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Das war der Freitag in Baden-Württemberg

Drohnen-Show als Dankeschön fürs Durchhalten in der Corona-Pandemie

20:45 Uhr

Pforzheim ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. Und so ist der Blick ins neue Jahr auch mit großen Hoffnungen verbunden. Am Pforzheimer Himmel gab es in der Silvesternacht deshalb ein ganz besonderes Spektakel: eine Drohnen-Show mit guten Wünschen und einem großen "Danke" fürs Durchhalten in Corona-Zeiten. Hier zum Anschauen:

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Polizei: Keine Probleme mit Winter-Ausflüglern

17:00 Uhr

Anders als am langen Wochenende um Weihnachten haben Winter-Ausflügler an Neujahr nach Polizeiangaben zu keinen größeren Problemen geführt. "Das liegt wahrscheinlich auch am Wetter", erklärte ein Sprecher des Reutlinger Präsidiums. Der Schnee schmelze, es sei eher nass und feucht. Im Zuständigkeitsbereich der Pforzheimer Kollegen sei alles entspannt, sagte ein Sprecher dort. Hier war vor einer Woche vor allem die Gemeinde Dobel (Landkreis Calw) schier überrannt worden. Auch das Präsidium in Offenburg, in dessen Bezirk das beliebte Ausflugsziel Mummelsee und die Schwarzwaldhochstraße liegen, vermeldete keine Vorkommnisse. Rund um Weihnachten hatten unzählige Tagesausflügler vor allem im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb für chaotische Zustände gesorgt. Straßen und damit auch Rettungswege waren dicht, freie Flächen zugeparkt. Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie wie Mindestabstände wurden häufig ignoriert. Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hatte daher an die Menschen appelliert, auf Tagesausflüge zu verzichten und die Regeln nicht auszureizen.

1.857 Neuinfektionen - Inzidenz steigt leicht an

16:30 Uhr

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Baden-Württemberg um 1.857 Fälle gestiegen (gesamt: 242.729, Stand 14 Uhr). Das sind 90 Neuinfektionen weniger als am Freitag vor einer Woche. Laut Landesgesundheitsamt stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 um 54 (gesamt: 4.893). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder leicht an - auf nun 130,8 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 129,4). Am höchsten ist der Inzidenzwert im Kreis Calw mit 223,6. Daneben liegen noch die Städte Heilbronn und Pforzheim über dem Wert von 200. Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 77,6 im Kreis Heidenheim.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind 610 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 371 (60,8 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.026 Intensivbetten von betreibbaren 2.396 Betten (84,6 Prozent) belegt.

Biontech kritisiert Impfstoff-Einkaufspolitik der EU

15:00 Uhr

Das Mainzer Unternehmen Biontech empfindet die Einkaufspolitik der EU beim Corona-Impfstoff als zögerlich. Biontech-Chef Ugur Sahin sagte dem "Spiegel", die Produktion nun kurzfristig auszuweiten, sei schwierig. Er gehe davon aus, dass das Unternehmen Ende Januar Klarheit über die weiteren Produktionsmengen für den Corona-Impfstoff haben werde, sagte Sahin. Bis zum Neujahrstag (Stand 12:30 Uhr) wurden in Baden-Württemberg laut Robert-Koch-Institut 17.086 Menschen gegen Covid-19 geimpft.

Mainz

Corona-Pandemie Biontech will mehr Impfstoff an die EU liefern

Das Mainzer Unternehmen Biontech will mehr Corona-Impfstoff als bisher geplant an die EU liefern. Das teilte Biontech-Chef Sahin mit. Zuvor hatte er die Einkaufspolitik der EU noch als zögerlich bezeichnet.  mehr...

Landeselternvertretung fordert Wiedereröffnung der Kitas

14:00 Uhr

Kitas in Baden-Württemberg sollen nach dem Willen der Landeselternvertretung baden-württembergischer Kindertageseinrichtungen (LEBK-BW) ab dem 11. Januar zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Dazu gehörten etwa Hygienekonzepte, das Beobachten der Fallzahlen und die Schließung von Kitas bei Corona-Ausbrüchen, teilte die LEBK-BW zum Jahreswechsel mit. Die Schließungen der Kitas hätten ihrer Ansicht nach nicht den gewünschten Effekt beim Verringern der Infektionszahlen gebracht. Zudem scheinen Kinder Studien zufolge keine "Infektionstreiber" zu sein, wie es hieß. Vielmehr betonte die LEBK-BW die Rechte von Kindern auf Bildung und soziale Teilhabe. "Kinder brauchen zu ihrer Entwicklung geregelte und verlässliche Strukturen", hieß es in der Mitteilung weiter. "Wir verfolgen mit Sorge, dass die Diskussion um die Wiedereröffnung der Kitas unter Pandemiebedingungen als Wahlkampfthema undifferenziert und einseitig geführt wird." Der Wahlkampf dürfe aber nicht auf den Rücken der Kinder und deren Familien ausgetragen werden, mahnte die Landeselternvertretung, die ein Zusammenschluss mehrerer Vorsitzender von Gesamtelternbeiräten von Kitas aus ganz Baden-Württemberg ist.

Falsche Corona-Test-Ergebnisse übermittelt

13:47 Uhr

Ein Labor hat dem Gesundheitsamt Heidenheim nach Corona-Tests falsche Labor-Befunde übermittelt. Grund des Fehlers waren Probleme bei der Laboranalyse, heißt es in einer Mitteilung.

Heidenheim

Labor räumt Fehler ein Falsche Corona-Test-Ergebnisse im Kreis Heidenheim

Ein Labor hat dem Gesundheitsamt Heidenheim nach Corona-Tests falsche Labor-Befunde übermittelt. Grund des Fehlers waren Probleme bei der Laboranalyse, heißt es in einer Mitteilung.  mehr...

Schulpsychologen für frühe Schulöffnung

13:10 Uhr

Schulpsychologen dringen mit Blick auf die wachsende Zahl von Schulverweigerern auf eine rasche Öffnung der Schulen nach dem Lockdown. "Wir haben schon nach dem ersten Shutdown eine dramatische Zunahme der Fälle von Schulverweigerung bemerkt", sagte die Vorsitzende des Verbandes der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Baden-Württemberg (LSBW), Nina Großmann. Sie unterstützt mit ihrer Forderung nach einer raschen Schulöffnung die Linie der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

Präsenzunterricht nach Lockdown? Schulpsychologen stützen Eisenmanns Forderung nach Schulöffnung

Wenige Tage vor den Weichenstellungen für den Schulbetrieb nach dem Lockdown dringen Psychologen mit Blick auf die wachsende Zahl von "Schulverweigerern" auf eine rasche Öffnung der Bildungseinrichtungen.  mehr...

Schäuble ruft vor Gipfel zu "ausgewogenen Entscheidungen" auf

11:09 Uhr

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat vor dem anstehenden Corona-Gipfel von Bund und Ländern "ausgewogene Entscheidungen" angemahnt. Bei den Corona-Maßnahmen "bleibt es zentral, dass die Exekutive die Verantwortung des Einzelnen fest im Blick hält und auf so viel Freiheit wie möglich setzt", sagte der CDU-Politiker aus dem Wahlkreis Offenburg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Es ist schier unmöglich, per Gesetz jeden Corona-Todesfall zu verhindern." Es sei daher seine "Grundüberzeugung", dass die Politik die Abwägung zwischen dem Schutz des Lebens und den Nachteilen der Corona-Maßnahmen "nicht komplett per Verordnung oder Gesetz auflösen kann, sondern dass die Verantwortung auch in den Händen der Ärzteschaft, von Wissenschaft und Ethikern liegt".

WHO gibt grünes Licht für Biontech-Impfstoff

11:07 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer für den Notfalleinsatz freigegeben. Das Präparat sei das erste seit Beginn der Pandemie, das eine entsprechende Genehmigung erhalte, teilte die WHO mit. Ländern, die nicht in der Lage seien, schnell eine eigene Prüfung vorzunehmen, könne damit die Entscheidung über eine Zulassung des Impfstoffs erleichtert werden.

Polizei meldet ruhige Silvesternacht

6:15 Uhr

Die Silvesternacht ist in Baden-Württemberg weitgehend ruhig verlaufen. Eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei sagte, sie habe zwischenzeitlich auf ihr Kalenderblatt geschaut, so ruhig sei es gewesen. Es gab allerdings einige Brände, bei denen die Ursache jedoch noch unklar ist. Silvestertypische Verletzungen durch Böller meldeten die Einsatzkräfte nicht. Auch Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen seien überschaubar geblieben. So stellte die Polizei zwar vereinzelte Verstöße gegen die Ausgangssperre fest, größere Ansammlungen oder Partys löste sie allerdings nicht auf. Lediglich kurz nach Mitternacht sei eine erneute Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundes- und der Landesregierung am Stuttgarter Karlsplatz aufgelöst worden, weil die rund 50 Teilnehmer wieder Abstandsregeln und die Maskenpflicht missachtet hätten. Schon in den Stunden zuvor war es zu einigen angemeldeten Demonstrationen gekommen, bei denen es laut Polizei wiederholt zu Verstößen gegen die Auflagen kam.

Baden-Württemberg

Jahreswechsel 2020/21 So verlief die Silvesternacht in Baden-Württemberg

Die Silvesternacht verlief wegen der Corona-Pandemie ungewöhnlich ruhig. Trotzdem hat die Polizei Tausende Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt.  mehr...

Freitag, 1. Januar 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

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Coronavirus: Wie kann ich mich schützen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz  mehr...

Verschärfte Maßnahmen im November Neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg: Das sind die Regeln

Seit dem 2. November gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ein Überblick über die Maßnahmen und Einschränkungen.  mehr...

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