Montage eines schematischen Bildes von Viren der Famiie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, aprott)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Samstag, 24. Oktober 2020

STAND

Das war der Samstag in Baden-Württemberg

Mehr als 1.600 Neuinfektionen gemeldet

18:57 Uhr

In Baden-Württemberg sind den aktuellsten Zahlen zufolge insgesamt 68.462 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert - das sind 1.647 mehr als gestern. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg dabei um vier auf 1.970. Das teilte das Landesgesundheitsamt mit (Stand 16 Uhr). Im Schnitt haben sich in den vergangenen sieben Tagen landesweit 75,2 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. Gestern lag die landesweite Inzidenz noch bei 67,4. Am höchsten war der Inzidenzwert im Alb-Donau-Kreis (130,4). Es folgen der Stadtkreis Mannheim (120,4) und der Stadtkreis Ulm (112).

Abgesagt oder abgespeckt: Weihnachtsmärkte fallen Corona zum Opfer

18:42 Uhr

Wegen zuletzt stark steigender Corona-Neuinfektionen sagen immer mehr baden-württembergische Städte ihre Weihnachtsmärkte ab. Die Begründung: Ein sicherer Betrieb könne aktuell nicht gewährleistet werden - ebenso wenig wie ein wirtschaftlicher.

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Tests negativ: Heidenheim-Spiel kann stattfinden

16:59 Uhr

Die Aufregung beim 1. FC Heidenheim hat sich am Samstag gelegt: Nachdem Spieler und Funktionäre negativ auf das Corona-Virus getestet wurden, kann das Spiel gegen den VfL Osnabrück stattfinden.

Fußball | 2. Bundesliga Negative Corona-Tests: Heidenheim kann gegen Osnabrück spielen

Die Aufregung beim 1. FC Heidenheim hat sich am Samstag gelegt: Nachdem Spieler und Funktionäre negativ auf das Corona-Virus getestet wurden, kann das Spiel gegen den VfL Osnbabrück stattfinden.  mehr...

Zahl der Intensivpatienten innerhalb von zehn Tagen verdoppelt

16:51 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Deutschland hat sich auf 1.203 erhöht. Dies waren laut dem Intensivregister der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 82 mehr als am Vortag. Von den Intensivpatienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, werden 533 invasiv beatmet. Dies entspricht einem Anteil von 44 Prozent. Vor zehn Tagen waren nur etwa halb so viele - insgesamt 602 Patienten - intensivmedizinisch behandelt worden. Davon wurden 323 Patienten invasiv, also durch eine Intubation beatmet. Fälle von Atemunterstützung etwa durch eine Sauerstoffmaske sind nicht berücksichtigt.

FDP-Fraktionschef fordert anderen Blickwinkel bei Pandemie-Bekämpfung

15:18 Uhr

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke, hat eine Weiterentwicklung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie von der Fixierung auf positive Testergebnisse hin zu vielschichtigeren Parametern gefordert. Dazu gehöre beispielsweise die Zahl noch freier Intensivbetten in den Krankenhäusern und die Anzahl besonders schwerer Covid-Krankheitsverläufe. Am wichtigsten sei es, besonders gefährdete Gruppen zu schützen, betonte Rülke. "Hier stimme ich der Äußerung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Reinhart zu."

Schifffahrt: Weniger Fahrgäste auf dem Bodensee

15:07 Uhr

Die Personenschifffahrt auf dem Bodensee meldet wegen der Corona-Pandemie massive Einbrüche bei den Fahrgastzahlen. Sie fallen in der Schweiz deutlich höher aus als auf deutscher Seite.

Sommerbilanz fällt schlecht aus Wegen Corona: Weniger Fahrgäste auf dem Bodensee

Die Personenschifffahrt auf dem Bodensee meldet wegen der Corona-Pandemie massive Einbrüche bei den Fahrgastzahlen. Sie fallen in der Schweiz deutlich höher als auf deutscher Seite aus.  mehr...

So bereiten sich die Kirchen auf Weihnachten mit Corona vor

14:26 Uhr

Volle Kirchenränge und lautes gemeinsames Singen - das wird es Weihnachten 2020 voraussichtlich nicht geben. Aber trotz Corona-Beschränkungen wollen sich die meisten Gemeinden in Baden-Württemberg ein traditionelles Weihnachtsfest nicht nehmen lassen - dafür werden bereits im Hintergrund kreative Lösungen gesucht.

Online-Reservierung und Krippenspiel im Livestream So bereiten sich die Kirchen auf Weihnachten mit Corona vor

"Alle Jahre wieder" ist die Weihnachtszeit die besucherstärkste Zeit des Jahres in den Kirchen. Doch dieses Jahr wird wegen der Corona-Pandemie vieles anders. Droht ein Weihnachten 2020 ganz ohne Gottesdienst oder Krippenspiel?  mehr...

Polizei schließt überfüllte Gaststätte in Mannheim

12:46 Uhr

Die Polizei hat im Rahmen einer nächtlichen Kontrollaktion eine Gaststätte in der Mannheimer Innenstadt wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Corona-Verordnung geschlossen. Das Lokal war den Angaben zufolge mit rund 80 Gästen überfüllt, die Menschen trugen laut Polizei keine Masken. Sie erhielten Platzverweise, den Wirt erwartet ein empfindliches Bußgeld. Mannheims Polizeipräsident Andreas Stenger betonte, die aktuelle Lage verlange den Menschen viel Disziplin ab. Es gehe darum, die zweite Welle so schnell wie möglich wieder einzudämmen, um einen erneuten Lockdown zu verhindern. Die Polizei kündigte weitere Kontrollen an, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen.

Ulmer Gastwirt ignoriert Sperrstunde

10:39 Uhr

In Ulm hat sich ein Gastwirt nicht an die neuen Sperrzeiten gehalten. Am Samstagmorgen gegen 2:30 Uhr saßen noch mehr als 20 Gäste in der Kneipe, obwohl das Lokal bereits um 23 Uhr schließen sollte, wie die Polizei mitteilte. Die Stadt Ulm hatte zuvor angeordnet, dass Gaststätten um 23 Uhr schließen müssen. Gegen den Gastwirt wird nun wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

CDU-Fraktionschef für Konzentration auf Risikogruppen

7:51 Uhr

Baden-Württembergs CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart fordert angesichts der Überlastung der Gesundheitsämter in der Corona-Pandemie einen Kurswechsel bei der Kontaktnachverfolgung. Angesichts der Lage müsse man Prioritäten setzen und sich bei der Nachverfolgung von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen auf schutzbedürftige Gruppen wie ältere Menschen und Risikopatienten konzentrieren, sagte Reinhart der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist offensichtlich, dass es zunehmend nicht mehr leistbar ist, alle Infektionsketten lückenlos nachzuverfolgen", sagte er. Die begrenzten personellen Ressourcen müssten in der Krise optimal genutzt werden. Je schwieriger eine lückenlose Nachverfolgung werde, desto stärker müsse das Augenmerk der Politik auf Kennzahlen liegen, die über die Belastung des Gesundheitssystems Auskunft geben. 

Weihnachtsbäume könnten in diesem Jahr teurer werden

7:38 Uhr

Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wahrscheinlich teurer. Grund sind nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger höhere Kosten wegen der Coronavirus-Pandemie. Für die beliebten Nordmanntannen dürften bei bester Qualität zwischen 20 und 27 Euro fällig werden, sagte Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr hatte die Preisspanne 18 bis 23 Euro betragen. Die Händler müssten Hygienekonzepte erstellen, mehr Platz vorhalten und möglicherweise mehr Personal einsetzen. In großen Städten seien die Preise in der Regel höher als auf dem Land. Für Blautannen rechnet Rometsch mit 12 bis 16 Euro und für Fichten mit 9 und 12 Euro je Meter. Der Marktanteil der Nordmanntanne, die wegen ihrer weichen und festsitzenden Nadeln bevorzugt wird, beträgt 75 bis 80 Prozent.

Samstag, 24. Oktober 2020

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