Coronavirus unter dem Mikroskop  (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 10. November 2021

STAND

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Vierte Corona-Welle: Warum die Zahlen so hoch sind

22:28 Uhr

Das Coronavirus verbreitet sich gerade so rasant wie nie zuvor in dieser Pandemie. Warum ist das so? Experten liefern Erklärungen.

Raum Stuttgart: Auslastung von Intensivbetten angespannt

20:41 Uhr

Im Raum Stuttgart berichten Klinikbetreiber weiter von Intensivstationen am Limit. Das Personal sei erschöpft und die Intensivbetten stark belegt.

Region Stuttgart

In den meisten Kreisen im roten Bereich Auslastung von Intensivbetten im Raum Stuttgart bleibt durch Corona angespannt

Das Personal ist erschöpft, die Intensivbetten stark belegt: Im Raum Stuttgart berichten Klinikbetreiber weiter von Intensivstationen am Limit.  mehr...

Merkel appelliert an SPD-Länderchefs

20:05 Uhr

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt die SPD, den Weg für eine Ministerpräsidentenkonferenz frei zu machen. "Das Corona-Virus nimmt keine Rücksicht darauf, ob wir gerade eine geschäftsführende Regierung haben, ob wir gerade Koalitionsverhandlungen haben", sagte sie in Meseberg. "Wir brauchen hier wieder eine gesamtstaatliche Kraftanstrengung." Zuvor hatten etliche SPD-Länderchefs gesagt, dass eine Ministerpräsidentenkonferenz derzeit nicht nötig sei.

Raum Karlsruhe: Intensivstationen an Belastungsgrenze

19:00 Uhr

Im städtischen Klinikum Karlsruhe, in Bruchsal, Bretten und Mühlacker sind alle Intensivbetten restlos belegt. Auch am Klinikum Mittelbaden spitzt sich die Corona-Lage zu.

Kein Platz mehr für neue Patienten Fast alle Corona-Intensivbetten belegt: Kliniken im Raum Karlsruhe und Pforzheim schlagen Alarm

Im städtischen Klinikum Karlsruhe, in Bruchsal, Bretten und Mühlacker sind alle Intensivbetten restlos belegt. Auch am Klinikum Mittelbaden spitzt sich die Corona-Lage zu.  mehr...

8.057 Neuinfektionen in BW - Inzidenz über 300

18:00 Uhr

Die Zahl der Menschen in Baden-Württemberg, die nach einer Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt werden müssen, ist leicht gesunken. 348 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten belegen laut Landesgesundheitsamt (Stand: 16 Uhr) Intensivbetten - acht weniger als am Vortag. Damit entfernt sich die Zahl ein wenig von der kritischen Schwelle von 390, ab der die "Alarmstufe" droht. Dann gelten schärfere Regeln, insbesondere für Ungeimpfte. Auf hohem Niveau bewegt sich dafür die vom Landesgesundheitsamt vermeldete Sieben-Tage-Inzidenz: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche liegt bei 316 nach 296,9 am Vortag. 8.057 neue Infektionen hat es demnach gegeben, außerdem 16 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Die Hospitalisierungsinzidenz - die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Menschen, die innerhalb einer Woche in Kliniken gebracht wurden - bleibt bei 4,9.

BW-Ärztepräsident: "Pandemie der Ungeimpften"

17:15 Uhr

Die Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und Corona-Patienten bleibt hoch - die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls. Für den Präsidenten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Wolfgang Miller, ist die Lage ernst: "Es ist tatsächlich überwiegend eine Pandemie der Ungeimpften."

Baden-Württemberg

Steigende Infektionszahlen und Intensivpatienten BW-Ärztepräsident Miller: "Es ist überwiegend eine Pandemie der Ungeimpften"

Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten nimmt immer weiter zu. Die Inzidenz ist auf einem Rekordhoch. Für Landesärztekammer-Präsident Miller ist die Lage ernst.  mehr...

Was gilt in der "Alarmstufe" für den Sport?

17:10 Uhr

Die Corona-Fallzahlen steigen rasant an - auch in Baden-Württemberg. Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass schon bald die "Alarmstufe" für ganz BW ausgerufen wird. Welche Änderungen sind für den Amateur- und Breitensport zu erwarten?

Polizei kritisiert Beteiligung an den Kontrollen der Corona-Regeln in Gastro

15:45 Uhr

Die für Donnerstag und Freitag geplanten Kontrollen auf Einhaltung der Corona-Regeln in der Gastronomie durch die Ordnungsämter stoßen auf Kritik. Dabei sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Landespolizei zusammenarbeiten. Der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, bewertete die Kontrollen als "puren Aktionismus ohne nachhaltige Wirkung". Wer die Beteiligung der Polizei einfordere und anordne, tue dies im Wissen, dass andere polizeiliche Aufgaben nicht wahrgenommen werden könnten.

Baden-Württemberg

Nach Auslösen der "Warnstufe" Baden-Württemberg: Streit um Corona-Kontrollen in der Gastronomie

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg spitzt sich weiter zu. Doch diesmal bleiben Hotels und Restaurants offen. Über die Überprüfung der Regeln ist eine Diskussion entbrannt.  mehr...

Leopoldina fordert Impflicht in bestimmten Berufen

14:40 Uhr

Im Kampf gegen Corona hat die Leopoldina die Ausweitung der 2G-Regelung und eine Impfpflicht in bestimmten Berufen gefordert. Dazu zählt ebenfalls eine "angemessene Regelung zur Offenlegung des Impfstatus".

Erneute Testpflicht in Stuttgarter Kitas

13:35 Uhr

Ab Freitag müssen Kita-Kinder in Stuttgart wieder regelmäßig auf Corona getestet werden. Damit reagiert die Stadt auf stark steigende Corona-Zahlen.

Stuttgart

Stadt reagiert auf stark steigende Inzidenzen Stuttgart führt wieder Corona-Testpflicht in Kitas ein

Ab Freitag müssen Kita-Kinder in Stuttgart wieder regelmäßig auf Corona getestet werden. Damit reagiert die Stadt auf stark steigende Corona-Zahlen. Es ist nicht die einzige Maßnahme.  mehr...

Region Bodensee-Oberschwaben: Kliniken verschieben Operationen

13:00 Uhr

Die Belegung mit Corona-Patienten in den Krankenhäuser nimmt zu. In mehreren Kreisen in der Region werden deshalb planbare Operationen verschoben.

Sigmaringen

Corona-Fallzahlen steigen Kliniken in der Region Bodensee-Oberschwaben verschieben Operationen

In den Krankenhäusern nimmt die Belegung mit Corona-Patienten zu. In mehreren Kreisen in der Region werden deshalb planbare Operationen verschoben.  mehr...

Trotz Corona-Impfung: Dutzende Infizierte nach Chor-Probe in Tübingen

12:15 Uhr

30 der 75 Sängerinnen und Sänger des Tübinger BachChors haben sich offenbar bei einer Chorprobe mit dem Coronavirus infiziert. Als einer der ersten Chöre in Baden-Württemberg hat sich der Bachchor für die strenge 2G-Regel entschieden und alle Anwesenden waren geimpft. Laut Dirigent Ingo Bredenbach gibt es bei den Betroffenen nur leichte Verläufe. Man habe mit einer CO2-Ampel geprobt und regelmäßig gelüftet. Nun wolle man über ein neues Probenkonzept nachdenken: Der Chor soll aufgeteilt werden und zum Beispiel in der Stiftskirche proben. Laut einem Artikel der Ärztezeitung sei Singen bei gleicher Lautstärke nicht infektiöser als Sprechen, so Bredenbach. Corona-Ausbrüche habe es zuletzt auch in größeren Orchestern wie in Bayern gegeben.

Tübingen

Offenbar bei Probe infiziert Corona-Ausbruch in Tübinger BachChor

Sie haben sich an die 2G-Regel gehalten und sich trotzdem zigfach angesteckt: die Sängerinnen und Sänger des BachChors in Tübingen. Schwere Symptome gibt es bisher aber keine.  mehr...

SWR4 BW Aktuell am Nachmittag SWR4 Baden-Württemberg

FDP kritisiert erneute Gastronomie-Kontrollen

11:30 Uhr

Der FDP-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Rülke, hat die für Donnerstag und Freitag geplanten Kontrollen in der Gastronomie auf Einhaltung der Corona-Regeln scharf kritisiert. Die Gastronomie sei in der Pandemie gebeutelt genug und werde nach seiner Beobachtung den momentanen rechtlichen Anforderungen gerecht, sagte er heute in Stuttgart. Das Sozialministerium hatte landesweite Überprüfungen nach dem Auslösen der Corona-Warnstufe angeregt. Alle Städte und Gemeinden seien dazu aufgerufen, am 11. und 12. November in Restaurants, Bars und Gaststätten vor allem die Einhaltung der 3G-Regel zu überprüfen. Nach Ministeriumsangaben soll mit der Aktion zur Einhaltung der strengeren Regeln sensibilisiert werden. Ein besonderes Augenmerk werde dabei auf der Kontrolle von PCR-Tests liegen.

Lebenszufriedenheit in Deutschland auf Tiefstand

10:31 Uhr

Die Corona-Krise hat die Lebenszufriedenheit der Deutschen auf einen historischen Tiefstand gedrückt. Das geht aus einer Umfrage des Institut für Demoskopie Allensbach (Landkreis Konstanz) im Auftrag der Deutschen Post hervor. In dem sogenannten "Glücksatlas" bewerteten die Befragten auf einer Skala von 0 bis 10 ihre allgemeine Zufriedenheit im Jahr 2021 im Schnitt mit 6,58 Punkten. Das war noch weniger als im Jahr zuvor (6,74) - und der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1984. 2019, also vor der Pandemie, hatte der Wert mit 7,14 Punkten noch auf einem Rekordniveau gelegen. Die Ergebnisse stehen der Untersuchung zufolge im direkten Zusammenhang mit Corona.

STIKO: Unter 30-Jährige sollen nur BioNTech-Impfung erhalten

9:36 Uhr

Menschen unter 30 Jahren sollen laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) künftig nur noch mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) gegen Corona geimpft werden. Das teilte die STIKO heute mit. Aktuelle Meldeanalysen zeigten, dass Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jungen und jungen Männern sowie bei Mädchen und jungen Frauen nach der Impfung mit Moderna (Spikevax) häufiger beobachtet würden als nach der BioNTech-Impfung. Entsprechend werde die Covid-19-Impfempfehlung aktualisiert, der Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Länder gegangen. Änderungen seien daher noch möglich. Der Verlauf der Herzmuskel und Herzbeutelentzündungen sei nach bisher vorliegenden Sicherheitsberichten "überwiegend mild", schreibt die STIKO.

RLP

Corona-Impfungen STIKO empfiehlt für unter 30-Jährige nur noch BioNTech-Impfstoff

Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung für Corona-Impfstoffe aktualisiert: Menschen unter 30 Jahren sollten nur noch mit dem Impfstoff des Mainzer Unternehmens BioNTech geimpft werden.  mehr...

Der Vormittag SWR1 Rheinland-Pfalz

Datenschutzbeauftragter: 3G am Arbeitsplatz möglich

7:52 Uhr

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hält eine generelle 3G-Pflicht am Arbeitsplatz durch gesetzliche Änderungen für möglich. "Die weitergehende oder sogar pauschale Abfrage des Impf- oder Teststatus der Beschäftigten durch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber braucht eine Rechtsgrundlage, die noch geschaffen werden muss", sagte Kelber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Eine gesetzliche 3G-Pflicht am Arbeitsplatz ist aber grundsätzlich datenschutzrechtlich vorstellbar." SPD, Grüne und FDP planen eine 3G-Regel am Arbeitsplatz. Sie würde bedeuten, dass Beschäftigte nachweisen müssen, dass sie entweder geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. In der Praxis jedoch tun sich einige Probleme auf:

Kampf gegen die Pandemie Vierte Corona-Welle: Kommt 3G-Regel am Arbeitsplatz?

Die Corona-Inzidenz hat einen neuen Rekordstand erreicht, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung geimpft ist. Müssen wir uns bald auf schärfere Regeln am Arbeitsplatz einstellen?  mehr...

Klingbeil: Strengere Corona-Kontrollen in Gastronomie

7:27 Uhr

Der designierte SPD-Chef Lars Klingbeil spricht sich für mehr Corona-Kontrollen insbesondere in der Gastronomie aus. "Ja, ich bin dafür, dass bei den Kontrollen nachgeschärft wird, insbesondere in der Gastronomie. Es muss klar sein: Wer sich an das Kontrollieren der 3G- oder 2G-Nachweise als Betreiber nicht hält, der muss die Konsequenzen spüren. Die Gastronomie schadet sich selbst, wenn sie die bestehenden Regeln nicht einhält", sagte Klingbeil der Zeitung "Rheinische Post". In Baden-Württemberg sind Schwerpunktkontrollen in der Gastronomie bereits vorgesehen. Für Donnerstag, 11. und Freitag, 12. November kündigte das Gesundheitsministerium an, dass "flächendeckend" gastronomische Betriebe auf die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft werden:

Baden-Württemberg

Corona-Auflagen vor möglicher Alarmstufe Erneut stärkere Corona-Kontrollen in der Gastronomie

Wer in BW ins Restaurant will, muss aktuell geimpft oder genesen sein oder einen PCR-Test vorlegen. Diese Corona-Auflagen sollen wieder verstärkt kontrolliert werden. Die FDP kritisiert das.  mehr...

Rhein-Neckar-Kreis plant feste Impfstandorte

7:09 Uhr

Bereits ab kommendem Montag soll es laut dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, an sieben Standorten im Kreis nach und nach dauerhafte Impfmöglichkeiten geben. An mindestens drei Tagen pro Woche sollen die Impfteams dann an den jeweiligen Orten pro Termin bis zu 200 Menschen impfen können. Der Kreis reagiert mit dem Angebot auf die steigenden Corona-Infektionszahlen. Auf den Intensivstationen der Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg und Mannheim steigt die Zahl der Corona-Patienten. Viele davon seien ungeimpft, so ein Kliniksprecher.

Mannheim

Rhein-Neckar-Kreis verzeichnet steigenden Nachfrage vor allem nach Booster-Impfungen Corona-Intensivstationen in der Region zu zwei Dritteln belegt - Mehr Impfaktionen geplant

In den Krankenhäusern der Region sind die Intensivplätze für Corona-Patienten zu etwa zwei Dritteln belegt. Das hat eine Umfrage des SWR ergeben. Der Routinebetrieb läuft derzeit aber noch überall weiter.  mehr...

Großbaustelle in Lörrach: Trio mit Corona-Infektion ist isoliert

6:15 Uhr

Nachdem das Coronavirus zunächst bei zwei Männern auf der Baustelle des Zentralklinikums in Lörrach nachgewiesen worden war, wurden alle rund 100 Bauarbeiter getestet. Dabei erhöhte sich die Zahl der Corona-Infizierten um einen weiteren auf insgesamt drei. Das Trio wurden isoliert, und der Baubetrieb zu Beginn dieser Woche wieder aufgenommen.

Pforzheim/Enzkreis: Corona-Patienten lasten Intensivstationen aus

5:51 Uhr

Wer einen schweren Unfall hat oder einen Herzinfarkt erleidet, für den gebe es im Augenblick kein freies Intensivbett in Pforzheim und im Enzkreis, so Felix Schumacher, Chefarzt der Intensivmedizin am Helios Klinikum. Der Landrat des Enzkreises, Bastian Rosenau, und der Oberbürgermeister von Pforzheim, Peter Boch, appellieren angesichts dessen an die Bevölkerung, sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Letztlich gehe es auch darum, das Krankenhauspersonal, das am Anschlag sei, vor einer weiteren Überforderung zu schützen, so OB Boch und Landrat Rosenau in ihrem gemeinsamen Appell. Nach offiziellen Angaben lagen am Dienstag mehr als 60 Menschen mit Covid-19 in den drei Krankenhäusern in Pforzheim und im Enzkreis, 16 davon auf den Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt laut den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts in Pforzheim 425,3 und im Enzkreis 385,5.

Corona-Pandemie: Mietpreise im Einzelhandel fallen

5:24 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Mieten im deutschen Einzelhandel bei Neuverträgen einbrechen lassen. Vor allem in den teuren Metropolen gibt es nach Jahren des Booms kräftige Rückgänge, wie eine heute veröffentlichte Studie des Immobilienverbands IVD zeigt. Die Einzelhandelsmieten fielen demnach im ersten Halbjahr 2021 im Bundesschnitt um gut 10 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, der von der Pandemie nur teilweise betroffen war. In den sieben größten deutschen Städten - Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf - sanken sie laut IVD noch stärker mit fast 13 Prozent. Die Rückgänge in Klein- und Mittelstädten fielen mit rund einem Prozent bis gut fünf Prozent dagegen deutlich niedriger aus.

Lucha fordert Finanzspritze für Krankenhäuser

5:22 Uhr

Nach der Vereinbarung der Gesundheitsminister über Zahlungen an die coronabelasteten Krankenhäuser fordert der baden-württembergische Ressortchef Manfred Lucha (Grüne) die Berliner Übergangsregierung zum Handeln auf. "Baden-Württemberg setzt sich klar dafür ein, dass der Bund erneut einen Krankenhausrettungsschirm spannt", sagte der Grünen-Minister. Eine entsprechende Vereinbarung hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern bereits am vergangenen Freitag in Lindau getroffen und für weitere Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser plädiert. Lucha forderte angesichts der stark steigenden Zahl von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zudem, die Reha-Kliniken wieder in die Akutversorgung miteinzubeziehen. "Der Bund kann die Betroffenen mit dieser Situation nicht alleine lassen", sagte Lucha der Deutschen Presse-Agentur.

RKI registriert Höchststand an Neuinfektionen

4:38 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut so viele Corona-Neuinfektionen gemeldet wie nie seit Beginn der Pandemie. Sie übermittelten 39.676 neue Fälle binnen eines Tages. Der bisherige Höchststand war am Freitag mit 37.120 gemeldet (Vorwochenwert: 20.398) worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 232,1 (Stand 3:50 Uhr). Sie hat damit den dritten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 236 Todesfälle verzeichnet.

Mittwoch, 10. November 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

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