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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Sonntag in Baden-Württemberg

Wiedereröffnung der Kinos stellt Betreiber vor Herausforderungen

20:06 Uhr

Seit dem 1. Juni dürfen Kinos in Baden-Württemberg wieder öffnen - aber nur unter strengen Auflagen. Für viele Kinobetreiber machen die zahlreichen Einschränkungen das Geschäft schwer kalkulierbar.

Elsässer Tourismusbetreiber warten auf deutsche Besucher

19:10 Uhr

Am 15. Juni sollen die Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich wieder öffnen. Viele Veranstalter von Boots- und Fahrradtouren im Elsass sehnen diesen Tag herbei: Denn sie leben von deutschen und Schweizer Touristen, deren Besuch wegen der Corona-Pandemie ausgeblieben war.

Kein weiterer Corona-Todesfall in BW

18:08 Uhr

Am Sonntag (7. Juni) wurde dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit bleibt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg bei insgesamt 1.791. Darüber hinaus bestätigte das Sozialministerium 24 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.930 an. Davon sind ungefähr 32.462 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Somit sind geschätzt noch 677 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl R wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,79 angegeben.

Demo gegen Corona-Einschränkungen in Leonberg

17:23 Uhr

Zwischen 1.500 und 2.000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Nachmittag in Leonberg (Kreis Böblingen) friedlich gegen die Corona-Auflagen protestiert. Die Veranstalter sprachen sogar von rund 5.000 Personen. Die Demonstranten stellten die Notwendigkeit der Auflagen in Frage und sahen ihre Freiheitsrechte in Gefahr. "Die Bevölkerung entscheidet, wann die Pandemie vorbei ist", sagte Initiator Michael Ballweg zum Auftakt der Kundgebung. Diese verlief zunächst ohne Zwischenfälle, jedoch wurden die geltenden Abstandsregeln nur zum Teil eingehalten.

Spahn fordert "Gesundheits-Nato"

15:27 Uhr

Um Pandemien künftig auf europäischer Ebene besser bekämpfen zu können, schlägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Art "Gesundheits-Nato" vor. Der Rheinischen Post sagte er, nötig seien gemeinsame Strukturen, die auf Experten, Ärzte und Ressourcen zugreifen könnten, wenn in einem Mitgliedstaat ein Virus ausbreche. Außerdem schlägt Spahn vor, die europäische Gesundheitsbehörde ECDC zu einer Art europäischem Robert-Koch-Institut auszubauen. Das werde man auch im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft besprechen, die im Juli beginnt. Insgesamt gehe es darum, Europa als Schutz- und Innovationsgemeinschaft für die 20er-Jahre zu definieren.

Sehenswürdigkeiten präsentieren sich zum Unesco-Welterbetag digital

15:20 Uhr

Die deutschen Welterbestätten haben den Unesco-Welterbetag am Sonntag erstmals überwiegend mit digitalen Angeboten begangen. Unter dem Motto "Welterbe verbindet" beteiligte sich die Mehrzahl der 46 Stätten in Deutschland, beispielsweise auch die Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb und die Klosterinsel Reichenau. Auf der neuen Webseite der Unesco war eine Erkundung von Welterbestätten möglich, die aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie nicht oder nur schwer zugänglich sind. Die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer, zog eine positive Bilanz. Nicht nur eine, sondern gleich mehrere Welterbestätten an einem einzigen Tag erleben zu können, habe einen ganz besonderen Reiz, erklärte sie am Sonntag.

Fahrschulen verzeichnen seit Öffnung großen Ansturm

13:39 Uhr

Nach der wochenlangen Schließung wegen der Corona-Pandemie gibt es einem Zeitungsbericht zufolge eine hohe Nachfrage bei den Fahrschulen im Land. "Der Ansturm ist groß", sagte der Vorsitzende des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg, Jochen Klima, den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). Die hohe Nachfrage bringe aber auch Probleme mit sich. So könnten Fahrschulen wegen der Coronakrise nicht wie gewohnt arbeiten: Wegen der vorgeschriebenen Abstandsregeln könnten nicht so viele Fahrschüler wie sonst am Theorieunterricht teilnehmen. Außerdem fehle es an Fahrlehrern.

Corona-Nachverfolgung: Tausende neue Mitarbeiter in Gesundheitsämtern

7:37 Uhr

Um Kontaktpersonen von Corona-Infizierten besser ermitteln zu können, hat die Landesregierung in den vergangenen Wochen die entsprechenden Teams in den Gesundheitsämtern aufgestockt. Rund 2.200 Vollzeitstellen sind laut Sozialministerium seit Anfang März in der Kontaktpersonen-Nachverfolgung dazugekommen. Insgesamt arbeiten dort mittlerweile rund 3.000 Menschen. Die Teams werden aktiv, wenn jemand positiv auf das Coronavirus getestet wird. Die Mitarbeiter machen die Menschen ausfindig, die die Infizierten als Kontaktpersonen angeben. Mit denen treten sie in Kontakt, informieren sie und helfen bei Nachfragen. Infizierte und Kontaktpersonen müssen für zwei Wochen in Quarantäne.

Sonntag, 7. Juni 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

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