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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Sonntag in Baden-Württemberg

So geht Derby in Corona-Zeiten

20:17 Uhr

Der Karlsruher SC hat in der 2. Fußball-Bundesliga den VfB Stuttgart im heimischen Wildparkstadion mit 2:1 geschlagen. Das Derby war ein ganz besonderes, da die Fans aufgrund der Corona-Pandemie nicht im Stadion mitfiebern durften. Doch nicht weniger emotional verfolgten viele Anhänger der beiden Teams das Duell am Bildschirm.

Einzelhändler an den Grenzen hoffen auf Ansturm durch Grenzöffnung

18:38 Uhr

Ungeachtet diplomatischer Irritationen rund um die Grenzöffnungen, blicken viele im Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz mit Spannung auf den Start in die neue Woche. Vor allem der Einzelhandel freut sich auf die Kundschaft aus den Nachbarländern und hat sich entsprechend vorbereitet.

Überwachung der Badeseen fällt wegen Coronavirus oft weg

18:22 Uhr

Das Baden in Badeseen in Baden-Württemberg wird bei vielen immer beliebter - auch die Wasserqualität stimmt. Für Einschränkungen sorgt allerdings die Corona-Pandemie: So werden manche Seen nicht mehr von Rettungsschwimmern überwacht.

Nahverkehr auf der Schiene bei nahezu 100 Prozent

16:42 Uhr

Nach mehreren Monaten "Corona-Fahrplan" mit einem teilweise deutlich ausgedünnten Angebot läuft der Bahnverkehr in Baden-Württemberg ab sofort nahezu wieder im Normalbetrieb. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) äußerte sich zufrieden über die Arbeit der Bahnunternehmen während der Corona-Krise.

Schulunterricht nach Pfingstferien unter Corona-Vorzeichen

15:03 Uhr

Mit dem Ende der Pfingstferien soll ein weiterer Schritt in Richtung Normalbetrieb an den Schulen im Land gemacht werden. Zunächst sollen sich die Klassen beim Schulbesuch abwechseln.

IHK: Grenzöffnung ist "Licht am Ende des Tunnels"

12:05 Uhr

Die bevorstehende vollständige Öffnung der baden-württembergischen Grenze zur Schweiz sieht die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) für die Händler als "das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels", so Hauptgeschäftsführer Claudius Marx am Sonntag in Konstanz. Kunden aus der Schweiz könnten nun wieder ungehindert im Land einkaufen und einkehren. Diese machen nach Marx' Angaben im Schnitt ein Drittel, in einzelnen Branchen bis zu zwei Drittel der Kundschaft aus. Etwa 1,5 Milliarden Euro fließen ihm zufolge jährlich in die Region. Wie hoch sich der Schaden am Ende der Corona-Pandemie aufsummieren wird und ob und wie viele Insolvenzen es bis dahin geben wird, sei momentan schwer absehbar.

500-Millionen-Euro-Schutzschirm der Bundesregierung für Lehrstellen

11:38 Uhr

Die Bundesregierung will mit einem 500-Millionen-Euro-Programm verhindern, dass Betriebe in der Coronakrise ihre Ausbildungsplätze abbauen. Sie zahlt nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters kleinen und mittelständischen Unternehmen, die von der Krise betroffen sind und ihre Lehrstellenzahl trotzdem halten, eine Ausbildungsprämie von mindestens 2.000 Euro. Hilfen soll es auch geben, wenn Auszubildende aus insolventen Betrieben übernommen werden.

Unterstützung für Ausbildungsbetriebe hatte zuletzt auch Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) angekündigt. Von Kurzarbeit betroffene Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten sollen eine Ausbildungsprämie von 3.000 Euro erhalten - insgesamt rund 17 Millionen Euro im Land.

Corona-Warn-App ab Dienstag verfügbar

11:24 Uhr

Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird am Dienstag vorgestellt und freigeschaltet. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag in Berlin. Letzte Tests seien gut verlaufen, hieß es.

Behörden rechnen mit rund 200.000 Anträgen auf Corona-Entschädigungen

7:25 Uhr

Die vier Regierungspräsidien in Baden-Württemberg rechnen mit etwa 200.000 Anträgen auf Entschädigung bei Verdienstausfällen in der Corona-Krise. Rund die Hälfte der Anträge könnte dabei im Regierungsbezirk Stuttgart eingehen, sagte eine Sprecherin der Behörde. Dort gebe es mehr Einwohner als in den anderen Bezirken, zudem seien dort viele große Unternehmen angesiedelt. Bislang waren die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise für die Anträge zuständig. Um Städte und Kreise zu entlasten, haben aber die Regierungspräsidien in Stuttgart, Tübingen, Freiburg und Karlsruhe diese Aufgabe rückwirkend zum 1. Februar übernommen. Anspruch auf eine Entschädigung haben nach dem Infektionsschutzgesetz beispielsweise Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler, die behördlich angeordnet in Quarantäne müssen oder ein Tätigkeitsverbot erhalten. Zudem sind berufstätige Eltern antragsberechtigt, die bei einer Schließung von Kindertagesstätte, -garten oder Schule ihre Kinder betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall haben.

Land erarbeitet Konzept für mehr Corona-Tests

6:40 Uhr

Um Corona-Infektionen einzudämmen und schneller zur Normalität zurückkehren zu können, soll es in Baden-Württemberg deutlich mehr Tests geben. "Wir arbeiten an einem Test-Konzept, das voraussichtlich am 23. Juni im Kabinett vorgestellt werden soll", sagte ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums. Man sei froh, dass es nun auch ein Signal vom Bund gebe, sagte der Sprecher in Hinblick auf eine neue Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Sie legt eine Reihe zusätzlicher Testmöglichkeiten auf Kassenkosten fest. Das Land hat schon zuvor Altenheime flächendeckend durchtesten lassen - auch ohne, dass Symptome vorlagen. Einzelheiten des Landeskonzepts sind noch nicht bekannt.

Sonntag, 14.6.2020

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