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In Baden-Württemberg hat am Mittwoch die Corona-Schnelltest-Aktion begonnen. Damit soll für mehr Sicherheit an Weihnachten gesorgt werden. Wer keinen Termin hat, wird es schwer haben.

In Stuttgart und zahlreichen anderen Orten in Baden-Württemberg haben Mediziner am Mittwoch die ersten von rund 80.000 Schnelltests abgenommen, um das Infektionsrisiko bei der Bescherung so weit wie möglich zu reduzieren.

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Mit dem Auftakt am Mittwochmorgen zeigte sich das Deutsche Rote Kreuz zufrieden. "Es läuft vorbildlich, die Regeln werden eingehalten", sagte Udo Bangerter, Pressesprecher des baden-württembergischen Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Noch am Dienstag hatte er betont: "Die Nachfrage ist riesengroß."

Kurzentschlossene dürften es schwer haben, an den rund 140 Standorten noch einen Test zu ergattern. Laut DRK und Johannitern waren fast alle Termine vorab bereits vergeben. Nur an einzelnen Test-Stationen ist keine Voranmeldung nötig - etwa an Stationen im "Drive-Through"-Verfahren, bei dem die Menschen in ihren Autos bleiben können. Man müsse laut DRK aber damit rechnen, eventuell doch nicht an die Reihe zu kommen.

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Keine absolute Sicherheit

Die Schnelltest-Aktionen am 23. und 24. Dezember richten sich vor allem an Menschen, die gefährdete Angehörige besuchen wollen und dafür mehr Sicherheit suchen. Die Tests geben innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft darüber, ob jemand ansteckend ist. Sie liefern jedoch keine absolute Sicherheit: Auch bei einem negativen Testergebnis müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Ein flächendeckendes Angebot an Test-Stationen gibt es nicht. In Karlsruhe etwa wurde die Aktion wegen Bedenken des Gesundheitsamts wieder abgesagt. Andernorts fehlen bei den Hilfsorganisationen nach eigenen Angaben die Kapazitäten.

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Die Landesregierung will vor allem weitere Infektionen rund um das Weihnachtsfest und die Feiertage so weit wie möglich verhindern. Das scheint auch dringend nötig zu sein: Nach Angaben von Dienstagabend ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Baden-Württemberg innerhalb eines Tages um 3.000 Fälle gestiegen. Das Landesgesundheitsamt verzeichnete zudem 166 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus (Stand 16.00 Uhr) - ein weiterer Höchstwert. Die Zahl der bisher nachgewiesenen Fälle im Land stieg damit auf aktuell 217 454. Mehr als 4200 Menschen starben bisher mit einer Corona-Infektion. Die ersten Impfungen gegen das Virus sind für diesen Sonntag (27. Dezember) geplant.

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