Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Samstag, 12. September 2020

STAND

Das war der Samstag in Baden-Württemberg

DFB-Pokal: SV-Waldhof-Pokalspiel findet statt

23:10 Uhr

Einen Tag vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg sind beim Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim zwei positive Befunde nach Corona-Tests aufgetreten. Eine Absage des Pokalspiels droht jedoch nicht.

Ferienende: Geduld an Corona-Test-Stationen gefragt

21:00 Uhr

Das letzte Wochenende der Sommerferien in Baden-Württemberg war auf den Autobahnen bereits am Samstag deutlich zu spüren. Es gab lange Staus. Auch vor den zwei Corona-Test-Stationen an den Autobahnen in Baden-Württemberg bildeten sich Warteschlangen.

SPD kritisiert "Chaos" um die Gesundheitserklärungen an Schulen

19:30 Uhr

Kurz vor Schulbeginn hat die SPD im baden-würtembergischen Landtag ein "Chaos um die Gesundheitserklärungen" kritisiert. Diese sollen Schüler in der ersten Schulwoche als Bestätigung dafür mitbringen, dass sie beispielsweise weder mit dem Coronavirus infiziert sind noch Kontakt zu Infizierten hatten. "Zuerst hatte das Kultusministerium erklärt, dass am kommenden Montag kein einziges Kind ohne Gesundheitserklärung in die Schule kommen dürfe", sagte Fraktionschef Andreas Stoch am Samstag. "Doch weil die entsprechenden Formulare zu spät an die Schulen kamen, ist das plötzlich passé. Nun kann es sein, dass Schüler, deren Gesundheitsstatus völlig unklar ist, eine Woche lang im Klassenzimmer sitzen." Das Kultusministerium erklärte hingegen, man habe Eltern und Schülern ausreichend Gelegenheit geben wollen, die Gesundheitserklärungen durchzulesen und auszufüllen. Es handele sich um ein pragmatisches Vorgehen.

"Keine Schülerin und kein Schüler soll in der ersten Schulwoche vom Schulbesuch ausgeschlossen werden, wenn die Gesundheitserklärung noch nicht am ersten Tag vorliegt."

167 Neuinfektionen in Baden-Württemberg gemeldet

17:00 Uhr

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Baden-Württemberg ist seit Beginn der Pandemie auf mindestens 45.063 gestiegen. Das sind 167 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag (Stand: 16.00 Uhr) hervorgeht. Als genesen gelten 39.518 Menschen (plus 211). Damit sind aktuell schätzungsweise 3.678 Menschen akut infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiterhin bei 1.867. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert wurde für Baden-Württemberg mit 1,07 angegeben. Der Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Aktuelle Daten zum Coronavirus Reproduktionszahl, Neuinfektionen, Intensivkapazitäten: Was ist relevant?

Die vier wesentlichen RKI-Kriterien zur Einschätzung der Epidemie erklären wir hier.  mehr...

Vor Pokalspiel: Positive Corona-Tests beim SV Waldhof

16:10 Uhr

Einen Tag vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg sind beim Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim zwei positive Befunde nach Corona-Tests bestätigt worden. Sie seien innerhalb der Testgruppe festgestellt worden, teilte der Club am Samstagnachmittag mit. Das Gesundheitsamt Mannheim ordnete für die gesamte Mannschaft, das Trainerteam und einige Mitarbeiter bis auf Weiteres eine häusliche Quarantäne an, hieß es weiter. Was diese Maßnahme für das geplante Pokalspiel diesen Sonntag (18:30 Uhr) bedeutet, blieb zunächst offen. Dazu sei der SV Waldhof neben dem Gesundheitsamt derzeit auch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Abstimmung. Über die weiteren Schritte solle noch informiert werden. Bei einer Testreihe am vergangenen Dienstag waren alle Personen der Testgruppe noch negativ getestet worden. Alle Personen seien symptomfrei.

Längere Saison für Campingplätze am Bodensee

16:00 Uhr

Die Campingplätze am westlichen Bodensee dürfen die Saison wegen der Corona-bedingten Ausfälle im Frühjahr bis zum 31. Oktober verlängern. Allerdings ist es in den letzten beiden Oktoberwochen untersagt, Kanus und Stand-Up-Paddels zu verleihen. Begründet wird dies mit naturschutzrechtlichen Vorgaben.

Katamaran-Reederei in Friedrichshafen rechnet mit hohen Verlusten

13:40 Uhr

Die Katamaran-Reederei in Friedrichshafen rechnet in diesem Jahr mit einem Verlust von bis zu einer Million Euro. Die Katamarane fuhren im Frühjahr aufgrund von Corona-Maßnahmen nur eingeschränkt. Das Minus belief sich auf bis zu 96 Prozent, so die Reederei. Gleichzeitig sei der Aufwand für Reinigung und Desinfektion erheblich gestiegen. Trotz guter Auslastung im Sommer rechnet die Reederei nun mit weiteren Einbußen bei den Passagierzahlen, weil wegen Corona Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder Oktoberfeste ausfallen.

Auszahlung von Corona-Soforthilfe für Kulturvereine startet

12:09 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie in Not geratene Vereine der Breitenkultur erhalten in den kommenden Tagen rund zehn Millionen Euro Soforthilfe vom Land. Neun Millionen davon seien bereits bewilligt, teilte das Kunstministerium am Samstag mit. "Die Mittel sind als Soforthilfe für die vielen Musikvereine, Chöre, Kunstvereine, Amateurtanz- oder Amateurtheatervereine und Narrenzünfte gedacht, denen wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus Einnahmen weggebrochen sind", erklärte dazu Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. Das Geld sei auch als Zeichen der Anerkennung gedacht für die vielen in Vereinen arbeitenden Ehrenamtlichen. Mehr als 9.000 Vereine würden gefördert. Zudem richte das Ministerium zwei Projektstellen im Institut für Musikermedizin der Musikhochschule Freiburg ein. Mit der personellen Verstärkung solle dazu beigetragen werden, dass die etwa bei Blasmusik und Gesang besonders hohen Ansteckungsrisiken im Zusammenhang mit Corona genauer erforscht werden.

Stuttgarter Vesperkirche in Corona-Zeiten mit reduziertem Angebot

9:07 Uhr

Arme Menschen in Stuttgart müssen auch in Corona-Zeiten nicht auf ein warmes Essen der Vesperkirche verzichten. Nach bisheriger Planung wird die Leonhardskirche, Urmutter der Vesperkirchen im Land, vom 17. Januar bis 6. März wegen der Corona-Abstandsregeln nur 240 Menschen täglich die Tür öffnen. Sonst sind es rund 600. Andere Gemeinden seien aus Platzmangel gezwungen, die Vesperkirche ausfallen zu lassen oder ganz auf Lunchpakete umzustellen, sagte die verantwortliche Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Nur drei oder vier der über 30 evangelischen Vesperkirchen im Land planten nach derzeitigem Stand, Aufenthaltsmöglichkeiten anzubieten.

Samstag, 12. September 2020

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