Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 18. August 2021

STAND

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Lörracher Unternehmen entwickelt neue Corona-Tests

20:23 Uhr

Ein Unternehmen aus Lörrach hat neue Tests entwickelt, um herauszufinden, ob man an Covid-19 erkrankt ist oder war. Das Besondere an dem Anti-Gen-Test beziehungsweise an dem Anti-Körper-Test ist: Sie liefern genauere Ergebnisse.

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Leitlinien sollen bei Long-Covid-Behandlung helfen

19:30 Uhr

Etwa 10 bis 20 Prozent der Covid-19-Patientinnen und Patienten haben auch Monate nach der Infektion mit mindestens einem langanhaltenden Symptom zu kämpfen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie hat nun zusammen mit weiteren Fachgesellschaften erste Richtlinien für die Long-Covid-Behandlung vorgestellt.

Corona-Therapie Long-Covid – Erste Leitlinien zur Behandlung von Langzeitfolgen

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie hat zusammen mit weiteren Fachgesellschaften erste Richtlinien für die Long-Covid-Behandlung vorgestellt.  mehr...

Corona belastet weiter Psyche von Kindern und Jugendlichen in BW

19:20 Uhr

Psychiater rechnen zum Beginn des neuen Schuljahres mit einer weiter zunehmenden Zahl an psychisch belasteten Kindern. Mit dem Thema hat sich heute ein digitaler Gipfel mit rund 50 Vertretern aus der Jugendhilfe, Jugendsozialarbeitern und von Betroffenenverbänden befasst. Dazu eingeladen hatte der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Demnach soll jetzt eine Arbeitsgruppe Vorschläge zusammenstellen, wie junge Menschen mehr Möglichkeiten für eine Behandlung erhalten können. Nach einer Mannheimer Studie zu Beginn der Corona-Krise gaben fast 60 Prozent der 666 befragten, jungen Menschen an, durch die Isolation psychisch belastet zu sein, fast 40 Prozent mittel bis schwer.

Lucha kündigt Vorschläge an Corona: Psychiater rechnen mit mehr psychischen Erkrankungen bei Kindern in BW

Die Corona-Pandemie macht vielen Kindern und Jugendlichen auch psychisch zu schaffen. Experten in Baden-Württemberg schlagen nun Alarm und fordern Lösungen. Die soll es geben.  mehr...

Corona-Zahlen in BW: Mehr freie Intensivbetten - Inzidenz steigt erneut

18:10 Uhr

In Baden-Württemberg ist der Wert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, bezogen auf 100.000 Einwohner, laut Landesgesundheitsamt (Stand: 16 Uhr) im Vergleich zum gestrigen Dienstag gleich geblieben: Sie liegt bei 1,1. Im Vergleich zum Vortag sind etwas mehr Intensivbetten frei. Der Wert beträgt aktuell 14,5 Prozent, wie das Landesgesundheitsamt unter Berufung auf das sogenannte Divi-Intensivregister weiter mitteilte – gestern waren es 14,2 Prozent. 61 Menschen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, 31 davon werden invasiv beatmet. Deutlich gestiegen ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 33,5 auf jetzt 36,7. Die Gesundheitsämter meldeten 966 Neuinfektionen. Am niedrigsten ist das Infektionsgeschehen im Kreis Emmendingen (Inzidenz von 12,6), am höchsten in Baden-Baden (Inzidenz von 65,2). Landesweit ist eine weitere Person (gesamt: 10.437) in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Land will mit Umfragen genauere Zahl von Impfgegnern herausfinden

17:51 Uhr

Die Landesregierung will mit eigenen Umfragen herausfinden, wie die konkrete Impfbereitschaft in Baden-Württemberg aussieht. Außerdem will man herausfinden, wie hoch die Zahl der Menschen ist, die sich auf keinen Fall impfen lassen möchten. Derzeit gebe es dazu nur Vermutungen, sagte der Amtschef des Sozialministeriums, Uwe Lahl, dem "Südkurier" und der "Heilbronner Stimme". "Wir wissen aber nicht, ob es fünf Prozent, zehn Prozent oder 15 Prozent sind." Die Landesregierung werde daher repräsentative Meinungsumfragen in Auftrag geben, um ein konkretes Bild zu erhalten.

Ostalbkreis: Geteiltes Echo auf 3G-Regel

16:46 Uhr

Seit Montag gilt in Baden-Württemberg in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens die 3G-Regel: Der Nachweis, geimpft, getestet oder genesen zu sein. Im Ostalbkreis stößt dies auf ein geteiltes Echo. Ein Frisör sagt: "Keine Probleme." Ein Wirt: "Niemand lässt sich für ein Schnitzel testen."

Aalen

Nach dem Ende der Inzidenz in Baden-Württemberg Ostalbkreis: Geteiltes Echo auf Corona-"3-G-Regel"

Im Ostalbkreis stößt die neue Corona-"3-G-Regel" auf ein geteiltes Echo. Vor allem die Gastronomie befürchtet Mehrarbeit durch die Kontrolle des "Geimpft-Getestet-Genesen"-Nachweises.  mehr...

Rottweil: Immer mehr Jugendliche lassen sich gegen Corona impfen

16:12 Uhr

In Rottweil lassen sich seit Beginn der Sommerferien und insbesondere nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission immer mehr Jugendliche impfen. Die Tenzend sei steigend, so das zuständige Kreisimpfzentrum. Am Montag seien es gut 30 Jugendliche im Alter bis zu 18 Jahren gewesen, die ihre Erstimpfung erhalten haben. Bei der Zahl der Neuinfektionen gibt es laut Landratsamt eine andere Entwicklung als vor einem Jahr. Während damals rund zehn Wochen lang kaum eine Neuinfektion auftrat, hielt dieser Zustand in diesem Sommer nur etwa zwei Wochen, dann stiegen die Fälle wieder. Die schweren Verläufe und Todesfälle seien allerdings sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Forscher: "Systematische Datenerhebung zu Corona-Zahlen nicht gewollt"

14:59 Uhr

Der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, wirft der Bundesregierung gravierende Versäumnisse beim Erheben verlässlicher Coronazahlen vor. "Deutschland könnte umfassende, genaue Daten zur Pandemie erheben: Vom Infektionsgeschehen bis zum Impfen. Anhand dieser Daten könnte die Politik zielgerichtete Maßnahmen ergreifen", sagt Felbermayr dem "Spiegel". Die systematische Datenerhebung sei aber politisch nicht gewollt, so der Forscher. Dem Magazin zufolge hatte Felbermayrs IfW zusammen mit dem Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie und anderen Institutionen der Bundesregierung ein Konzept für ein Corona-Screening vorgelegt - ohne Erfolg. "Ich bezweifle stark, dass die verantwortlichen Politiker Interesse daran haben, so kurz vor der Wahl ein komplettes Datenbild zu erheben", sagte Felbermayr. "Dann kommen am Ende Informationen heraus, die man nicht kontrollieren kann oder die vielleicht sogar Politikversagen belegen könnten."

Hohe Bußgelder bei Verstößen gegen 3G-Regeln in Clubs

14:25 Uhr

Bei Verstößen gegen die 3G-Regel im Zusammenhang mit der neuen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg drohen für Betreiber und Veranstalter hohe Bußgelder. Zuständig für die stichprobenartigen Kontrollen sind nach Angaben des Gemeindetags die kommunalen Ordnungsämter. Ein Schwerpunkt soll auf Clubs und Diskotheken liegen, um die dort geltende PCR-Testpflicht für Nicht-Geimpfte zu überprüfen. Auch in Gaststätten soll es Stichproben geben. In der Regel werden Bußgelder in Höhe von 650 Euro fällig, wenn Betreiber die 3G-Nachweise nicht überprüfen. Wer sich als Gast ohne Testnachweis Zutritt verschafft, riskiert 200 Euro Strafe. Nach SWR-Informationen sollen sich die Kontrolleure in den ersten Tagen bei Verstößen aber zurückhalten und vor allem über die neue Verordnung aufklären.

Gastronomie spürt Folgen der Corona-Pandemie weiter deutlich

14:01 Uhr

Trotz gelockerter Corona-Auflagen und dem dadurch ermöglichten Umsatzplus blicken Gastronomen und Hoteliers in Baden-Württemberg auf eine ungewisse Zeit. Schuld ist insbesondere die angespannte Personalsituation. Vom Taubertal bis zum Bodensee fehlen der Branche Fachkräfte.

Baden-Württemberg

Corona-Folgen für Branche in BW weiter spürbar 3G-Regel als weitere Hürde für die Gastronomie? Wieso die Verantwortlichen aber noch ganz andere Probleme haben

Lange durften sie gar nicht öffnen, jetzt drückt der Schuh an anderer Stelle: Die Situation der Gastronomie vom Bodensee über den Schwarzwald bis ins Taubertal ist angespannt.  mehr...

Studie: Darum ist Corona bei Kindern meist harmloser

13:39 Uhr

Das Immunsystem von Kindern scheint auf die Attacken des Coronavirus besser vorbereitet zu sein als das von Erwachsenen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Forschenden aus Heidelberg und Berlin, die im Fachmagazin "Nature Biotechnoloy" berichten. Demnach befinden sich die Zellen der oberen Atemwege bereits in erhöhter Alarmbereitschaft und können das Virus im Falle einer Infektion schnell bekämpfen, bevor es sich massiv vermehrt. Das erkläre vermutlich auch, warum Kinder sehr viel seltener als Erwachsene schwer an Covid-19 erkranken.

Organisator äußert sich zu umstrittener Party mit Nena

13:21 Uhr

Um die kontroverse Party am Katzensee in Pfaffenhofen (Kreis Heilbronn) mit mutmaßlichen "Querdenkern" und Impfgegnern gibt es weiter Wirbel. An der Party am Wochenende hatte auch Sängerin Nena teilgenommen. Jetzt meldet sich der Organisator zu Wort.

Pfaffenhofen

Nach Feier in Pfaffenhofen Organisator von umstrittener Party mit Nena: "Keine Querdenker-Veranstaltung"

Nena soll am Katzenbachsee bei Pfaffenhofen mit "Querdenkern" eine Party gefeiert haben - das hat für Aufregung gesorgt. Jetzt meldet sich der Organisator zu Wort.  mehr...

Dehoga und Clubs begrüßen möglichen Wegfall der Maskenpflicht

12:33 Uhr

Club-Betreiber und Dehoga haben die Möglichkeiten zum Wegfall der coronabedingten Maskenpflicht in den Clubs in Baden-Württemberg begrüßt. Die nun getroffene Einigung biete eine echte Öffnungsperspektive, so ein Dehoga-Sprecher. Die Interessengemeinschaft Clubkultur BW teilte mit, der Wille der Landesregierung, wieder ein lebendiges Nachtleben im Land zu ermöglichen, sei deutlich zu spüren. Die nun vereinbarten Hygiene- und Lüftungskonzepte müssen nach Angaben von Dehoga und der IG Clubkultur erst erstellt werden. Ein Sprecher der IG Clubkultur sagte, er rechne damit, dass bis Ende August die ersten Clubs im Land ohne Maskenpflicht Gäste empfangen werden.

Baden-Württemberg

Nach Treffen der Verantwortlichen Einigung erzielt: Feiern ohne Maske in Clubs erlaubt - unter Bedingungen

Die neue Corona-Verordnung regelt seit dieser Woche das öffentliche Leben in Baden-Württemberg neu. Jetzt konnte auch in einem der heiklen Punkte ein Kompromiss gefunden werden.  mehr...

Hochschule Aalen hofft auf mehr Präsenzveranstaltungen

12:26 Uhr

Die Hochschule Aalen will im kommenden Semester wieder mehr Präsenzveranstaltungen anbieten. Dazu müssten sich laut Mitteilung so viele Studierende wie möglich gegen Covid-19 impfen lassen. Durch die Immunisierungen könne die Hochschule wieder zu einem offenen Lern- und Diskussionsort werden. Trotzdem plant die Hochschule Aalen viele Lehrveranstaltungen im kommenden Semester doppelt - als Präsenzveranstaltung und im Online-Format. So könne man flexibel auf die Coronalage reagieren.

Zahl der Impfungen nimmt auch in Heilbronn-Franken zu

12:07 Uhr

In den Kreisimpfzentren des Landes herrscht wieder mehr Betrieb. Seit die neuen Regeln der Corona-Verordnung bekannt sind, nimmt die Zahl der Impfwilligen in einigen Regionen des Landes wieder zu. So auch in der Region Heilbronn-Franken. Im Main-Tauber-Kreis gibt es auch mehr Impfungen in der Altersgruppe bis 20 Jahre.

Tauberbischofsheim

Auch Jugendliche und Kinder unter Erstgeimpften Heilbronn-Franken: Zahl der Corona-Impfungen teilweise gestiegen

Seit der letzten Bund-Länder-Konferenz und der neuen Corona-Verordnung ist die Zahl der Impfungen in der Region Heilbronn-Franken teilweise gestiegen.  mehr...

Impfmobil tourt weiter durch Kreis Sigmaringen

11:34 Uhr

Das Impfmobil tourt weiter durch den Kreis Sigmaringen. Laut Landratsamt hält es in den kommenden Tagen jeweils von 14 bis 18 Uhr an einem anderen Ort, unter anderem in Gammertingen, Meßkirch, Sigmaringen und Stetten am kalten Markt. Am Impfmobil kann man sich ohne Termin mit Biontech oder Johnson & Johnson impfen lassen. Auch das Kreisimpfzentrum in Hohentengen ist laut Behörde weiterhin geöffnet.

Verbraucherzentralen warnen vor falschen Impfangeboten

11:31 Uhr

Die Verbraucherzentralen warnen vor Betrug mit falschen Impfangeboten. "Manche Menschen klingeln gerade in den sozialen Brennpunkten an Haustüren, um vermeintliche Impfungen zu verkaufen", sagte der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Am Ende ist das Geld weg, eine Impfung gibt es nicht." Um solchen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben, gehörten Haustürgeschäfte verboten, erklärte Müller.

Wegen Corona: BW rutscht im Bildungsmonitor ab

11:16 Uhr

Baden-Württemberg steht im jährlichen Bildungsmonitor der arbeitgebernahen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) nur noch auf Platz sechs. Im Vorjahr war das Land noch auf dem fünften Platz gelandet. Die vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte Studie sieht vor allem in zwei Bereichen Verbesserungspotential. Nachteilig wirkt sich demnach aus, dass nur wenige Kindergarten- und Grundschulkinder in Baden-Württemberg Ganztagseinrichtungen besuchen, heißt es in der Studie. Zudem würden an den Berufsschulen nur wenige junge Menschen in Fremdsprachen unterrichtet. Stärken sehen die Bildungsexperten dagegen in der dualen Ausbildung in Baden-Württemberg. Die Corona-Pandemie habe demnach aber in allen Bundesländern Schwachpunkte der Bildungssysteme offengelegt. Die Versäumnisse bei der Digitalisierung und anhaltende Konzeptlosigkeit beim Online-Unterricht würden dabei zu Lasten der Bildungs- und damit der Chancengerechtigkeit gehen. In dem Ranking der Bundesländer landete Sachsen auf dem ersten Platz, Schlusslicht sind die Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Bremen.

Testzentrum in Bad Mergentheim wieder täglich geöffnet

10:54 Uhr

Das Schnelltest-Zentrum in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) hat wieder jeden Tag von 10 bis 20 Uhr durchgehend geöffnet. Damit reagiert die Stadt auf die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, heißt es in einer Mitteilung. Die Testmöglichkeiten in Bad Mergentheim würden hochgefahren, weil Tests wieder verstärkt verlangt werden. Um der stärkeren Nachfrage gerecht zu werden, ist das Testzentrum im Mergentheimer Kulturforum wieder täglich geöffnet, so die Stadtverwaltung - auch im Hinblick auf die Übernachtungsgäste, die - sofern nicht geimpft oder genesen - alle drei Tage einen Test vorweisen müssen.

Vier zwangseingewiesene Quarantäneverweigerer seit Februar

10:13 Uhr

Das Uniklinikum Heidelberg hat seit Februar vier Quarantäne-Verweigerer stationär aufgenommen. Zurzeit sind keine mehr in der alten chirurgischen Klinik untergebracht. Das teilte das Klinikum auf SWR-Nachfrage mit. Wenn Corona-Infizierte in Baden-Württemberg ihre Quarantäne missachten, können sie gezwungen werden, ins Krankenhaus zu gehen. Darauf hatten sich Sozial- und Innenministerium geeinigt. Sie hatten die Ordnungs- und Gesundheitsämter im Land im Januar dementsprechend darauf hingewiesen.

Warum nehmen Impfdurchbrüche zu?

9:43 Uhr

Immer mehr Geimpfte erkranken an Covid-19. Die SWR-Wissenschaftsredaktion erklärt, wieso dieser Anstieg zu erwarten war:

💉Immer mehr Geimpfte erkranken an Covid-19. Ein Anstieg, der zu erwarten war... Wir erklären, wieso.Posted by SWR Wissen on Wednesday, August 18, 2021

Mehr Krankschreibungen wegen Rückenleiden

9:17 Uhr

Weil in der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen im Homeoffice arbeiten, werden offenbar auch immer mehr Berufstätige wegen Rückenleiden krankgeschrieben. Nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) war im ersten Halbjahr dieses Jahres bundesweit rund ein Fünftel der eingereichten Atteste bei der Arbeit auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurückzuführen. Als Gründe sieht die Kasse die Arbeitsbedingungen im Homeoffice. Zu Hause fehlten häufig ein geeigneter Schreibtisch und Bürostuhl. Im Vergleich zu anderen Diagnosen stieg nicht nur die Zahl der Fälle von Rückenleiden, sondern auch die Krankheitsdauer: 25,4 Prozent der Fehltage führt die KKH im Jahr 2021 auf Erkrankungen des Bewegungsapparats zurück. Durch Homeoffice verwischten außerdem die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben immer mehr, etwa wenn es durch den Wegfall des Arbeitswegs vom Bett direkt an den Rechner gehe und weit nach Feierabend noch berufliche Anrufe und Mails erledigt würden.

Österreich erwägt 1G-Regel für Veranstaltungen

9:07 Uhr

In Österreich könnte es ab dem Herbst Beschränkungen für Ungeimpfte geben. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kann sich etwa vorstellen, dass Veranstaltungen künftig nur noch von Geimpften besucht werden dürfen. "Ich glaube, dass vor einer zunehmend prekärer werdenden epidemiologischen Lage im Herbst wir über '1G' reden müssen und ich kann mir das im Oktober durchaus vorstellen", sagte der Minister. Zuerst müsse aber jeder die Gelegenheit gehabt haben, sich impfen zu lassen. Derzeit gilt für Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen oder die Gastronomie die "3G-Regel" - ähnlich wie in Baden-Württemberg. Eingelassen werden darf wer geimpft, genesen oder getestet ist.

Auftragsbestand der deutschen Industrie höher als vor Corona

8:54 Uhr

Das Auftragspolster der deutschen Industrie ist so dick wie nie zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundeamts wuchs der Auftragsbestand im Juni um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Er sei damit seit vergangenen Juni kontinuierlich gestiegen und erreiche nunmehr "seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015". Dabei nahmen die offenen Bestellungen aus dem Inland um 4 Prozent zu, die aus dem Ausland um 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020 - dem Monat vor Beginn der Corona-Beschränkungen - ist der Bestand inzwischen saison- und kalenderbereinigt um 17 Prozent höher. Da die Produktion auch wegen der Engpässe etwa bei wichtigen Halbleitern deutlich langsamer anlief, erhöhten sich die Auftragsbestände. Die deutsche Industrie befindet sich unter anderem wegen des anziehenden Auslandsgeschäfts mit China und den USA in diesem Jahr im Aufwind.

Zahl der Corona-Impfungen in Baden-Württemberg steigt wieder

8:06 Uhr

Am Montag wurden in Baden-Württemberg laut Gesundheitsministerium rund 8.000 Erstimpfungen verabreicht. In den Wochen vor der Ankündigung zur neuen Corona-Verordnung seien es dagegen rund 5.000 Erstimpfungen täglich gewesen, so ein Ministeriumssprecher gegenüber dem SWR.

Baden-Württemberg

Auslastung der Impfzentren Anstieg der Corona-Impfungen: Große regionale Unterschiede in Baden-Württemberg

Lange ging es mit der Impfbereitschaft in Baden-Württemberg bergab. Nun steigen die Zahlen wieder - was nicht zuletzt an der neuen Corona-Verordnung liegen könnte.  mehr...

Menschen in Deutschland durch Corona offenbar sparsamer

7:55 Uhr

Die anhaltende Corona-Pandemie hat die Menschen in Deutschland nicht nur gesundheitsbewusster sondern auch sparsamer gemacht. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Versicherungsmanagers CLARK hervor. Zwei Drittel der Befragten haben demnach Maßnahmen ergriffen, um Geld anzusparen. So seien Sparkonten und Aktien beliebt. Fast jede vierte Person gab an, Geld auf einem Tagesgeldkonto zu sparen. Einer der Favoriten beim Sparen ist laut der Umfrage das Sparschwein. Jeder fünfte Befragte nutzt es zum Geld sammeln.

Ravensburg erarbeitet Corona-Konzept für Schulen

7:43 Uhr

Die Stadt Ravensburg hat für das kommende Schuljahr ein Konzept erarbeitet, das Corona-Infektionen in Schulen verhindern soll. Laut einer Mitteilung gibt es für Schülerinnen und Schüler dazu zweimal pro Woche sogenannte Lolli-Tests, die als besonders zuverlässig gelten. Zudem gilt in den ersten zwei Wochen eine Maskenpflicht, CO2-Messgeräte sollen zeigen, wann gelüftet werden muss. In manchen Klassenzimmern kommen auch Luftreinigungsgeräte zum Einsatz. Darüber hinaus bittet die Stadt die Eltern darum, ihre Kinder vor dem ersten Schultag einen Schnell- oder Selbsttest machen zu lassen und sie bei Hinweisen auf eine Infektion nicht zur Schule zu schicken.

Luftfilter für Kitas und Schulen in Künzelsau

7:29 Uhr


In Künzelsau (Hohenlohekreis) sollen rund 100 Luftfilter für Kitas und Schulen angeschafft werden. Das hat der Gemeinderat gestern beschlossen. Laut Stadtverwaltung sollen rund 50 Luftfilteranlagen in Kindertageseinrichtungen kommen, 48 weitere in Klassenzimmer für die Stufen eins bis sechs. Für diese Geräte sollen außerdem Fördergelder des Landes beantragt werden. Damit könne die Hälfte der Kosten gedeckt werden, die andere Hälfte käme aus dem Kindergarten- und Schulbudget der Stadt, heißt es weiter. Die Anschaffung weiterer rund 40 Geräte ohne Landesförderung für die Klassenstufen sieben bis zwölf lehnte der Gemeinderat dagegen ab.

Karlsruher Schlosslichtspiele starten wieder

6:31 Uhr

Die Karlsruher Schlosslichtspiele kehren heute Abend auf die Fassade des Schlosses zurück. Wegen der Corona-Pandemie fanden die Lichtspiele im vergangenen Jahr nur virtuell statt. Mit einem neuen Konzept soll unter anderem die Verweildauer der Menschen verkürzt werden.

Karlsruhe

Kürzere Shows für mehr Besucher Karlsruhe leuchtet: Schlosslichtspiele haben begonnen

Die Karlsruher Schlosslichtspiele sind am Mittwochabend auf die Fassade des Schlosses zurückgekehrt. Das bunte Spektakel hat in den vergangenen Jahren hunderttausende Besucher begeistert.  mehr...

Impfbereitschaft in der Region Stuttgart steigt

6:22 Uhr

Die Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in der Region Stuttgart nimmt offenbar zu. Mark Dominik Alscher vom Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart sagte dem SWR, er führe das unter anderem darauf zurück, dass Corona-Tests nun selbst bezahlt werden müssten. Dies würde manche noch nicht ganz Entschlossene dazu bewegen, sich impfen zu lassen. Außerdem würden die niedrigschwelligen Impfangebote vor Ort gut angenommen. Inzwischen steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Stuttgart und den umliegenden Landkreisen weiter an. Den Gesundheitsämtern wurden 290 Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz liegt mittlerweile sowohl in Esslingen, als auch in Ludwigsburg und Stuttgart über der Marke von 35. Dies hat aber nach der neuen Corona-Verordnung des Landes keine Auswirkungen mehr.

Neuseeland meldet vier weitere Corona-Fälle

5:04 Uhr

Der Corona-Fall, der in Neuseeland einen landesweiten Lockdown verursacht hat, ist auf die ansteckendere Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Bis Mittwoch gab es nach Angaben von Regierungschefin Jacinda Ardern vier weitere Fälle. Unter anderem sei eine Krankenschwester in Auckland betroffen. Für die Klinik sei ein "interner Lockdown" verhängt worden, so Ardern. Die Ausbreitung des Virus rechtfertige die Entscheidung für einen landesweiten Lockdown, sagte Ardern dem Sender TVNZ. Am Dienstag hatte ihre Regierung einen landesweiten Lockdown verhängt, nachdem ein 58-jähriger Mann in Auckland positiv getestet wurde. Es war die erste Übertragung seit sechs Monaten innerhalb des Landes, das sich seit Beginn der Pandemie weitgehend abgeschottet hat.

RKI: Zahl der Neuinfektionen mehr als verdoppelt

4:43 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Deutschland ist sprunghaft gestiegen: Meldete das Robert-Koch-Institut gestern noch 3.912 neue Fälle, sind es heute 8.234 (Stand: 4:09 Uhr). Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages am 21. Mai über 8.000 gelegen. Vor einer Woche lag der Wert bundesweit bei 4.996. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an und liegt jetzt bei 40,8 (gestern: 37,4). Außerdem verzeichnete das RKI 22 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Überregionale Impfzentren werden wohl Ende September überall geschlossen

2:35 Uhr

In Baden-Württemberg sind die acht zentralen Impfzentren bereits geschlossen. Die Kreis-Impfzentren bleiben noch bis zum 30. September erhalten. Aber danach soll auch für sie Schluss sein. In keinem der 16 Bundesländer ist derzeit geplant, überregionale Impfzentren über den Stichtag Ende September hinweg zu betreiben. Das berichten die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" und berufen sich dabei auf eine Umfrage in den Landesgesundheitsämtern. An diesem Tag läuft die Mitfinanzierung durch den Bund aus, der die Hälfte der Kosten übernommen hat. Die weiteren Corona-Impfungen in Baden-Württemberg sollen dann vor allem über mobile Impfteams sowie Haus- und Betriebsärzte laufen.

Schlosslichtspiele starten mit Publikum

2:29 Uhr

Die Schlosslichtspiele in Karlsruhe finden dieses Jahr wieder live und mit Publikum statt: Ab heute sind am Schloss und in der Innenstadt verschiedene Kunstinstallationen zu sehen. Unter dem Motto "Das Leben in die Hand nehmen" präsentieren die Stadt Karlsruhe und das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) insgesamt sieben Produktionen an der Schlossfassade. Damit es nicht zu großen Menschenansammlungen vorm Schloss kommt, sind an zehn weiteren Stationen in der Innenstadt Lichtinstallationen und Projektionen zu sehen. Unter anderem an der KIT Bibliothek, am Naturkundemuseum und am Schlachthof. Die Anzahl der Besucher soll nicht begrenzt werden - die Stadt appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen. Die Schlosslichtspiele, die vergangenes Jahr komplett digital stattfanden, gehen bis zum 3. Oktober.

Mittwoch, 18. August 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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