Coronavirus-Bild mit Live-Blog-Logo (Foto: Colourbox, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Freitag, 23. Juli 2021

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Details in Corona-Verordnung angepasst

22:43 Uhr

Die baden-württembergische Landesregierung hat weitere Lockerungen für Großveranstaltungen beschlossen. Ab Montag gilt in Baden-Württemberg eine veränderte Corona-Verordnung. Vorgesehen sind kleinere Anpassungen der bisher geltenden Regeln. So wird etwa in den Inzidenzstufen 1 und 2 die Personenzahl bei Sport- und Großveranstaltungen auf die Hälfte der zugelassenen Kapazität begrenzt. Maximal dürfen 25.000 Zuschauende teilnehmen. Es gilt weiterhin Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, ein 3G-Nachweis ist erforderlich. Darüber hinaus wurden die Regeln für Clubs, Volksfeste und Jahrmärkte sowie für touristische Verkehrsbetriebe angepasst. Außerdem gab die Landesregierung bekannt, bis Mitte September jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot machen zu wollen. Deswegen geht die Landesregierung davon aus, dass zukünftige Regelungen vollständig Geimpfte weniger betreffen werden.

Winterwelle? Drosten "zunehmend besorgt"

20:25 Uhr

Der Virologe Christian Drosten hat sich besorgt über die in seinen Augen zu niedrige Impfquote gezeigt. Er warnte vor einem falschen Sicherheitsgefühl angesichts der niedrigen Corona-Inzidenz. Denn sie steigt kontinuierlich - besonders unter jungen Menschen. Mehr dazu hier:

Impfbus in Pforzheim bringt Johnson & Johnson

19:27 Uhr

Im Pforzheimer Stadtteil Heidach rollt ein Impfbus, der für Bürgerinnen und Bürger einen einfacheren Zugang zur Impfung ermöglichen soll. Gespritzt wird der Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson. Mit dieser Sonderaktion möchte die Stadt vor allem Menschen erreichen, die bisher gegenüber einer Impfung skeptisch waren oder lange auf einen Termin warten müssen. Der Impfbus ist dort noch bis Ende Juli unterwegs.

231 Neuinfektionen - R-Wert bei 1,21

17:53 Uhr

Das Landesgesundheitsamt meldet am Freitag (Stand: 16 Uhr) 231 Neuinfektionen für Baden-Württemberg. Am Donnerstag waren es 281, vor einer Woche 193 Fälle. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen auf 11,8. Vor einer Woche lag sie bei 8,9. Sechs weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tage-R-Wert, der angibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, liegt derzeit bei 1,21. Der Stadtkreis Baden-Baden hat mit 29,0 derzeit die höchste Inzidenz im Land. Am niedrigsten ist sie im Neckar-Odenwald-Kreis mit 0,7. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind 48,8 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg vollständig geimpft.

Erster Coronafall im deutschen Olympia-Team

17:28 Uhr

Die deutsche Olympia-Mannschaft hat am Abend der Eröffnungsfeier der Sommerspiele von Tokio ihren ersten Corona-Fall. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) heute mitteilte, ist der Radsportler Simon Geschke aus Freiburg positiv auf das Virus getestet worden. Der 35-Jährige war zunächst im täglichen Antigen-Test positiv aufgefallen, ein anschließender PCR-Test verifizierte das Ergebnis. Geschke hätte morgen im Straßenrennen an den Start gehen sollen. "Das ist wirklich hart, so kurz vor dem Wettbewerb aus dem Rennen genommen zu werden. Ich habe alle Hygieneregeln nach bestem Wissen und Gewissen eingehalten", sagte Geschke. Die Radsportlerinnen und Radsportler sind gut 100 Kilometer westlich von Tokio am Mount Fuji untergebracht. Bei allen weiteren Teilnehmenden und Betreuerinnen und Betreuern neben Geschke waren die Antigen-Tests negativ.

Apotheken können ab Montag wieder Impfzertifikate ausstellen

16:07 Uhr

Ab kommender Woche sollen Apotheken in Deutschland schrittweise wieder Corona-Impfzertifikate ausstellen können. Darauf hätten sich heute das Bundesgesundheitsministerium und der Deutsche Apothekerverband (DAV) geeinigt, so eine Sprecherin gegenüber dem SWR. Apotheken würden in der nächsten Woche nach und nach wieder Zugang zum Portal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bekommen und somit wieder Impfzertifikate aushändigen können. Der DAV hatte die Ausstellung in Rücksprache mit dem Ministerium gestoppt, da es am Donnerstag Berichte über eine Sicherheitslücke gab.

Spanien und Niederlande werden Hochrisikogebiete

15:49 Uhr

Die Bundesregierung hat ganz Spanien und die Niederlande wegen hoher Corona-Infektionszahlen in der Pandemie erneut zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) heute in Berlin mit. Damit gilt bei der Einreise für alle, die nicht geimpft oder maximal sechs Monate genesen sind, eine Quarantänepflicht von zehn Tagen. Bei Hochinzidenzgebieten kann die Quarantäne frühstens nach fünf Tagen durch einen Negativtest beendet werden.

Kretschmann: neuer Lockdown nicht auszuschließen

15:33 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) schließt einen erneuten Corona-Lockdown im Herbst weiterhin nicht aus. Das bekräftigte er im Sommerinterview von SWR Aktuell Baden-Württemberg. Angesichts der ansteckenderen Delta-Variante und möglicherweise weiterer künftiger Virusvarianten müsse man auf Sicht fahren und könne keinen genauen Vorhersagen machen. Das Interview ist auch ab 19:30 Uhr im SWR Fernsehen BW zu sehen.

EMA lässt Moderna-Impfstoff für Jugendliche zu

15:15 Uhr

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Moderna bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl heute eine Erweiterung der Zulassung. Die finale Entscheidung muss nun noch von der Europäischen Kommission gefällt werden. Dies gilt aber als Formsache.

Drosten besorgt wegen Impfgeschwindigkeit

14:10 Uhr

Das Impfen geht dem Virologen Christian Drosten derzeit nicht rasch genug. Er sei "zunehmend besorgt über den Impffortschritt", sagte der Leiter der Virologie der Berliner Charité. "Hier kommen wir nicht schnell genug voran, obwohl genug Impfstoff zur Verfügung steht." Viele Menschen wähnten sich angesichts einer niedrigen Inzidenz in Deutschland in einem falschen Sicherheitsgefühl. "Es ist wichtig, jetzt sehr viel mehr Informationsarbeit zu leisten - auch im privaten Umfeld, damit die Impfquote schneller ansteigt. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit von erneuten schmerzhaften Eingriffen im Winter", erklärte Drosten. Auch er wünsche sich, dass nicht noch einmal Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens notwendig werden.

Bundesregierung will Curevac-Anteile behalten

13:24 Uhr

Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge ihre Anteile an dem deutschen Pharmaunternehmen Curevac behalten, obwohl bislang noch kein wirksamer Corona-Impfstoff entwickelt werden konnte. Das "wichtige Bundesinteresse" an der Beteiligung bestehe gegenwärtig fort, zitierte das Magazin "Spiegel" heute aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die Bundesregierung sieht demnach auch die Curevac-Förderung durch das Bundesforschungsministerium "weiterhin als erfolgversprechend" an. Ende Juni hatte das Tübinger Unternehmen mitgeteilt, sein Corona-Impfstoff weise laut abschließenden Auswertungen nur eine 48-prozentige Wirksamkeit auf. Curevac setzt wie das Mainzer Unternehmen Biontech auf einen modernen mRNA-Impfstoff. Das Mittel der Tübinger galt lange als höchst vielversprechend.

Studie: Kinder nach Covid-Erkrankung länger immun

12:32 Uhr

Kinder sind nach einer Covid-19-Erkrankung länger immun als Erwachsene. Das hat die groß angelegte Familien-Studie ergeben, an der sämtliche Unikliniken des Landes Baden-Württemberg beteiligt waren. Demnach stecken sich Kinder innerhalb von Familien deutlich seltener an als Erwachsene und wenn, dann ist der Verlauf meist deutlich milder. Außerdem sei die Immunantwort bei Kindern im Schnitt stärker und halte länger an als bei Erwachsenen, heißt es in der Studie, deren Ergebnisse heute veröffentlicht wurden. Keines der infizierten Kinder aus der Studie musste im Krankenhaus behandelt werden. Und schließlich zeigte die Studie, dass Kinder bei einer Erkrankung andere Beschwerden haben als Erwachsene - Kinder litten vor allem an Geschmacksstörungen. Husten, Fieber und Durchfall seien dagegen selten. Fast 330 Familien mit mindestens einem an Covid-19 erkrankten Mitglied wurden mehrfach untersucht. Insgesamt nahmen knapp 550 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren teil, sowie mehr als 700 Erwachsene. Die Daten wurden im Frühjahr und Sommer vergangenen Jahres erhoben. Ob beispielsweise die Delta-Variante andere Infektionsverläufe hervorruft geht aus der Studie demnach nicht hervor.

Weniger Falschgeld während Corona-Krise

12:14 Uhr

In Deutschland ist im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise deutlich weniger Falschgeld aufgetaucht. Insgesamt seien rund 21.400 falsche Euro-Scheine sichergestellt worden, 13 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2020, wie die Bundesbank heute mitteilte. Grund dafür seien die Corona-Beschränkungen, erläuterte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann. "Die Konsummöglichkeiten waren gerade in den Bereichen, in denen Bargeld eine bedeutende Rolle spielt, stark eingeschränkt." Der durch Falschgeld verursachte Schaden belief sich auf eine Million Euro. Der Anteil falscher 20-Euro-Scheine Blüten lag bei 41 Prozent, der falscher 50er bei 39 Prozent. Falsche Hunderter kamen auf sechs Prozent. Die Gefahr mit Falschgeld in Berührung zu kommen ist in Deutschland weiterhin eher gering. Rechnerisch kamen fünf falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner.

Aktuell mehr als 48 Prozent der Deutschen geimpft

11:20 Uhr

In Deutschland sind inzwischen 48,5 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts wurden gestern 565.235 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun rund 40,3 Millionen Menschen vollständig geimpft. Rund 50,4 Millionen (60,6 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Unter den Bundesländern lag Bremen dem RKI zufolge nach wie vor an erster Stelle mit einem Anteil von 69,5 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen. Auch bei den vollständig Geimpften belegte Bremen mit 55,5 Prozent den Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstimpfungen - wie auch bei den vollständig Geimpften - blieb Sachsen. In Baden-Württemberg sind aktuell 58,8 Prozent der Bevölkerung einmal und 48,8 Prozent vollständig geimpft.

Zwei Bundesländer für vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz

11:07 Uhr

Wie Niedersachsen plädiert auch Mecklenburg-Vorpommern dafür, das nächste Treffen der Länder-Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Corona-Lage vorzuziehen. Dabei solle insbesondere über die Ausbreitung der Delta-Mutation und das Impfen von Jugendlichen beraten werden, sagte ein Sprecher der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) hatte sich zuletzt in einem Zeitungsinterview dafür ausgesprochen, die bislang für Ende August geplante Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Pandemie vorzuziehen.

Virologe Drosten: Besorgt über geringen Impffortschritt

10:55 Uhr

Das Impfen gegen das Coronavirus in Deutschland geht dem Virologen Christian Drosten derzeit nicht rasch genug. Er sei "zunehmend besorgt über den Impffortschritt", so der Leiter der Virologie der Berliner Charité in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. "Hier kommen wir nicht schnell genug voran, obwohl genug Impfstoff zur Verfügung steht." Viele Menschen wähnten sich angesichts einer niedrigen Inzidenz in Deutschland in einem falschen Sicherheitsgefühl. "Es ist wichtig, jetzt sehr viel mehr Informationsarbeit zu leisten - auch im privaten Umfeld, damit die Impfquote schneller ansteigt. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit von erneuten schmerzhaften Eingriffen im Winter", erklärte Drosten.

Freiburger "Münster-Mapping"-Lasershow findet im Oktober statt

10:30 Uhr

Die wegen Corona verschobene Laser-Lichtshow "Münster-Mapping" in Freiburg soll vom 15. bis 24. Oktober stattfinden. Das teilte der Münsterbauverein mit. Die Aufführungen waren ursprünglich für März 2020 im Rahmen des Freiburger-900-Jahr-Jubiläums geplant. Die Lasershow erzählt mit verschiedenen Projektionen Begebenheiten aus der Stadt- und Münsterbaugeschichte - von der Gründung des Münsters im Jahr 1120 bis in die Gegenwart. Wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Münsterplatz kommen können, wird von den im Oktober geltenden Corona-Auflagen abhängig sein. Finanziell getragen wird das mehr als 200.000 Euro teure Spektakel vom Erzbistum Freiburg, der Stadt und einem regionalen Energieversorger.

Ärztepräsident und Lehrerverband fordern tägliche Corona-Tests an Schulen

10:00 Uhr

Bundesärztekammer und Lehrerverband haben angesichts steigender Inzidenzwerte und der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus mehr Schutzmaßnahmen an Schulen gefordert. Zur Verringerung der Infektionsdynamik und um Wechselunterricht zu vermeiden, müssten "tägliche Testungen vor Unterrichtbeginn" ermöglicht werden, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Lehrerverbandes, fügte hinzu, man brauche zum Schuljahresstart eine Phase mit besonderen erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen - "unserer Ansicht nach eher für zwei Monate als für einen Monat." In dieser Zeit sollte eine vollständige Maskenpflicht auch während des Unterrichts für alle Altersstufen gelten, so Meidinger.  

Messe Stuttgart meldet wegen Corona-Krise Millionen-Minus

9:30 Uhr

Die Messe Stuttgart hat in der Corona-Krise das schlechteste Ergebnis der Firmengeschichte verbucht. Im Geschäftsjahr 2020 machte die Messe nach eigenen Angaben ein Minus von 18 Millionen Euro. Seit dem Frühjahr 2020 wurden demnach weltweit bis heute 185 Messen und Events verschoben oder abgesagt. Man sei finanziell aber gut aufgestellt und deshalb weiter liquide, so Messegeschäftsführer Roland Bleinroth in einer Mitteilung.

BW: Kommunen wollen verstärkt Jüngere gegen Corona impfen

8:59 Uhr

In wenigen Tagen beginnen in Baden-Württemberg die Sommerferien. Etliche Kommunen im Land wollen nun erreichen, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler gegen das Coronavirus geimpft werden und setzen dabei auf mobile Impfangebote.

Ulmer Arzt spricht sich für Corona-Impfung von unter 16-Jährigen aus

6:33 Uhr

Der Arzt und Koordinator für mobile Impfteams in Ulm, Guido Adler, hat sich für Impfungen von 12- bis 16-Jährigen ausgesprochen. So könne eine erneute coronabedingte Schließung von Schulen im kommenden Schuljahr vermieden werden. "Der gesellschaftliche Nutzen wäre enorm", sagte Adler. Außerdem litten auch jüngere Erkrankte trotz leichten Verlaufs der Corona-Infektion unter deren Spätfolgen. Der Koordinator beim Deutschen Roten Kreuz will im Endspurt vor den Sommerferien möglichst viele 16-Jährige und ältere impfen. Die Stadt Ulm ist nach Angaben der Verwaltung die landesweit erste, die umfassend Impfangebote für die ab 16-Jährigen an ihren 30 weiterführenden Schulen bereitstellte. An den Berufsschulen seien bereits 70 Prozent erstgeimpft, so Adler. Inzwischen werde auch an den Gymnasien zunehmend geimpft.

Forscher: Staat soll bei stockender Impfbereitschaft aktiv werden

6:11 Uhr

Der Bremer Versorgungsforscher Ansgar Gerhardus sieht angesichts der stockenden Impfbereitschaft in Deutschland den Staat in der Verantwortung. Die Politik solle sich das Ziel setzen, dass so viele Menschen wie möglich geimpft werden, sagte er dem Evangelischen Pressedienst. Das könne nicht an Hausärzte oder die Kassenärztliche Vereinigung delegiert werden, so der Experte für öffentliche Gesundheit. Gerhardus bezeichnete Impfmobile als hervorragendes Mittel. Vertrauen könne auch die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen wie Kirchen oder Moscheen schaffen. Eine Impfpflicht sieht er kritisch: "Das dürfte in unserer Kultur in Deutschland Widerstand hervorrufen", sagte der Bremer Forscher.  

Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter kontinuierlich an

4:47 Uhr

In Deutschland steigt die Sieben-Tage-Inzidenz seit über zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt sie aktuell bei 13,2. Am Vortag betrug der Wert 12,2 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli lag er bei 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt innerhalb eines Tages 2.089 Corona-Neuinfektionen (Stand: 4:25 Uhr). Vor einer Woche waren 1.456 Ansteckungen registriert worden. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 34 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die an oder mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben sind, stieg auf insgesamt 91.492.

Olympische Spiele in Tokio werden unter Corona-Auflagen eröffnet

4:34 Uhr

In der japanischen Hauptstadt Tokio werden am Mittag die Olympischen Sommerspiele offiziell eröffnet. Die Wettbewerbe finden wegen der Corona-Krise ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt. Bei der Eröffnungsfeier sind nur 950 ausgewählte Gäste anwesend, unter ihnen der japanische Kaiser Naruhito. Das deutsche Team wird von Beachvolleyballerin Laura Ludwig und Wasserspringer Patrick Hausding ins Stadion geführt.

Freitag, 23. Juli 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

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