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Die Zahl der Infizierten am neuartigen Coronavirus steigt. Das Virus hat auch Auswirkungen auf das Leben in Baden-Württemberg. Im Live-Blog informieren wir Sie über die wichtigsten Entwicklungen.

58 weitere Infektionen in Baden-Württemberg - Aktuell 335 Fälle

21:15 Uhr

Bundesweit sind die meisten vom Coronavirus betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen, Bayern und in Baden-Württemberg. Das baden-württembergische Sozialministerium hat 58 weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Damit steigt die Zahl der Fälle im Land auf 335.

Geisterspiele in der zweiten Fußball-Bundesliga

20:30 Uhr

Das Spitzenspiel gegen Arminia Bielefeld am Montag war für den Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart wie erwartet das vorerst letzte Heimspiel vor Publikum. Beim Zweitliga-Topspiel gegen den Hamburger SV am 6. April sollen ebenso wie gegen den VfL Osnabrück am 19. April als Folge des Coronavirus keine Zuschauer im Stadion sein. Auch der KSC spielt am Wochenende ohne Publikum im Stadion.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

20:15 Uhr

Auf 100.000 Einwohner kommen in Baden-Württemberg aktuell rund 2,5 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Während einige Menschen Angst vor dem Virus haben, verstehen andere die Aufregung nicht. Wie gefährlich ist das Virus wirklich? Die aktuelle Einschätzung der Experten:

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Vorläufige Tageszusammenfassung

19:55 Uhr

Auch am Mittwoch hat Corona ganz Baden-Württemberg beschäftigt. So wurde unter anderem das Stuttgarter Frühlingfest abgesagt und das Land diskutierte über Schulschließungen. Sehen Sie hier unsere vorläufige Tageszusammenfassung:

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Bund investiert zusätzliche 140 Millionen Euro in Impfstoff-Forschung

19:00 Uhr

Die internationale Impfstoffinitiative Cepi wird laut Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (SPD) mit zusätzlichen 140 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt unterstützt. In Deutschland ist unter anderem die Tübinger Biotechfirma CureVac an der Impfstoffentwicklung beteiligt. Insgesamt bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundes am Mittwoch rund 800 Millionen Euro mehr für den Kampf gegen Corona - 650 Millionen Euro davon für die Beschaffung von Schutzkleidung sowie Material für die Intensivpflege.

DTB-Pokal in Stuttgart abgesagt

18:45 Uhr

Auch der Turn-Weltcup beim renommierten DTB-Pokal in Stuttgart fällt wegen des Coronavirus aus. Eine Verschiebung war nicht möglich, weil in der Halle keine Alternativtermine frei sind.

Badische Landräte kritisieren Landesregierung

18:30 Uhr

Laut dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium soll Südbaden zwar zunächst nicht zum Risikogebiet erklärt werden. Die Verunsicherung in der Region ist jedoch groß, seitdem die französische Region Grand Est zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde. Rund fünfeinhalb Millionen Menschen leben dort, Zehntausende pendeln täglich zur Arbeit nach Deutschland. Landräte aus Baden fordern nun klare Ansagen vom Land, wie Behörden und Unternehmen damit umgehen sollen. Bisher würden konkrete Handlungsanweisungen fehlen.

Bestätigter Covid-19-Fall in Heidelberger Ankunftszentrum

18:00 Uhr

Im Heidelberger Ankunftszentrum wurde ein Mann positiv auf Covid-19 getestet. Es handelt sich um einen 48-jährigen chinesischen Asylbewerber in Begleitung eines zweijährigen Kindes. Bei seiner Ankunft waren keine Anzeichen auf das Coronavius feststellbar. Erst durch einen Test wurde die Erkrankung bekannt.

Prozess um Gruppenvergewaltigung wegen Corona unterbrochen

16:45 Uhr

Der Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg wird wegen des Coronavirus unterbrochen. Einer der am Prozess Beteiligten befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilte das Landgericht Freiburg am Mittwoch mit. Regulär fortgesetzt werde der Prozess voraussichtlich am 26. März.

Stuttgarter Frühlingsfest wegen Coronavirus abgesagt

16:05 Uhr

Das traditionsreiche Stuttgarter Frühlingsfest wird wegen des Coronavirus abgesagt. Das hat die Stadt Stuttgart am Mittwoch mitgeteilt. Zum dreiwöchigen Fest waren mehr als eine Million Besucher im April und Mai auf dem Cannstatter Wasen erwartet worden. Viele Schausteller fürchten wegen der Absage um ihre Existenz.

Großveranstaltungen sind in Baden-Württemberg wegen Coronavirus verboten

16:00 Uhr

Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hat Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern wegen des Coronavirus nun offiziell verboten. Die oberste Gesundheitsbehörde gab am Mittwoch einen entsprechenden Erlass an die Gesundheitsämter heraus. Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern oder Zuschauern müssen demnach abgesagt oder ohne Zuschauer durchgeführt werden. Bei weniger Teilnehmern sei eine individuelle Einschätzung notwendig. Der Erlass gelte ab sofort und sei nicht befristet. Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) hatte bereits am Dienstag eine solche Verordnung angekündigt.

Die kommenden beiden Spieltage in der 3. Liga werden verschoben

15:15 Uhr

Die beiden kommenden Spieltage in der 3. Liga werden nach Informationen von SWR Sport verschoben. Es handelt sich um Runde 28 an diesem Wochenende und die englische Woche (Spieltag 29). Die Partien sollen nach Ostern nachgeholt werden.

Ob Frühlingsfest stattfindet, ist weiter unklar

15:00 Uhr

Das neue Coronavirus führt im Land zur Absage von Großveranstaltungen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern sollen verboten werden.

Gesundheitsminister Manne Lucha hat angekündigt, umgehend eine bindende Verordnung zum Verbot von Großveranstaltungen in BW auf den Weg zu bringen. Das Kabinett wird diese Rechtsverordnung schnellstmöglich beschließen. https://t.co/Bd2ekXYXVq #Corona #Veranstaltungen @RegierungBW

Ob davon auch das Frühlingsfest betroffen ist, ist weiter unklar. Die Entscheidung, ob das Fest auf dem Wasen stattfindet, liegt bei der Stadt Stuttgart als Veranstalter. Dort beraten derzeit Vertreter von Ordnungs- und Gesundheitsamt über das Vorgehen. Außerdem erhofft sich die Stadt mehr Klarheit durch die angekündigte Verordnung der Landesregierung. Es geht um Gesundheitsschutz, aber auch um eine wirtschaftliche Abwägung und den Schadenersatz, sollte das Fest abgesagt werden. Beim Frühlingsfest sind jedes Jahr mehr als 200 Schausteller, Wirte und Kaufleute vertreten. Um weitere Kosten zu vermeiden hat der Wirt des Zeltes Göckelesmaier, Karl Maier, den Aufbau des Zeltes bis zur Entscheidung über das Frühlingsfest gestoppt. Er sagte, es brauche jetzt vor allem eine schnelle Entscheidung

Absage des Maimarkts trifft die Aussteller der Region schwer

14:30 Uhr

Die Absage des Mannheimer Maimarkts beeinträchtigt die Aussteller wirtschaftlich schwer, so der Präsident der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar Manfred Schnabel. Der finanzielle Schaden sei für viele Unternehmen immens.

Südbaden soll nicht zum Risikogebiet erklärt werden

14:00 Uhr

Laut Gesundheitsminster Manfred Lucha (Grüne) wird Südbaden nicht zum Risikogebiet erklärt, weil "der Herd auf französischer Seite" ist. Nachdem das Robert Koch-Institut (RKI) die an Deutschland grenzenden ostfranzösischen Gebiete Elsass und Lothringen als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft hat, stand zunächst ebenso eine Einstufung Südbadens im Raum.

Vorlesungsbeginn an Hochschulen wird verschoben

13:30 Uhr

Der Vorlesungsbeginn für alle Hochschulen in Baden-Württemberg wird bis nach Ostern verschoben. Das hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Mittwoch mitgeteilt. Das betrifft vor allem die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Denn der Vorlesungsbetrieb an den Universitäten im Land startet generell erst nach den Osterferien. Manche Hochschulen beginnen aber schon früher, teilweise Mitte März. Es gehe darum, große Menschenmengen im Vorlesungssal und dem Mensabetrieb zu vermeiden. Wie mit geplanten Prüfungen umgegangen wird, werde noch diskutiert.

Spielbetrieb der Staatstheatern bis Ostern unterbrochen

13:15 Uhr

Der Spielbetrieb in den Staatstheatern Baden-Württemberg wird bis Ostern unterbrochen. Alle Veranstaltungen in Stuttgart und Karlsruhe werden wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus von den jeweiligen Theatern abgesagt, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) im SWR. Ein entsprechender Erlass wird vorbereitet und soll in den nächsten Tagen ergehen. Die Unterbrechung des Spielbetriebs passiere nach Rücksprache mit den Theaterleitungen. Auch sie würden sich sorgen und wollten so Gefahren, besonders für das ältere Publikum in Oper und Theater ausschließen, so Bauer. Wer zahlt, wenn Kulturveranstaltungen abgesagt werden, lesen Sie hier.

Kultusministerin will Schulen nicht schließen

13:00 Uhr

Das baden-württembergische Kultusministerium hat die Forderung des Philologenverbands Baden-Württemberg nach sofortigen, präventiven Schulschließungen wegen der Corona-Epidemie zurückgewiesen. "Zum jetzigen Stand sind flächendeckende und pauschale Schließungen von Schulen und Kitas nach wie vor nicht das Gebot der Stunde", sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Mittwoch laut Pressemitteilung in Stuttgart. Dass der Philologenverband den Ausnahmezustand ausrufe, sei unverantwortlich.  

Landtag stärkt Unternehmen den Rücken

12:30 Uhr

Die Fraktionen im Landtag waren sich in einer Debatte weitgehend einig, dass nun schnelle und unkomplizierte Hilfe für, von der Corona-Krise betroffene Unternehmen, gefragt ist. Wie genau das Hilfspaket aussehen soll, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Unter anderem soll Geld aus Haushaltsrücklagen fließen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
16:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Philologenverband fordert Schließung aller Schulen

11:15 Uhr

Die Gymnasiallehrer in Baden-Württemberg fordern wegen des Coronavirus eine sofortige präventive Schließung aller Schulen bis zu den Osterferien. "Wenn nicht sofort drastische Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet werden, könnten in drei Wochen in Baden-Württemberg Zehntausende infiziert sein", teilte der Philologenverband am Mittwoch mit. Gesundheitsminister Lucha hält flächendeckende Schulschließungen für nicht begründet. Es gebe nach wie vor keinen grassierenden Virus im Land und die Schulen müssten als wichtiger Teil des öffentlichen Lebens offenbleiben, sagte er dem SWR.

Elsass ist offiziell Risikogebiet

11:00 Uhr

Das Berliner Robert-Koch-Institut hat die Region Grand Est am Mittwoch offiziell zum Corona-Risikogebiet erklärt. Zu dieser Region gehören das grenznahe Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne. Behörden können inzwischen nicht mehr ausschließen, dass Südbaden demnächst auch zum Risikogebiet wird, sagt der Leiter des Krisenstabs Südbaden Martin Barth. Das liegt an der Nähe und engen Verbindungen zum Elsass, wo das Coronavirus frei zirkuliert und Infektionen drastisch ansteigen.

Landtag berät über Folgen für die Wirtschaft

9:00 Uhr

Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus werden am Mittwochvormittag Thema im baden-württembergischen Landtag sein. Auf Antrag der CDU-Fraktion will der Landtag beraten, wie die heimische Wirtschaft vor einer Rezession bewahrt werden kann.

Flixbus fährt Italien nicht mehr an

8:10 Uhr

Auch der Fernbus-Anbieter Flixbus hat auf das Coronavirus reagiert und stellt vorübergehend etliche Verbindungen ein. So fahren ab Mittwoch keine Fernbusse mehr zwischen Deutschland und Italien, auch die Verbindungen von Österreich und der Schweiz nach Italien wurden gestrichen. Das gab das Unternehmen auf seiner Homepage bekannt. Das Fahrverbot gilt bis einschließlich 3. April. Betroffene Fahrgäste sollen laut Flixbus informiert werden und erhalten einen Gutschein ohne Stornierungsgebühr. Der Fernbus-Anbieter fuhr bislang unter anderem nach Venedig, Mailand, Rom oder Neapel.

Erste Ergebnisse der Corona-Drive-Ins im Kreis Esslingen

7:30 Uhr

Mehr als 500 Personen ließen sich gleich am Montag in den beiden Corona-Abstrichzentren in Nürtingen und auf der Landesmesse in Leinfelden-Echterdingen (beide Kreis Esslingen) testen. Jetzt liegt ein Großteil der Ergebnisse vor. Von den bislang 465 vorliegenden Ergebnissen sind laut Landratsamt 11 positiv. Das entspricht rund 2,4 Prozent. In den beiden Corona-Abstrichzentren (CAZ) ist medizinisches Personal aus dem Klinikum Esslingen und den Medius-Kliniken des Landkreises Esslingen tätig. Der Malteser Hilfsdienst hat die Koordinierung der Abläufe in den Abstrichzentren übernommen.

Eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses nimmt während eines Pressetermins zum Start einer "Drive-In"-Teststation für den Coronavirus eine Probe (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Marijan Murat/dpa)
In Nürtingen (Kreis Esslingen) gibt es bereits eine Drive-in-Teststation für Coronavirus-Untersuchungen (Archivbild). picture alliance/Marijan Murat/dpa

Weitere Infos finden Sie hier:

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