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Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Neue Zahlen: 2.067 akut Corona-Infizierte in Baden-Württemberg

19:14 Uhr

Das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg hat aktualisierte Fallzahlen für das neuartige Coronavirus veröffentlicht. Nach aktuellem Stand weisen in Baden-Württemberg mindestens 34.130 Menschen eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf. Damit ist die Zahl um 59 Fälle (0.2 Prozent) gegenüber dem Vortag gestiegen. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Nach offiziellen Angaben sind zudem 1.679 Menschen an Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Dies entspricht einer Veränderung von +6 Fällen (+0.4 Prozent). Damit sind geschätzt 2.067 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie beschreibt die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Corona-App für Personal der Uniklinik Mannheim

18:58 Uhr

Für mehr Sicherheit und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter hat die Uniklinik Mannheim eine Corona-App eingeführt. Gedacht ist sie für Personal, das Kontakt mit Covid-19-Patienten hatte.

Zoll verhindert Einfuhr minderwertiger Schutzmasken

18:37 Uhr

Der Zoll hat vor rund einer Woche die Einfuhr einer Großlieferung minderwertiger Schutzmasken aus China verhindert. Wie die Zolldirektion Heilbronn am Mittwoch mitteilte, hatte ein Händler aus Baden-Württemberg rund 750.000 FFP-2-Masken bestellt und dem Zoll als Mundschutzmasken angemeldet. Die Beamten stellten aber fest, dass die Ware so minderwertig war, dass sie ausschließlich als Alltags- bzw. Behelfsmaske verkauft werden darf. Auch die zu Unrecht angebrachte CE-Kennzeichnung muss der Händler entfernen.

Neuinfektionen der vergangen 7 Tage im Südwesten

18:00 Uhr

Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen in einem Landkreis Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung ergriffen werden. In dieser Karte sehen Sie die Neuinfektionsrate entsprechend der nachgewiesenen Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen nach Landkreisen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die Karte aktualisiert sich zeitnah immer dann, sobald das Robert Koch-Institut oder die Sozialministerien von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz neue Zahlen veröffentlichen. Ergänzend recherchieren unsere Reporter in den SWR-Studios Fallzahlen, die direkt von den Stadt- oder Landkreisen veröffentlicht werden.

Umfrage: Jeder Zweite will im Sommer zu Hause bleiben

15.58 Uhr

Jeder zweite Deutsche will laut einer Umfrage von Infratest dimap für die Sendung "ARD extra" in der diesjährige Sommersaison zu Hause bleiben. Von denen, die bereits wissen, ob sie verreisen oder nicht, gaben 50 Prozent an, sie würden daheim bleiben. 31 Prozent wollen innerhalb Deutschlands verreisen, 19 Prozent ins europäische Ausland. Lediglich drei Prozent der Befragten gaben an, dass sie darüber nachdenken würden, ihren Urlaub außerhalb Europas zu verbringen. 15 Prozent gaben an, sie seien noch unsicher. Für die Erhebung hatte das Meinungsforschungsunternehmen Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche 1.018 Menschen ab 14 Jahren telefonisch befragt.

Uni Tübingen befragt Kinder zur Corona-Krise

15:20 Uhr

Was Kinder zur Corona-Krise sagen, will eine internationale Online-Studie der Universitäten Tübingen und Luxemburg herausfinden. Dazu sollen Mädchen und Jungen über ihren veränderten Alltag befragt werden, teilte die Universität Tübingen am Mittwoch mit. Die Wissenschaftler wollen erfahren, wie Kinder damit zurechtkommen, dass seit Wochen die Kontakte zu Großeltern und Freunden nur sehr eingeschränkt möglich sind und Schulen und Freizeiteinrichtungen geschlossen sind. Gesucht werden Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren.

Die Befragung erfolgt rund einen Monat anonym und online über ein offenes Befragungsportal. Indem die Forscher die Antworten auf offene Fragen speziell auswerten, wollen sie erreichen, dass nur Beiträge der Zielgruppe in das Ergebnis einfließen. Auch bildungsferne Kinder sollen erreicht werden - zum Beispiel indem man Einrichtungen der Erziehungshilfe anspricht.

Opposition wirft Regierung planloses Handeln in der Corona-Krise vor

14:36 Uhr

Bei der Landtagsdebatte am Mittwoch haben die Oppositionsparteien den Kurs der Regierung scharf kritisiert. Anstatt das Land zu regieren, würden sich Grün-Schwarz in aller Öffentlichkeit streiten, schimpft SPD-Fraktionschef Andreas Stoch. Die CDU fordere mit aller Macht, die Corona-Maßnahmen zu lockern, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sträube sich dagegen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke kritisierte, es stehe oft erst sonntagnachts fest, welche Änderungen der Corona-Verordnung ab Montag gelten sollten. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Bernd Gögel bezweifelte, dass es überhaupt nötig gewesen sei, das soziale und wirtschaftliche Leben in Baden-Württemberg herunterzufahren. Ministerpräsident Kretschmann konterte die Angriffe: In Baden-Württemberg sei es der Regierung gelungen, einen schlimmen Verlauf der Pandemie zu verhindern. Die grün-schwarze Koalition habe außerdem Milliardenhilfen auf den Weg gebracht. Daher könne man nicht sagen, die Regierungspartner arbeiteten gegeneinander.

Kretschmann: Corona-Krisenmanagement war erfolgreich

13:35 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sein Krisenmanagement während der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt und als erfolgreich bezeichnet. "Ich kann da überhaupt kein Chaos erkennen", sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Die Regierung arbeite in der Krise sieben Tage durch, habe in kurzer Zeit komplexe Regelungen getroffen und diese auch verständlich erklärt. Es gebe keine Blaupausen für eine solche Krise, da laufe eben nicht alles nach Plan. Das exponentielle Virusgeschehen habe zudem ein schnelles Handeln der Regierung erfordert. Einen schlimmeren Verlauf der Pandemie habe man so abwenden können. FPD und SPD im Landtag warfen der Landesregierung allerdings Chaos und Versagen im Umgang mit der Corona-Krise vor.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch im Landtag. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Mittwoch im Landtag. Picture Alliance

Doch keine Großdemo gegen Corona-Beschränkungen in Stuttgart

12:45 Uhr

Eine für den kommenden Samstag (23. Mai) geplante große Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen findet nach Angaben der Stadt Stuttgart nun doch nicht statt. "Die Versammlungsanmeldung wurde von den Veranstaltern zurückgezogen", sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Für die "Initiative Querdenken 711" bestätigte deren Gründer Michael Ballweg die Entscheidung. Es habe sich lediglich um eine formale Anmeldung gehandelt, um vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Beschränkungen der Versammlungsfreiheit klagen zu können, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ballweg hatte bereits nach dem Protest von rund 5.000 Menschen am vergangenen Samstag angekündigt, selbst keine Demonstration mehr organisieren zu wollen. Nach Auskunft der Stadt soll am kommenden Samstag (15:30 Uhr) dennoch eine weitaus kleinere und privat organisierte Demonstration unter dem Titel "Wir stehen auf für unser Recht. Weg mit allen Beschränkungen" stattfinden. Es sind rund 500 Teilnehmer angemeldet.

Eisenmann ärgert sich über Elternbriefe in "unverschämtem Ton"

12:35 Uhr

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat um Geduld mit Blick auf einen noch ausstehenden Normalbetrieb von Kitas und Schulen geworben. Natürlich bekomme sie derzeit Briefe von Eltern - in freundlichem, aber auch in unverschämtem Ton, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch im Landtag in Stuttgart mit Blick auf den Unmut der Eltern. Viele schrieben ihr aber auch, dass sie Angst hätten, ihr Kind derzeit in die Schule und die Kita zu schicken. "Corona ist halt leider nicht weg", so die Ministerin. Man müsse differenziert vorgehen. Zudem machten sich auch Erzieher Sorgen wegen des Virus. Die Träger gingen dabei sogar von 40 Prozent aus, die zur Risikogruppe gehörten - die könne sie nicht zwangsverpflichten, sagte Eisenmann.

Die Opposition wirft Eisenmann indes weiter Versäumnisse und Chaos bei der Ausweitung der Kinderbetreuung vor. Von der schrittweisen Öffnung der Kitas seit Montag konnten längst nicht alle Eltern profitieren.

Wohlfahrtsverband fordert mehr Unterstützung für benachteiligte Familien

12:30 Uhr

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg sieht sozial benachteiligte und arme Familien in der Corona-Krise in einem Teufelskreis. "Sozial benachteiligte Familien und ihre Kinder sind weitgehend sozial isoliert und auf sich gestellt. Momentan erleben sie zusätzliche Belastungen, die eine gute gemeinsame Alltagsbewältigung und Erziehung der Kinder erschweren oder verhindern", sagte die Liga-Vorsitzende Ursel Wolfgramm am Mittwoch in Stuttgart. Bereits bestehende Probleme bei Gesundheit, Wohnen oder Bildung verstärkten sich. Sozial benachteiligte junge Menschen litten besonders unter Einschränkungen ihrer Rechte auf Bildung und auf soziale Teilhabe.

Der Dachverband forderte die Landesregierung auf, die betroffenen Familien besser und zielgerichteter zu unterstützen. Neben Finanzhilfen brauche es auch Hilfe bei der Infrastruktur für sozial benachteiligte Kinder und Familien.

Corona-Update für den Südwesten

12:22 Uhr

Wieder in die Kita gehen, Freunde und Erzieherinnen treffen - das wünschen sich viele Kinder. Mehr dazu in unserem Corona-Update.

DLRG warnt: Kein Wachdienst an Badeseen

11:00 Uhr

Angesichts geschlossener Freibäder infolge der Corona-Krise warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) davor, auf Badeseen und andere Gewässer auszuweichen. "Eine Durchführung des Wachdienstes an Seen und somit die Präsenz vor Ort kann derzeit nicht gewährleistet werden", erklärte Eberhard Metzger, Leiter Einsatz des DRLG-Landesverbands Württemberg. Die Einsatzkräfte seien zwar in Notfällen einsatzbereit. Man hoffe jedoch, dass diese nur in wirklich unvermeidbaren Notsituationen gerufen werden müssten. Ähnlich äußerte sich ein Vertreter des Landesverbands Baden.

Zweites Corona-Hilfspaket in Höhe von 1,5 Milliarden Euro kommt

10:45 Uhr

Die Haushaltskommission des Landes hat gestern Abend ein weiteres Corona-Hilfspaket für die baden-württembergische Wirtschaft beschlossen. Das teilten die Fraktionsvorsitzenden von Grünen und CDU, Andreas Schwarz und Wolfgang Reinhart, heute mit. Man sei zu einem sehr guten Ergebnis gekommen, mit dem die Wirtschaft im Land unterstützt werden könne, hieß es. Das Volumen des zweiten Hilfspakets beträgt 1,5 Milliarden Euro. Mit gut der Hälfte davon soll betroffenen Unternehmen branchenunabhängig geholfen werden. Darin enthalten sei auch eine Liquiditätsbrücke für kleine und mittlere Unternehmen. Darüber hinaus sollen 330 Millionen Euro der Gastronomie und Hotellerie zukommen. Mit 200 Millionen Euro soll den Busunternehmen unter die Arme gegriffen werden. Auch Kunst und Kultur sowie Vereine werden diesmal bedacht. Mit 65 Millionen Euro soll zudem sichergestellt werden, dass alle Schüler im Land einen Laptop oder ein Tablet zur Verfügung haben.

Was am Vatertag in Baden-Württemberg erlaubt ist

10:30 Uhr

Am Donnerstag ist Vatertag. Große Gruppen mit Bollerwagen und Bier kann man sich in Zeiten von Corona wohl eher nicht vorstellen. Dennoch muss niemand zu Hause sitzen. Einen Überblick, was möglich ist und was nicht, finden Sie hier:

Innenminister Strobl warnt: Kein Risiko am Vatertag eingehen

10:20 Uhr

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat angesichts der Corona-Pandemie zur Achtsamkeit am Vatertag aufgerufen. Ausflüge und sonniges Wetter dürften nicht dafür sorgen, dass hart Erkämpftes riskiert werde. "Es wäre fatal, diese Erfolge nun leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Bitte bleiben Sie auch am Vatertag achtsam!"

"Das Virus ist noch unter uns, die Gefahr ist noch nicht gebannt."

Die Polizei will an diesem Donnerstag, an dem Christi Himmelfahrt und Vatertag gefeiert werden, laut Innenministerium die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften genau im Blick behalten.

SAP hält seine Hauptversammlung digital ab

10:00 Uhr

Angesichts der Corona-Beschränkungen hält der Walldorfer Softwarekonzern SAP seine Hauptversammlung für Aktionäre erstmals digital ab. Übers Internet wird kommuniziert und abgestimmt.

Bodensee-Schifffahrt startet stark eingeschränkt wieder

8:45 Uhr

Die Bodensee-Schiffsbetriebe starten heute in die Saison. Allerdings mit einem abgespeckten Fahrplan. Angefahren werden ausschließlich baden-württembergische Ziele.

Weitere Grenzübergänge öffnen

8:30 Uhr

Der Grenzübergang zwischen Fessenheim und Hartheim (Breisgau-Hochschwarzwald) und die Passerelle zwischen Hüningen und Weil am Rhein sollen heute wieder öffnen. Das teilte die Präfektur Haut-Rhin mit. Die Restriktionen für den Grenzübertritt bestehen weiter bis zum 15. Juni. Demnach müssen dafür triftige Gründe vorliegen.

Generaldebatte im Stuttgarter Landtag im Zeichen der Corona-Krise

8:00 Uhr

Die Debatte im Stuttgarter Landtag wird am Vormittag ganz im Zeichen der Corona-Krise stehen: In der Landtagssitzung soll es um Kinder in Corona-Zeiten, die Corona-Politik der grün-schwarzen Landesregierung und um die schrittweise Öffnung von Kunst- und Kultureinrichtungen gehen. Die FPD im Landtag wirft der grün-schwarzen Landesregierung Chaos und Versagen im Umgang mit der Corona-Krise vor. Demonstrationen von Wutbürgern und das derzeitige Blühen von Verschwörungstheorien seien nicht verwunderlich angesichts der Widersprüchlichkeit, Zerstrittenheit und Inkompetenz des Regierungshandelns, kritisierte FDP-Fraktionschef Hans-Urich Rülke vorab.

30 Menschen in Pflegeheim in Neuried positiv auf Coronavirus getestet

7:30 Uhr

In einem Seniorenheim in Neuried in der Ortenau sind 30 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat das Ortenauer Landratsamt am Dienstag mitgeteilt. Das Land Baden-Württemberg hatte zu einmaligen, flächendeckenden Tests auf Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen aufgerufen, um einen Überblick über das Infektionsgeschehen in dieser besonders gefährdeten Personengruppe zu erhalten. Im Rahmen dieser Tests wurden jetzt in Neuried 23 Bewohner und 7 Mitarbeiter positiv getestet. Zusammen mit dem Gesundheitsamt hat die Einrichtung die Hygienemaßnahmen verstärkt und Kontaktpersonen ermittelt. Um das weitere Ansteckungsrisiko zu minimieren, wurden die Bewohner in drei Gruppen aufgeteilt: kranke, ansteckungsverdächtige und gesunde Senioren wurden voneinander getrennt untergebracht.

Abschlussprüfungen in Corona-Zeiten

7:15 Uhr

Für die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg starten heute in ganz Baden-Württemberg die Abschlussprüfungen. Die Prüfungstermine wurden wegen der Corona-Pandemie vier Wochen nach hinten verschoben. Ein Teil der Abiturienten hatte schon am Montag Prüfungen in einigen Fremdsprachen. Heute ist Deutsch an der Reihe, an den Gymnasien sowie an den Gemeinschafts-, Real- und Werkrealschulen in der 10. Klasse. Mehr als 90.000 Schülerinnen und Schüler schreiben in Baden-Württemberg bis Pfingsten ihre Abschlussprüfungen. Wer sich unsicher fühlt, weil er oder sie jetzt viele Wochen von zu Hause lernen musste, kann einfach die Nachschreibetermine nutzen. Ohne Angabe von Gründen, heißt es aus dem Kultusministerium. Es dürften keine Nachteile aus der aktuellen Situation entstehen, so Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Schülerinnen und Schüler hatten gefordert, die Prüfungen während der Corona-Krise abzusagen und stattdessen den Notendurchschnitt aus dem Schuljahr ins Abschlusszeugnis zu schreiben. Die Kultusministerinnen und -minister der Länder hatten das aber abgelehnt.

Blutkonserven in Baden-Württemberg werden knapp

7:00 Uhr

In einigen Regionen Deutschlands werden die Blutkonserven knapp. Das geht aus Zahlen des Roten Kreuzes (DRK) hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegen. Besonders dramatisch ist die Situation in Baden-Württemberg und Hessen. Grund für die Knappheit ist, dass wegen Corona viele Blutspende-Termine abgesagt werden mussten - zum Beispiel in Zusammenarbeit mit großen Firmen, in denen viele im Homeoffice sind. Auch Spendetage an Universitäten mussten ausfallen.

Mittwoch, 20.5.2020

Weitere Infos finden Sie hier:

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