Montage eines schematischen Bildes von Viren der Famiie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, aprott)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Freitag, 17. Juli 2020

STAND

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Freitag in Baden-Württemberg

78 neue Corona-Infektionen in Baden-Württemberg

19:48 Uhr

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten seit Beginn der Pandemie ist in Baden-Württemberg auf mindestens 36.352 Personen gestiegen. Das sind 78 mehr als am Donnerstag, wie das Sozialministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte. Etwa 33.865 Menschen gelten als genesen. Derzeit seien geschätzt 649 Menschen im Land mit dem Virus infiziert, hieß es. Die Zahl der Corona-Toten gab die Behörde mit 1.838 an. Das war einer mehr als am Vortag. Dem Landesgesundheitsamt sei aus dem Landkreis Ludwigsburg die Korrektur eines Todesfalls übermittelt worden, hieß es. Die Reproduktionszahl wurde vom Robert-Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 1,21 angegeben. Sie besagt, wie viele Personen im Durchschnitt von einem Infizierten angesteckt werden.

Freiburg: 38 Millionen Euro mehr Belastung durch Corona

17:54 Uhr

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten den Haushalt der Stadt Freiburg 2020 mit rund 38 Millionen Euro. Das geht aus einer Prognose der Stadtverwaltung hervor. Ende Mai drohten der Stadt durch Mehrausgaben und wegbrechende Steuereinnahmen noch zusätzliche finanzielle Belastungen von 77 Millionen Euro. Diese Summe wurde nun durch die Rettungsschirme von Bund und Land Baden-Württemberg erheblich reduziert. Die finanzielle Situation sei eine große Herausforderung, sagte Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos).

Sechs Schülerinnen in Friedrichshafen mit Coronavirus infiziert

12:55 Uhr

Vier Schülerinnen aus vier Schulen in Friedrichshafen sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. In der vergangenen Woche wurden bereits zwei weitere Schülerinnen positiv getestet. Das teilte die Stadt in einer eilig einberufenen Pressekonferenz mit. Alle sechs haben sich laut Gesundheitsamt auf einer Privatveranstaltung angesteckt, auf der auch Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Osteuropa waren.

Porsche verkauft wegen der Corona-Krise weniger Autos

9:26 Uhr

Der wochenlange Stillstand in den Autohäusern wirkt sich auch bei Porsche spürbar auf die Verkaufszahlen aus. Knapp 117.000 Fahrzeuge lieferte der Stuttgarter Sportwagenbauer im ersten Halbjahr 2020 weltweit an Kunden aus. Das waren zwölf Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie Porsche am Freitag mitteilte. Verglichen mit anderen Herstellern ist der Rückgang damit allerdings noch recht moderat. Vor allem auf dem heimischen Markt büßte Porsche kräftig ein. In Deutschland gingen die Auslieferungen um 25 Prozent zurück. In Europa insgesamt lag das Minus bei 18 Prozent. In China, wo Porsche weltweit die meisten seiner Autos verkauft, zog der Markt bereits wieder an, so dass für das Halbjahr lediglich ein Minus von sieben Prozent bei den Auslieferungen unter dem Strich steht. Auch in Europa entspanne sich die Lage seit Mai, so Porsche.

Weitere Infektionen an Schulen im Main-Tauber-Kreis

6:40 Uhr

Im Main-Tauber-Kreis steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Inzwischen sind mehrere Schulen in Tauberbischofsheim betroffen. Demnach gab es sieben weitere Fälle. Betroffen sind laut Landratsamt Kinder einer Lerngruppe am Matthias-Grünewald-Gymnasium sowie eine Klasse der Grundschule am Schloss in Tauberbischofsheim. Schüler und Lehrkräfte müssen nun für 14 Tage in Quarantäne. Bereits am Dienstag und Mittwoch waren sieben Neuinfektionen bekannt geworden. Diese traten am Schulzentrum Wört sowie im Evangelischen Kindergarten in Tauberbischofsheim auf. Nach Angaben des Landratsamtes sind alle Fälle auf eine Infektionsquelle zurückzuführen.

Daimler verliert Milliarden - aber weniger als befürchtet

6:17 Uhr

Der Autobauer Daimler hat im zweiten Quartal in der Corona-Krise trotz eines operativen Milliardenverlusts nicht so schlecht abgeschnitten wie befürchtet. Der Verlust vor Zinsen und Steuern lag bei 1,68 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen nach Börsenschluss auf Basis vorläufiger Zahlen in Stuttgart mitteilte. Das war auch nur etwas mehr als im Vorjahreszeitraum mit 1,56 Milliarden Euro Minus - damals hatte der Konzern aber die Rückstellungen für Dieselaltlasten und Takata-Airbags milliardenschwer erhöhen müssen. Analysten hatten beim Betriebsergebnis zwischen April und Ende Juni mit einem noch höheren Minus gerechnet, Daimler selbst hatte bereits rote Zahlen angekündigt. Die Markterholung sei stärker ausgefallen als gedacht, hieß es nun von den Stuttgartern. Im Juni habe habe es sogar eine "starke" Entwicklung gegeben.

Freitag, 17. Juli 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

STAND
AUTOR/IN