Das Virus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Montag, 20. April 2020

Stand

Die Auswirkungen des Coronavirus bestimmen den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog gibt es zusammengefasst die neuesten Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport für Baden-Württemberg.

Das war der Montag in Baden-Württemberg:

20:18 Uhr

Viele Menschen meiden aus Angst vor einer Ansteckung Arztbesuche, die Notfallbetreuung in Schulen und Kitas wird ausgeweitet und das Virus wirbelt den Musical-Spielplan in Stuttgart durcheinander. Die wichtigsten Informationen des Tages aus Baden-Württemberg sehen Sie zusammengefasst im Corona-Ticker.

Ludwigstift in Stuttgart besonders von Corona betroffen

19:30 Uhr

Ein Pflegeheim im Stuttgarter Westen ist besonders stark von einem Corona-Ausbruch betroffen. Nach SWR-Informationen sind im Ludwigstift bereits fünf Menschen gestorben, die mit dem Virus infiziert waren. Alle litten unter schweren Vorerkrankungen. Wie der Heimträger, das Wohlfahrtswerk, bestätigt, seien von den insgesamt 64 Bewohnern des Pflegeheimes 30 positiv getestet worden. Neun müssten derzeit im Krankenhaus behandelt werden. Auch Pflegepersonal sei betroffen: Zwölf Mitarbeiter seien infiziert. Das Ludwigstift ist damit - nach Informationen des Gesundheitsamtes - das Pflegeheim in Stuttgart, das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen ist.

Geisterspiele auch in Baden-Württemberg? Sportministerin zurückhaltend

19:26 Uhr

Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat sich zurückhaltend in der Frage von möglichen Geisterspielen im Fußball geäußert. "Zwischenrufe aus einzelnen Bundesländern zu diesem Zeitpunkt bieten keine Verlässlichkeit für die Bundes- und Zweitligisten", sagte die CDU-Politikerin am Abend. Sie halte es für am sinnvollsten, wenn sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hinsichtlich möglicher Geisterspiele auf "einen gemeinsamen Nenner" verständigen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagten im Live-Programm der "Bild", dass Geisterspiele ab dem 9. Mai möglich sein sollen. "Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt", sagte Laschet.

Zahl der Infizierten steigt auf 28.537 - davon sind 16.337 wieder genesen

18:33 Uhr

Die Zahl der in Baden-Württemberg am Coronavirus gestorbenen Personen ist auf 1.014 gestiegen. Am Montag wurden dem Landesgesundheitsministerium 49 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Neuinfizierten stieg im Vergleich zum Vortag um 459 an, wie das Ministerium am Abend mitteilte. Insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei mindestens 28.537. Davon sind etwa 16.337 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit liege die Zahl der Genesenen weiter höher als jene der noch Erkrankten, so das Ministerium weiter. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R=0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.

Freiburger Uniklinik ruft zu Plasma-Spenden auf

17:41 Uhr

Die Freiburger Uniklinik bittet genesene Corona-Patienten, Blutplasma zu spenden. Damit könnten Covid-19-Patienten besser behandelt werden. Plasma ist der flüssige Anteil des Bluts, der nach einer Infektion mit dem Coronavirus Antikörper dagegen enthält. Diese Antikörper könnten mit dem Plasma weitergegeben werden. Es helfe dann dem Abwehrsystem des Kranken, das Virus zu bekämpfen

Heidelberg übergibt hunderttausende Masken an das Land

17:34 Uhr

Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) hat am Nachmittag 380.000 Schutzmasken an den baden-württembergischen Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) übergeben. Das Land, so die Stadt Heidelberg, sei dringend auf Masken für medizinische und pflegerische Zwecke angewiesen. Sie werden nach einem Schlüssel verteilt.

Der Heidelberger OB Würzner übergibt Schutzmasken an das Land Baden-Württemberg
Der Heidelberger OB Würzner übergibt Schutzmasken an das Land Baden-Württemberg

Bundeswehr hilft in drei Flüchtlingsunterkünften

17:27 Uhr

Weil viele Flüchtlingsunterkünfte in Baden-Württemberg von der Corona-Pandemie bedroht sind, unterstützt die Bundeswehr jetzt insgesamt drei davon. Die Soldaten helfen seit Montag in der Erstaufnahmestelle in Ellwangen (Ostalbkreis) und der daran angeschlossenen Außenstelle Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim). Alleine in Ellwangen sollen sich von den dort untergebrachten 600 Menschen nach Angaben des Landratsamtes rund die Hälfte mit Covid-19 angesteckt haben. Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass Soldaten die von Corona-Infektionen betroffene Einrichtung in Althütte (Rems-Murr-Kreis) unterstützen. Die Bundeswehr übernimmt nach Angaben des Landeskommandos Baden-Württemberg in den Einrichtungen Aufgaben wie die medizinische Hilfe und unterstützt die Verwaltung. Die Hilfeleistungen für die Unterkunft in Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) seien derzeit noch in der Planungsphase.

Landesregierung strebt Maskenpflicht an

16:33 Uhr

Die baden-württembergische Landesregierung strebt die Einführung einer Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus an. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, will das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag über die Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen beraten. Zuvor hatte sich bereits Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) für eine Maskenpflicht, beispielsweise im ÖPNV oder beim Einkaufen, ausgesprochen.

Viele Infizierte in Brettener Altenheim

15:44 Uhr

In einem Altenheim in Bretten (Kreis Karlsruhe) sind fast drei Viertel aller Bewohner mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Nach Angaben des Karlsruher Landratsamts hatten sich von den rund 180 Senioren 132 angesteckt. Von ihnen sind inzwischen 28 gestorben, so ein Sprecher der Behörde am Montag. Von den über 160 Beschäftigten seien 59 mit dem Coronavirus infiziert. "Vieles spricht dafür, dass in diesem konkreten Fall Symptome zu spät erkannt wurden und deshalb bei Einschalten des Gesundheitsamtes das Virus schon weit verbreitet war", hieß es in einer Stellungnahme des Landratsamtes. Der Pflegebetrieb laufe derzeit weiter. Viele Freiwillige hatten sich gemeldet, die nun neben den Angehörigen der Bewohner des Heim bei der Versorgung der Menschen unterstützen.

Schüler sollen in diesem Jahr nicht sitzen bleiben müssen

15:35 Uhr

Schüler in Baden-Württemberg müssen wegen der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen, so das Kultusministerium. "Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt", betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag. Kein Schüler dürfe einen Nachteil aus der aktuellen Situation haben.

Nach massiver Kritik: Krankschreibungen per Telefon weiter möglich

15:14 Uhr

Krankschreibungen wegen Erkältung sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, am Montag mit. Der Bundesausschuss, der mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt ist, werde sich im Laufe des Tages erneut mit dem Thema befassen und mit "hoher Wahrscheinlichkeit" eine Verlängerung der Regelung bis zum 4. Mai 2020 beschließen. Ärzte könnten "im Vorgriff auf diese Entscheidung" weiterhin aufgrund telefonischer Anamnese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Die Dauer einer telefonischen Krankschreibung soll demnach auf eine Woche begrenzt werden und könne "bei fortdauernder Erkrankung" einmal verlängert werden. Die Sonderregelung wurde in der vergangenen Woche trotz kritischer Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern nicht mehr verlängert. Gesundheitspolitiker, Ärzteverbände, Gewerkschaften und Verbraucherschützer hatten das massiv kritisiert.

Besser spät als nie: Nach massiver Kritik hat der Gemeinsame #Bundesausschuss seine Entscheidung zu #Krankschreibungen korrigiert! Diese sind nun weiterhin telefonisch möglich. Alles andere wäre ein Risiko sondergleichen für Ärzt*innen & Patient*innen. #Covid19

Lockerungen: Reaktionen in Städten fällt unterschiedlich aus

15:05 Uhr

Nach wochenlangem Shutdown wegen der Corona-Epidemie haben ab Montag die ersten kleineren und mittelgroßen Geschäfte in Baden-Württemberg wieder geöffnet. Während in manchen Regionen bereits wieder mehr Kunden gezählt wurden, blieb in anderen Innenstädten das Gewusel vorerst aus. Die Lockerungen seien zu begrüßen, allerdings gebe es noch Verbesserungsbedarf bei der Festlegung der Flächen, so der Handelsverband Baden-Württemberg.

Lucha spricht sich für Maskenpflicht aus

15:00 Uhr

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) hat sich für eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg ausgesprochen. "Ich befürworte eine Verpflichtung zum Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen, im ÖPNV und in den Pausen auf den Schulhöfen, wenn die Schulen wieder eröffnen", sagte Lucha am Montag. Er mache sich keine Sorgen über mangelnde Angebote. Die Bürger könnten schließlich selbst gemachte oder normal zu kaufende Masken nutzen. Auch im Staatsministerium wird eine Maskenpflicht erwogen. Beim vorsichtigen Hochfahren von Gesellschaft und Wirtschaft müsse die Infektionsrate im Griff gehalten werden, sagte ein Regierungssprecher am Montag. Bisher gilt für das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit eine dringende Empfehlung. Sollte man den Eindruck haben, dass die Empfehlung nicht allein hinreiche, müsse man womöglich wie in Sachsen und Bayern zu einer Maskenpflicht kommen, so der Sprecher.

Abfrage von Kapazitäten für Masken-Produktion - Ministerin unterstützt Initiative

13:23 Uhr

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat die Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie im Land dazu aufgerufen, an einer aktuellen Abfrage zur Ermittlung von Produktionskapazitäten für Atemschutzmasken teilzunehmen. Die gemeinsame Initiative des Verbandes der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie und des Netzwerks "Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg" startete vor wenigen Tagen auf dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Onlineportal "place2tex". "Die Daten liefern uns einen wichtigen Überblick über die derzeit verfügbaren Mengen. Im Abgleich mit den geschätzten Bedarfen unseres Gesundheitswesens, aber auch unserer Wirtschaft, können wir unsere Unterstützung zielgenau ausrichten", so Hoffmeister-Kraut am Montag in Stuttgart.

Wirtschaftsministerium unterstützt von Corona-Krise betroffene Start-ups

12:54 Uhr

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium unterstützt von der Corona-Krise betroffene Start-ups mit einem Förderprogramm. Das Projekt "Start-up BW Pro-Tect" richtet sich an Start-ups, welche schon die erste Phase hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind – vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Ziel des Programms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. "Besonders aussichtsreiche Gründungsvorhaben, die den Wirtschaftsstandort schon morgen entscheidend mitgestalten könnten, dürfen in dieser Krise nicht verloren gehen", erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Montag in Stuttgart. Ab sofort können betroffene Start-ups den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro bei Partnern des Wirtschaftsministeriums beantragen.

Notfallbetreuung wird ab 27. April ausgeweitet

11:55 Uhr

Die Notfallbetreuung von Kindern wegen der Corona-Krise wird wie angekündigt ab kommender Woche in Baden-Württemberg ausgebaut. Das teilte das Kultusministerium am Montag in Stuttgart mit. Vom 27. April an sollen grundsätzlich Kinder Anspruch auf Notbetreuung haben, "bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten". Eltern müssten eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. Künftig sollen zudem auch Kinder bis zur siebten Klasse betreut werden. Bislang gilt die Notbetreuung für Kinder bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten.

Corona-Update für den Südwesten

11:45 Uhr

Tag Eins der Lockerungen: Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen - etwas Normalität kehrt zurück. Ist es zu früh oder genau richtig, dass die Regeln gelockert werden? Darum ging es heute in unserem Corona-Update.

Maskenpflicht soll auch in Tübingen kommen

11:27 Uhr

Nach Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) und Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) plant auch die Stadt Tübingen die Einführung einer Maskenpflicht. Bei einer mehrheitlichen Zustimmung des Gemeinderats könnte eine solche Verordnung in der kommenden Woche in Kraft treten, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber geschrieben. Palmer zufolge sollen die Menschen während Busfahrten und in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr wie beispielsweise Läden, Bibliotheken und Rathaus einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In den Außenbereichen des öffentlichen Raums dagegen soll eine Maske nicht zur Pflicht werden.

In Baden-Württemberg insgesamt gilt bislang keine Maskenpflicht. Das Nachbarbundesland Bayern hat am Montag dagegen in einer Regierungserklärung ankündigt, dass dort ab kommender Woche ein Mund-Nasen-Schutz in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Pflicht sei.

Sommerferien: Landeselternbeirat vermisst öffentliche Diskussion

10:36 Uhr

In der Diskussion um die Sommerferien sprach sich Susanne Eisenmann (CDU) bereits mehrfach gegen eine Verkürzung der Sommerferien aus - unter anderem, um die Tourismusindustrie zu unterstützen, die dringend auf Urlaubsgäste angewiesen sei. Der Landeselternbeirat wiederum plädiert für eine Verkürzung und Sommerschulkurse, die auf die Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten sind. Der Landeselternbeiratsvorsitzende, Carsten Rees, zeigte sich jetzt unzufrieden darüber, wie diese Debatte bislang abgelaufen ist: "Wir sind etwas sauer darüber, dass keine große öffentliche Diskussion geführt wird und dass zum Schutz der Tourismusindustrie gleich 'Nein' gesagt wird", sagte er am Montag im SWR. Man hätte intensiv miteinander sprechen müssen, dann "wären vielleicht noch ein paar mehr gute Ideen für alles Mögliche entstanden", so Rees weiter.

Hochschulen starten Sommersemester mit digitalem Lehrbetrieb

7:30 Uhr

Mit dem Ende der Semesterferien starten die Hochschulen in Baden-Württemberg am Montag mit dem digitalen Lehrbetrieb. Wegen des Coronavirus werde das Sommersemester anders organisiert als sonst, sagten Sprecher der Hochschulen. Gelehrt und studiert werde rein digital. Persönliche Kontakte in den Hochschulen und damit das Infektionsrisiko sollten so verringert werden. In den Hochschulen sei hierfür Technik eingerichtet worden.

Erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen treten in Kraft

7:27 Uhr

In vielen Bundesländern werden ab Montag die Regeln in der Corona-Pandemie gelockert. Die Regeln sind allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden. Zum Beispiel dürfen in Baden-Württemberg kleinere und mittelgroße Geschäfte wieder öffnen.

Krankschreibungen nicht mehr telefonisch

7:21 Uhr

Wer eine Krankschreibung braucht, muss sich ab Montag wieder vor Ort von einem Arzt untersuchen lassen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Kliniken und gesetzlichen Kassen entschieden. Die Ausnahmeregel für telefonische Krankschreibungen bei Erkältungen gilt somit nicht mehr. Sie war aus Infektionsschutzgründen eingeführt worden.

Montag, 20. April 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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