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SWR-Wirtschaftsredakteur Alexander Winkler (Foto: SWR, Oliver Reuther)

Die Corona-Pandemie könnte auch Produzenten von Süßigkeiten das Weihnachtsgeschäft vermiesen. Den Herstellern macht vor allem der Export Probleme.

Viele Süßwarenhersteller rechnen aufgrund der Corona-Pandemie mit einem schlechteren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr. Die Nachfrage zum Beispiel nach Schokoladenweihnachtsmännern sei geringer als sonst, teilten die Hersteller auf SWR-Anfrage mit.

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Die Rübezahl-Riegelein-Unternehmensgruppe aus dem Kreis Esslingen geht von einem einstelligen Minus im Deutschlandgeschäft aus. Der Grund dafür seien weniger Vorbestellungen seitens des Handels, so der Schokoladenhersteller. Deshalb wurden dieses Jahr auch nur rund 70 Millionen Schokoladenweihnachtsmänner produziert, normalerweise sind es gut fünf Millionen mehr.

Herstellern macht vor allem der Export Probleme

Auch der Schokoladenhersteller Klett aus Nehren im Kreis Tübingen teilte mit, dass weniger Schokoladenfiguren produziert wurden und das Weihnachtsgeschäft leicht rückläufig sei. Wegen der Corona-Krise werden weniger Schokoladenweihnachtsmänner ins Ausland exportiert.

Auch der Lebkuchenhersteller Schmidt aus Nürnberg bekommt die Auswirkungen der Pandemie zu spüren. Vor allem die abgesagten Weihnachtsmärkte treffe das Unternehmen hart, sagte ein Sprecher. Die Umsatzverluste hier würden im siebenstelligen Bereich liegen. Zugenommen habe dafür der Versand über das Internet. Dadurch könnte der Verlust unter dem Strich vermutlich ausgeglichen werden, heißt es von Lebkuchen Schmidt.

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