Coronavirus Liveblog für Baden-Württemberg (Foto: SWR, Getty Images)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht

STAND

BioNTech liefert 2,9 Millionen Impfdosen an Bund früher als vorgesehen

21.36 Uhr

Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech zieht angesichts der großen Nachfrage die Lieferung von Millionen Impfdosen an Deutschland vor. Nach Angaben des Unternehmens erhält der Bund in dieser Woche insgesamt 5,8 Millionen Impfdosen, weil eine eigentlich erst für kommende Woche vorgesehene Liefercharge über 2,9 Millionen Dosen früher ausgeliefert werde. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Demnach reagiert BioNTech mit dem Schritt auf den massiv wachsenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen. Im Laufe des Dezembers wolle BioNTech zwei weitere Chargen liefern: nochmals 2,9 Millionen Dosen in der übernächsten Woche sowie 2,4 Millionen Dosen Kinder-Impfstoff kurz vor Weihnachten, heißt es in dem Bericht.

Fußball-Clubs fürchten finanzielle Einbußen durch Geisterspiele

21:26 Uhr

Nach Sachsen werden wohl auch in Baden-Württemberg Fußballspiele wieder ohne Publikum stattfinden. Was heißt das für die Vereine finanziell?

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Heidelberger Weihnachtsmarkt: Schausteller unzufrieden

21:11 Uhr

Die Schausteller in Heidelberg klagen über schlechte Umsätze wegen der verschärften Corona-Regeln. Viele Besucher mieden deshalb den Weihnachtsmarkt.

Heidelberg

Etliche Schausteller fürchten bald die Schließung 2G-Plus-Coronaregeln vermiesen das Weihnachtsmarkt-Geschäft in Heidelberg

Die Schausteller in Heidelberg klagen über schlechte Umsätze wegen der verschärften Corona-Regeln. Viele Besucher würden den Weihnachtsmarkt meiden.  mehr...

Impfstützpunkt soll an Friedrichshafener Messe entstehen

20:46 Uhr


Das Landratsamt Bodenseekreis und die Messe Friedrichshafen wollen einen Impfstützpunkt auf dem Messegelände einrichten. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, habe das Land die Zusage für den Aufbau weiterer Impfkapazitäten gegeben. Es seien aber noch mehrere Punkte zu klären, wie etwa die Impfstoff-Logistik und die Personal-Organisation. Der Impfstützpunkt soll täglich geöffnet haben. Ein Starttermin steht noch nicht fest.

Erfolgreiche Saison in Vorarlberg trotz Pandemie

20:43 Uhr

Zuletzt sind die Corona-Zahlen drastisch gestiegen und Österreich befindet sich im Lockdown. Trotzdem kommt der diesjährige Vorarlberger Tourismusbericht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Bregenz

Tourismusbilanz Sommer 2021 Trotz Pandemie erfolgreiche Sommersaison in Vorarlberg

Zuletzt sind die Corona-Zahlen drastisch gestiegen und Österreich befindet sich im Lockdown. Trotzdem kommt der diesjährige Vorarlberger Tourismusbericht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.  mehr...

Südbaden: vorzeitige Winterpause für Fußball-Spielbetrieb

20:07 Uhr

Der Vorstand des Südbadischen Fußballverbandes hat beschlossen, mit dem Spielbetrieb vorzeitig in die Winterpause zu gehen - und zwar in allen südbadischen Alters- und Spielklassen von der Verbandsliga abwärts. Der Vorstand sieht eine ordnungsgemäße Durchführung des Spielbetriebes angesichts der aktuellen Entwicklungen als nicht mehr möglich an. Dass das Kultusministerium die jüngsten Verschärfungen kurzfristig am Freitagabend verkündete, hatte am vergangenen Wochenende für viel Unmut und Unverständnis bei den Vereinen und für einige Spielausfälle gesorgt. Mit der Entscheidung des Verbandes werden nun ab 30. November 2021 keine Spiele mehr durchgeführt und alle noch in 2021 angesetzten und noch nicht absolvierten Pflichtspiele durch den Verband abgesetzt.

Freiburg: Großer Andrang bei Booster-Impfung mit Moderna

20.01 Uhr

Hauptsache geboostert: Auf dem Freiburger Messegelände werden bis Mittwoch Booster-Impfungen mit dem Impfstoff von Moderna gegeben. 1.500 zusätzliche Termine konnten so angeboten werden - und die waren im Handumdrehen weg. Kein Wunder: Booster-Impfungen mit Moderna können fast alle Menschen erhalten - auch die, die bei den ersten beiden Malen mit Biontech immunisiert wurden.

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Millionen mehr Aids-Tote wegen Corona?

19:30 Uhr

Die Vereinten Nationen befürchten, dass in den kommenden zehn Jahren Millionen mehr Menschen an Aids sterben werden als das heute der Fall ist. Darauf haben Hilfsorganisationen wie Unaids oder One aufmerksam gemacht. Ihre Erklärung: Der Kampf gegen Corona habe den gegen Aids geschwächt. Geld sei umgeleitet worden, es habe Lockdowns, Grenzsperrungen und Verwerfungen in den Gesundheitssystemen gegeben - und weniger Vorsorgeprogramme.

Auch Apotheker und Zahnärzte könnten bald impfen

19:20 Uhr

Zur Beschleunigung der Impfungen in Deutschland sollen aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder künftig auch Apotheken und Zahnärzte mit einbezogen werden. Der Bund sei gebeten, die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, sagte der Vorsitzende der Ressortchefs, Klaus Holetschek (CSU), aus Bayern. Er verwies auf bestehende Regelungen, nach denen Apotheken in regionalen Modellprojekten bereits Grippeimpfungen vornehmen können.

Wie wichtig sind die Antikörper?

19:00 Uhr

Viele Menschen, die kurz vor der Auffrischung ihrer Corona-Impfung stehen, überlegen, ob sie zunächst einen Antikörper-Test machen sollen. Davon erhoffen sie sich die Information, ob sie möglicherweise auch ohne Booster noch ausreichend gegen Corona geschützt sind. Ein Beispiel aus Baden-Württemberg.

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3G am Arbeitsplatz: So sehen es die Arbeitgeber

18:50 Uhr

Seit vergangenen Mittwoch gibt es die 3G-Testregelung am Arbeitsplatz. Diese wurde von den Arbeitgebern mit Erleichterung aufgenommen. Allerdings hätte die Kommunikation der Maßnahme deutlich effizienter laufen können, sagt auch ein Arbeitgeber aus Baden-Württemberg.

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Auch Weihnachtsmärkte in Region Karlsruhe bleiben offen

18:31 Uhr

In Karlsruhe haben sich am Nachmittag Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und die Schausteller in einem Gespräch darauf geeinigt, dass der Weihnachtsmarkt offen bleibt. Die Schausteller wollen aber nur weitermachen, wenn die Stadt ihnen bei den Standgebühren entgegenkommt.

Karlsruhe

Trotz Besucherrückgang Weihnachtsmarkt in Karlsruhe, Bruchsal und Rastatt bleibt offen

Nachdem die 2G-Plus-Regel auf Weihnachtsmärkten gilt, gehen die Besucherzahlen zurück. In Karlsruhe, Bruchsal und Rastatt sollen die Märkte aber dennoch offen bleiben.  mehr...

Sieben-Tage-Inzidenz in BW sinkt leicht

18:06 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag leicht gesunken (Stand: 16 Uhr). Laut Landesgesundheitsamt lag der Wert bei 511,4, gestern bei 519,5. Insgesamt wurden dem Landesgesundheitsamt 5.383 neue Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Hospitalisierungs-Inzidenz stieg auf 6,2 (Vortag 5,94). Derzeit werden laut Daten des DIVI-Intensivregisters 622 Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen im Land behandelt, fünf mehr als gestern. Aktuell sind in Baden-Württemberg 27,9 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Fällen belegt. 53 weitere Menschen im Land starben im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Heilbronner Apotheker wegen Impfstoff-Rationierung wütend

17:50 Uhr

Die Rationierung des BionTech-Impfstoffes sorgt für Unmut bei Ärzten und Apothekern. Der Bund hat die Bestellmenge von niedergelassenen Arztpraxen auf maximal 30 Dosen pro Woche begrenzt. Das macht den Heilbronner Apotheker Dieter Harfensteller wütend und unzufrieden mit der Impfpolitik der Bundesregierung. 

Heilbronn

Heilbronner Apotheker übt Kritik an mangelndem Impfstoff Corona-Impfpolitik bringt Ärzte und Apotheker an ihre Grenzen

Der Heilbronner Apotheker Dieter Harfensteller ist sauer auf die Politik. Die Begrenzung von Biontech-Impfungen und die Forderung, dass Apotheker impfen sollen, machen ihn wütend.  mehr...

Bayern: Omikron-Infizierten geht es gut

17:30 Uhr

Die drei Omikron-Infizierten in Bayern haben bislang keinen schweren Verlauf, wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München mitteilte. "Mein jetziger Kenntnisstand ist, dass es ihnen soweit gut geht."

Das weiß man über Omikron

17:25 Uhr

In Südafrika wurde eine neue Variante des Coronavirus namens Omikron entdeckt. Sie könnte möglicherweise noch ansteckender als die aktuelle Delta-Variante sein. Wir fassen zusammen, was man aktuell darüber weiß:

Corona-Pandemie Omikron: Das weiß man über die neue Virusvariante aus Südafrika

In Südafrika wurde eine neue Variante des Coronavirus namens Omikron entdeckt, die möglicherweise noch ansteckender sein könnte als die aktuelle Delta-Variante.  mehr...

Minister loben Südafrika

17:20 Uhr

Die G7-Gesundheitsminister loben das Vorgehen Südafrikas beim Auftreten der neuen Omikron-Mutante. Dass die Variante entdeckt und darüber international schnell informiert worden sei, sei vorbildlich, erklärten die Minister der USA, Kanadas, Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Japans.

BW-Krankenhäusern droht "finanzielles Desaster"

16:51 Uhr

Fast zwei Drittel der baden-württembergischen Krankenhäuser rechnen damit, dass sie das Jahr 2021 mit roten Zahlen abschließen werden. Das hat eine Umfrage der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) ergeben. Dieser Wert ist der höchste, seit im Frühjahr 2010 mit den regelmäßigen Umfragen begonnen wurde. Deshalb schlägt der BWKG-Vorsitzende und Landrat des Alb-Donau-Kreises, Heiner Scheffold, gegenüber dem SWR nun Alarm.

Ulm

Umfrage der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft Vorsitzender Scheffold: Krankenhäusern droht wegen Corona finanzielles Desaster

Die Krankenhäuser in Baden-Württemberg waren noch nie in so großer finanzieller Not wie 2021. Der BWKG-Vorsitzende Scheffold, auch Landrat des Alb-Donau-Kreises, schlägt Alarm.  mehr...

Drei Omikron-Verdachtsfälle in Bayern bestätigt

16:48 Uhr

Die drei in Bayern bekanntgewordenen Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron sind nun auch durch eine Genom-Sequenzierung und damit zweifelsfrei bestätigt. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag in Erlangen mit. Die Virusvariante wurde bei zwei Personen festgestellt, die am 24. November per Flugzeug aus Südafrika nach Bayern zurückgekommen waren. Die dritte Person saß in einem Flugzeug, das am 26. November aus Kapstadt kommend in München gelandet war.

BW-Wirtschaft warnt vor Lockdown

16:41 Uhr

Die geplanten Maßnahmen der Landesregierung könnten die komplette Bandbreite an öffentlichen Veranstaltungen betreffen, vom Kinobesuch bis zum Weihnachtsmarkt, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Montag. Wirtschaftsvertreter blicken mit Sorge auf solch weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Ein erneutes Herunterfahren des ganzen Landes bedeute immense Probleme und Schäden bei Unternehmen, Beschäftigten und der Gesellschaft insgesamt, sagte der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), Wolfgang Grenke, am Montag.

Weitere Kontaktbeschränkungen in BW geplant

15:55 Uhr

Die Landesregierung plant wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage, die Regeln weiter zu verschärfen. So sollen Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen zumindest beschränkt, wenn nicht sogar ganz verboten werden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte beim Besuch eines Impfzentrums in Stuttgart, Kontakte müssten radikal reduziert werden. Weil der Impfschutz schon nach vier bis sechs Monaten nachlasse, müssten die Einschränkungen leider auch für Geimpfte gelten, so Kretschmann. In Hotspot-Regionen seien zu dem strengere Regeln für den Einzelhandel denkbar.

Baden-Württemberg

Kretschmann kündigt weitgehende Beschlüsse an Corona-Krise: Baden-Württemberg will Freizeit- und Kulturveranstaltungen einschränken oder verbieten

Nun zieht das Land die Reißleine: Damit Weihnachten nicht zur Katastrophe wird, schreitet Baden-Württemberg mit harten Maßnahmen gegen Corona voran. Öffentliche Veranstaltungen sollen untersagt oder reduziert werden - auch für Geimpfte.  mehr...

Auch Infektionszahlen an Schulen steigen

15:35 Uhr

An den Schulen in Deutschland sind nach Angaben der Kultusministerkonferenz zuletzt 72.000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern registriert worden. Das seien knapp 30.000 mehr als in der Woche davor, hieß es. Bei Lehrerinnen und Lehrern sei die Zahl der Infektionen um gut 2.000 auf 5.670 gestiegen. Der aktuellen Statistik zufolge sind 66 der insgesamt rund 40.000 Schulen in Deutschland coronabedingt geschlossen, an knapp 1.000 gibt es Einschränkungen im Präsenzbetrieb.

IHK Reutlingen fordert weitere Corona-Hilfen

15:25 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer Reutlingen hat eine Fortsetzung der Corona-Hilfen für Handel, Gastgewerbe, Marktkaufleute und viele Dienstleister gefordert. Sie seien die Leidtragenden der vierten Welle. Die Auswirkungen auf die Geschäfte der betroffenen Branchen seien den Rückmeldungen zufolge enorm. Für viele Betriebe seien die Wochen vor Weihnachten die umsatzstärkste Phase des Jahres und diese drohe nun erneut auszufallen. Nach Ansicht der IHK müssen deshalb die finanziellen Hilfen für die betroffenen Firmen unbedingt fortgesetzt werden. Es brauche aber einfachere Antragsverfahren und schnellere Auszahlungen.

BioNTech arbeitet bereits an Omikron-Impfstoff

15:07 Uhr

Der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech hat nach eigenen Angaben mit der Entwicklung eines Vakzins gegen die Omikron-Variante begonnen. Das sei Teil des Standardvorgehens bei neuen Varianten, teilte das Unternehmen mit. Demnach überschneiden sich die ersten Schritte bei der Entwicklung mit den Untersuchungen, ob überhaupt ein neuer Impfstoff nötig ist. Auch der US-Pharmakonzern Moderna arbeitet an einer verbesserten Version seines Mittels. Dort hieß es, es könnte Monate dauern, bis ein auf Omikron abgestimmtes Vakzin ausgeliefert werden könne.

Ulmer Weihnachtsmarkt bleibt geöffnet

14:45 Uhr

Trotz der weiterhin hohen Inzidenzen soll der Weihnachtsmarkt in Ulm weiter offen bleiben. Solange es die Landesregierung erlaube, werde man weitermachen, entschieden Organisatoren und Händler. Sie zeigten sich zufrieden mit der ersten Weihnachtsmarktwoche. Die 2G-Plus-Regel habe zwar teilweise zu längeren Wartezeiten geführt, die strenge Einlasskontrolle funktioniere aber gut.

Ulm

Beschicker und Organisatoren ziehen Bilanz der ersten Woche Ulmer Weihnachtsmarkt bleibt weiterhin geöffnet

Der Ulmer Weihnachtsmarkt bleibt laut Entscheidung der Stadt geöffnet, solange das vom Land erlaubt ist. Beschicker und Organisatoren zogen am Montag eine erste, positive Bilanz.  mehr...

Länder-Spitzenrunde mit Scholz und Merkel schon morgen

14:40 Uhr

Die Regierungschefs der Länder werden bereits morgen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz (SPD) über schärfere Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP handelt es sich dabei aber noch nicht um die geplante Ministerpräsidentenkonferenz. Bei den Beratungen, über die zunächst die "Welt" berichtet hatte, dürfte es auch um das für morgen erwartete Urteil des Bundesverfassungsgericht zu Corona-Maßnahmen gehen.

Rhein-Neckar-Kreis baut Impfkapazitäten aus

14:30 Uhr

Im Rhein-Neckar-Kreis sollen demnächst sechs neue Impfstützpunkte entstehen. Darauf hat sich das Landratsamt mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und den Kommunen verständigt. Einer der Stützpunkte soll demnach im früheren Zentralen Impfzentrum im Patrick-Henry-Village sein, weitere in Weinheim, Hockenheim, Sinsheim, Schwetzingen und Eberbach. Parallel gingen die mobilen Impfaktionen weiter, hieß es.

Heidelberg

Auch in Patrick-Henry-Village wieder Impfungen Corona: Neue Stützpunkte für Impfungen im Rhein-Neckar-Kreis

Im Rhein-Neckar-Kreis soll es mehr Impfmöglichkeiten geben. Auch im früheren Impfzentrum im Heidelberger Patrick-Henry-Village soll wieder gegen Corona geimpft werden.  mehr...

Streit um Corona-Schutzmaske endet handgreiflich

14:08 Uhr

Ein Streit um einen Maskenverstoß in der Stadtbahn von Bruchsal nach Karlsruhe ist am Sonntagabend im Karlsruher Bahnhof mit einem Faustschlag ins Gesicht ausgegangen. Der Verletzte, ein 52-jähriger Mann, musste im Krankenhaus behandelt werden. Er hatte zuvor zwei Mitreisende zur Rede gestellt und aufgefordert, eine Maske aufzusetzen. Die beiden konnten von der Bahnpolizei nicht mehr gestellt werden.

Aerosolforscher sieht keine große Ansteckungsgefahr im Freien

14:00 Uhr

Der Physiker und Aerosolforscher Gerhard Scheuch hält es für falsch, Weihnachtsmärkte wegen der Corona-Pandemie abzusagen. "Ich halte das mehr für ein Symbol, mehr für Aktionismus, als dass uns das wirklich aus der Pandemie heraushelfen wird", so Scheuch im SWR. Selbst wenn die Menschen eng beieinander stünden, führe das nicht zur großen Cluster-Übertragung. Eine Forschergruppe aus England habe belegt, dass Veranstaltungen im Freien abgehalten werden könnten. Die Menschen sollten nicht den Eindruck gewinnen, dass es gefährlich sei, sich im Freien aufzuhalten. "Wir wissen, dass die Ansteckung in den Innenräumen stattfindet." Vor allem um diese Innenräume müsse sich die Diskussion daher jetzt drehen.

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Ferienwohnungsbesitzer fordern allgemeine Impfpflicht

13:35 Uhr

Der Verband der Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern hat die neue Bundesregierung aufgefordert, "unverzüglich" eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. "Man hat viel zu lange, und wohl nicht zuletzt wegen des Wahlkampfes, ein konsequentes Handeln versäumt", kritisierte der Verbandsvorsitzende Daniel Rousta. In der Folge habe "eine gefährliche Allianz von Realitätsverweigerern, Radikalen und Esoterikern" dafür sorgen können, dass das Land nun unmittelbar vor dem nächsten Lockdown stehe. In den eigenen Reihen will der Verband Impfgegner ausschließen. "Wer Impfungen ablehnt und dies im Zusammenhang mit seiner Eigenschaft als Vermieter einer Ferienwohnung über unsere öffentlichen Kanäle propagiert, schadet den satzungsmäßigen Verbandszielen", sagte Rousta. Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge die Interessen der rund 200.000 privaten Ferienanbieter in Deutschland.

BW-Wirtschaft warnt vor neuem Lockdown

12:35 Uhr

Aus Sicht des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Baden-Württemberg würde ein allgemeiner Lockdown zahlreiche Betriebe im Land in ihrer Existenz gefährden. Zudem sei absehbar, dass Fachkräfte noch stärker als bisher in andere Branchen abwanderten. Ähnlich argumentierte der Handelsverband Baden-Württemberg. Wenn die Betriebe jetzt wieder schließen müssten, würden noch mehr Menschen dem Einzelhandel den Rücken kehren und vermehrt online einkaufen. Ein Lockdown müsse deshalb unter allen Umständen verhindert werden. Auch der Verband Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) warnte vor gravierenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen einer Schließung und forderte dazu auf, Kontakte zu reduzieren. An die Verantwortungsbereitschaft der Menschen appellierte auch der Arbeitgeberverband Südwestmetall - auch beim Impfen.

Ampel-Koalition erwägt offenbar Schließung von Bars und Clubs

12:25 Uhr

Die Ampel-Koalition will nach den Worten des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach die Corona-Maßnahmen kurzfristig verschärfen. Es werde "noch in dieser Woche" entsprechende Vorschläge geben, kündigte Lauterbach im Fernsehsender "Phoenix" an. Angesichts hoher Infektionszahlen ist nach Lauterbachs Einschätzung eine Schließung von Bars, Clubs und Diskotheken unumgänglich. Darüber hinaus werde es wahrscheinlich eine verbindliche Maskenpflicht an Schulen geben sowie weitere Einschränkungen für Ungeimpfte.

Bayaz für mehr Länderkompetenzen in der Pandemie-Bekämpfung

12:15 Uhr

Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) fordert vom Bund schnell neue Corona-Entscheidungen. Die Länder benötigten "wieder alle möglichen Instrumente, um die vierte Welle zu brechen", sagte Bayaz dem Nachrichtenportal "t-online". "Es muss deshalb eine volle Länderöffnungsklausel im Infektionsschutzgesetz geben." Zuvor hatte sich Landesgesundheitsminister Lucha bereits dafür ausgesprochen, die "epidemische Lage nationaler Tragweite" wieder festzustellen.

Virologe hält Impfstoff auch bei Omikron-Variante für wirksam

12:00 Uhr

Der Virologe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, Jonas Schmidt-Chanasit, geht davon aus, dass die vorhandenen Corona-Impfstoffe auch gegen die Omikron-Variante wirken. "Die Impfung schützt vor schwerer Erkrankung und Tod. Der Booster erhöht diesen Schutz ", so Schmidt-Chanasit im SWR. Gewissheit werde man allerdings erst in zwei bis drei Wochen haben, wenn es mehr Informationen über die Omikron-Variante gebe. Globale Reisebeschränkungen lehnte Schmidt-Chanasit ab. Das könnte zur Folge haben, dass betroffene Länder Mutationen möglicherweise nicht mehr melden, um nicht ausgesperrt zu werden.

Immer mehr Kliniken verhängen Besuchsverbote

11:35 Uhr

Angesichts der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen reagieren immer mehr Kliniken mit Besuchsverboten. Das gilt seit heute auch für die Krankenhäuser im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg. Ausnahmen gelten nur für Angehörige von Patienten, die im Sterben liegen oder von Palliativpatienten, für Begleitpersonen eines kranken Kindes und für Personen, die eine Schwangere während der Geburt begleiten. Möglich sind Ausnahmen auch bei Patienten, die in die Notaufnahme eingeliefert werden sowie für gebrechliche oder demente Patienten.

Heidelberg

Wegen steigender Corona-Zahlen Besuchsverbot in Krankenhäusern

Die Infektionszahlen steigen und die Kliniken in der Region reagieren. Seit Montag gilt auch in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis ein Besuchsverbot - mit wenigen Ausnahmen.  mehr...

Großteil der Bevölkerung erwartet Lockdown noch vor Weihnachten

11:10 Uhr

In Deutschland rechnet die große Mehrheit der Menschen mit einem Lockdown noch vor Weihnachten. Einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Stuttgarter Unternehmensberatung Horváth zufolge gehen 80 Prozent der Befragten als Folge der Corona-Entwicklung davon aus. Um Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zu vermeiden, wären 70 Prozent der Menschen dazu bereit, dem Staat umfangreiche personenbezogene Daten preiszugeben. Als Begründung für ihre Bereitschaft gaben die meisten Befragten an, Kontaktbeschränkungen als stärkeren Eingriff in ihre persönliche Freiheit zu empfinden als eine systematische Nutzung ihrer Daten. Für die repräsentative Umfrage zum wurden insgesamt tausend Menschen ab 18 Jahren befragt.

Mehrzahl der Bundesländer ohne 3G-Regel für Gottesdienste

10:45 Uhr

Die meisten Bundesländer verzichten in ihren neuen Corona-Verordnungen weiter auf verbindliche 2G- oder 3G-Regeln für Religionsgemeinschaften. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd). Auch in Baden-Württemberg sind Gottesdienste von den verschärften Maßnahmen ausgenommen. Es bleibe bei den bisher bekannten Regelungen, hieß es von der Landesregierung. Die bundesweit 20 evangelischen Landeskirchen etwa geben Empfehlungen für ihre Kirchengemeinden aus. Wie diese sich dann im geltenden rechtlichen Rahmen verhalten, bleibe ihnen selbst überlassen.

Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert "harten" Lockdown

9:54 Uhr

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hält einen sogenannten harten Lockdown für "zwingend erforderlich", um die schlimme Lage in den Krankenhäusern in den Griff zu bekommen. Im Deutschlandfunk warnte er außerdem vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern: "Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein." Man könne nicht mehr allen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung ermöglichen. Das sei schon eine Art von Triage. Verlegungen von Corona-Patienten aus Hotspot-Gebieten in andere Regionen Deutschlands werde es auch in den kommenden Wochen weiterhin und vermehrt geben. Auch Verlegungen ins Ausland schloss Gaß nicht mehr aus.

Weihnachtsmarktentscheidung heute in Karlsruhe und Bruchsal

8:56 Uhr

In Karlsruhe und in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) soll heute entschieden werden, ob die Weihnachtsmärkte weiter bestehen bleiben oder ob endgültig abgebaut wird. Die Beschicker wollen sich mit den Vertretern der Städte treffen und über einen möglichen Abbruch diskutieren und ob sich der Aufwand noch lohnt. Die Weihnachtsmärkte in Karlsruhe und Bruchsal haben seit letztem Montag geöffnet, seit Einführung der 2G+-Regel kommen weniger Besucher.

BKA: Mehr Gewalt von Impfgegnerinnen und -gegnern

8:24 Uhr

Es gibt laut Bundeskriminalamt (BKA) immer mehr körperliche Übergriffe von Impfgegnerinnen und -gegnern gegenüber medizinischem Personal. Das berichtet die "Welt" (Montag). Für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte bestehe die Gefahr zumindest verbaler Anfeindungen bis hin zu Straftaten wie etwa Körperverletzung. Konkrete Zahlen dazu gebe es zwar noch nicht. Aber auch die Bundesärztekammer spricht von einer "alarmierenden Situation": "Für viele Mitarbeiter im Gesundheitswesen gehört es zunehmend zum beruflichen Alltag, dass ihnen Aggressivität entgegenschlägt - etwa, wenn sie Patienten darauf hinweisen, die Corona-Regeln einzuhalten, oder sie nach ihrem Impfstatus befragen", sagte Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer. Extremismusforscher Stefan Goertz berichtete in der "Welt" ebenfalls von einer Radikalisierung in der Querdenker-Szene. Der Verfassungsschutz habe sich auf Anfrage nicht zu dem Thema geäußert, so die Zeitung weiter. Stattdessen verweise die Behörde auf eine Aussage von Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang vor wenigen Tagen. Demnach sei nicht auszuschließen, dass "Demokratiefeinde" in der vierten Corona-Welle "starken Zulauf bekommen könnten".

Lucha fordert Beschluss epidemischer Lage nationaler Tragweite

8:19 Uhr

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) fordert, dass der Bundestag noch in dieser Woche wieder die epidemische Lage von nationaler Tragweite beschließen und den Weg für eine bundesweite Notbremse möglich machen soll. "Wir brauchen Kontaktbeschränkungen im Umfang von 70 bis 90 Prozent", sagte er im Deutschlandfunk. Der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) müsse zudem schnell bekanntgeben, wer neue Gesundheitsministerin oder neuer Gesundheitsminister werden soll. Auch wäre eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche "sehr wünschenswert". Lucha sagt zudem, dass die drei Landes-Gesundheitsminister der Grünen mit der Grünen-Spitze in Berlin am Wochenende einen Krisenstab gebildet hätten.

KZ-Gedenkstätte Buchenwald: Mitarbeitende wegen 2G-Regel als Nazis beschimpft

7:23 Uhr

Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald berichtet von Hass-Mails, Hetze und "unerträglicher Relativierung der NS-Verbrechen" als Reaktion auf strengere Corona-Schutzmaßnahmen. Auch am Telefon würden Mitarbeitende beschimpft, seit für die Ausstellung und die Besucherinfo die 2G-Regel gilt. "Am widerlichsten ist aber, dass die Corona-Schutzmaßnahmen mit den NS-Verbrechen gleichgesetzt sowie Ungeimpfte als 'neue Juden' und Gedenkstättenmitarbeiter:innen als Nazis, Faschisten und neue Dr. Mengeles beschimpft werden", schreibt der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner, in einer aktuellen Erklärung. Wer solche Beschimpfungen vortrage und sich anmaße, sich mit verfolgten Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus gleichzusetzen, instrumentalisiere und verhöhne damit diejenigen, die Opfer der Verbrechen im Nationalsozialismus wurden, fügte Wagner hinzu.

Gemischte Bilanz rund um Calwer Weihnachtsmarkt

6:44 Uhr

Der Weihnachtsmarkt in Calw soll trotz der angespannten Corona-Lage weiter geöffnet bleiben. Bei den Standbetreibern ist die Gefühlslage laut Stadtverwaltung nach den ersten drei geöffnenten Tagen aber durchwachsen. Viele Händler berichteten von einem erfolgreichen ersten Wochenende, andere haben ihre Stände wegen fehlendem Umsatz bereits abgebaut. Rund 2.500 Besucher seien in dieser Zeit auf den Markt gekommen. Das Besondere: Neben der 2G-Plus-Regelung durften lediglich Einheimische über den Weihnachtsmarkt laufen. Insgesamt ist man bei der Stadt Calw nach eigenen Angaben aber mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.

Präsenzlehre an Unis soll weitgehend erhalten bleiben

6:14 Uhr

Die zum Wintersemester verstärkte Präsenzlehre soll nach dem Willen von Hochschulen und Politik trotz steigender Corona-Zahlen nicht wieder in großem Umfang eingeschränkt werden. Man werde versuchen, möglichst viel Präsenz zu erhalten, aber immer "unter der Maßgabe der dramatischen Situation", heißt es etwa an der Universität Heidelberg. Auch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) plädiert für den weitgehenden Erhalt des Campuslebens.

Baden-Württemberg

2G-Regel in Hörsälen und Lernräumen Studierende dürfen an Unis und Hochschulen in BW weiterhin vor Ort lernen

Seit diesem Semester finden viele Veranstaltungen der Universitäten und Hochschulen im Land wieder in Präsenz statt. Trotz steigender Corona-Zahlen soll das auch so bleiben.  mehr...

Neue Verordnung für Schulen ab sofort gültig

6:09 Uhr

Die vom baden-württembergischen Kultusministerium am vergangenen Freitag notverkündete neue Corona-Verordnung für die Schulen im Land tritt ab heute in Kraft. Im speziellen Fokus stehen dabei Sport- und Musikunterricht sowie Klassenfahrten.

Baden-Württemberg

Sport- und Musikunterricht im Fokus Neue Corona-Verordnung Schule: Ab sofort strengere Regeln für Schüler in BW

Das baden-württembergische Kultusministerium hat eine neue Corona-Verordnung für die Schulen verkündet. Diese sieht strengere Regeln für den Schulbetrieb vor.  mehr...

Erster Omikron-Verdachtsfall in der Schweiz

5:43 Uhr

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun möglicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des dortigen Bundesamtes für Gesundheit handle es sich um eine Person, die vor einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am gestrigen Abend. Genaueres werde in den nächsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet.

Krisenstab soll bald starten

5:03 Uhr

Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab im Kanzleramt könnte bereits in den nächsten Tagen seine Arbeit aufnehmen. Das hat FDP-Chef Christian Lindner gesagt. SPD-Chefin Saskia Esken nannte auf Twitter "in Kürze" als Zeithorizont. An der Spitze des Krisenstabes soll ein General stehen, wie Linder am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" und bei "Anne Will" in der ARD sagte. Streit gibt es weiter darüber, ob es unter anderem wegen der neu aufgetauchten Omikron-Variante noch vor dem 9. Dezember ein Bund-Länder-Treffen geben soll und ob weitere strengere Regeln erforderlich sind.

Etwa zwei Drittel befürworten nach einer Umfrage 3G-Regel im ÖPNV

4:44 Uhr

Die 3G-Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln findet großen Zuspruch in der Bevölkerung. 68 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworteten die Regelung "voll und ganz". Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Befragten demnach voll und ganz, weitere 19 Prozent befürworteten sie "eher". Ablehnend äußerten sich 26 Prozent der Befragten, davon lehnten 17 Prozent die Regelung "voll und ganz" ab. Seit vergangenem Mittwoch droht jedem Fahrgast in öffentlichen Verkehrsmitteln das Ende der Fahrt oder ein hohes Bußgeld, wenn er oder sie bei einer Kontrolle keinen 3G-Nachweis vorlegen kann.

RKI registriert bundesweit 29.364 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,4

3:58 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Montag mit 452,4 an. Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.364 Corona-Neuinfektionen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Städtetag fordert Beteiligung der Kommunen am Corona-Krisenstab

1:42 Uhr

Der Deutsche Städtetag hat eine Beteiligung der Kommunen am geplanten ständigen Corona-Krisenstab im Kanzleramt verlangt. "Der neue Corona-Krisenstab muss sofort starten und die Städte gehören mit an den Tisch", sagte Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Mit der neuen Virusvariante Omikron spitze sich die Situation zu. Zügige Entscheidungen seien notwendig. "Die Expertise der Städte ist dafür unentbehrlich, denn dort wird die Arbeit gemacht und die Corona-Maßnahmen vor Ort umgesetzt." Lewe betonte: "Die Zeit von Bund-Länder-Gipfeln zu Corona sollte jetzt vorbei sein." Der Deutsche Städtetag vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte.

Montag, 29. November 2021

Das war der Sonntag in Baden-Württemberg

Sondertreffen der G7-Staaten geplant

23:20 Uhr

Wegen der Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien für Montag ein Sondertreffen der G7-Staaten einberufen. Die Gesundheitsminister der führenden Wirtschaftsnationen würden die aktuellen Entwicklungen diskutieren, teilte die britische Regierung mit. Das G7- Bündnis besteht aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, den USA, Kanada und Japan.

Spahn fordert schnelles Treffen

22:30 Uhr

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)wiederholt angesichts der verschärften Infektionslage in Deutschland seine Forderung nach einem schnellen Treffen der Spitzen von Bund und Ländern. Beratungen der noch amtierenden Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder müssten "besser gestern als morgen" einberufen werden, sagt Spahn in der ARD-Sendung "Anne Will". Es müsse umgehend zu Kontakteinschränkungen kommen. So sei etwa eine 2G-Plus-Regelung in Innnenräumen inklusive einer Maskenpflicht zwingend.

Omikron-Analyse kann lange dauern

20:50 Uhr

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Analyse der neuen Südafrika-Variante Omikron Tage bis etliche Wochen in Anspruch nehmen. Die WHO arbeitet derzeit nach eigenen Angaben mit technischen Partnern zusammen, um die Auswirkungen dieser Variante auf die bestehenden Gegenmaßnahmen wie Impfstoffe zu bewerten. Es sei noch unklar, ob die Omikron genannte Mutation leichter übertragbar verglichen mit anderen Covid-19-Varianten sei oder einen schwereren Krankheitverlauf nach sich ziehe.

Lindner will Begrenzung von Zuschauern

20:45 Uhr

FDP-Chef Christian Lindner spricht sich für eine Begrenzung der Zuschauer bei Fußball-Spielen aus. Er sei ja "ein großer Freund der Bundesliga", sagt Lindner in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Aber angesichts der Pandemielage verstören mich die Bilder voller Fußballstadien", betonte er. "Solche Freizeitveranstaltungen können zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Dimension nicht stattfinden." Die Kontakte müssten reduziert werden, "um Gesundheit und Freiheit gleichermaßen zu schützen".

Designierte Familienministerin will mehr Kontaktbeschränkungen

19:10 Uhr

Die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hat sich angesichts der steigenden Corona-Zahlen für mehr Kontaktbeschränkungen ausgesprochen. Im ARD-Bericht aus Berlin sagte die Grünen-Politikerin aus Rheinland-Pfalz, die derzeitigen Maßnahmen reichten nicht aus, um die Infektionszahlen zu senken.

Schausteller in Heidelberg unzufrieden

18:33 Uhr

Die Schausteller auf den Weihnachtsmärkten in Heidelberg klagen über schlechte Umsätze wegen der verschärften Corona-Regeln der Landesregierung. Viele Menschen würden wegen der 2G-Plus-Regel von einem Besuch absehen. Die Schlangen an Testzentren und Einlasskontrollen seien zu lang.

Heidelberg

Etliche Schausteller fürchten bald die Schließung 2G-Plus-Coronaregeln vermiesen das Weihnachtsmarkt-Geschäft in Heidelberg

Die Schausteller in Heidelberg klagen über schlechte Umsätze wegen der verschärften Corona-Regeln. Viele Besucher würden den Weihnachtsmarkt meiden.  mehr...

Weniger Neuinfektionen als vor einer Woche

17:33 Uhr

In Baden-Württemberg sind seit gestern laut Landesgesundheitsamt 3.955 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden (Stand: 16 Uhr). Das sind 420 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche (4.375). Am Wochenende übermitteln allerdings nicht alle Gesundheitsämter Daten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 519,5 (gestern: 514,7). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatientinnen und -patienten in Baden-Württemberg stieg auf 617 - das sind 14 Menschen mehr als am Samstag. Damit ist inzwischen mehr als jedes Vierte (27,8 Prozent) der betreibbaren Intensivbetten im Land von Covid-19-Patienten belegt. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt nahezu unverändert bei 5,94. Zwölf weitere Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben.

Regierungssprecher: Geisterspiele im Profifußball kommen

17:32 Uhr

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat weitere Corona-Verschärfungen angekündigt. Regierungssprecher Arne Braun sagte der Deutschen Presse-Agentur, über die einzelnen Schritte werde am Montag und Dienstag beraten. "Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen." Die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wurden erst kürzlich beschränkt. Die Vereine dürfen aktuell nur noch die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Die Obergrenze liegt bei 25.000 Zuschauer. "Die neue Virusvariante, die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen in vielen Regionen, das weiter nicht gebremste exponentiell Wachstum - all das macht schnelles Handeln notwendig", sagte Braun.

Baden-Württemberg

"Klar, dass Geisterspiele kommen" Coronavirus: Landesregierung kündigt weitere Verschärfungen für Baden-Württemberg an

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg bleibt kritisch und die Landesregierung will offenbar handeln. Regierungssprecher Braun kündigte am Wochenende neue Verschärfungen an.  mehr...

Ärztin: Bisher milde Symptome bei Omikron

15:52 Uhr

Eine Infektion mit der neuen Corona-Variante Omikron hat nach Angaben der südafrikanischen Ärztin Angelique Coetzee bei ihren Patienten nur zu leichten Symptomen geführt. Coetzee, Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbandes, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die meisten Infizierten seien Männer unter 40 Jahren gewesen, weniger als die Hälfte von ihnen sei geimpft gewesen. Sie hätten leichte Muskelschmerzen gehabt, einen "kratzigen Hals" und trockenen Husten. Nur einige hätten leicht erhöhte Temperatur gehabt. Alle hätten sich wieder erholt, ohne ins Krankenhaus zu müssen. Man müsse sich aber Sorgen machen, dass die neue Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten litten, viel härter treffen könnte.

Özdemir offen für Impfpflicht

15:42 Uhr

Grünen-Politiker Cem Özdemir hat sich offen für eine Impfpflicht gezeigt. "Das Tabu Impfpflicht kann kein Tabu sein", sagte er im Deutschlandfunk. Denen, die sich nicht impfen lassen wollen, sage er, Freiheit gehe auch einher mit Verantwortung. "Wir werden nicht zulassen, dass diejenigen, die sich diszipliniert verhalten, die an Wissenschaft glauben, die nicht dran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, dass die weiterhin leiden müssen unter denjenigen, die glauben, dass sie Sonderrechte genießen."

Omikron-Fall auch in Hessen bestätigt

14:09 Uhr

Nach zwei Fällen in München hat sich auch in Hessen ein Verdachtsfall auf eine Infektion mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron bestätigt. Die Sequenzierung habe den Nachweis bei einem am Samstag bekanntgegebenen Verdachtsfall bestätigt, teilte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) mit. Bei der betroffenen Person handelt es sich den Angaben zufolge um einen Reiserückkehrer aus Südafrika.

Impfaktionstag: Großer Andrang auch in Region Stuttgart

13:49 Uhr

Der landesweite Impftag am Samstag hat auch in der Region Stuttgart für großen Andrang gesorgt. Die meisten Arztpraxen hatten ihre Termine bereits im Vorfeld schnell vergeben, kurzfristig war nichts mehr zu bekommen. Und auch vor Impfbussen, die am Samstag und teils auch am Sonntag zusätzlich unterwegs waren, standen die Menschen Schlange.

Erste Bilanz der Kassenärzte Großer Andrang beim landesweiten Corona-Impftag - aber auch heftiger Frust

Viele Menschen in Baden-Württemberg haben den Aktionstag genutzt und sich am Samstag impfen lassen. Nicht alle Impfwilligen bekamen allerdings Termine.  mehr...

Handelsverband: Mieser erster Adventssamstag in BW

13:43 Uhr

Der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) klagt über einen außerordentlich schlecht gelaufenen ersten Adventssamstag. "Unsere Befürchtungen sind leider wahr geworden", sagte Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des HBW, der Deutschen Presse-Agentur. Die geltenden Corona-Regeln sorgten für Verunsicherung, "die Kunden kommen nicht, sondern bestellen im Netz". Eine Umfrage des HBV habe ergeben, dass knapp die Hälfte der Händler Umsatz und Kundenfrequenz am Samstag als mangelhaft oder ungenügend bezeichnet hätten. "Der Blick nach vorne ist düster", so Hagmann.

Niederlande: 13 Südafrika-Reisende mit Omikron-Variante infiziert

13:37 Uhr

In den Niederlanden sind bei 13 Reisenden aus Südafrika Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge mit. Die Personen waren am Freitag mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM nach Amsterdam gekommen. Insgesamt hatte die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol mehr als 600 Passagiere von zwei KLM-Maschinen getestet, 61 Tests waren corona-positiv. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert. 

Ver.di-Chef gegen Impfpflicht in der Pflege

13:23 Uhr

Der Chef der Gewerkschaft ver.di, Frank Werneke, hat sich erneut gegen eine Impfpflicht für Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen ausgesprochen. Die Impfquote sei in diesen Berufen ohnehin schon sehr hoch, sagte Werneke der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). Eine Impfpflicht hätte deshalb keine Auswirkung auf die Bekämpfung der Pandemie. Unter den Nicht-Impfwilligen in diesen Berufen seien außerdem auch Beschäftigte, die keine Patientenkontakte hätten. Die würden sich auch bei einer Impfpflicht nicht impfen lassen, sondern lieber vorübergehend nicht mehr arbeiten gehen, so Werneke. Dies verschärfe dann nur den Personalmangel.

Hochrechnung: Schweizer für Covid-19-Gesetz

13:15 Uhr

Bei der Volksabstimmung über das neue Covid-19-Gesetz in der Schweiz zeichnet sich eine klare Mehrheit zugunsten der Corona-Regelungen ab. Nach ersten Hochrechnungen befürwortet eine Mehrheit von zwei Dritteln der Schweizerinnen und Schweizer das Gesetz. Es soll unter anderem das Covid-19-Zertifikat auf eine rechtssichere Grundlage stellen, mit dem sich eine Corona-Impfung, Negativ-Testung oder Genesung nachweisen lässt. Seit September wird das Zertifikat unter anderem beim Besuch von Restaurants benötigt. Gegner der Schweizer Corona-Politik hatten in den vergangenen Wochen immer wieder, teils gewaltsam gegen Corona-Beschränkungen protestiert. Das Endergebnis der Volksabstimmung wird für den Abend erwartet.

Moderna arbeitet an Omikron-Impfstoff

12:22 Uhr

Der Impfstoffhersteller Moderna hat nach eigenen Angaben mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus begonnen. Seit den ersten Veröffentlichungen zur Mutante arbeite man an einer entsprechenden Anpassung, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, in einem BBC-Interview. Es werde noch einige Wochen dauern bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechnet Burton damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte.

Weihnachtsgeschäft läuft schleppend an

11:52 Uhr

Der von Corona-Beschränkungen geprägte Auftakt des Adventsgeschäfts hat vielen Einzelhändlern nur einen vergleichsweise mäßigen Umsatz beschert. Eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter seinen Mitgliedern zeigt, dass nur jedes fünfte befragte Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden ist. Befragt wurden die Händler nach ihren Erfahrungen in der Woche vor dem ersten Advent. Der HDE erneuerte seine Forderung, 2G- und 3G-Regeln für den Einzelhandel abzuschaffen.

3G-Kontrollen: Bisher 40 Zugverweise bei der Bahn

11:01 Uhr

Kontrolleure der Deutschen Bahn haben seit Mittwoch bundesweit 40 Menschen aus Zügen verwiesen, weil sie gegen die neuen 3G-Regeln verstoßen haben. "Das neue Gesetz verpflichtet die Verkehrsunternehmen zu Stichproben-Kontrollen. Im Fernverkehr der Bahn geschieht das auf rund 400 Verbindungen pro Tag", teilte ein Sprecher mit. Seit Mittwoch würden täglich etwa 20.000 Fahrgäste auf die Einhaltung von 3G kontrolliert, also darauf, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das übernähmen etwa 9.000 Sicherheits- und Kontrollmitarbeiter. Die 3G-Regeln gelten seit Mittwoch bundesweit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Stiftung Patientenschutz fordert einheitliche Kriterien für Kliniken

10:51 Uhr

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert die Einführung eines sogenannten "Covid-19-Radars" für Kliniken. Er solle Klarheit schaffen darüber, wann ein Krankenhaus an seine Belastungsgrenzen stößt, sagte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur. Brysch forderte zudem einheitliche Kriterien für die Verschiebung planbarer Operationen. Derzeit würden in drei Viertel der Krankenhäuser planbare Operationen verschoben, ohne dass es dafür klare Vorgaben aus der Politik gebe. Für Patientinnen und Patienten sei das oft nicht nachvollziehbar.

Covid-Krise auf Intensiv: Viele planbare OPs werden in BW verschoben

8:25 Uhr

Viele Intensivstationen in Baden-Württemberg sind mit Covid-19-Erkrankten ausgelastet. Andere Patientinnen und Patienten, die zum Beispiel an Krebs, Arthrose oder einer Herzerkrankung leiden, haben das Nachsehen:

Baden-Württemberg

Arthrose- und Krebs-Patienten leiden Corona-Krise: Kliniken in BW verschieben die Hälfte der planbaren OPs

Viele Intensivstationen in BW sind mit Covid-Erkrankten ausgelastet. Andere Patienten, die an Krebs oder Arthrose leiden, haben das Nachsehen. Oft werden ihre OPs nun verschoben.  mehr...

RKI registriert bundesweit 44.401 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 446,7

4:43 Uhr

Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt die bundesweite Sieben-Tages-Inzidenz am Sonntag bei 446,7. Gestern hatte der Wert bei 444,3 gelegen, vor einer Woche bei 372,7 (Vormonat: 130,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 44.401 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 42.727 Ansteckungen gewesen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 104 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 75 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Schausteller fordern neue November- und Dezemberhilfen

3:58 Uhr

Angesichts der Absage vieler Weihnachtsmärkte hat der Deutsche Schaustellerbund massive staatliche Finanzhilfen gefordert. Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es muss eigentlich zu einer hundertprozentigen Entschädigung kommen. Mindestens brauchen wir wie im vergangenen Jahr eine November- und Dezemberhilfe. Sonst stehen viele Schausteller vor dem Aus." Der Bund hatte angekündigt, Betreiber von Weihnachtsmärkten stärker zu unterstützen. Der geschäftsführende Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte am Mittwoch gesagt, dabei gehe es etwa um einen erleichterten Zugang zu Eigenkapitalzuschüssen. Die bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe ist bis Ende März 2022 verlängert worden. Dabei bekommen von der Pandemie belastete Firmen betriebliche Fixkosten erstattet. Das Wirtschaftsministerium hatte erklärt, bereits jetzt könnten Aussteller auf Weihnachtsmärkten die geltende Überbrückungshilfe III Plus erhalten.

Lehrergewerkschaften kritisieren fehlende Luftfilteranlagen an Schulen

3:39 Uhr

Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen üben die beiden großen Lehrergewerkschaften Deutschlands Kritik an immer noch fehlenden Luftfiltern in Klassenräumen. "Eingebettet in Raum-, Lüftungs- und Hygienekonzepte, müssen umgehend Luftfilteranlagen eingebaut werden", sagte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) beklagte, dass in Sachen Luftreinigungsfilter nicht viel geschehen sei. Es gebe zwar partiell Fortschritte, aber von einem breiten Erfolg könne keine Rede sein, sagte der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann. "Zwar hat der Bund 80 Prozent der Förderung bereitgestellt, aber viele Kommunen hatten nicht die Kraft, die fehlenden 20 Prozent beizusteuern," so Beckmann. GEW-Chefin Finnern kritisierte, die bisher ergriffenen Maßnahmen seien nicht ausreichend. Immer mehr Schulen müssten bereits wegen Corona-Ausbrüchen schließen, in Sachsen betreffe das bereits etwa jede vierte Schule. "Wenn die Infektionslage es erfordert, kann es notwendig sein, die Weihnachtsferien vorzuziehen."

INSA-Umfrage: Mehrheit rechnet mit Lockdown vor Weihnachten

3:27 Uhr

In der Bevölkerung wächst die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Laut einer repräsentativen INSA-Umfrage der "Bild am Sonntag" befürchten 53 Prozent der Befragten eine Ansteckung. Die aktuellen Corona-Maßnahmen hält eine Mehrheit von 58 Prozent für nicht ausreichend. 73 Prozent rechnen damit, dass noch in diesem Jahr ein bundesweiter Lockdown beschlossen wird und eine Mehrheit von 57 Prozent ist für diese Maßnahme.

Montgomery fordert Verfallsdatum für Impfungen

3:04 Uhr

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus, um den Impfschutz der Bevölkerung zu verbessern. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagte der Mediziner der Funke Mediengruppe. Wessen Impfung länger zurückliege, falle dann automatisch wieder zurück in den Status des Ungeimpften. Wer sich boostern lasse, gelte wieder als geimpft. Dazu müsse jetzt geklärt werden, wie lange der Impfschutz jeweils halte und wann dieses Verfallsdatum angesetzt werden müsse. Die EU-Kommission hatte Ende der Woche ebenfalls eine Auffrischungsimpfung gegen Corona als Voraussetzung für die weitere Gültigkeit des digitalen Covid-Zertifikats der EU vorgeschlagen.

Sonntag, 28. November 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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