten: Knapp 100 Personen, darunter Kinder, Mitarbeitende und Kontaktpersonen sind hier in Quarantäne. Nachdem sich in Munderkingen eine Kita-Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert hat, mussten dort mehr als 180 Menschen in Quarantäne. In Ehingen und Laichingen ist das Virus auch in zwei Schulen nachgewiesen worden. Hier stehen die Ergebnisse von Reihentestungen noch aus.

Impfstoff von Johnson und Johnson erst im April

6:54 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Erwartungen an schnelle Lieferungen des Impfstoffs von Johnson und Johnson gedämpft. In der ARD sagte er, die erfolgte EU-Zulassung sei das eine, Lieferungen seien das andere. Er rechne damit frühestens Mitte oder Ende April.

Inzidenz steigt weiter

6:42 Uhr

In Deutschland steigt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts beträgt sie aktuell 72,4. Gestern lag sie noch bei 69,1. Innerhalb eines Tages wurden rund 12.800 Corona-Neuinfektionen gemeldet, das sind 2.200 mehr als vor einer Woche. 252 Menschen starben nach einer Corona-Infektion.

Freitag, 12. März 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

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Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg im Lockdown: Diese Regeln gelten im Land

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