Coronavirus Liveblog für Baden-Württemberg

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Donnerstag, 14. Januar 2021

Stand

Das war der Donnerstag in Baden-Württemberg

BW-Kultusministerin Eisenmann verteidigt Vorschlag zur teilweisen Schulöffnung

19:47 Uhr

Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) betont im SWR-Interview ihre Perspektive auf den Plan der Landesregierung, die Schulen zunächst noch geschlossen zu halten:

Geht die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg zurück?

19:38 Uhr

Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg ist weiter hoch. "Wir befinden uns noch nicht in einem Abwärts-Trend", sagt auch Ministerpräsident Kretschmann. Aber wie genau ist die Lage der Infektionen im Land? Eine Datenanalyse:

BW-Sozialminister Lucha besucht Freiburger Impfzentrum

19:36 Uhr

Viele Menschen versuchen zurzeit, einen Impftermin zu ergattern. Doch kaum Impftermine und die Verschiebung von Öffnungen der Kreis-Impfzentren verunsichern viele Menschen. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) hat am Donnerstag ein Impfzentrum in Freiburg besucht:

Thüringen verschiebt Landtagswahl wegen Pandemie

19:12 Uhr

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen haben sich Linke, SPD, Grüne und die CDU auf eine Verschiebung der ursprünglich für den 25. April geplanten Neuwahl des Thüringer Landtages verständigt. Sie soll jetzt zusammen mit der Bundestagswahl am 26. September organisiert werden, teilten die Spitzenpolitiker der vier Parteien am Donnerstag in Erfurt mit.

Landeskongress in Stuttgart: Stresstest fürs Gesundheitswesen

19:11 Uhr

Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft genauso wie jeden Einzelnen. Aber auch das Gesundheitswesen wird stark gefordert. In Stuttgart beleuchten Experten den "Stresstest für das Gesundheitswesen":

2.327 Neuinfektionen - zwei Kreise über 200

18:59 Uhr

Baden-Württembergs Landesgesundheitsamt meldet heute (Stand: 16 Uhr) 2.327 weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (gesamt: 270.023). Vor einer Woche waren es 2.753 Neuinfektionen. Außerdem sind den Angaben zufolge weitere 104 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben (insgesamt: 5.977). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 131,1 Fällen pro 100.000 Einwohner (Mittwoch: 133,3). Zwei Kreise liegen über einer Inzidenz von 200: Der Stadtkreis Heilbronn mit 237,0 und der Landkreis Ravensburg mit 206,0. Aktuell sind landesweit 520 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 327 (62,9 Prozent) invasiv beatmet. 88,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten sind belegt. 82.630 Impfungen wurden bis Donnerstag in Baden-Württemberg durchgeführt.

Kreisimpfzentrum in Weinheim ist startklar

17:58 Uhr

Das Kreisimpfzentrum im Weinheimer "3-Glocken-Center" (Rhein-Neckar-Kreis) ist startklar. Heute wurden die Abläufe und das Zentrum vorgestellt, das für den Rhein-Neckar-Kreis zuständig ist - zusammen mit dem Kreisimpfzentrum in Sinsheim. Die Impfungen beginnen am 22. Januar. Bis zu 1.000 sind in Weinheim pro Tag möglich, sobald genug Impfstoff vorhanden ist. Termine sind ab dem 19. Januar buchbar, über die Telefonnnummer 116117 oder online über www.impfterminservice.de. In Sinsheim sind 500 Impfungen pro Tag möglich, im Zentralen Impfzentrum im Patrick-Henry-Village können pro Tag 1.500 Menschen geimpft werden.

75 Prozent weniger Passagiere am Bodensee-Airport

17:49 Uhr

Die Passagierzahlen am Flughafen Friedrichshafen sind im Corona-Jahr 2020 massiv zurückgegangen. Wie der Bodensee-Airport mitteilt, wurden rund 119.000 Fluggäste gezählt:

Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart weiter geschlossen

17:15 Uhr

Die Vorhänge der Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart bleiben wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen bis mindestens Ende März geschlossen. "Das Infektionsgeschehen lässt eine Öffnung des Spielbetriebs leider noch nicht zu", sagte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) heute in Stuttgart. Es sei wichtig gewesen, den Häusern eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Deshalb sei die Entscheidung zum fortgesetzten Theater-Lockdown für den regulären Spielbetrieb bereits jetzt gefallen. Spätestens Mitte Februar solle erneut bewertet werden, ob, wann und wie weitergespielt werden könne. Das Badische Staatstheater und die Württembergischen Staatstheater sind bereits seit Anfang November für das Publikum geschlossen. Beide Häuser werden gemeinsam von Land und Kommune getragen.

Behörden wollen Verkehrschaos im Schwarzwald vermeiden

17:13 Uhr

Weil am Wochenende erneut ein Ansturm von Ausflüglern auf den verschneiten Schwarzwald erwartet wird, wollen die örtlichen Behörden und die Polizei erneut gemeinsam ein Verkehrschaos verhindern. Auch um Rettungswege frei zu halten, werde die Situation genau beobachtet, teilte das Landratsamt Ortenaukreis mit. Falschparker sollen beanstandet oder abgeschleppt werden. "Das ist eine enorme Kraftanstrengung von allen beteiligten Behörden und der Hilfsdienste vor Ort, vor allem der Feuerwehren", betonte die Leiterin des Rastatter Straßenverkehrsamts, Vera Kramer. Durch den anhaltenden starken Schneefall stünden am kommenden Wochenende voraussichtlich deutlich weniger Parkplätze als sonst zur Verfügung. Sobald die Parkkapazitäten erschöpft seien und die Gefahr drohe, dass Rettungswege und Durchgangsstraßen durch Falschparker blockiert werden könnten, würden die Zufahrtsstraßen für den Verkehr gesperrt. Die Polizei werde Verkehrsverstöße konsequent ahnden. Parallel dazu sollen in den Ausflugsgebieten durch Polizeistreifen die bestehenden Corona-Vorschriften kontrolliert werden.

RKI rät zu härterem Lockdown

17:10 Uhr

Das Verhalten der Bundesbürger im zweiten Corona-Lockdown ist nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin zu inkonsequent, um die Pandemie zeitnah in den Griff zu bekommen. Auch die bisherigen Pandemie-Regeln gehen dem Bundesinstitut nicht weit genug. "Diese Maßnahmen, die wir jetzt machen - für mich ist das kein vollständiger Lockdown", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Es gebe immer noch zu viele Ausnahmen und es werde nicht stringent durchgeführt. Mit Blick auf ansteckendere Mutationen des Coronavirus ergänzte er: "Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert". Bisher ist es nach der RKI-Statistik nicht gelungen, die Infektionsraten in Deutschland massiv zu drücken. Das RKI hält deshalb auf der Basis von Rechenmodellen einen strengeren Lockdown für sinnvoll. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will sich bereits für "weitere und schärfere Maßnahmen" einsetzen. Er wolle bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch darauf dringen, dass die für den 25. Januar geplante Videokonferenz mit den anderen Ministerpräsidenten auf nächste Woche vorgezogen werde.

Kinos blicken in ungewisse Zukunft

17:00 Uhr

Die Kinobetreiber in der Region Neckar-Alb und im Nordschwarzwald blicken in eine ungewisse Zukunft. Durch den Lockdown könnte sich langfristig die Kinolandschaft verändern. Das "Central-Kino" in Freudenstadt und die "Krone Lichtspiele" in Nagold (Kreis Calw) sind beispielsweise seit März geschlossen. Kinobetreiber Stefan Handel weiß nicht, ob er weitermachen kann, sagte er dem SWR. Zwar bekomme der Handel finanzielle Hilfe, allerdings habe er hohe Kredite abzuzahlen. Ob er die Kosten künftig stemmen könne, sei unklar, denn die Filmbranche sei im Umbruch. Viele Filmverleiher aus den USA hätten mittlerweile Verträge mit Streaming-Diensten. Das könnte für viele Kinos das Aus bedeuten, so Stefan Schlegel vom Kino "Lichtspiele" Mössingen (Kreis Tübingen).

Weitere Corona-Fälle in Pflegeheimen

17:06 Uhr

In Pflegeheimen im Main-Tauber-Kreis sind neue Corona-Infektionen festgestellt worden. Es handelt sich um zehn Bewohner des Johann- Benedikt-Bembé-Stifts in Bad Mergentheim, dort sind jetzt fast 80 Bewohner und Mitarbeiter infiziert. Im Seniorenzentrum Schönblick in Igersheim wurden aktuell zwei Bewohner positiv getestet. Beide Häuser stehen unter Quarantäne. Der erste Landesbeamte, Christoph Schauder, sagte: "Das Testaufkommen im Main-Tauber-Kreis und in den Alten- und Pflegeheimen im Besonderen ist außerordentlich hoch. Hinzu kommt, dass seit wenigen Tagen auch die Verpflichtung besteht, dass Besucher in Altenpflegeheimen einen negativen Antigen-Schnelltest beim Betreten der Einrichtung vorlegen müssen. Das Infektionsgeschehen ist absolut diffus. Heute ist natürlich eine Großzahl der Fälle auf das Bembé-Stift in Bad Mergentheim zurückzuführen, aber generell bleibt festzuhalten, dass alle Altersstufen betroffen sind, unabhängig, ob es sich um Bewohner in Pflegeheimen handelt oder nicht."

Künzelsau: Kurzfilm-Festival nur online

16:49 Uhr

Bereits zum vierten Mal veranstalten Studierenden der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau (Hohenlohekreis) das Kurzfilm-Festival, welches heute beginnt. In diesem Jahr wird es allerdings wegen der Corona-Pandemie ausschließlich online stattfinden. Die Filme werden in drei Kategorien gezeigt: Spielfilme, Dokumentationen sowie Animations- und Experimentalfilme. Beginn ist um 20 Uhr.

Teilweise Kurzarbeit bei Audi

16:51 Uhr

Die Audi AG schickt in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm (Kreis Heilbronn) Teile der Belegschaft vorübergehend in die Kurzarbeit. Vom kommenden Montag an werden im Werk Neckarsulm die an der Fertigung der Modelle A4 und A5 beteiligten Belegschaftsmitglieder in die Kurzarbeit geschickt, geplant sind zunächst zwei Wochen. Als Grund nennt Audi Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen. Den Angaben zufolge sorgen diese Engpässe herstellerübergreifend für erhebliche Störungen in der weltweiten Fahrzeug-Produktion. Wegen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Absatzrückgängen in der Autoindustrie hätten führende Elektroniklieferanten ihre Produktion auf andere Branchen umgestellt. Mit der Erholung der Automärkte und der steigenden Nachfrage fehlen jetzt die Bauteile auch bei Audi.

Kreis Rottweil: Lockdown wirkt

16:46 Uhr

Der Kreis Rottweil verzeichnet eine Trendwende bei den Corona- Neuinfektionen. Der Leiter des Gesundheitsamts Heinz-Joachim Adam sagte in einer Medienkonferenz, der Lockdown trage Früchte. Neuinfektionen würden zum großen Teil nur noch im Familienkreis stattfinden. Auch in den Senioren- und Pflegeheimen sei die Zahl der Ansteckungen stark gesunken.

Passagierzahlen sinken am Bodensee-Airport

16:02 Uhr

Bedingt durch die Corona-Krise sind die Passagierzahlen am Flughafen Friedrichshafen im vergangenen Jahr sehr stark gesunken. Wie der Bodensee-Airport mitteilte, wurden rund 119.000 Passagiere verzeichnet. Das entspreche rund einem Viertel der Fluggäste, die 2019 den Flughafen nutzten. Die Corona-Krise verschärfe die finanzielle Schieflage des Flughafens. Die beiden Hauptgesellschafter, der Bodenseekreis und die Stadt Friedrichshafen, haben bereits Millionenhilfen zugesagt.

Ab morgen: Moderna-Impfstoff wird gespritzt

15:52 Uhr

Baden-Württembergs Impfzentren können von morgen an auch die ersten Dosen des neu zugelassenen Moderna-Impfstoffes nutzen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Stuttgart werden zunächst 8.400 Portionen an sieben der neun Zentralen Impfzentren im Land geliefert. Die Hälfte dieser Dosen wird für die jeweils zweite Impfung in drei Wochen zurückgehalten, wie es weiter hieß. Ab der zweiten Februarwoche zieht die Moderna-Menge für Baden-Württemberg stark an und erreicht nach 30.000 Dosen weitere 90.000 in der achten Kalenderwoche (22.-28. Februar). Insgesamt erhält Baden-Württemberg bis Ende Februar neben dem bereits zugesicherten Impfstoff des Mainzer Herstellers Biontech mehr als 140.000 Dosen von Moderna. Die EU-Kommission hatte den Moderna-Impfstoff am Mittwoch vergangener Woche auf Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA zugelassen.

Lehrergewerkschaft GEW begrüßt Schulschließungen

15:10 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, Grundschulen und Kitas nun doch zumindest bis Ende Januar geschlossen zu halten. "Die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und den pädagogischen Profis in Kitas und Schulen muss immer unser höchstes Ziel sein", sagte die Landesvorsitzende Monika Stein. Die GEW will sich für eine bessere Unterstützung der Notbetreuung und für schnellere Impfungen von Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften einsetzen.

Drastischer Passagierrückgang beim Flughafen Stuttgart

14:53 Uhr

Der Stuttgarter Flughafen hat im Jahr 2020 wie prognostiziert einen drastischen Rückgang bei den Passagierzahlen sowie bei den Starts und Landungen verkraften müssen. Der Airport zählte coronabedingt nur noch 3,2 Millionen Fluggäste - das sind 74,8 Prozent weniger als noch 2019, wie der Flughafen vermeldete. Auch die Zahl der Starts und Landungen ging signifikant zurück - um 58,7 Prozent auf 58.803 Flugbewegungen.

Kinderkrankengeld soll ausgeweitet werden

14:25 Uhr

Der Bundestag hat der geplanten Ausweitung des Kinderkrankengeldes
zugestimmt. Die Zahl der jährlichen Kinderkrankentage pro Elternteil soll demnach von 10 auf 20 steigen - bei Alleinerziehenden von 20 auf 40 Tage. Der Bundesrat muss der neuen Regelung noch zustimmen. Wegen der Schulschließungen besteht künftig auch dann Anspruch auf
Kinderkrankengeld, wenn Eltern wegen fehlender Kinderbetreuung nicht
arbeiten gehen können.

Schweiz verlängert und verschärft Corona-Maßnahmen

14:22 Uhr

Reges Treiben in den Einkaufsstraßen: Damit soll auch in der Schweiz vorerst Schluss sein. Der Bundesrat hat aufgrund hoher Infektionszahlen härtere Corona-Maßnahmen beschlossen. Nun müssen auch in der Schweiz Geschäfte schließen, an Treffen im privaten wie im öffentlichen Raum dürfen nur noch fünf Personen teilnehmen.

FDP-Fraktion setzt auf FFP2-Masken

14:07 Uhr

Die FDP im baden-württembergischen Landtag setzt auf FFP2-Masken im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Für den Nahverkehr, wo viele Menschen zusammenkämen, hielte er eine Pflicht für sinnvoll, sagte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. Auch in den Innenstädten, wo eine Verödung drohe, müsse für FFP2-Masken gesorgt werden. Dort sei er nicht für eine Pflicht, aber man könne die Masken vielleicht ab Februar mit Öffnungen kombinieren. Wer seinen Laden öffnen wolle, müsse für FFP2-Masken bei Personal und Kunden sorgen, so Rülkes Erwägung. "Das könnte eine Maßnahme sein, um dem Einzelhandel dabei zu helfen, die Geschäfte wieder zu öffnen und vielleicht einen Teil der Insolvenzen zu verhindern."

Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoffe schützen vor Virus-Mutationen

13:43 Uhr

Das Paul-Ehrlich-Institut, das für Genehmigung von Impfstoffen zuständig ist, geht davon aus, dass die zugelassenen Covid-19-Impfstoffe auch gegen die neuen Virus-Mutationen schützen. Sollte wegen Mutationen eine Anpassung der Impfstoffe nötig werden, was prinzipiell innerhalb von sechs Wochen möglich sei, könne eine Zulassung schnell erfolgen, sagt Instituts-Präsident Klaus Cichutek. Bis zum Sonntag seien dem Institut 325 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen nach Impfungen gemeldet worden, das entspreche 0,53 Verdachtsfällen pro 1.000 Impfdosen und sei konsistent mit den bekannten Fachinformationen.

Coronavirus-Ausbruch kurz nach Impfungen

13:30 Uhr

In einem Seniorenheim in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis) sind 22 Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Montag habe es dort die ersten Impfungen gegeben, sagte eine Sprecherin des Betreibers der "Südwest Presse". Die Impfung habe noch nicht genügend Zeit gehabt, ihren Schutz zu entfalten. Nun seien die Bewohner des Seniorenheims in Quarantäne. Wie und wann es mit den Impfungen weitergehen kann, konnte die Sprecherin noch nicht absehen.

Mannheimer Maimarkt erneut abgesagt

13:15 Uhr

Die Organisatoren des Mannheimer Maimarkts haben wegen Corona beschlossen, die für Ende April/Anfang Mai geplante traditionelle Verbrauchermesse erneut abzusagen. Statt der Großveranstaltung soll Ende Juni ein fünftägiger "Maimarkt spezial" rund um die Themen Bauen, Umwelt und Energie stattfinden. Dafür sei das Maimarktgelände mit den vielen Hallen und Freiflächen geeignet. Der Mannheimer Maimarkt gilt mit rund 350.000 Besuchern an elf Tagen als größte Verbraucher-Ausstellung Europas. Er wurde bereits im vergangenen Jahr coronabedingt abgesagt.

RKI-Chef fordert Verschärfung des Lockdowns

13:10 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist angesichts der derzeitigen Infektionslage für eine Verschärfung des bisherigen Lockdowns in Deutschland. RKI-Präsident Lothar Wieler kritisierte die derzeit geltenden Einschränkungen als nicht ausreichend: "Diese Maßnahmen, die wir jetzt machen - für mich ist das kein vollständiger Lockdown, es gibt immer noch zu viele Ausnahmen." Zuvor war mit bundesweit 1.244 Corona-Toten binnen 24 Stunden ein neuer Höchststand erreicht worden.

Erstes Corona-Impfschiff auf dem Bodensee

12:16 Uhr

Der schweizer Kanton Thurgau will ein schwimmendes Impfzentrum auf dem Bodensee einrichten. Ausgestattet mit Impfstoff und Personal soll es ab Anfang Februar abwechselnd in den Ufergemeinden Kreuzlingen, Romanshorn und Arbon anlegen.

So begründen Kretschmann und Eisenmann die Schulschließung

12:03 Uhr

Die Corona-Zahlen sind weiter hoch, die neuen Virus-Varianten bereiten große Sorgen: Baden-Württembergs Regierung will den Lockdown aufrechterhalten. Auch für Grundschulen und Kitas bedeutet das eine Beibehaltung der Schließungen. Hier sehen Sie das Statement von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in voller Länge:

Darlehen soll Musicals in Stuttgart retten

11:58 Uhr

Das Musicalunternehmen Stage Entertainment will die Musical-Aufführungen unter anderem in Stuttgart mithilfe eines Eigentümerdarlehens nach der Corona-Krise fortsetzen. Angekündigt hat Stage Entertainment aber auch die Kündigung von einem Drittel der deutschlandweit 300 Mitarbeitenden in der Verwaltung.

SPD: Eisenmanns "unverantwortliche Forderung" hat sich nicht durchgesetzt

11:30 Uhr

Die SPD hat die Entscheidung der Landesregierung begrüßt, die Schulen weiter geschlossen zu halten. "Es hat sich offensichtlich die Vernunft durchgesetzt in dieser Landesregierung", sagte Partei- und Fraktionschef Andreas Stoch. Das Virus werde in Schulen übertragen und weiter in die Familien getragen, auch der Schutz von Lehrern und Erziehern spiele eine Rolle. Deshalb begrüße die SPD, dass Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) "ihre unverantwortliche Forderung" innerhalb der Regierung nicht habe durchsetzen können, sagte Stoch. Eisenmann, die eine Öffnung von Schulen und Kitas angestrebt hatte, betonte nach der Entscheidung erneut, dass sie sich "eine differenziertere Vorgehensweise gewünscht" hätte.

Kretschmann will Bund-Länder-Beratungen vorziehen

11:15 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) plädiert dafür, die für den 25. Januar geplante Beratungsrunde von Bund und Ländern auf die kommende Woche vorzuziehen. Dafür werde er im Laufe des Tages bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werben. Der Corona-Lockdown müsse voraussichtlich über Januar hinaus verlängert werden. "Wir müssen davon ausgehen, dass wir den Lockdown verlängern müssen", sagte Kretschmann. Um so wichtiger sei es, die Maßnahmen zu gewichten - wo seien neue Maßnahmen erforderlich, wo Verschärfungen, welche müssten beendet werden.

Gleich live: Wie geht es weiter mit Kitas und Grundschulen?

10:38 Uhr

Kitas und Grundschulen im Land sollen geschlossen bleiben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) nehmen dazu um 10:45 Uhr Stellung.

Grundschulen und Kitas bleiben geschlossen

10:32 Uhr

Baden-Württemberg will Grundschulen und Kitas nun doch zumindest bis Ende Januar geschlossen halten. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart erfuhr, verständigten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) darauf, angesichts der weiter hohen Corona-Infektionszahlen im Land zunächst auf die angedachte Lockerung zu verzichten. Es solle aber eine Öffnungsperspektive für Grundschulen und Kitas erarbeitet werden, sollte der Lockdown über Januar hinaus gelten, hieß es.

Onkologe: Krebspatienten schnell gegen Corona impfen

10:24 Uhr

Auch Menschen, die an Krebs erkrankt sind, sollten sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Dazu rät der Ärztliche Direktor der Onkologie am Klinikum Stuttgart, Gerald Illerhaus. Grundsätzlich sei das Risiko an Covid-19 zu erkranken bei Krebspatienten, die sich in einer Therapie befänden, höher als bei anderen Menschen. Deshalb sei eine frühzeitige Impfung wichtig, so Illerhaus.

108-jährige Baden-Württembergerin gegen Corona geimpft

9:49 Uhr

Am Mittwoch hat Hildegard Rau sich in einem Pflegeheim in Leingarten (Kreis Heilbronn) gegen das Coronavirus impfen lassen. "Hoffentlich hört diese schlimme Seuche bald auf - und die Leute müssen keine Masken mehr aufsetzen", sagte die älteste Baden-Württembergerin beim Impftermin.

Curevac-Mitgründer spricht sich gegen Impfpflicht aus

9:36 Uhr

In der Debatte über eine Impfpflicht für medizinisches Personal und Pflegekräfte in Deutschland spricht sich der Mitgründer des Tübinger Impfstoffherstellers Curevac gegen einen Impfzwang aus. Es befremde ihn zwar, dass sich gerade manche Menschen aus dem medizinischen Bereich dagegen wehren. "Also Menschen, die das von ihrem Hintergrund her besser wissen müssten", sagte Ingmar Hoerr im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Statt einer Impfpflicht solle man aber Menschen vielmehr vom Nutzen überzeugen, meinte er. Eine gewisse Zurückhaltung und Anlaufschwierigkeiten seien jedoch ganz normal.

Hochschulen bekommen weitere Millionenhilfen

9:28 Uhr

Die Hochschulen in Baden-Württemberg bekommen weitere 71,5 Millionen Euro Corona-Hilfen. Diese Summe will die Landesregierung ihnen nach Informationen der "Heilbronner Stimme" und des "Mannheimer Morgen" (Donnerstagsausgabe) zur Verfügung stellen. Eine entsprechende Kabinettsvorlage wolle der Ministerrat am kommenden Dienstag verabschieden. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) schreibe darin, es müsse sichergestellt werden, dass es wegen der Krise "nicht zu verlorenen Kohorten an hochqualifizierten Fachkräften kommt". Hochschulen und Universitäten müssten in die Lage versetzt werden, Studenten innerhalb der Regelstudienzeiten erfolgreiche Abschlüsse auf hohem Qualifikationsniveau zu ermöglichen.

In Mannheim starten Präsenzgottesdienste

9:21 Uhr

Während die Kirchen über Weihnachten geschlossen hatten, sollen in Mannheim wieder die ersten Präsenzgottesdienste stattfinden. Für die ersten Gottesdienste in den ausgewählten evangelischen und katholischen Kirchen gelten weiterhin strenge Schutzkonzepte. So gebe es Hygiene- und Lüftungskonzepte, hieß es weiter. Neben der Maskenpflicht, der begrenzten Teilnehmerzahl und den Mindestabständen gehört auch der Verzicht auf Gesang zu den Schutzmaßnahmen. Bereits ab Sonntag bis vorerst Ende Januar sollen die ersten Gottesdienste in den Kirchen stattfinden. Das entschieden die jeweiligen Gemeinden eigenständig. 

Viele Menschen suchen Beratung wegen Corona-Verschwörungen

9:17 Uhr

Corona-Leugner, die an Verschwörungsmythen glauben, sorgen für Konflikte in Familien oder am Arbeitsplatz und beschäftigen zunehmend Beratungsstellen. In Baden-Württemberg haben die Verantwortlichen viel zu tun - und Kurioses zu berichten.

Bauwirtschaft fordert kostenlose FFP2-Masken

8:22 Uhr

Der Hauptgeschäftsführer der baden-württembergischen Bauwirtschaft, Thomas Müller, fordert, dass Mitarbeiter, die auf Baustellen arbeiten, kostenlose oder zumindest verbilligte FFP2-Schutzmasken gegen eine Coronavirus-Infektion erhalten.

IHK kritisiert schleppende Corona-Hilfen

7:54 Uhr

Die dringend benötigten Corona-Hilfen kommen nicht schnell genug bei den betroffenen Betrieben an. Die ersten Corona-Hilfen seien noch zügig geflossen, so die Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, Elke Döring. Die jetzt notwendigen und deutlich größeren Summen seien jedoch viel zu langsam unterwegs.

Verfassungsschutz beobachtet Ulmer "Querdenker"

7:31 Uhr

Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg beobachtet den Ulmer Ableger der "Querdenken"-Bewegung. Dies teilte das Innenministerium auf eine Anfrage des Ulmer SPD-Abgeordneten Martin Rivoir mit. Die Organisation stünde unter Beobachtung, um etwaige Verbindungen zu Reichsbürgern, Selbstverwaltern oder anderen extremistischen Bestrebungen aufzuklären. Bei einer Veranstaltung der Ulmer Querdenker sei bereits ein Redner aufgetreten, der der Szene der Reichsbürger zuzuordnen sei.

Karlsruher Einzelhändler sitzen auf Kleiderbergen

7:07 Uhr

Der Textilhandel ist durch die coronabedingten Schließungen der Geschäfte tief in die Krise gestürzt. Einzelhandel und Kleidungsgeschäfte, wie hier in Karlsruhe, schlagen Alarm.

Höchstwert an neuen Todesfällen

6:45 Uhr

Die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer durch die Corona-Pandemie in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden wurden 1.244 weitere Todesfälle gezählt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) heute Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte. Der bisherige Höchstwert war am vergangenen Freitag mit 1.188 Verstorbenen erreicht worden. Laut den jüngsten Angaben des RKI stieg die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie auf 43.881. Gezählt werden dabei sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstarben als auch Menschen mit Vorerkrankungen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die genaue Todesursache war. Das RKI gab zudem 25.164 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt.

Schweiz verschärft Maßnahmen

6:28 Uhr

Im Nachbarland Schweiz werden die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verlängert und verschärft. Ab Montag bis Ende Februar müssen in der Schweiz Geschäfte, die keine Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, schließen. Wo immer möglich, muss zu Hause gearbeitet werden. An Treffen im privaten wie im öffentlichen Raum dürfen nur noch fünf Personen teilnehmen. Geschlossen bleiben weiterhin Restaurants, Kultur-, Sport und sonstige Freizeiteinrichtungen. Weiterhin öffnen dürfen Dienstleistungsbetriebe, etwa Friseurläden, Reparaturbetriebe, Bau- oder Gartengeschäfte. Ob Schulen und Skigebiete geschlossen werden, entscheiden die Kantone.

Gewerkschaft gegen Sitzenbleiben

6:22 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich dafür ausgesprochen, aufgrund der Corona-Umstände in diesem Schuljahr auf das Sitzenbleiben zu verzichten. "Eine Ausnahmesituation wie die Corona-Krise verlangt besondere Regelungen", sagte GEW-Chefin Marlis Tepe dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Unabhängig von der Entscheidung in Baden-Württemberg für mögliche Öffnungen von Grundschulen und Kitas ab dem 18. Januar sei das Schuljahr für die Kinder und Jugendlichen schon jetzt ein besonderes. Ähnlich wie die GEW sprach sich daher auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) für eine flexible Bewertung der Leistungen und Umstände der Schüler durch die Lehrkräfte aus.

Umfrage: Große Sorge für Verödung der Innenstädte

6:12 Uhr

Viele Menschen in Baden-Württemberg befürchten eine Verödung der Innenstädte als Folge der Corona-Krise. Das ergab eine heute veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag aller Tageszeitungen im Land. 70 Prozent der Bevölkerung befürchten demnach, dass sich die Innenstädte durch Insolvenzen von Geschäften und Restaurants verändern werden. 40 Prozent gehen davon aus, dass sie dauerhaft veröden werden, während 14 Prozent auf eine rasche Wiederbelebung hoffen. Skeptisch beurteilen die Baden-Württemberger auch die Zukunft der Autoindustrie.

Entscheidung über Öffnung von Grundschulen und Kitas

6:03 Uhr

Das Land Baden-Württemberg will heute über die Wiedereröffnung von Grundschulen und Kitas von Montag an entscheiden. Am späten Vormittag (10:45 Uhr) wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) eine Entscheidung bekannt geben. In Baden-Württemberg gehen etwa 450.000 Kinder in Kitas und rund 382.000 besuchen eine Grundschule.

Donnerstag, 14. Januar 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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